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Drogen am SpieltischDies ist das Thema Drogen am Spieltisch bei Systemübergreifende Themen als Teil vom Rollenspiele (RPGs). |
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AW: Drogen am Spieltisch
Bevor das ganze hier zu einer medizinischen oder fachlischen Diskussion über
die Definition, Wirkung und Folgen von einzelnen Drogen abschweift, möchte ich alle Beteiligten bitten, zum Kernpunkt der Diskussion zurück zu kehren. ![]() In den Gruppen, in denen ich bisher gespielt habe, wurden bislang nur solche "Drogen" konsumiert, die im eigentlichen (umgangssprachlichen) Sinne kaum zu den Drogen gezählt werden. Hierzu zählten Kaffee, Alkohol und Zigaretten, aber auch Cola, Tee und nicht zu vergessen die Schokolade mit "anregenden" Inhaltsstoffen, manchmal auch "Energydrinks" in verschiedensten Variationen. Persönlich habe ich kein Problem damit, wenn Spieler oder Spielleiter solche "Drogen" konsumieren, sofern dies in geregelten Bahnen verläuft und weder die Konzentration noch der Spielfluss darunter leiden sowie Rücksicht auf die anderen Spieler genommen wird. Bei "harten" Sachen, egal ob das nun Pillen, Pulver, Alkohol oder andere Dinge wären, würde ich als eSeL wie auch als Spieler sofort Einwände vorbringen und, wenn diese dennoch konsumiert würden, den Spieltisch verlassen. Rauchen sehe ich insofern differenziert, weil ich selbst Raucher bin und mir das Rauchen ansich sowohl Spass macht, als auch schmeckt. Letzteres mag für Nichtraucher sicher nicht nachvollziehbar sein, Raucher wiederum werden wohl verstehen, was ich meine. Allerdings ist es so, dass ich, wenn in "geschlossenen" Räumen gespielt wird, immer dafür Sorge trage, dass die Fenster geöffnet sind und auch bleiben. Ist dies nicht möglich, muss eben ausserhalb des Raumes, in dem gespielt wird, geraucht werden. Gruss, Abacab
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"Überragende Intelligenz ist kein Garant für soziale Kompetenz." R. Rücker It cannot stop and there's no way out ... The wolf possesses the man ... It's howlin' loud ... When the wolf prowls |
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AW: Drogen am Spieltisch
Ich persönlich habe kein problem damit, wenn die Spieler oder Spielleiter Alkohol trinken, es muß nur in Maßen bleiben. Das heißt, das die Gruppe dann selbstständig entscheidet, mit der Runde aufzuhören, da der Spielfluß in dem augenblick dann verloren geht.
Außerdem schreibt ihr rauchen eines Joints, es gibt auch die möglichkeit Kekse oder Marzipankartoffeln zu backen (Weiß ich von einer Fete). Wie wolt ihr dann herausfinden, ob da Drogen bei sind?Ich Persönlich fasse sowas nicht an.
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Mögen die Wüfel immer richtig fallen! |
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AW: Drogen am Spieltisch
Solange diejenigen Leute die wikung im Griff haben und ich durch den Konsum nicht gestört werde, sollen sie ruhig. Ich persönlich trinke dabei gerne ein paar Bier, aber auch nur, wenn ich weiß, dass ich dadurch niemanden störe.
