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dramatische MortalitätsdichteDies ist das Thema dramatische Mortalitätsdichte bei Systemübergreifende Themen als Teil vom Rollenspiele (RPGs). |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Off-Topic: Die Einleitung zu diesem Thread ist so wunderbar hübsch geschrieben, man könnte meinen einen Vertreter der Horasischen Regierung begänne eine Rede zu reden ...
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es grüßt, Sameafnir Yngvarsson zuweilen auch Said'yala Perishan binta Nazir al-Azila Rahja, Säbeltänzerin Love as you whilt! |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Da ist etwas wahres dran. Allerdings halte ich persönlich nicht soviel davon die Würfel zu manipulieren, um Helden am Leben zu lassen (Ausnahmen bestätigen die Regel).
So kam es schon manchmal vor, dass Helden tot bzw. am sterben waren und dies selbst für mich als Meister völlig überraschend kam (besonders guter Treffer des Gegners o.ä.). Nunja, DSA bietet für solche Situationen recht viele Möglichkeiten, den Helden doch noch irgendwie zu den Lebenden zurück zu holen. Z.B. durch rechtzeitige Behandlung oder gar Magie/Tränke. So dass die tatsächliche Mortalitätsdichte immer noch sehr gering ist in meiner Gruppe. Dies ist aber stark abhängig von der Gruppenzusammensetzung und Stufe/Stärke der einzelnen Chars. Eine junge Gruppe (in niedriger Stufe) ist da wesentlich gefährdeter, da diese idR nicht so viele Möglichkeiten zur Behandlung oder magischen Heilung besitzen. Ausserdem sind sie natürlich eher am "Rande des Todes", als gut ausgebildete Kämpfer/Magier. Im übrigen habe ich nichts dagegen, wenn ein junger Held niedriger Stufe auf "merkwürdige" Art und völlig unheldenhaft stirbt. Hat etwas von Quentin Tarantino und wird sicherlich auch (evtl. nach einiger Zeit erst) von den Spieler gerne als "lustiges" Geschehnis angenommen werden. Bei hochstufigen Helden mag so etwas tatsächlich nicht sooo gut angenommen werden. Deshalb würde ich mich da schon als Meister zurückhalten. Allerdings nicht im Kampf. JEDER Kampf ist potentiell gefährlich. Selbst gegen einen jungen Bauern. Das müssen nicht nur die Helden, sondern auch die Spieler wissen. Deshalb ist der Ausgang IMMER ungewiss. Und das sollte er mMn auch bleiben... |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Als Spieler finde ich ein "Nebenbei-Sterben" auch unpassend - selbst in Rollenspielen, in denen man Charaktere und keine Helden verkörpert. Als Spielleiter gehörte ich daher durchaus zu denen, die Würfel manipulierten - allerdings nicht bei den Proben selbst, sondern beim verursachten Schaden. Zumindest habe ich, wenn es soweit gekommen ist, den Spielern noch eine realistische Möglichkeit verschafft, den Charakter von der Schwelle des Todes zu retten.
Auch in Kämpfen habe ich da feine Unterschiede gemacht. Ein Tod im Kampf gegen die Goblinräuberbande kam mir immer falsch vor, ein Tod in einem wichtigen Kampf oder einem, den die Charaktere gesucht haben, sit dagegen voll und ganz in Ordnung. Ein Beispiel: Ich habe im Laufe der Greifenfurtabenteuer bei DSA (Verteidigung und schließlich Befreiung der Stadt Greifenfurt gegen die / von den Orks gemsciht mit etwas Detektivspiel und einer Reise - grob gesagt) insgesamt 3 Helden gebraucht.
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Zitat:
Je nach Kampagne können solche Kämpfe ja öfter vorkommen. Z.B. in der Seefahrtkampagne, die wir im Moment in unserer Runde spielen, können öfter mal Enterkämpfe gegen andere "gesichtslose" Mannschaften aufkommen. Diese Kämpfe sind sicherlich nicht "abenteuerrelevant" und deshalb auch nicht von besonders hoher Wichtigkeit. Oftmals sind es noch nicht mal besonders gefährliche Gegner, sondern nur normale Piraten oder gar Matrosen. Würde ich diese Kämpfe "manipulieren" nur damit kein Held umkommt, wäre damit sehr schnell der Reiz dieser Enterkämpfe dahin. Spieler können mMn sehr gut abschätzen, welche Kämpfe wirklich für das Abenteuer wichtig sind (z.B. Kämpfe am Ende des AB, oder gegen wichtige "abenteuerrelevante" Gegner) und welche nicht. Somit würde man ja Gefahr laufen, dass sie die Kämpfe in zwei Kategorien einteilen. In Kämpfe, die für ihre Helden gefährlich werden können und Kämpfe, bei denen kaum etwas passieren kann. Diese Einteilung wäre u.U. unbewusst. Aber auf jeden Fall stimmungssenkend, oder? |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Dem kann ich nicht zustimmen, da die Einschätzung, was ein Nebenkampf ist, ja mir als Spielleiter oblag. Und ich habe da gelegentlich durchaus Kämpfe eingebaut, deren einziger "Zweck" darin lag, entweder die Gefährlichkeit einer gewissen Gegend zu unterstreichen, für Abwechskung zu sorgen oder aber die Charaktere soweit zu schwächen, dass sie bestimmte (von mir geplante) Handlungen auch tun. Das waren dann Nebenkämpfe.
