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dramatische MortalitätsdichteDies ist das Thema dramatische Mortalitätsdichte bei Systemübergreifende Themen als Teil vom Rollenspiele (RPGs). |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Re'stce!
Zitat:
Und da passt das echt, wenn man die Leute antrifft, die Ahnung haben, den Charakter wirklich am liebsten selber sein wollen (komische Grammatik) und halt die Grenzen regelrecht aufs Neuste austesten, dem Tode immer wieder ins Auge blicken (kommt natürlich aufs Play an ... ich spiele zu gerne dämonische Plays und dann sind halt Kämpfe und die Schwelle zum Tod keine Seltenheit), mit einem Bein schon drinne stehen, sich aber durch Selbsthilfe und bester Kenntnis über seinen Charakter wieder hinauswinden können! ... Klasse sowas! Zerion
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Es ist nur ein schmaler Grad zwischen Genialität und Wahnsinn. [Gerd Gerken] Nichts kann existieren ohne Ordnung - nichts kann entstehen ohne Chaos. [Albert Einstein] |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
ich glaub net, dass ich da als Neuling so wirklich mitreden kann, aber ich persönlich würde meinem Helden am Anfang nich aufpushen, das wär doch i-wie nich richtig.
Also ich hab bisher mit nem Freund mit meinen chars meistens nur mit Leinenhemd, Lederhose und einem rostigen alten Familienschwert angefangen und seine Fähigkeiten haben sich erst durch das Spielen entwickelt. Und ich denke, dass Chars auch sterben sollten ( begründe das jetz nich, is ja alles unten scho aufgelistet)
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"Man sieht nur mit dem Herzen gut."
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Ich finde, dass Charaktere auch sterben müssen.
Es kommt auch etwas auf das System an. Bei SR finde ich, sollten die Runner schon recht oft in gefährliche Situationen kommen, in denen der Tod nahe ist. Bis vor kurzem spielte ich einen Ork-Streetsam und war mit nem Rabenschamanen einer der am längsten Überlebenden von insgesamt sechs Leuten. Und das ne ganze Weile lang. Das war schon ganz klasse und es war irgendwie cool, gegenüber den neuen Charakteren der anderen Mitspieler den unsterblichen erfahrenen Runner raushängen zu lassen. Dennoch war immer klar, es könnte stets anders kommen. Ich schließe mich Voltan an und meine, er macht das in seiner Gruppe genau richtig ![]()
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Um nicht den Anschein zu erwecken, die dMD bezöge sich ausschließlich auf Manipulation von Würfeln, möchte ich noch einige Erweiterungen anbringen:
Somit unterliegen ihr nicht nur die Handhabung der Regeln sondern auch die äußeren Umstände. Dies sei an folgendem Beispiel verdeutlicht: Herbert, ein rechtschaffender Mann (und SC), erblickt während eines nächtlichen Streifzuges um die Häuser, wie eine Horde von Schlägern eine junge Frau belästigen. Ermutigt von zahlreichen Martinis erwacht der Held in ihm und er schnauzt die Rüpel an, die Dame gefälligst in Frieden zu lassen. Diese sehen sich durch solch verbale Ausbrüche jedoch keinesfalls genötigt, von ihrem Tun abzulassen, und so sieht sich unser Held gezwungen, handgreiflich zu werden. In der nun folgenden zünftigen Prügelei kann Herbert zunächst recht gut behaupten, immerhin ist er als Hafenarbeiter ein kräftiger Kerl und hat in seiner Jugend geboxt, doch als er sich in Gedanken schon in den Armen der (unendlich dankbaren) Erretteten sieht, zieht ihm einer der Kerle eine Bierflasche von hinten über den Schädel und seine Erfolgsträume weichen einer tiefen Bewusstlosigkeit. Eigentlich war diese Szene vom SL dazu gedacht, dass der SC mit der jungen Frau in Kontakt kommt. Der gesamte Kampf ist regelkonform abgelaufen aber völlig anders ausgegangen als gedacht: statt der Schläger liegt der SC bewusstlos am Boden. Nun können die Schläger entscheiden, den SC einfach liegen zu lassen und sich wieder ihrem Opfer zuwenden, sie können aber ebenso Herberts Kopf unter ihren Stiefeln zu Muß zerstampfen. Hier liegt die Mortalität nun mal nicht in den Regeln oder deren Auslegung begründet sondern im Verhalten der NSC.
