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allgemeine Fragen zu DSA-SpielverhaltenDies ist das Thema allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten bei Tavernengeschwätz als Teil vom Das Schwarze Auge. |
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AW: allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten
Meine Wenigkeit sieht das unterschiedlich. Bei mir hängt es ganz davon ab, ob ich bei der Charaktererschaffung die Intention habe, diesen Charakter länger oder kürzer zu spielen. Ich habe durchaus Charaktere die "Zwischendurch" mal spielbar sind und welche, die sich einen festen Namen, festen Rang und eine feste Position erkämpft haben und beinahe so alt sind, wie ich DSA Spiele. Generell werden auch Charaktere, aus anderen Spielergruppen in unsere integriert oder anders herum. Für mich liegt sowieso in den meisten Charakteren nicht der Grund sie für eine Kampange zu erschafffen, sondern genau anders herum. Die Erfahrung mit Charakteren die erst total genial sind und sich dann, aber doch als unzulänglich für mich als Spieler erweisen, habe ich auch schon gemacht. Ist dies doch eher selten der Fall. Insgesamt habe ich mehr als 50 oder sogar 100 Charaktere gespielt, und besitzte noch rund 30 davon. Mein erster Charakter war(als wir die Sache mit dem Rollenspiel begriffen und vom Hack&Slay dazu übergingen), ein Rondra Geweihter, der auch später mit Stufe 9, einen wunderschönen Heldentod genoß.
Mein hochstuffigster Held besitzt Stufe 35 und ist ein ehemaliger Söldner aus Südaventurien(als Sklave hat man es nicht so mit der Heimat). Er hat sich über die Jahre zu einem Söldnerkönig, mit eigener Festung gemausert und kann mit seinen TP einem Riesen konkurenz machen. Effektiv habe ich einige Charakter, die in Noramlen Abenteuern einfach zu viel Power besitzen, um sie noch zu spielen und meist schon als NSCs dienen, wenn überhaupt. Irgendwie finde ich es auch ganz nett, wenn man einen SC solange spielt, bis dieser sich in die Welt von Aventurien einfach integriert hat und tatsächlich ein Bestandteil davon ist. So kann er, eben als NSC für weitere Abenteuer oder Kampangnen der Stützpfeiler oder Auftraggeber der Spieler sein. Nach und nach entstand dadurch ein kleines eigenes Aventurien für unsere "Spielergruppe". Und da bin ich dann mal dabei. Unsere Spielergruppe ist keine feste, sondern besteht aus einer großen Anzahl an Spielern und einigen Meistern, verteilt auf den ganzen Ruhrpot. Daher gibt es zwar einige kleine Untergruppen, aber es kommen immer mal wieder Spieler der verschiedenen Gruppen zusammen und spielen. Meine eigene P&P Gruppe(die mittlerweile mit DSA aber nicht viel am Hut hat), hat über die Jahre nur zweimal gewechselt, droht die jetzige aber gerade ausseinander zu brechen, wenn sie es nicht schon bereits ist. Das wegen einem Spieler die ganze Gruppe ausseinander geht, habe ich bereits auch schon erlebt, aber es war nicht in meiner eigenen der Fall, sondern in einer anderen.
