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Drakensang
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Die Denkweise der "Bauern"Dies ist das Thema Die Denkweise der "Bauern" bei Tavernengeschwätz als Teil vom Das Schwarze Auge. |
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@ Torwächter,
Alles klar, jetzt habe ich verstanden. ![]() Klar wird zwischendurch ein Bezug zum realen Leben der Bauern hergestellt. Aber ich dachte ich hätte mich nur auf die Landwirte in Aventurien bezogen. Naja, zurück zum Thema!
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Gruß Minister Vitus, anhänger der guten alten Zeit und des einzig wahren Kaiser , Sklavenmeister des Tufir , Schatten des Tufir Dunkler Fürst der eifelanischen Ländereien und Verpester der Menschheit |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Interessant, über was man hier so alles stolpert
![]() Also, ich sehe das eher etwas differenzierter. Im RL hat es auch eine Zeit vor dem Mittelalter gegeben. In dieser Zeit war der "Freie Bauer" durchaus noch üblich. Und es hat davor sogar eine Zeit gegeben, da war der höchste Adlige dre Dorfvorsteher (Frühzeit der Germanen). In Aventurien finden wir nun die verschiedenen Epochen sinngemäß vertreten. Andergast dürfte etwa dem beginnenden Mittelalter entsprechen, wo der Freie Bauer noch die Regel ist. Insofern werden die auch nicht zum Adel gehören wollen, aber sie dürften selbstbewusster sein als Leibeigene. Unter den Bronjaren haben wir wohl die Zeit der totalen Versklavung der Bauern. Nur noch Leibeigene. Im Mittelreich haben wir wohl die Zeit der leibeigenen Bauern mit der beginnenden Landflucht in die Städte, um frei zu werden. Im Horasreich haben wir wohl bevorzugt große Landgüter mit vielen Angestellten, aber keine oder nur noch wenige Leibeigene, dafür aber nur wenige freie Kleinbauern. Im Süden hingegen haben wir wieder Sklaverei, wobei hier nicht speziell die Bauern versklavt werden, sondern generell Alle. Also in Etwa die Verhältnisse in Südamerika zur Zeit der Besiedelung durch die Europäer. Hier dürfte der Wunsch nach Freiheit und womöglich Abschaffung des Adels durchaus vorhanden sein. |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Ich bin zwar kein Historiker, aber soweit ich weiß hat nie ein Bauer nach Demokratie geschrien. Aufstände hat es immer dann gegeben, wenn nichts mehr zum Fressen da war. Das war in der Französischen Revolution nicht anders. Ich denke Bauern haben (auch in Aventurien) eine grundsätzlich materialistische Einstellung zum Leben. Höhere geistige Aktivitäten liegen ihnen fern, eine klare Ordnung der Dinge sollte es sein. Arbeiten um zu leben, leben um zu arbeiten. Die Bauern haben nur immer dann gemeckert, wenn es wirtschaftliche Krisen gab, oder es die Obrigkeit zu weit getrieben hat. Also zu raffgierig war und die Bauern ihre Dekadenz finanzieren mussten. Wobei sie selbst dabei eine hohe Leidensfähigkeit aufwiesen. Als es erste Versammlungen im Vorfeld der Französischen Revolution gab, und der Adel die hungernden Massen sah, fragte man, was das Problem sei. Die Menschen antworteten: "Wir haben kein Brot zum essen und müssen hungern." Darauf die Königin: "ja aber wenn sie kein Brot haben, warum essen sie nicht einfach Kuchen?!"
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:axt Niemand kann etwas verantworten, das er nicht zu beeinflussen vermag. |
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AW: Die Denkweise der "Bauern"
Zitat:
Ansonsten: Stimmt, höhere oder abstrakte Werte waren und sind für Bauern nicht interessant. Allerdings wurden durchaus gelegentlich Zweifel an der Richtigkeit der Ordnung laut. Sogar hier in Deutschland hat es das hier und da gegeben. Aber immer standen dahinter im Wesentlichen wirtschaftliche Erwägungen. Das Thema, um das es hier geht, sind wohl die Aventurischen Bauern. Die hier geäusserten Gedanken finde ich grundsätzlich schon richtig, nur kann man so, wie Aventurien angelegt ist, nicht einfach alle Bauern über einen Kamm scheren. Da dürfte es deutliche regionale Unterschiede geben. Zwar wird es unter den Bauern wohl nur selten Revoluzzer geben, aber die wenigen existenten freien Bauern dürften auch in Aventurien ihre Freiheit zu bewahren suchen. Das hat ja durchaus auch wirtschaftliche Gründe. |
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