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Kritische Erfolge und PatzerDies ist das Thema Kritische Erfolge und Patzer bei Systemübergreifende Themen als Teil vom Rollenspiele (RPGs). |
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Zitat:
Damit Umkehrschluß: Egal wie gut dein Material ist und wie gut es verarbeitet ist: Es bleibt mathematisch unmöglich einen Körper mit mehr als 20 Seiten zu bauen, bei der die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Seite oben zu liegen kommt exakt identisch mit den Wahrscheinlichkeiten aller anderen Seiten ist. Dass die Abweichungen in der Realität möglicherweise so klein sind, dass sie nicht mehr messbar sind, bleibt dahin gestellt. Und auch bei der Walze ist die rein mathematische Wahrscheinlichkeit, dass die Walze so fällt, dass eine der unbeschrifteten Seiten nach oben zeigt nicht 0 und stellt in einer idelaen Umgebung, die das zulässt, ein Problem dar. Aber Theorie und Spaß beiseite: In der Realität wird dies nie eine Rolle spielen, denn in der Theorie kann eine geworfene Münze oder ein gerollter Würfel (W6 in diesem Fall) ja auch auf der Kante stehen bleiben. ![]() Also: Weitermachen, als sei nichts gewesen, der Rest existiert eh nur virtuell im PC. ![]()
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"Versprich mir, dass - welchen Weg im Leben du auch einschlägst - du immer zu dir selbst stehen wirst." - Yu Shu Lien aus "Tiger and Dragon" |
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AW: Kritische Erfolge und Patzer
Da es noch niemand erwähnt hat bringe ich mal das 2w10-System (Arcane Codex) mit ein, das ich sehr schön finde, da man das Ergebnis des Würfelwurfes abschätzen kann (Durchschnittliches Ergebnis: 10,5).
Patzer: 2 (Wahrscheinlichkeit: 1/100) Kritischer Erfolg: 20 (Wahrscheinlichkeit: 1/100) Zu dem Würfelergebnis (2w10) werden dann nur noch der standardmäßig modifizierte (Eigenschaftsbonus etc.) Fertigkeitswert (0 bis 10) und situationsbedingte Faktoren (Verletzungsmalus etc.) addiert. Der Zielwert der Probe ist i.d.R. durch die Wiederstandswerte der "Gegner" (VW=Verteidgungswert [z.b. körperliche Angriffe, Zauber], GW=Geistiger Wiederstand [z.B. geistige Manipulation, Angst, Zauber] und SR=Schockresistenz [z.B. Gifte, Drogen, Zauber]) festgelegt. Bei einem Wettstreit (oder Paraden, Ausweichen, Abblocken ...) wird das Ergebnis des "Gegners" als Zielwert verwendet. Um Auswirkungen zu erzielen müssen Zauber neben dem festgelegten Zielwurf i.d.R. auch einen der drei Wiederstandswerte überwinden. Alle anderen Zielwerte setzt der SL anhand einfacher Richtlinien fest (Leicht: 11, Fordernd: 14-15, ...). Da man seinen Zielwert durch z.B. optionale (!) Kampfoptionen (Mehrfachaktionen, Gezielte Angriffe, ...) oder angesagt Erfolge zusätzlich modifizieren kann ist das System mMn sehr schnell und dennoch "(fantastisch) realistisch" und bietet alten Hasen als auch Anfängern (z.B.: Anfangs Verzicht auf optionale Kampfoptionen) alles was sie brauchen. Durch die berechneten drei Wiederstandswerte sind selbst "Ewige Legenden" nicht unangreifbar und können - wenn sie nicht aufpassen - von ein paar Bauerntölpeln in die Flucht geschlagen werden. |
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Interessant!
Zwei Dinge fallen mir auf:
![]() Gruß Tufir
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"Versprich mir, dass - welchen Weg im Leben du auch einschlägst - du immer zu dir selbst stehen wirst." - Yu Shu Lien aus "Tiger and Dragon" |
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AW: Kritische Erfolge und Patzer
![]() Das Würfelsystem als solches ist sehr einfach zu erlernen und trotz seiner realitätsnähe sehr schnell. Einsteigern würde ich allerdings empfehlen zunächst keine oder nur wenige Schulstufen zu nehmen (Viele Fähigkeiten zu besitzen ist zwar toll, aber man muss auch damit zurecht kommen) und erst nach und nach die optionalen Kampfoptionen einzubauen. Außerdem ist es mMn schöner sich Schulstufen nach und nach zu erarbeiten. Wenn man einmal die wichtigsten Kampfoptionen im Kopf hat, nimmt man einfach weitere hinzu, bis man schließlich (fast) alle aus dem FF anwenden kann. Von den gezielten Angriffen würde ich einem (AC-)unerfahrenen SL ebenfalls abraten, da diese das System sehr tödlich machen und man dann eventuell unbeabsichtigt einen SC verkrüppelt oder umbringt. Wenn SL und Spieler das System einschätzen beherrschen machen die gezielten Angriffe es allerdings noch interessanter und spannender ![]() |
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AW: Kritische Erfolge und Patzer
Aber das System bietet keine flexible Krit- oder Patzerwahrscheinlichkeit, sowie ich das sehe, denn der Wurf von 2 und 20 ist garantiert der reine Wurf ohne Modifikatoren, nicht wahr? Das System ist also unflexibel?(ich frag nur nach weil ich mir sicher sein will)
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Sollen wir sie erst zerhackstücken und dann schaschlicken, oder erst schaschlicken und dann zerhackstücken? |
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AW: Kritische Erfolge und Patzer
Zitat:
Es gibt aber auch Regeln, wie z.B. bei der Erschaffung von Gegenständen, bei denen man unabhängig davon "patzen" kann. Indem man den Ziel-/Mindestwert um eine bestimmte Höhe unterschreitet, wird dann z.B. die Qualität geringer als man beabsichtigt hatte. Umgekehrt kann man - wenn man in etwas sehr gut ist - die Schwierigkeit selbst erhöhen (zusätzliche Erfolge ansagen, weitere Kampfoptionen nutzen, etc.) und damit das Ergebnis zu etwas höheren machen. Dies spiegelt mMn in gewisser Weise einen selbst erzeugten "kritischen Erfolg" wieder, da man anstelle das Ergebnis sicher zu schaffen (außer bei einer gewürfelten 2) sich an etwas schwereres heranwagen kann. Hinzu kommt die Regel, dass man NUR würfeln sollte, wenn das Ergebnis der Handlung nicht eindeutig ist. Sprich wenn der SL der Meinung ist, dass man es auf keinen/jeden Fall schaffen wird, dann braucht er dafür nicht die Würfel zu Rate zu ziehen, so dass der Spielfluss nicht dadurch gestört wird. Der Spieler kann natürlich entscheiden, etwas leichteres/schwereres zu versuchen, so dass ein Würfelwurf wieder notwendig wird. Hoffe ich konnte deine Frage beantworten ![]() |
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| Witze & Patzer | Tufir | Der Kaiserliche Herold | 0 | 23.04.2006 16:16 |