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  #11  
Alt 07.12.2009, 23:23
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 07.12.2009, 23:23 ]

Mit "rumberserkern" meinte ich keineswegs eine Tank Klasse.
Mit rumberserkern meinte ich vielmehr, dass einige Spieler mit Charkonzepte auftauchten die halt einfach Pro Aktionsrunde 3xxx Flächenschaden machen, oder noch lustiger: ein Konzept das es erlaubtdas Dreifache seiner Reichweite zu Springen und beim Einschlagen alle Gegner die dort sind zu konvertieren damit sie für einen arbeiten wenn gewollt.
Sowas verstehe ich unter richtigen Berserkern, also das RL-Wort ist damit gemeint
Achja im vergleich machen Casual Konzepte im gleichen lvl bereich 1xx-3xx Schaden Single-Target.
Dass ist das Problem welches sich mir auftut. Nicht dass ich diese übertriebenen Konzepte erlaubt hätte, es waren jedeglich Beispiele um es zu verdeutlichen. Es geht hierbei darum dass einfach die Leute prinzipiell mit akribisch ausgearbeiteten Charackteren aufkreuzen, die nach dem Regelwerk sogar erlaubt wären, die durch Perfektionswahn an ein ekliges Maximum getrieben wurden und dann aus allen Rollen fallen.

Wir befinden uns hier im übrigen im DnD System (zumindest was meine Beispiele angeht).
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  #12  
Alt 08.12.2009, 00:12
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 08.12.2009, 00:12 ]

Wir hatten teilweise Gruppen, wo alle Chars auf genau dem von Foamy beschriebenen Konzepten basierten. Ich fands ne Zeit lang lustig, auch wenn ich merke, dass ich letzten Endes die "normalen" Chars mehr ins Herz geschlossen habe.

Generell finde ich übrigens die Devise "jedem seine ein oder zwei großen Autritte pro Abend" als die beste Lösung. Schon allein, weil man ja alle Krieger spielen könnte, wenn man eh keine Aufgaben für nen Dieb oder Magier in der Gruppe hat...

Übrigens habe ich bemerkt, dass bei D&D meist dann ein extremer Char entsteht, wenn man entweder auf einem höheren Level einsteigt und/oder den Spielern die freie Wahl über die Prestigeklassen lässt. Ich habe beides einmal in einer Gruppe strickt unterbunden, und die Probleme kamen erst garnicht auf...
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  #13  
Alt 08.12.2009, 12:28
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 08.12.2009, 12:28 ]

Joa manchmal isses ienfacher im Nachhinein zu balancen als bei andern ^^ als Mage kannsta ja einfach auf die ganz schlimmen metamagien veruzichten. Und dir die 100w6 aoe dmg einfach verkneifen selbst wenn du sie hättest ^^
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  #14  
Alt 08.12.2009, 12:50
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 08.12.2009, 12:50 ]

@KurtKatze
Das müsste dann aber schon vom Spieler selber kommen. Und ich kenne einige Powergamer, die sowas schon fast als persönlichen Angriff gegen ihre eigene Person sehen würden, wenn man ihnen diesen Vorschlag machen würde...
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  #15  
Alt 08.12.2009, 16:01
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 08.12.2009, 16:01 ]

Also bei D&D 3.5 ging es (zumindest auf den sweet-spot leveln ca 4-12, unter Verbieten von unpassendem Erweiterungsmaterial) recht gut, die Gegner so zu vareiren, dass jede Klasse im Kampf seine scheinenden Momente hat, sei es durch Magieresistenz, damage reduction, hohe AC oder irgendwelche Spell-ike Abilities.

Hallte ich z.B. in DSA für schwerer, wo es durch etwas Jonglieren leicht ist, dass zwei Charactere (unterschiedlicher Klassen) die selbe Niesche haben, die selben Sachen im und Außerhalb des Kampfes können, aber einer halt überall ein bischen besser ist, als der andere. (Etwas, dass idealerweise bei der Charactererstellung verhindert wird).
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  #16  
Alt 08.12.2009, 17:07
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 08.12.2009, 17:07 ]

es stimmt, bei DSA kann ein PG wertetechnisch in vieleln Bereichen über dem Casual liegen.
Allerdings ist meine Aussage bezüglich Momente für jeden schaffen besonders gut in ebene diesem System zu bewerkstelligen.

PG's neigen dazu, ihre größte Stärke dann zu zeigen, wenn es ums ausspielen ihrer Werte geht - oft einfach Kämpfe.
Aber Verhandlungen oder Rätsel gehören nun mal nicht dazu. Und ich kann mir gut vorstellen, dass die Spieler der Casuals eher Spass an solchen Herausforderungen haben - und daher an dieser Stelle ein Ausgleich zu finden ist.
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  #17  
Alt 08.12.2009, 21:01
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Beitrag AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 08.12.2009, 21:01 ]

Von Sinn und Unsinn...

Powergamer sind meist Spezialisten auf ihrem Gebiet (beispielsweise Kampf). Das ist toll, kann so auch absolut unterstützt werden. Wenn der Spieler nun einmal einen ganz tollen Kämpfer spielen will, der alle anderen in dieser Disziplin in den Schatten stellt, dann ist das völlig legitim. Immerhin vernachlässigt er grundlegende andere Aspekte. Wenn also das Spiel nicht nur durch Kampf lebt, sondern eben auch durch andere Formen des Miteinanders, dann hat der findige Spielleiter immer die Möglichkeit, entsprechende Alternativen anzubieten.

