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RPG-Foren  Die Macht des Rollenspiels
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dramatische Mortalitätsdichte

Dies ist das Thema dramatische Mortalitätsdichte bei Systemübergreifende Themen als Teil vom Rollenspiele (RPGs).
Bei der dramtischen Mortalitätsdichte handelt es sich um einen von mir erschaffenen Kunstbegriff, welcher besagt, dass im Rollenspiel die ...


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#1  
dramatische Mortalitätsdichte (Alt 31.05.2007, 20:35 )
Benutzerbild von Torwächter
Abenteurer
 
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dramatische Mortalitätsdichte

Bei der dramtischen Mortalitätsdichte handelt es sich um einen von mir erschaffenen Kunstbegriff, welcher besagt, dass im Rollenspiel die Ablebenswahrscheinlichkeit von Charakteren proportional zur dramatischen Zuspitzung der Ereignisse zunimmt, und den ich hier kurz vorstellen möchte:


Im Rollenspiel ist es sicherlich nicht schön, wenn ein SC das Zeitliche segnen muss - aber es kommt nun mal ab und an vor. Viel unschöner ist es jedoch, wenn er "so nebenbei" stirbt und der Spieler sich nicht mal damit trösten kann, dass sein Charakter einen besonders ruhmreichen oder heldenhaften Tod gestorben ist. Natürlich kann man theoretisch auch beim Überqueren des Bordsteins stolpern und sich den Hals brechen, aber besonders stimmungsvoll ist solch ein Tod nicht gerade.

Einige Spielleiter neigen dazu, Würfelergebnisse (heimlich) zu manipulieren, um SC vor dem Tode zu retten und dennoch den Anschein zu erwecken, sie befänden sich jederzeit in tödlichster Gefahr. Dies weckt bei den Spielern jedoch schnell das Gefühl, dass die SC eigentlich nicht sterben können, weil der SC sie insgeheim schon retten wird und sie jede Gefahr - mehr oder minder knapp - überleben werden. Dies raubt dem Spiel jedoch einen Großteil an Spannung und selbst Spielern, die eigentlich nicht ein Spiel von der Art, dass jeder Schritt der letzte sein könnte, wünschen, droht so ein Spiel langweilig zu werden.

Deswegen sage ich: SC müssen sterben (können).

Aber da hätten wir wiederum den Fall, dass die SC (in der Regel) die Hauptpersonen einer Geschichte sind und demzufolge auch einen Tod verdienen, der einer solchen Rolle gerecht wird - zumindest laut meinem Verständnis von Stimmung und Dramatik. So stirbt der Held einer Geschichte eher im Endkampf mit seinem Erzfeind und nicht weil ihm ein achtlos vom Fensterbrett geschubster Blumentopf auf den Kopf fällt oder er vom Bus überfahren wird.

Nach dem System der dramatischen Mortalitätsdichte kann der SL es in alltäglichen Situationen eher etwas lockerer mit den Regeln sehen und Würfe zugunsten des Spielers manipulieren oder die Auswirkungen gescheiterter Würfe nicht so verheerend gestalten. Je dramatischer eine Situation jedoch ist, desto strenger sollten die Regeln befolgt und desto seltener Ausnahmen gemacht werden. In welchem Ausmaß das geschieht hängt natürlcih von den Wünschen und Vorstellungen der jeweiligen Gruppe ab.
Somit sterben die SC nicht alle Nase lang in den unmöglichsten Situationen, aber es bleibt dennoch ein gewisses Spannungsmoment erhalten, weil der Spieler weiß, dass er sich nicht allzeit auf die Rettung durch die wohlwollende SL verlassen kann.


Ich kann verstehen, dass diese Vorgehensweise nicht jedermanns Geschmack trifft und dass man dem Spielleiter (wie bei jeglicher Manipulation) Willkür vorwerfen kann - immerhin hängt es ganz von seinem Gutdünken ab, wann eine Situation nun dramatisch ist oder nicht. Zugegeben: Von einem möglichst realitätsnahen Spiel ist diese Form der Regelhandhabe meilenweit entfernt.
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#2  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 31.05.2007, 23:30 )
Benutzerbild von Sameafnir
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Off-Topic:

Die Einleitung zu diesem Thread ist so wunderbar hübsch geschrieben, man könnte meinen einen Vertreter der Horasischen Regierung begänne eine Rede zu reden ...
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es grüßt, Sameafnir Yngvarsson
zuweilen auch Said'yala Perishan binta Nazir al-Azila Rahja, Säbeltänzerin
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#3  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 08:50 )
Benutzerbild von Voltan
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Da ist etwas wahres dran. Allerdings halte ich persönlich nicht soviel davon die Würfel zu manipulieren, um Helden am Leben zu lassen (Ausnahmen bestätigen die Regel).

