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Warum sind alle so tollkühn?Dies ist das Thema Warum sind alle so tollkühn? bei Systemübergreifende Themen als Teil vom Rollenspiele (RPGs). |
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Finde ich nicht! Es galt, ein neues Publikum zu gewinnen, Leute, die mit RPG nichts anfangen konnten. Begriffe wie "Spielleiter" und "Charakter" wären einfach zu trocken gewesen. Ich konnte das (und kann das noch) durchaus nachvollziehen, zumindest vom Standpunkt der Marketingstrategen aus. Ganz davon abgesehen, wurden diese Begriffe ja quasi von D&D her übersetzt und nicht einfach "erfunden" - es hatte also Vorbilder aus dem amerikanischen.
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Was haltet ihr denn von dem Begriff Abenteurer? Weil man ja in die ferne zieht um was zu erleben? Gerne auch tollkühne Abenteurer!
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Gruß Minister Vitus, anhänger der guten alten Zeit und des einzig wahren Kaiser , Sklavenmeister des Tufir , Schatten des Tufir Dunkler Fürst der eifelanischen Ländereien und Verpester der Menschheit |
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Bis auf meine ersten Jahre mit MERS sind mir nie wieder "Abenteurer" begegnet. Die meisten Charaktere haben sehr trifftige Gründe, in die Ferne zu ziehen und sich Gefahren auszusetzen. Im Rollenspiel finde ich die Bezeichnung "Charakter" immer noch am treffendsten.
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Liber scriptus proferetur,
In quo totum continetur, Unde mundus iudicetur. |
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber war der DSA-Begriff "Held" nicht ursprünglich im Sinne von Romanheld - also Hauptfigur der Geschichte - zu verstehen?
Ich persönlich verwende immer Spielercharakter - egal in welchem System ich bin. Ob dieser nun ein Abenteurer, Held oder Schurke ist, bleibt dann seine Sache .Zum eigentlichen Thema: Lebendige Wesen (und sogar so manche Untote) sind bei mir mit einem gehörigen Überlebenswillen ausgestattet. Wer einen Kampf bis zum Tod weiterführen will, der hat triftige Gründe dafür. Es kommt halt immer darauf an, wer mit wem weswegen kämpft. Ein einfacher Bauer würde eher nur notgedrungen kämpfen und eher versuchen möglichst heil aus einer Gefahr herauszukommen. Wenn dieser Bauer jedoch die Person trifft, die seine ganze Familie abgeschlachtet und der er ewige Rache geschworen hat, dann kann die Sache schon wieder anders aussehen...
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. |
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Korrekt. Wobei das nicht nur von der Situation abhängt, sondern auch von der jeweiligen Persönlichkeit. So gesehen hängt es dann ab von den jeweiligen persönlichen Prioritäten. Dabei dürfte vor Allem für den Durchschnittsschurken das eigene Leben oberste Priorität haben, wohingegen es gerade den Helden auszeichnet, eben eine andere Priorität zu haben. Rache kann eine sehr hohe Priorität haben, sogar alles entscheidend sein. Aber auch andere Prinzipien sind als oberstes Lebensprinzip problemlos denkbar. Bei der Erschaffung eines RPG Charakters lohnt es sich, sich genau darüber Gedanken zu machen.
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Aber selbst willensstarke Charaktere mit einer klaren Motivation können auf die Idee kommen, dass die Flucht besser ist, wenn sie zu unterliegen scheinen. Natürlich würden sie sicher später erneut ihr Glück versuchen, wenn sie ihre Kräfte neu organisieret haben. Ob das gelingt sei mal dahin gestellt, aber es wäre doch möglich.