In unserer Seefahrererkampagne sind die gelegentlichen Kämpfe keine Nebenhandlungen, sondern mMn fester Teil der Abenteuerhandlung. Wir sind ja auf einem Kriegsschiff. Eine Nebenkampf nach meiner Definiton wäre z.B. ein Überfall auf den Nachschubtransport zu Beginn (den wir zum Schiff begleiteten) oder meinetwegen eine Messerstecherei an Bord. Einfach, weil sich daraus keine größere geschichte entwickeln würde, aus unseren jetzigen kämpfen hingegen entwickeln sich durchaus Geschichten, auch wenn die Söldner des Gegners erst mal gesichtslos bleiben. Daher wäre auch für mich (als Meister oder Spieler) der Tod eines Charakters in einem dieser Kämpfe durchaus angemessen. Wenn man es aber als Meister tatsächlich durch ein Abenteuer schafft, ohne solche Nebenkämpfe, wie ich sie oben angeführt habe, einzubauen, dann erübrigen sich auch die meisten Manipulationen.
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Preiset die Schönheit, Bruderwschwestern!
Der Tod an sich muss für die Helden möglich sein, aber wegen eines dummen Würfelwurfs würde ich niemanden sterben lassen! Bei uns sind die Helden eigentlich "relavti unsterblich", aber NICHT komplett unsterblich! Sobald die Spieler ihre Helden in Selbstmordaktionen stürzen oder wirkliche Dummheiten begehen (wo ein Tod abzusehen ist), dann kann ich ihhen als Meister auch nicht mehr helfen! Trotzdem töte ich als Meister gerade hochstufige Helden wirklich ungern, weil die meistens schon über Jahre gespielt wurden und meistens eine Menge Herzblut des Spielers dranhängt. Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Zitat:
Ich habe aber auch nie so an einem Charakter gehangen, dass ich ihm lang nachgeweint habe. Schade war es immer, aber wenn der Tod "würdig" war, war es in Ordnung.
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Re'stce!
Dieses Gesprächsthema ist wirklich recht interessant und meine Meinung resultiert aus den vergangenen Plays im Chat (meine Hauptrichtung). Ich musste einige Tode in verschiedenster Art und Weise miterleben, nicht unbedingt bei meiner Wenigkeit bzw. meinen Charakteren, aber doch konnte man sehen, wie unterschiedlich das "Ableben" einiger Helden oder auch Nicht-Helden war. Wie viele von Euch schreiben, beruht das Ableben wirklich darauf, wie die Situation oder das gerade vorherrschende Geschehniss einen dazu veranlässt und nicht von gewissen Würfelaktionen darauf getrimmt wird. Meines Erachtens ist das mit dem Würfel nicht jeder mans Sache (vor allen Dingen nicht meine), aber wenns die SL in ein Play so eingeführt haben, dann sollten sich die Teilnehmer auch daran halten und nicht anfangen zu jammern, wenn etwas eintrifft, womit man am wenigsten damit rechnet, wie z.B. dem Ableben eines Helden. Aber dann noch die Manipulation der Würfel von den SL zuzulassen, nur um die Helden zu retten, weiß ich nicht, was ich dazu sagen soll; ich finds nur feige, aber jedem das Seine, sag ich mir immer! Natürlich besitze ich auch gewisse Charaktere, die ich ungern in den Tod schicken würde, aber wenn es das Play vorn vornherein so vorgesehen hat, dass man mit dem Ableben rechnen, mit welchen Mittel oder wie auch immer, dann muss ich es akzeptieren. Und durch andere Einflüsse dem ungewollten Ableben noch Abhilfe zu schaffen, wenn es absolut unrealistisch ist, würde ich es nicht akzeptieren, sondern lieber den Tod vorziehen. Aber ich denke mal, man könnte sich hier ewig und acht Jahre über das Thema "dramatische Mortalitätsdichte" auslassen bzw. diskutieren, zu einem wirklichen Ergebnis kommt man eh nicht. Denn das Ableben und die Gründe dafür liegen in eigenem Ermessen, wie man darüber denkt bzw. handelt und was das Play für Regeln dazu aufgestellt hat. bzw. die SL es handhaben usw... Dies ist nur eine Meinungsäußerung von meiner Wenigkeit, wenn Absätze bzw. Wortanreihungen vorhanden sein sollte, die jemanden persönlich angreifen oder das Forum mit der Handhabung schlecht machen sollte, bitte ich dies zu entschuldigen! Zerion
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Es ist nur ein schmaler Grad zwischen Genialität und Wahnsinn. [Gerd Gerken] Nichts kann existieren ohne Ordnung - nichts kann entstehen ohne Chaos. [Albert Einstein] |