Dann habe ich noch eine Frage an die strikten Gegner, wie handhabt ihr es wenn jemand auf Grund von Medikamenten oder Stress unter seinen Möglichkeiten bleibt? Bleibt tapfer, puck
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17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V. Sony Playstation vs. Pony Slaystation |
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AW: Drogen am Spieltisch
@ostisen:
Das Backen ist eigentlich eine ziemlich aufwendige Angelegenheit, weswegen der absolute Großteil der Konsum über irgendeine Form des Rauchens wählt. Wenn etwas in einer Zigarette drin ist, dann riecht man es. Ich gehe davon aus, dass kein Mitspieler mir heimlich Hasch-Kekse unterjubeln würde. Das wäre als Körperverletzung zu sehen. Ich behaupte aber mal, dass man, wenn Haschisch in wirksamer Menge vorhanden ist, dieses herausschmecken kann. Das wohl aber nur, wenn man den Geschmack kennt und sofort richtig einzuordnen weiß. Wann immer man Grund hat, misstrauisch bezüglich Speisen und Getränken zu sein, sollte man lieber gar nichts oder nur die eigenen Dinge verzehren. Es können noch viel üblere Substanzen drin stecken als THC. ------------------------------------------------- Ich persönlich könnte mit Haschischkeksen bei Mitspielern übrigens besser leben als mit dem Joint, denn bei Keksen gibt es kein "passiv Mitessen". Wenn jedoch jemand in meiner Gegenwart einen Joint (oder Schlimmeres) raucht, dann merke sehr wohl eine (leichte) Wirkung und die möchte ich nicht haben. -------------------------------------------------- @puck: Ich bin zwar kein strikter Gegner, aber ich verstehe nicht so ganz deine Frage. Es besteht ein Unterschied, ob jemand mal krank ist oder einen schlechten Tag hat, oder ob jemand recht häufig bis regelmäßig zugedröhnt ist. Wenn jemand so krank ist, dass er Medikamente nehmen muss, die ihn geistig beeinträchtigen, sollte er sich ohnehin besser auskurieren anstatt zu spielen. Ansonsten sehe ich die Auswirkungen von Stress oder Medikamenten in keinem Verhältnis zu den Auswirkungen von Drogen wie Alkohol oder THC.
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. |
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AW: Drogen am Spieltisch
oO Brisantes Thema...
Ich bin mal ganz offen und ehrlich. Ich rauche gerne mal einen Joint *vor komischen Blicken wegduck* Es ist meiner Meinung nach und für mich persönlich aber besser, als Alkohol zu trinken! Alkohol macht aggressiv, psychisch und physisch abhängig, bringt in kleinen Mengen null Wirkung und macht in größeren Mengen ein vernünftiges Spielen unmöglich! Marihuana dagegen wirkt in kleineren Mengen körperlich beruhigend und anregend auf den Geist. Wenn man eine kleine Menge raucht, wird man nicht zum über alles lachenden Idioten, der dem Spielgeschehen nicht mehr folgen kann. Eher im Gegenteil! Man kann sich noch besser in die Spielwelt hinneindenken. Soll nicht heißen, dass ich mich ohne ein Tütchen nicht hineindenken kann... Nur mit, wird alles noch intensiver. Das soll jetzt auch keine Verherrlichung sein! Auf garkeinen Fall! Denn wenn man mit dem Zeug die Kontrolle verliert (täglicher Konsum und zu große Mengen), nimmt es einem sämtlichen Elan, wirkt sich auf das Kurzzeitgedächtnis aus und raubt einem die Träume (man träumt nachts wirklich nicht mehr!)... Möchte bei dem Thema jetzt auch nicht groß ausschweifen... Wenn ich versuche die "positiven" (alleine über dieses Wort liese sich bestimmt streiten) Eigenschaften aufzuzählen, könnte es schnell wie eine Verharmlosung/Verherrlichung klingen. Hab da halt irgendwie eine etwas andere Einstellung zu den Themen Aufklärung und Wahrheit... Mal ab von illegalen Drogen... Mit Kaffee wird wohl keiner ein Problem haben. Mit Zigaretten und Alkohol... Naja... Beim Alkohol ist halt das große Problem, dass die Grenze zwischen "keine Wirkung" und "stark eingeschränkt" sehr klein ist. Die Promillegrenze für Autofahrer rührt nicht von irgendwo her! Die ist ganz eindeutig begründet. Obwohl man es nicht wirklich spührt, ist man doch schon benebelt und nicht mehr voll bei der Sache. Wer also sein Bierchen trinken möchte, soll bitte bei einem bleiben. Sonst geht für die anderen eventuell der Spielspaß drauf. Zigaretten kommts wirklich drauf an, ob Nichtraucher dabei