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Sollen wir sie erst zerhackstücken und dann schaschlicken, oder erst schaschlicken und dann zerhackstücken? |
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AW: allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten
Das kann ich garnicht so eindeutig sagen:
Als ich vor langer Zeit mit DSA anfing, hatte ich dann eine zeitlang zwei Gruppen - und gerade in der einen Gruppe haben wir Charaktere speziell für ein oder zwei Abenteuer gespielt und dann gewechselt. Wir haben sie einfach in passsende Stufen gesteigert und los ging es. Und das hatte seinen Reiz, da wir viele verschiedene Charaktere ausprobieren konnten und auch mal welche spielten, von denen wir wussten, dass sie auf lange Sicht nicht so viel Reiz hätten. Außerdem spielten wir Abenteuer, die nur schwer in eine Reihe gebracht werden hätten können. Die andere Gruppe (die sich zur Hauptgruppe mausern sollte) jedoch war konstanter, nach duchschnittlich einem Wechsel aufgrund Unvereinbarkeit Spieler/Charakter hatten alle den Charakter, den sie die nächsten Jahre spielten. Was auch sinnvoll war, da wir in dieser Gruppe hauptsächlich Kampagnen spielten. Beide Gruppen waren in ihrer Zusammensetzung sehr konstant und lösten sich irgendwann auf, die eine aufgrund von Sammelkartenspielen, die andere nicht nur, aber auch aufgrund eines Spielers - es standen Schul- und Studienabschlüsse an, die zuerst einen Spieler weit weg von uns brachten (was die Gruppe fdast, aber noch nicht ganz tötete), dann aber auch uns andere quer durch die Republik verteilten. Jetzt spiele ich hier in meiner momentanen ...Heimat und wir spielen wieder entlang einer Ereignislinie - was natürlich bedingt, dass die Charaktere konstant sein sollten. Dass sie es nicht so sehr sind, hat verschiedene Ursachen: Zum einen wechselte die Zusammensetzung der Spieler - sei es aus Zeitmangel oder Wegzug, aber auch aufgrund persönlicher Animositäten - bisher jedoch hat die Gruppe das überstanden und wir haben wir es geschafft, Charakter- und Spielerwechsel gut in die Spiellogik einzubinden. Zum andern ist da natürlich auch immer noch der Reiz, mal was neues auszuprobieren - manchmal wird das auch umgesetzt, manchmal nicht. Ob es geschieht hängt von vielem ab - manchmal passt ein Charakter irgendwann einfach nicht mehr oder hat sich erschöpft, dann wird gewechselt, oft findet man aber auch neue Aspekte im alten Charakter und er bleibt. Bei mir z.B. ist es so, dass ich dank des Spielens anderer RPGs neben DSA (wenn auch eben nur als Nebenschauplätze) ja durchaus Charakterwechsel habe... In der Summe habe ich also bisher meist mit konstanter Gruppenkonstellation und konstanten Charaktere gespielt und eher in anderen RPGs/Gruppen dann die Wechsellust ausgelebt.
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten
Zu Beginn der Karriere im DSA war ich noch in der Schule, so wie alle anderen auch die ich kannte und man hatte einfach wirklich viel Zeit. So war es glaube ich, bei den meisten.
Wirklich problematisch wird es erst, wenn die Arbeit dazu kommt. Als das bei mir passierte ging es mit der Gruppe, nicht zuletzt auch wegen eines Umzuges und persönlicher Verstimmungen, schnell bergab. Man sucht neue Gruppen, wechselt und kommt etwas rum. Zwischenzeitlich habe ich wieder die alte feste Gruppe (nach einem erneuten Umzug) und wir stürzen uns in Kampagnen. Davor hatte ich mal eine Gruppe, in der einer so viel Raum für sich beansprucht hat, dass nach und nach alle anderen abgesprungen sind. Zuletzt auch ich. Wenn einer zu viel Farbe für sich nimmt, bleibt eben für die anderen nichts übrig. Ist schade. Grundsätzlich kann ich zu meinen Charakteren sagen, dass ich sie immer darauf angelegt habe sie so lange wie möglich zu spielen. Aber über Stufe 15 kam ich nie hinaus. In der ersten Gruppe (die immerhin 6 Jahre bestand), hatten wir auch mehrere Heldengruppen unterschiedlicher Stufen. So befriedigten wir die Lust auf was Neues. Entweder man spezialisiert sich, oder hat eine weitere Streuung. @Meister 2.1b: Über 100 Chars? Und 30 davon hast du noch? Entweder haben wir zu wenig gespielt, oder was falsch gemacht. Ich habe so ca. 15 Stück und dank netter Meister haben nur 3 Stück den Heldentod gefunden. Seit DSA 4 habe ich die Zahl ganz schön reduziert und spiele nur noch mit 3 Helden. Die Verankerung der Helden in das eigene Aventurien finde ich übrigens sehr gut, und ebenso erstrebenswert. Es gibt doch nichts cooleres, als mit anderen Helden auf bekannte Unbekannte zu treffen. Runninggags sind hier vorprogrammiert.
