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#1
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| Da ich nicht weiss ob das hier richtig ist oder nicht, bitte ich vorher direkt um Entschuldigung ![]() Dies geht an die DM's unter euch. Wie handhabt ihr Powergamer? Ich habe in meiner Gruppe Spieler die gerne zum Powergamen neigen und andere die es nicht tun. Wie handhabt ihr solche Situationen? Immerhin ist es nicht einfach auf so eine Gruppe Encountertechnisch gut zu reagieren. Entweder sieht es so aus, dass die Gruppe schlicht durch alles "durchberserkt" ohne großartig berührt zu sein und quasi nen Herausforderungsgrad von null zu verspühren. Wenn ich nun aber Encounter verstärke und sie an Einzelne anpasse schade ich wiederum den "Casuals". Diese werden nämlich dann, wenn es dumm läuft binnen einer Runde gerupft und liegen tot im Eck. Wie geht ihr damit um ? | |||||
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#2
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| Off-Topic: Das ist sicherlich ein systemunabhängiges Thema ==> verschoben! Gruß Tufir | |||||
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#3
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| Grundsätzlich würde ich Powergamer und Nichtpowergamer trennen. Sollte dies nicht möglich oder von den Spielern nicht erwünscht sein, kann man als eSeL die Begegnungen auch so konzipieren, dass die jeweiligen Charaktere nicht mit ungeeigneten Gengern in Berührung kommen sollten. (Bsp: Der Powerkrieger steht im Höhleneingang um die fünf magisch verstärkten Bergriesen aufzuhalten während der Casual-Dieb die vereinzelten Grottenschrate erledigt, bevor diese sich organisieren können.) Andererseits, kann man die Spieler auch dazu anregen, eine klare Aufgabenteilung festzulegen. (Bsp. Der Powerkrieger HAT sich gefälligst um den Drachen zu kümmern, währen der Rest der Gruppe der Gargylen annimmt. Sonst kann sich der Krieger nachher anhören, dass er am Tod der restlichen Gruppe selbst schuld ist, da er es für nötig hielt, seinen Bodycount mit Kleinvieh aufzupeppen.) Das der Drache nicht vorher auf die Casuals losgeht ... tja ... lass Dir was einfallen. cul8r, Screw
__________________ Das Leben ist die härteste Droge ... jeder ist drauf, keiner kriegt genug davon, niemand überlebt und Entzug hat auch noch keinem gut getan. | |||||
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#4
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| Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Sehe ich genauso wie Screw! Wenn sich die Gruppe nicht auf ein Powerlevel einigen kann, dann müssen die Gegner und Proben halt auf die einzelnen Charaktere angepasst werden. Die Starken übernehmen dann die starken Gegner (z.B. Räuberhauptleute, Veteranen, ...) und die Schwächeren bekommen auch die passenden Feinde (einfache Räuber, Lehrlinge, ...). Gruß Graf Albin
__________________ dies irae, dies illa solvet saeclum in favilla | |||||
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#5
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| Die Idee hat etwas für sich, aber so voll und ganz kann ich mich dafür nicht begeistern. Es läuft nämlich gern darauf hinaus, dass jene Chars IP eine Art "Übergewicht" bekommen. Immerhin hauen die alles große um, während die Casuals nur den "kleinkram" erledigen und eigentlich eher anhängsel sind. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass PG's generell sich am ehesten im Kampf herausstellen. Die beste Variante für die Casuals und den Meister ist imho die Teile des Rollenspiels forcieren, bei dem die Casuals glänzen. Haben die nette Ideen, wie man verhandelt? Wie man Probleme löst, ohne Blut zu vergießen? Können die toll Rätsel lösen? Was auch immer, wenn der Meister das weiß, wärs hilfreich diese Aspekte genauso einzubauen, wie Kämpfe. Als Spezialfall solcher Ansätze kann man auch einfach mal Teile in den Plot einbauen, bei denen ein Kampf per se definitiv vor den Baum geht und die Lösung eben über Verhandlung zu suchen ist. Dann müssen nämlich die (tendenziell eher bedachten) Casuals die (eher mit dem Schwert denkenden) PG's retten, dachdem jene mit ihrem "es blinzelt mcih an? DRAUUUF" einen auf die Mützen bekommen haben. lg twilight | |||||