So kam es schon manchmal vor, dass Helden tot bzw. am sterben waren und dies selbst für mich als Meister völlig überraschend kam (besonders guter Treffer des Gegners o.ä.).
Nunja, DSA bietet für solche Situationen recht viele Möglichkeiten, den Helden doch noch irgendwie zu den Lebenden zurück zu holen. Z.B. durch rechtzeitige Behandlung oder gar Magie/Tränke.
So dass die tatsächliche Mortalitätsdichte immer noch sehr gering ist in meiner Gruppe.
Dies ist aber stark abhängig von der Gruppenzusammensetzung und Stufe/Stärke der einzelnen Chars. Eine junge Gruppe (in niedriger Stufe) ist da wesentlich gefährdeter, da diese idR nicht so viele Möglichkeiten zur Behandlung oder magischen Heilung besitzen. Ausserdem sind sie natürlich eher am "Rande des Todes", als gut ausgebildete Kämpfer/Magier.

Im übrigen habe ich nichts dagegen, wenn ein junger Held niedriger Stufe auf "merkwürdige" Art und völlig unheldenhaft stirbt. Hat etwas von Quentin Tarantino und wird sicherlich auch (evtl. nach einiger Zeit erst) von den Spieler gerne als "lustiges" Geschehnis angenommen werden.
Bei hochstufigen Helden mag so etwas tatsächlich nicht sooo gut angenommen werden. Deshalb würde ich mich da schon als Meister zurückhalten. Allerdings nicht im Kampf. JEDER Kampf ist potentiell gefährlich. Selbst gegen einen jungen Bauern. Das müssen nicht nur die Helden, sondern auch die Spieler wissen. Deshalb ist der Ausgang IMMER ungewiss. Und das sollte er mMn auch bleiben...
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#4  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 09:29 )
Benutzerbild von sonic_hedgehog
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Als Spieler finde ich ein "Nebenbei-Sterben" auch unpassend - selbst in Rollenspielen, in denen man Charaktere und keine Helden verkörpert. Als Spielleiter gehörte ich daher durchaus zu denen, die Würfel manipulierten - allerdings nicht bei den Proben selbst, sondern beim verursachten Schaden. Zumindest habe ich, wenn es soweit gekommen ist, den Spielern noch eine realistische Möglichkeit verschafft, den Charakter von der Schwelle des Todes zu retten.

Auch in Kämpfen habe ich da feine Unterschiede gemacht. Ein Tod im Kampf gegen die Goblinräuberbande kam mir immer falsch vor, ein Tod in einem wichtigen Kampf oder einem, den die Charaktere gesucht haben, sit dagegen voll und ganz in Ordnung.