sind und ob es die stört. Sind Nichtraucher dabei die es stört, werden Pausen eingelegt und es wird draußen geraucht. Sind Nichtraucher dabei, die es nicht stört, wird wenig geraucht. Sind keine Nichtraucher dabei, kann geraucht werden, wie jeder lustig ist. Fenster sollten sowieso offen sein, wenn mehrere Leute in einem Raum sitzen. Sauerstoffmangel ist nämlich auch ohne Rauch nicht fein... Der SL sollte auf jeden Fall immer zu 100% nüchtern bleiben. Daran hab ich mich auch gehalten. Der SL muss ja schließlich einiges mehr überblicken, als ein normaler Spieler. Das allerwichtigste dabei ist aber, dass alle Spieler einen Weg finden, mit dem jeder zufrieden ist. Sonst baut sich nie die richtige Stimmung auf. |
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AW: Drogen am Spieltisch
Zitat:
![]() Außerdem habe ich ja nicht behauptet es würde mir Spaß machen mit vollgedröhnten Leuten zu spielen, sondern nur, dass ich die Sitzung nicht gleich abbreche, wenn jemand seinen Konsum und sein anschließendes Verhalten im Griff hat. Ich habe auch schon mit Alkohol interessante Rollenspielabende erlebt. Wie sich THC und Rollenspiel vertragen, habe ich noch nie live erlebt, wäre aber bereit es auf ein Experiment ankommen zu lassen. Zitat:
Bleibt tapfer, puck
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17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V. Sony Playstation vs. Pony Slaystation |
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AW: Drogen am Spieltisch
@Puck:
Solange ich nicht beeinträchtigt werde und ein (für meine Maßstäbe) vernünftiges, konzentriertes Spiel möglich ist, werde ich auch nicht sofort jemanden aus der Runde werfen. Allerdings zeigt mir die Erfahrung, dass dies in den meisten Fällen nicht möglich ist. -------------------------------------------------------- @Lux Ferre: Mich macht Alkohol nicht aggressiv und Gras/Hasch kann ebenso abhängig machen - von daher kann ich deine Betonung Alkohol mache abhängig nur als Verharmlosung verstehen, dass THC im Gegensatz dazu nicht abhängig machen würde. Das ist jedoch nicht der Fall. Wie viel rauchst du denn jenseits des Spiels und was sind kleine Mengen für dich? Wenn jemand nicht an Marihuana gewöhnt ist, dann können schon zwei Züge an einem Joint zu viel sein. -------------- Mir persönlich sind die negativen Auswirkungen von Marihuana einfach zu groß, als dass sie die positivne Effekte aufwiegen könnten. Neben den Langzeitschäden würde mich schon nerven, dass die Nachwirkung nicht nur wärend eines Abends vorhält, sondern mitunter meherer Tage andauert.
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Geändert von Torwächter (14.08.2007 um 12:41 Uhr). |
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AW: Drogen am Spieltisch
@Torwächter: Ich schreibe dir eine Nachricht, da das ganze sonst zu sehr offtopic geht.
Wollte hier nurnoch mal richtig stellen, dass ich mit der Alkoholabhängigkeit nicht den Grasskonsum verharmlosen, sondern Alkohol verteufeln wollte. Marihuana macht psychisch Abhängig. Das kann/muss also jeder für sich selbst klarbekommen. Alkoholabhängigkeit dagegen wird medikamentös mit Diazepinen behandelt. Ein Diazepam zum Beispiel ist Valium, dass wie alle anderen Diazepine selbst hochgradig suchterregend ist. |
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AW: Drogen am Spieltisch
kann als Betäubungsmittel im Sinne des Strafgesetzbuches gelten, hab mal wegen dem Handeltreiben mit zwei Tabletten eine Anklage schreiben dürfen.
Hier scheint der Unterschied zu liegen. Eine lockere amüsante Spielrunde, bei der Stimmung und unbedingtes Charakterverhalten zwar Ziel, aber nicht unbedingte Voraussetzung ist, wird Alkohol/THC/sonst. Drogen-Konsum eher so wie puck sehen. Nach den Äußerungen von Torwächter schätze ich seine Runden eher als nicht so locker ein, Nebenbemerkungen, OT-Geplapper etc. werden dort m.E. als unangenehm bis sehr störend empfunden, unabhängig davon, ob sich alle köstlich darüber informieren. Auf Arbeit trinke ich ja auch keinen Alkohol (und erst recht keine anderen Drogen) und dies würde mir auch nie in den Sinn kommen (Empfänge, Feten etc. mal außen vorgelassen).
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther |
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