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#6
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| Weniger Kämpfe halte ich auch für die beste Lösung, das ist am fairsten den "normalen" gegenüber. Aber wenn man die Gruppe von Beginn an begleitet, sollte so etwas einfach nicht zugelassen werden. Jemand der nur des Kämpfens wegen rollenspielt gehört nicht in eine Gruppe die Wert auf Rollenspiel legt. | |||||
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#7
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| Hm, ich weiss nicht, warum ihr Tanks mit Powergamern gleichsetzt - gut gespielt können die genauso eine Bereicherung sein, wie ein pappnasiger Magier nerven kann. Zu Powergaming kann es bei jeder Charakterklasse kommen. Daher finde ich twighlights Vorschlag am sympathischsten: Jeder soll seine fünf Minuten Ruhm haben! Das Face soll was zum verhandeln kriegen, der Dieb was zum Dieben und wenn der Kämpfer was zum Kämpfen kriegt, gibt's hinterher meistens auch für den Heiler was zum Heilen. @Begegnungen anpassen: Bin dagegen. Die Spieler wissen um die Stärken/Schwächen ihrer Charaktere. Sie sollten mit einigem gesunden Menschenverstand selbst in der Lage sein, sich in gefährlichen Situationen so zu verhalten, dass die Chance zu überleben möglichst groß ist. Wenn die Backup-Charaktere im Kampf so dumm sind, sich in die erste Reihe zu stellen, müssen sie auch mit den Konsequenzen leben (oder sterben).
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
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#8
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| Zitat:
Mein erster Ansatz ist, dass man beide Spielertypen, wenn sie zu sehr auseinander gehen eben nicht in einer Gruppe hat, um ein ähnliches Powerniveau zwischen den Spielercharakteren zu haben. Sollte das nicht klappen gehe ich den schon erwähnten Weg, der jeder bekommt seinen Ruhm. Ist eigentlich sowieso ein grundlegendender Bestandteil der Spielleiterei, egal wie unterschiedlich die Charaktere sind. Hat man einen Zuckerbäcker in der Runde gilt es eben eine Adelige zu überreden, von der man gehört hat, dass sie auf Gebäck steht und schon kann sich der Charakter besonderes einbringen. Die Konflikte und Probleme und sonstiges sind eh auf die Gruppe angepasst. Jeder Gruppe kann man irgendwas vor die Nase stellen, was sie alle plättet, aber dafür treffen wir uns zumindest nicht. Einfach gesagt: Wenn die Gruppe keinen Magiebegabten hat, dann stelle ich sie nicht vor ein Problem, das man nur mit Magie lösen kann. Eine letzte Idee wäre auch das Rollenspiel-System zu wechseln. Da hier von Encountern gesprochen wurde, gehe ich mal davon aus, dass es sich um D&D oder ähnliches handelt. D&D hat allerdings regeltechnisch einen großen Schwerpunkt auf dem Kampfsystem und bietet sonst eher wenig, so dass Ambiente Spieler eher auf der Strecke bleiben, wenn sie nicht auch ihre Kampfwerte steigern, verbessern, etc. Ich hab gehört D&D 4 macht das besser und die Klassen sind weniger unterschiedlich stark.
__________________ Bis bald, dummdidumm | |||||
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#9
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| Zitat:
Zitat:
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
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#10
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| Hm, damit wäre denk ich schon viel gesagt, was den Umgang mit generellen Powergamern in einer Gruppe angeht. ![]() Foamy, wenn du mehr Tipps brauchst, soltlest du vlt doch dein Problem noch mehr eingrenzen - Gruppenzusammenstellung, System, etc lg twilight | |||||
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