Sollte aber die Kampagne eher auf Schlachten ausgelegt sein und kaum Gelegenheit zu anderen Interaktionen bieten - man ist mitten im Feindesland und hat selten die Möglichkeit, mit NSC zu kommunizieren (von Schlachtrufen einmal abgesehen - so ist der Ratschlag von hexe vielleicht ganz sinnvoll, das System zu wechseln.
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  #18  
Alt 09.12.2009, 03:49
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 09.12.2009, 03:49 ]

twilight: Und ich sage, dass grade dieses System nicht geeignet ist. In D&D wo es ja bekanntermaßen auf hohen Leveln sehr magierlastig wird kann, da kann der Krieger immernoch scheinen, wenn plötzlich ein Monster kommt, dass Level+20 Magieresistenz hat und einmal die Runde einen hochstufigen "Quickend dispel magic" raushaut. Egal wie Min/maxed der Magier ist, mit seinem Quaterstaff wird er nie soviel Schaden raushauen, wie der Krieger mit dem Großschwert. Egal wie Min/Maxed der Krieger ist, der Rogue wird immer mehr Skillpoints haben weil 8+Int und 2+Int sich einfach nicht durch Min/Maxen ausgleichen lassen, dass Charactersystem ist da zu eingeschränkt, die Klassen zu unterschiedlich.

Bei DSA hingegen haben alle Spieler Zugriff auf die selben ca. 50 Fähigkeiten. Mit Vorteilen wie herausragenden Attributen, Begabungen, Gebildet, etc. kann man pro ausgegebene Baupunkte unterschiedliche Effekte erzielen.
Durch das 3xW20 plus skill System könnten unterschiedliche Kombinationen von Ausgaben in Skills bzw Attribute zu unterschiedlichen kosten ähnliche Effecte erzielen (bsp: Spieler 1 gibt viele Punkte in eine breite Auswahl von skills aus. Spieler 2 mag die selben skills. er sieht, das die Alle Geschicklichkeit enthalten und steigert das. Insgesammt hat er weniger Punkte ausgegeben, aber dennoch gleiche Erhöhung der Erfolgswahrscheinlichkeit bei Probem auf diese Fertigkeiten)

Ich habe das auch schon aus erster Hand erlebt. Mein Krieger war definitiv nicht gemin/maxed, weil ich ihn als ersten Character der neuen Version erstellt habe und wirklich nur nach "Wie stelle ich ihn mir vor". Dennoch - dann kam ein Gaukler irgendwann dazu und wir mussten leider sehen, dass ich nicht nur ein wesentlich besserer Kämpfer bin, sondern eigendlich in allem, außer Akrobatik und Jonglieren mindestens ebenbürdig bin. ... Und es gibt nur extrem begrenzte Szenatios, die sich durch Akrobatik und Jonglieren lösen lassen, besonders wenn der Meister sie in ein Abenteuer aus ein Buch einfügen muss.


Es bleibt natürlich zu sagen, dass ihr nur harmlose Exemplare des Powergamer in extremis gesehen habt. Besonders dramatisch sind solche, denen der Meister für gute Argumente eigendlich noch Boni auf die Verhandeln-Proben geben müsste, die aber auch ohne schon 50% Rabat beim Händler raushaun UND noch 10 Punkte übrig haben, damit der Händler sich noch richtig freut, darüber, dass er grade ausgenommen wird.
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  #19  
Alt 09.12.2009, 14:21
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 09.12.2009, 14:21 ]

Du hast meinen Punkt vielleicht missverstanden.

Ich bin mir darüber im Klaren, dass einige Kombinationen in DSA einfach mehr hergeben, als andere.
Nichts desto trotz kann man recht gut die Casuals gut zum Zug kommen lassen (so die nicht nur alles machen, was die PG's tun, nur schlechter)
warum? DSA gibt nun mal genug Möglichkieten zum ROLLENSPIEL und die Helden (ja,auch die PG) sind schwach genug, dass manchmal (bis häufig, wenn man mal realistisch ist ^^) andere Qualitäten als tolle kampfwerte und Athletik 25 gefragt sind.
Was ich festgestellt hab ist, dass Spieler von Casuals eher geneigt sind, in solchen Situationen ihren Gesunden Menschenverstand zu benutzen, anstatt Conan-like mit gezogener Waffe loszustürmen.

WEnn ein Abentuere also ausgewogen ist, kann man so durchaus allen Beteiligten ihre Sternstunde gönnen.
*find*

lg
twilight
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  #20  
Alt 09.12.2009, 16:22
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AW: Powergamer und Casuals  [ Alt 09.12.2009, 16:22 ]

Jup, da ist der Hintergrund anders, da ich eher die Erfahrung habe, dass Powergamer auch in Nichtkampfsituationen überlegen sind und sogar im (würfellosen) "Rollenspiel" einen kleinen Vorteil haben (mindestens, weil sie wissen/glauben, dass sie als Plan B immernoch auch ihre Werte zurückgreifen können).
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