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Nun, ich möchte niemanden angreifen, aber noch meiner persönlichen Meinung war die Situation von Anfang an etwas unglücklich gewählt, da es wohl mehrere Schläger gegen einen angetrunkenen Charakter stand. Bei einer Heldengruppe (also mehreren Helden) hätten die anderen irgendiwe in der Nähe sein sollen, wenn ich solch eine Aktion plane (als Meister). Ist der Held alleine und angetrunken, würde ich ihm keine Überzahl an Schlägern auf den Hals hetzen. Dann hätte die Situation garnicht so eskalieren können. Oder es würde andere Kneipengäste von der Schlägerei hören und dem Helden helfen. Dann hätte er eine Abreibung, aber würde noch leben. Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Es soll hier nicht darum gehen, ob diese Situation glücklich gewählt ist, oder nicht. Dieses Beispiel soll lediglich verdeutlichen, dass es in gewissen Situationen von den Entscheidungen der NSC abhängt, ob ein Charakter stirbt oder nicht. Ich habe hier bewusst den SC allein auftreten zu lassen, um die (alles verkomplizierende) Hilfe von seiten seiner Kumpel gezielt auszuklammern.
Reduziert auf das Wesentliche: Der SC ist einer Gruppe von NSC (warum auch immer) hilflos ausgeliefert. Die Frage ist: Was stellen sie mit ihm an? Um auf das oben genannte Beispiel zurückzukommen: Hier würde ich die Schläger - selbst wenn es gewissenlose Mistsäcke sind - den SC nicht töten lassen. Die Szene diente als Aufhänger für eine Geschichte und es wäre schade, wenn der SC sterben würde, bevor alles erst richtig losgegangen ist. Somit wird wahrscheinlich ein Anwohner den Lärm bemerkt und die Polizei (und einen Rettungswagen) gerufen haben. Die Frau kann übrigens immer noch Kontakt zu ihrem (nun nicht mehr ganz so glorreichen) Retter aufnehmen. Geht der SC jedoch im Endkampf mit seinem Erzfeind bewusstlos zu Boden, dann halte ich es aus dramatischer Sicht für unpassend, wenn dieser Erzfeind, welcher den SC viellicht abgrundtief hasst, sein wehrloses Opfer aus unerfindlichen Gründen verschonen würde. Meiner Erfahrung nach wurde so eine Situation von vielen SL etwa folgendermaßen gehandhabt: Auf Bewusstlose schlägt man nicht ein. Diese werden geflissentlich ignoriert, damit ihre Kumpanen sie nach dem Kampf evtl. noch heilen/wiederbeleben können.
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Es gibt mehr als nur eine Wahrheit. |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Nun, dass sind die Dinge, die ich oben mit "Dummheiten der Spieler" gemeint habe. Wenn ich als Charakter alleine bin, dazu auch noch angetrunken, dann stürze ich mich nicht in einen aussichtslosen Kampf! Dann kann man auch mal sterben! Nur fand ich die Situation an sich halt nicht gut, aber wenn die nunmal so ist und der Charakter meint, eingreifen zu müssen, dann ist es seine eigene Schuld! Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Zitat:
Und zur Beispielszene denke ich, dass der Char zwar nicht totgehauen werden muss, aber er sollte schon übel zugerichtet werden. Bleibt tapfer, puck
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17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V. Sony Playstation vs. Pony Slaystation |
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AW: dramatische Mortalitätsdichte
Also ich fand die beschriebene Situation doch recht realitätsnah. Wir haben bei unseren SR-, WoD- und StarWars-Runden regelmäßig Szenen, in denen Charaktere alleine handeln und ohne dass andere SC in Rufweite wären. Nur bei DSA scheinen die Helden immer in Kuschelreichweite zu sein. Ich würde die Szene auch nicht unter "Spielerdummheit" verbuchen, da der Spieler in diesem Moment nur konsequent seinen betrunkenen Charakter gespielt hat. Das geht völlig in Ordnung so.
Im Großen und Ganzen mag ich's im Rollenspiel sowieso hart und dreckig und bin der Meinung, dass die Mortalitätsdichte an jeder Stelle der Geschichte gleich hoch sein kann. Ein künstliche Absenkung halte ich nicht für notwendig.
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Liber scriptus proferetur,
In quo totum continetur, Unde mundus iudicetur. |
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