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Was würdet ihr tun ohne Freiheit? (William Wallace) |
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AW: allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten
@Luzifer: Wie ich bereits sagte spiele ich nicht alle Charaktere lange und es gab durchaus Charaktere die nur für ein One Shot Abenteuer erschaffen wurden und entweder draufgingen oder einfach in den analen meiner Aktenordner untergingen. Ich bin mir nicht sicher wie viele es wirklich waren, aber über 50 sicherlich.
Aber es stimmt das 30 von ihnen noch Leben, die meisten davon aber unter Stufe 10 sind(bis dahin geht das ja auch noch mit den Abenteuerpunkten). Zum thema viel spielen. Ja das haben wir damals wirklich^^". Zum Thema hochstufige Charaktere. Nicht jede Kampange oder jedes Abenteuer beginnt mit einem Stufe1 Helden. Manchmal beginnt man etwas höher, je nachdem was es sein soll. Einmal haben wir aus spaß mit Stufe 21 angefangen, aber das gleich wieder über den Haufen geworfen. Bei mir sieht es ganz so aus als würde meine alte Lieblingstruppe wieder auferstehen und wir können uns wohl schon im Sommer in erneute Rollenspiele stürzen! Und dann bin ich gespannt wie viel da wieder gespielt wird.
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AW: allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten
@ Meister 2.1b:
Das freut mich für dich, mit deiner Liebingstruppe. Hatte mich, wie erwähnt, auch zwischendurch länger in vielen diversen anderen Gruppen herum getrieben, bis sich meine alte auch wieder zusammen fand. Das mit der Häufigkeit des Spielens ist zwar ein Mangel, aber es ist schon irgendwie wie heim kommen. Ich muss sagen - vorgefertigte Charaktere für ein Abenteuer o.ä. hab ich nie wirklich gespielt. Obwohl das bestimmt mal ganz reizvoll ist. Rollenspiel eben, ohne eingefahrene Bahnen.
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Was würdet ihr tun ohne Freiheit? (William Wallace) |
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AW: allgemeine Fragen zu DSA-Spielverhalten
Hmm.. also ich spiele zur Zeit ja größtenteils in Foren. Da die Abenteuer dort immer recht lange sind (ein AB läuft seit 2003), kommen meine Charakter selten recht weit
Bei meinen Spielgruppen hatte ich leider sehr sehr wenig Glück. In zwei Gruppen gab es persönliche Differenzen die nicht ausgeräumt werden können. Bei einer Gruppe hat die Chemie nicht gestimmt, in zwei weiteren war mir das Spiel einfach zu schlecht. Jetzt spiele ich in einer Gruppe, die gerade ihr 4. Abenteuer besteht. Es gibt zwar überall Leute die man weniger mag als Andere, (ja sollte nicht sein, aber man lebt damit,) aber das Spiel ist schön, macht sehr viel Spaß und die Gruppe auch. Meine Charaktere hatten also weniger Chance besonders hochrangig zu werden. In meiner ersten Gruppe, vor den Differnzen (ich hätte nie gedacht, dass Männer untereinande so zickig und eifersüchtlig werden können...) spielte ich eine Rondrageweihte Stufe 5... da starb sie... meine Hexe kam dann gerade noch auf Stufe 3. Das war dann das Höchste der Gefühle. Meine momentane Heldin hat Stufe 2... die ersten ABs habe ich nämlich mit nem anderen Char gespielt, der vom Meister versaut wurde... oh man... ich will gar nicht daran denken! Deshalb wurde der ausgetauscht und ein anderer meistert *freu* Im forum spiele ich tatsächlich eine Helden Stufe 12! Allerdings ist die nicht durch bespielte ABs so weit gekommen, sondern ich habe sie so hoch gepuscht, eine HG erfunden, damit sie mitspielen kann... Zitat:
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