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#1
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| Wie viel improvisiert ihr als Meister? Habt ihr immer festgesetzte in 100 Seiten niedergeschriebenen Plotts, spielt nur offizielle Abenteuer oder improvisiert alles außer den Spielregeln. Und wenn die Spieler vom geplanten Weg abweichen kommt dann bei euch ein simples: geht nicht oder wird eben kurz umgestellt?
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#2
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| Alles. Selbst die Spielregeln werden nicht so 100% genau genommen. Es gibt schließlich auch 'blöde' Spielregeln. Zitat:
__________________ Bis bald, dummdidumm | |||||
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#3
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| Da Ich sogar meine eigenen Würfelregeln in zwei Systemen D20 für ein einfaches und D100 für ein detailverliebtes gemacht habe, muss Ich wohl sagen alles ist zu 95% improvisiert. Ich schreibe mit meinen Protagonisten eigentlich immer eigene Geschichten, die nur durch die Würfelproben einen gewissen Glücksfaktor erhalten. Je nach Situation reagiere Ich anders. Zwar baue Ich ihnen wenn sie zum Beispiel in Goldhain sind eine Institution, die danach festgelegt ist, aber dennoch frei in ihrer Entwicklung oder der Mitglieder. Diese werden bei Bedarf erdacht. Das einzige was nicht improvisiert ist, ist das grobe Gerüst der Welt und das gilt auch nur bei der Warcraft Welt. Bei meiner Welt von Ned wäre das 100% improvisiert.
__________________ "Es ist wahr, dass ganze Reiche zerfallen, wenn der falsche den Weg aufzeigt... aber wenn keiner einen Weg zeigt, dann geschieht unausweichlich das gleiche." Großmagier Gemai am Südfall von Nede zu Sir Klaviaer | |||||
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#4
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| 100% improvisiert ... bis auf 80% der Regeln. Allerdings habe ich dabei ein Ziel ... ich lasse damit den Spielern genug Freiraum, ihren Charakter zu entwickeln und bastle daraus dann einen Metaplot, der sich dann zu einer Kampagne zusammenfügt. Außerdem arbeite ich dabei bewusst mit Karma ... soll heißen: Mindestens bei jedem 2. Spielabend kommt es zu spieler-induzierten Ideen oder Fügungen, die mir ein weiteres Puzzleteil liefern. Damit siebe ich unbewusst Leit-Charaktere heraus auf die ich meine Story basiere und irgendwie passt es immer wie die Faust auf's Auge. cul8r, Screw PS. Ich liebe meine Spieler ... jeden einzelnen.
__________________ Das Leben ist die härteste Droge ... jeder ist drauf, keiner kriegt genug davon, niemand überlebt und Entzug hat auch noch keinem gut getan. | |||||
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#5
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| Hallo AchazLord, Das kommt darauf an. Wenn ich ein Spiel "Sandboxe" dann gibts eine Umwelt mit Fraktionen und NSCs die Absichten haben, Pläne schmieden und vielleicht mit den SCs in Berührung kommen. Wenn ich eine bestimmte Kampagne entwerfe, dann gibts bei der Erschaffung schon einen Hinweis welche Charaktäre und Motivationen ich mir vorstelle. Aber selbst bei Kampagnen habe ich eher sowas wie Knotenpunkte also Orte oder Zeitpunkte zu denen etwas Bestimmtes stattfindet, ob die SCs dann wie damit umgehen werde ich schon sehen. Und dann wird gnadenlos Improvisiert! Fragen die mir beim improvisieren helfen: Welcher Charakter hat gerade das Spotlight? Welche Charakterbeziehung (zu NSCs, SCs, Orten oder Dingen) lässt sich gerade "schön" benützen um eine stimmige Geschichte zu erhalten? Was wäre das coolste, spannendste oder unterhaltsamste das jetzt plausibler (NICHT realistischter) Weise passieren könnte? auf wiederlesen Sunshine
__________________ Meditation ist nicht was Du denkst! | |||||
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#6
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| ich denke das Folgende beschreibt das ganze am besten: Darths & Droids Wenn ich mal was vorbereit habe, IRGENDWAS, dann schafften es meine Spieler es von Grundauf einzustampfen, dass ich keine Chance hab irgenwie wieder zum skript zurückzukommen... Mittlerweile ist es so, dass wenn ich überhaupt mal was vorbereite, sind es mehr Grobe konzepte als detaillierte Abenteuer. Was meine Spieler meist an der Inkonsistenz "meiner" Welt bemerken ![]()
__________________ "Eat me up, i'm your love muffin!" ~Dr. Satan~ Geändert von Forentroll (04.12.2010 um 02:02 Uhr) | |||||
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#7
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| Da hat wohl jeder so seine eigenen Vorlieben. Ich hatte mal einen SL, der eine riesige und epische Kampagne vorbereitet und sehr stark ausgearbeitet hatte. Ich als Spieler hatte damit kein Problem, da wenn man sich ein wenig auf die Spielweise des SL eingelassen hatte, er einem doch genug Freiraum gelassen hatte, um nicht wie ein Nebendarsteller zu wirken. Mir hatte das sehr viel Spaß gemacht, ein paar unserer Mitspieler dagegen garnicht. Ich persönlich greife mittlerweile, da ich fast nie genug Zeit habe ein Abenteuer für mich in einem befriedigenden Umfang vorzubereiten, meistens auf vorgefertigte Abenteuer zurück. Dabei ist es mir erstmal egal, ob es ein gekauftes oder ein Fanabenteuer aus dem Internet ist. Dann nehme ich diese Abenteuer als roten Faden und improvisiere dann beim Leiten selber umso mehr. So kann es zwar vorkommen, dass mal der halbe Plot spontan von mir oder meinen Spielern umgeworfen wird, aber ich habe zumindest immer ein paar Zeilen, die zumindest einen groben Rahmen geben und auf die ich im Zweifalsfall beim Spiel immer zurückgreifen kann.
__________________ "Grimmetaten erwachet. Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen. Auf, Eorlingas!" -König Théoden von Rohan | |||||
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#8
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| Zitat:
cul8r, Screw
__________________ Das Leben ist die härteste Droge ... jeder ist drauf, keiner kriegt genug davon, niemand überlebt und Entzug hat auch noch keinem gut getan. | |||||
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