Ein Beispiel:
Ich habe im Laufe der Greifenfurtabenteuer bei DSA (Verteidigung und schließlich Befreiung der Stadt Greifenfurt gegen die / von den Orks gemsciht mit etwas Detektivspiel und einer Reise - grob gesagt) insgesamt 3 Helden gebraucht.
  • Held Nr. 1 starb, da er auf dem Schlachtfeld schwer verwundet worden war und von seinen kameraden nicht rechtzeitig in Deckung gebracht wurde - ein Pfeilhagel der Orks erledigte dann den Rest. Das empfand und empfinde ich bis heute als unpassend. Der Charakter hatte keine Chance und es war einfach Würfelpech. Wäre es im Kampf gegen Orks geschehen - wunderbar, aber einfach so erschossen?
  • Held Nr. 2 beging die Dummheit, einen gewissen verfluchten Gegenstand an sich zu nehmen und ihn anschließend zu verwenden. Gut, die Situation erzwang es, den Gegenstand zu verwenden, aber die Folgen waren zumindest zu ahnen. Ihn wieder von dem Gegenstand zu trennen war nur über die Leiche meines Helden möglich (Konsequentes Verhalten ist wichtig!), was vollkommen in Ordnung war. Auch wenn es kein heldenhaftes Ableben war, so war es doch wichtig!
  • Held Nr. 3 erlebte schließlich das Ende des Abenteuers, starb aber in einem späteren Abenteuer während eines (für das Ziel des Abenteuers unwichtigen und auch vermeidbaren) Sturmangriffs auf überlegene Gegner. Auch in Ordnung - Dummheit gehört bestraft und die Ereignisse in der Spielwelt müssen konsequent und folgerichtig sein.
Somit ist mein Fazit: Charaktere müssen sterben können, nichts stört das Spiel mehr als das Gefühl der Spieler, ihre Charaktere seien unverwundbar. nur bebn nicht nebenbei, sondern entweder für eine "wichtige" Sache oder als Konsequenz eigenes Leichtsinn oder Heldentums (die Begriffe sind aber oft austauschbar).
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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#5  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 10:05 )
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Zitat:
Auch in Kämpfen habe ich da feine Unterschiede gemacht. Ein Tod im Kampf gegen die Goblinräuberbande kam mir immer falsch vor, ein Tod in einem wichtigen Kampf oder einem, den die Charaktere gesucht haben, sit dagegen voll und ganz in Ordnung.
Mhh, da stellt sich bei mir aber auch schon ein leichter Beigeschmack ein. Ist es denn dann nicht so, dass die Spieler denken: "Ah, das ist jetzt nur ein "Nebenkampf" gegen vermeidlich leichte Gegner. Also kann mir dabei ja gar nichts passieren. Dafür sorgt schon der Meister!"?

Je nach Kampagne können solche Kämpfe ja öfter vorkommen. Z.B. in der Seefahrtkampagne, die wir im Moment in unserer Runde spielen, können öfter mal Enterkämpfe gegen andere "gesichtslose" Mannschaften aufkommen. Diese Kämpfe sind sicherlich nicht "abenteuerrelevant" und deshalb auch nicht von besonders hoher Wichtigkeit. Oftmals sind es noch nicht mal besonders gefährliche Gegner, sondern nur normale Piraten oder gar Matrosen.
Würde ich diese Kämpfe "manipulieren" nur damit kein Held umkommt, wäre damit sehr schnell der Reiz dieser Enterkämpfe dahin.
Spieler können mMn sehr gut abschätzen, welche Kämpfe wirklich für das Abenteuer wichtig sind (z.B. Kämpfe am Ende des AB, oder gegen wichtige "abenteuerrelevante" Gegner) und welche nicht. Somit würde man ja Gefahr laufen, dass sie die Kämpfe in zwei Kategorien einteilen. In Kämpfe, die für ihre Helden gefährlich werden können und Kämpfe, bei denen kaum etwas passieren kann. Diese Einteilung wäre u.U. unbewusst. Aber auf jeden Fall stimmungssenkend, oder?
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#6  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 10:20 )
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Dem kann ich nicht zustimmen, da die Einschätzung, was ein Nebenkampf ist, ja mir als Spielleiter oblag. Und ich habe da gelegentlich durchaus Kämpfe eingebaut, deren einziger "Zweck" darin lag, entweder die Gefährlichkeit einer gewissen Gegend zu unterstreichen, für Abwechskung zu sorgen oder aber die Charaktere soweit zu schwächen, dass sie bestimmte (von mir geplante) Handlungen auch tun. Das waren dann Nebenkämpfe.

In unserer Seefahrererkampagne sind die gelegentlichen Kämpfe keine Nebenhandlungen, sondern mMn fester Teil der Abenteuerhandlung. Wir sind ja auf einem Kriegsschiff. Eine Nebenkampf nach meiner Definiton wäre z.B. ein Überfall auf den Nachschubtransport zu Beginn (den wir zum Schiff begleiteten) oder meinetwegen eine Messerstecherei an Bord. Einfach, weil sich daraus keine größere geschichte entwickeln würde, aus unseren jetzigen kämpfen hingegen entwickeln sich durchaus Geschichten, auch wenn die Söldner des Gegners erst mal gesichtslos bleiben.
Daher wäre auch für mich (als Meister oder Spieler) der Tod eines Charakters in einem dieser Kämpfe durchaus angemessen.

Wenn man es aber als Meister tatsächlich durch ein Abenteuer schafft, ohne solche Nebenkämpfe, wie ich sie oben angeführt habe, einzubauen, dann erübrigen sich auch die meisten Manipulationen.
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#7  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 10:22 )
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Man muss die Spieler ja nicht wissen lassen, wann und ob man manipuliert.

