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Drakensang

RPG-Foren  Die Macht des Rollenspiels
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Das liebe Geld

Dies ist das Thema Das liebe Geld bei Tavernengeschwätz als Teil vom Das Schwarze Auge.
Als Spieler wie als Meister beschäftigt mich das Thema "Währung" (es muss ja nicht immer Gold, Silber und Kupfer sein) ...


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#11  
AW: Das liebe Geld (Alt 16.05.2008, 12:57 )
Benutzerbild von Abacab
Graf
Ministerialrat im Zedernkabinett
 
Registriert seit: 10.07.2007
Ort: Grafschaft Klein-Welzheim
Beiträge: 243
RPG-Taler: 3.177
AW: Das liebe Geld

Als Spieler wie als Meister beschäftigt mich das Thema "Währung" (es muss ja
nicht immer Gold, Silber und Kupfer sein) immer wieder sehr, denn wenn man
dem Rollenspiel mehr "Farbe" verleihen möchte, ist Geld sehr hübsch.

Natürlich liegt es immer auch daran, wieviel "Spieltiefe" die Spieler zulassen bzw.
wünschen, um den Faktor "Währung" als rollenspielerisches Element aufzuwerten,
aber auch am Meister, wie er mit diesem Element umgeht. Als Meister versuche
ich immer, die jeweilige Währung durchaus (ihrem Wert entsprechend) einigen
Einfluss auf das Leben der Abenteurer nehmen zu lassen.

Wenn zum Beispiel ältere und erfahrene Charaktere drei Monate lang durch die
Wildnis gestapft sind und dann völlig verlottert, mit Schlamm und Blut bespritzt
beim Stadthalter auftauchen, in dessen Auftrag sie unterwegs waren, dann
wird es ihnen sehr schwer fallen, so an der Torwache vorbei zu kommen.

Also heisst es erst mal ab in's Badehaus, dann zum Barbier und zuletzt evtl.
noch zum Schneider, damit dieser ihnen ein vorzeigbares Gewand anfertigt,
mit dem sie halbwegs zivilisiert und ihrem Status entsprechend auftreten
können.

Nicht selten geben die Abenteurer dann gleich richtig viel Geld aus, damit sie
nicht bloss ein Gewand, sondern gleich noch ein zweites zum Wechseln haben
und alsbald taucht dann die Frage auf, wo man das ganze lagert, wenn man
das nächste mal in der Wildnis umher stapft. Also muss ein "Schliessfach" her
oder ein/e Haus/Wohnung gemietet werden, welche/s möglicherweise auch
nicht leer stehen sollte (Dienstboten?), und so weiter.

Hinzu kommt, dass Charaktere, die in prächtiger Kleidung vor einen potenziellen
Auftraggeber treten, eben nicht erwarten können, dass dieser ihnen sämtliche
Unkosten im Voraus erstattet. Denn wer sich solche Kleidung leisten kann, der
hat (nach Meinung des Auftraggebers) sicher auch genug Geld, um die Kosten
selbst vorzulegen.

Natürlich hängt vieles davon ab, wie die einzelnen Charaktere gespielt werden
und wie viel Wert die Spieler selbst auf die Bedürfnisse ihrer Charaktere legen.
Ich bin jedoch der Meinung, dass der Meister hier sehr leicht und effektiv als
steuerndes Element auftreten und den Spielern (bzw. deren Charakteren)
ihre "Bedürfnisse" bewusst machen kann.


Herzlichen Gruss,
Abacab
__________________
"Überragende Intelligenz ist kein Garant für soziale Kompetenz." R. Rücker
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It's howlin' loud ... When the wolf prowls
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#12  
AW: Das liebe Geld (Alt 16.05.2008, 18:38 )
Benutzerbild von Gordovan
Ritter
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Registriert seit: 01.09.2005
Ort: Frankfurt/Main
Beiträge: 893
Geistesorden 3. Klasse  Forumsverdienststern 3. Klasse 
AW: Das liebe Geld

Zitat:
Zitat von Voltan Beitrag anzeigen
Ja, das Ansparen von Geld um später im hohen Alter über die Runden zu kommen, dürfte bei vielen Chars durchaus eine Rolle spielen. Man sieht in den Städten genügend ehemalige Kämpfer und "Helden", die sich nur noch von Almosen ernähren können.
Wenn man also einen vorausschauenden, eingermaßen intelligenten Char spielt, dürfte es durchaus realistisch erscheinen, dass er hier vorbaut.
Einer unserer Helden (gelle Kaiser) hatte z.B. immer den Traum ein eigenes Gestüt zu besitzen.
Vor allem da die Helden in den wenigsten Fällen eine Familie haben, die für sie im Alter sorgt.