Bleibt tapfer, puck
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17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V. Sony Playstation vs. Pony Slaystation |
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Jetzt muss ich mich auch noch mal einschalten:
Mir ist auch aufgefallen, dass man seine Gegner in vielen Spielen töten muss - andererseits ist mir auch aufgefallen, dass wir mindestens genauso oft unsere Gegner töten wollen - da unsere Charaktere oft der Meinung sind, dass der jeweilige Gegner den Tod verdient hat. Sei es nun der Dämonenpaktierer bei DSA, der Sabbatvampir bei Vampire oder auch die cthulhuide Ungeheuerlichkeit bei CoC... Das Gesagte bezieht sich jedoch meist auf Gegner im Sinne der Geschichte - eher zufällige Gegner wie die allfällige Räuberbande ergeben sich dagagen schon mal oder versuchen zu fliehen - was die Charaktere vor das Problem stellt, einen Gefangenentransport vorzunehmen. Sehr unangenehm... Viel mehr stellt sich mir die Frage, wieso ich so häufig auf Charaktere treffe, die bereit sind, sich für die "Gute Sache" zu opfern. Da muss wohl doch was dran sein am Begriff des Helden - eigentlich müssten Spielercharaktere viel häufiger den geprdneten oder ungeordneten Rückzug antreten oder allzu wahnwitzige Aufträge ablehnen...
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Wie gesagt, das ist eine Frage der Prioritäten.
Ich habe gestern eine Dokumentation über den Untergang von Pompei gesehen. Da kam auch Einer drin vor, dessen Leiche man gefunden hatte, der noch einen Beutel Gold umklammerte. Ich würde mal sagen, das ist doch eine eindeutige Priorität. Solche Leute gibt es, und gar nicht mal so extrem wenige. Am bekanntesten, sowohl aus dem RL als auch aus Rollenspielen, dürfte religiös motivierter Fanatismus oder Extremismus sein. Die islamischen Selbstmordattentäter sind da ein gutes Beispiel. Diese Art von Fanatismus kann sich durch das gesamte Leben ziehen (wie bei den Islamisten), oder auch nur ganz wenige genau definierte Punkte betreffen, wie z.B. meinen "Raban" aus "Der schlafende Drache". Auch die Christen, die unter Nero im Kolosseum niedergemetzelt wurden, hatten derartig eindeutige Prioritäten. Bei denen hat sich im Alltag Nix von dieser Art von "Fanatismus" gezeigt, das waren ganz normale Bürger. Nur eben in diesem einen Punkt waren sie kompromisslos. Für ihren Glauben waren sie bereit, in den Tod zu gehen. Eine Eigenschaft, die heute eher selten ist, aber noch immer vorkommt. Hierbei gibt es eindeutig und genau definierbare "Auslöser". Es ist also durchaus möglich, dass das eigene Leben nicht die höchste Priorität hat. |
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AW: Warum sind alle so tollkühn?
Ganz davon abgesehen, wurden diese Begriffe ja quasi von D&D her übersetzt und nicht einfach "erfunden" - es hatte also Vorbilder aus dem amerikanischen.
Sorry Tufir,aber Ulli Kiesow und Konsorten wollten sich recht schnell von D&D lösen,Deshalb auch Helden,Heldenbrief,Meister und Instrumente des Meisters(Wer erinnert sich noch an die Fledermausmaske,die sich der SL aufsetzen sollte ,damit man seine Gedanken nicht lesen konnte ?) also keine übersetzten sondern eigene Begriffe. Sie wollten auch schnell von den Dungeons weg,Dummerweise wurde ihre Art zu Spielleitern Railroading Mit Tanz auf den Schienen Medizinmann . . . EDIT (autom. Beitragszusammenführung) : . Medizinmann schrieb nach 3 Minuten und 7 Sekunden: Sei es nun der Dämonenpaktierer bei DSA, der Sabbatvampir bei Vampire oder auch die cthulhuide Ungeheuerlichkeit bei CoC... bei denen heißt es doch wohl Töte oder werde getötet Ich glaube nicht,das man mit Hastur verhandeln kann ,oder ? ![]() HokaHey Medizinmann Geändert von Medizinmann (17.10.2007 um 19:12 Uhr). Grund: Antwort auf eigenen Beitrag innerhalb von 24 Stunden! |
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