Bleibt tapfer,

puck
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#8  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 12:11 )
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Preiset die Schönheit, Bruderwschwestern!

Der Tod an sich muss für die Helden möglich sein, aber wegen eines dummen Würfelwurfs würde ich niemanden sterben lassen! Bei uns sind die Helden eigentlich "relavti unsterblich", aber NICHT komplett unsterblich! Sobald die Spieler ihre Helden in Selbstmordaktionen stürzen oder wirkliche Dummheiten begehen (wo ein Tod abzusehen ist), dann kann ich ihhen als Meister auch nicht mehr helfen! Trotzdem töte ich als Meister gerade hochstufige Helden wirklich ungern, weil die meistens schon über Jahre gespielt wurden und meistens eine Menge Herzblut des Spielers dranhängt.

Gruß
Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall!
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#9  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 13:12 )
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Zitat:
Zitat von Graf Albin
Trotzdem töte ich als Meister gerade hochstufige Helden wirklich ungern, weil die meistens schon über Jahre gespielt wurden und meistens eine Menge Herzblut des Spielers dranhängt.
Darauf wiederum würde ich und habe ich keine Rücksicht genommen (Grammatikalisch irgendwie falsch...). Das höhere Alter der Helden bedingt doch schon selbst, dass zufällige Tode seltener sind, da die Helden mehr aushalten. Aber mehr Rücksicht als bei anderen Charakteren zu nehmen scheint mir merkwürdig.

Ich habe aber auch nie so an einem Charakter gehangen, dass ich ihm lang nachgeweint habe. Schade war es immer, aber wenn der Tod "würdig" war, war es in Ordnung.
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#10  
AW: dramatische Mortalitätsdichte (Alt 01.06.2007, 14:01 )
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AW: dramatische Mortalitätsdichte

Re'stce!

Dieses Gesprächsthema ist wirklich recht interessant und meine Meinung resultiert aus den vergangenen Plays im Chat (meine Hauptrichtung).

Ich musste einige Tode in verschiedenster Art und Weise miterleben, nicht unbedingt bei meiner Wenigkeit bzw. meinen Charakteren, aber doch konnte man sehen, wie unterschiedlich das "Ableben" einiger Helden oder auch Nicht-Helden war.

Wie viele von Euch schreiben, beruht das Ableben wirklich darauf, wie die Situation oder das gerade vorherrschende Geschehniss einen dazu veranlässt und nicht von gewissen Würfelaktionen darauf getrimmt wird. Meines Erachtens ist das mit dem Würfel nicht jeder mans Sache (vor allen Dingen nicht meine), aber wenns die SL in ein Play so eingeführt haben, dann sollten sich die Teilnehmer auch daran halten und nicht anfangen zu jammern, wenn etwas eintrifft, womit man am wenigsten damit rechnet, wie z.B. dem Ableben eines Helden. Aber dann noch die Manipulation der Würfel von den SL zuzulassen, nur um die Helden zu retten, weiß ich nicht, was ich dazu sagen soll; ich finds nur feige, aber jedem das Seine, sag ich mir immer!

Natürlich besitze ich auch gewisse Charaktere, die ich ungern in den Tod schicken würde, aber wenn es das Play vorn vornherein so vorgesehen hat, dass man mit dem Ableben rechnen, mit welchen Mittel oder wie auch immer, dann muss ich es akzeptieren. Und durch andere Einflüsse dem ungewollten Ableben noch Abhilfe zu schaffen, wenn es absolut unrealistisch ist, würde ich es nicht akzeptieren, sondern lieber den Tod vorziehen.

Aber ich denke mal, man könnte sich hier ewig und acht Jahre über das Thema "dramatische Mortalitätsdichte" auslassen bzw. diskutieren, zu einem wirklichen Ergebnis kommt man eh nicht. Denn das Ableben und die Gründe dafür liegen in eigenem Ermessen, wie man darüber denkt bzw. handelt und was das Play für Regeln dazu aufgestellt hat. bzw. die SL es handhaben usw...

Dies ist nur eine Meinungsäußerung von meiner Wenigkeit, wenn Absätze bzw. Wortanreihungen vorhanden sein sollte, die jemanden persönlich angreifen oder das Forum mit der Handhabung schlecht machen sollte, bitte ich dies zu entschuldigen!


Zerion
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