Zitat:
Zitat von Voltan Beitrag anzeigen
Generell gibt es aber auch andere Dinge ausser Waffen, für die man sein Geld ausgeben kann. Z.B. teure Kleidung, Schmuck, Weinsammlung, schöne Einrichtung des Wohnhauses oder der Mietwohnung, Bücher, alte Reliquien (z.B. eine echte Standarte aus der 2. Dämonenschlacht, ein uralter und fast vergammelter Schild, den der heilige Hluthar persönlich getragen haben soll, ein eigentlich wertloses Buch, das allerdings eine Widmung von Rohal höchstpersönlich besitzt u.ä.).
Hier haben reisende Helden schon wieder das Problem, wohin mit dem ganzen Krempel? Und was macht man damit in der Wüste oder gar noch schlimmer, im Dschungel?

Zitat:
Zitat von Voltan Beitrag anzeigen
Das Problem ist nur, dass viele ihren Chars solche "Eigensinnigkeiten" und Interessen nicht erlauben. Meist interessieren sich die "Helden" nur für den Kampf (wenn es Kämpfer sind), oder Magie (wenn es magische Chars sind) und allem was dazugehört (wie Waffen, Rüstungen usw.). Allerdings sollte man schon seinem Char das ein oder andere Hobby, das nichts mit dem typischen Heldenleben zu tun hat, gönnen. Erst dann gewinnt er noch mehr an Farbe und wird lebensechter...
Das finde ich einen guten Ansatz.

Möglich wäre es doch auch, einen Adelstitel zu kaufen. Obwohl das schon wieder etwas mehr Einsatz erfordert.
__________________
"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther
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#13  
AW: Das liebe Geld (Alt 16.05.2008, 19:28 )
Benutzerbild von puck
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Beiträge: 1.037
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AW: Das liebe Geld

Wenn man garnichts mit der Kohle anfangen kann, dann könnte man auch einen gewissen Teil spenden.

Bleibt tapfer,

puck
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17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V.
Sony Playstation vs. Pony Slaystation
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#14  
AW: Das liebe Geld (Alt 17.05.2008, 00:14 )
Benutzerbild von Sameafnir
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AW: Das liebe Geld

Genau, an/bei/für Rahja zum Beispiel :-)
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es grüßt, Sameafnir Yngvarsson
zuweilen auch Said'yala Perishan binta Nazir al-Azila Rahja, Säbeltänzerin
Love as you whilt!
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#15  
AW: Das liebe Geld (Alt 17.05.2008, 10:28 )
Benutzerbild von Gordovan
Ritter
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Registriert seit: 01.09.2005
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Beiträge: 893
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AW: Das liebe Geld

Zitat:
Zitat von puck Beitrag anzeigen
Wenn man garnichts mit der Kohle anfangen kann, dann könnte man auch einen gewissen Teil spenden.
Die Abschrift dieses Buches wurde ermöglicht durch eine Spende des ruhm- und ehrenvollen Magister Minor Eldor.
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther
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#16  
AW: Das liebe Geld (Alt 19.05.2008, 15:44 )
Benutzerbild von Graf Albin
Fürst
Minister im Zedernkabinett
 
Registriert seit: 06.06.2006
Ort: Eifel (freies und unabhäniges Königreich Eifelanien)
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AW: Das liebe Geld

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

Also ich mache mir auch viele Gedanken um das liebe Geld/Gold! Im Normalfall erstelle ich mir Exel-Dateien, in denen ich sowohl die "normalen" als auch die "besonderen/speziellen" Ein- und Ausgaben gegenüberstelle. Als Grundlage dient auch bei mir die Tabelle vom Meisterschirm-Heftchen. Aus diesem Grunde ist das Geld für den normalen Lebensstandard schon berechnet, was allerdings aus Abenteuerreise problematisch werden kann, wenn man den Großteil seines Geldes zu Hause liegen hat und dann im Abenteuer wirklich auch mal knapp bei Kasse ist.

Grundsätzlich sind meine Charaktere immer an bestimmten Besitzobjekten interessiert, sobald die Kasse stimmt. Dazu gehören ein Wohnhaus/Burg/Schloß (je nach Stand und nach Reichtum des Charakters), Waffen oder Bücher (je nach Profession), Pferde oder andere besondere Ausrüstungsgegenstände (z.B. Heiltränke, Artefakte, Schmuck, usw.).

Im Abenteuer selber (gerade wenn man auch nicht all sein Geld mit sich führt), gibt es auch immer wieder Anschaffungen oder Aufwendungen, die nötig sind (Rüstung verbeult, Kleidung verschlissen, Badehaus, Bestechungen, Prunk).

Gruß
Graf Albin
__________________
Graf Albin for Adelsmarschall!
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