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#1
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| Da ich mir grade mal wieder ienen neuen char erstellt habe ^^ und grade bisl über die Persöhnlchkeit von diesem char nachdenke is mir was aufgefallen: So wie ich spielen werde, wird der char wahrscheinlcih recht weise rüberkommen obwohl er mit Wis: 12 (DnD) eiglt nur knapp überm durchschnittsotto liegt. Aber in jedme Punktesystem gehts halt nunmal nicht klar, dass man alle stats so hoch haben kann wie man den char gern spielen wollte, ich würde auch gern eine "kosmetische" 18 nehmen ohne den damit verbundenen +4 Bonus. Lange Rede kurzer Sinn: Wie sehr sollte man sich von den Attributen bei der Ausspielung seines Chars beeinflussen lassen? Gerade wenn sie einer eventuellen interessanten Persönlichkeitsentwicklung entgegenstehen würden? Der char soll auch kein Kleriker werden, das is mir wichtig, und auhc kein Dudu, es ist ein magier! Sollte man sihc also den Attributen beugen oder freiheitlich entscheiden dürfen wie der char tatsächlcih ist? Eure Meinung interessiert mich.
__________________ "D&D is a world where you are a great champion, and the creator is frequently disorganized, highly distractable, and alarmingly vague on the rules of the universe he’s trying to run." Shamus | |||||
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#2
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| Da ich von Online-Spielen u.a. mit Ex-WoW-Kiddies geprägt bin, leg ich sehr großen Wert auf die Attribute und die entsprechende Ausspielung. Mal ein extremes Beispiel: Ein Spieler hat einen Kämpfer mit Konstitution 18, Stärke 18, vielleicht noch Geschicklichkeit 14, aber die restlichen Attribute liegen bei 8-10. Dann erwarte ich, dass er nicht den großen Anführer spielt (sein Charisma gibt's einfach nicht her), der sich in Wortduelle mit Magier begibt (dafür ist er zu dumm) und vor nichts und niemanden auch nur die geringste Furcht hat (die geringe Weisheit verringert auch seine Willenswürfe). Sowas kam bei meinen Spielern oft vor, deshalb hab ich als SL immer versucht ihnen durch Würfe das Gegenteil zu beweisen. In einer kleinen Pen & Paper-Runde, in der man mit Freunden vernünftig miteinander spielt, kann man da schon mehr ein Auge zudrücken und auch mal den dummen Kämpfer 'nen schlauen Spruch raushauen lassen. Genauso wie es einem weisen Druiden-Spieler vielleicht schwer fällt, immer weise zu erscheinen, wenn er es im RL nun mal nicht ist. Ergo würd ich dir raten: Eine leichte Abweichung von den Attributen ist ok, aber bei WEI 12 würde ich nicht ständig weise Äußerungen bringen. Letztendlich muss aber dein SL entscheiden, wie weit er das akzeptiert oder ob er dir ggf. mit Würfelproben einen Riegel vorschiebt.PS: Bei uns gab es auch schon oft Diskussionen, ob Würfel bei Zwischenmenschlichem genutzt werden sollen. Jemand mit hohem Bluffenwert kann meinem Char trotzdem nicht verkaufen, dass der Himmel grün ist, aber in solchen Fällen kann man imo ganz leicht mit SGs arbeiten.
__________________ Cu, Su | |||||
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#3
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| Weißheit 18 ist ein Privileg, Weißheit 12 aber keine Pflicht. Ich weiß ja nicht, wie klever ihr seit, aber wenn ich einen Weißheit 10 Character spiele habe ich kein Problem, die gesammte Weißheit des Spielers reinzuwerfen. Das ich damit vergleichsweiße weise wirke liegt nur am Vergleich. Kurt, wie äusert sich diese Weißheit? Zitierst du gerne fernöstliche Philosophie? In dem Fall kannst du ja einem deiner Mitspielerfragen, der einen Praxis-orientierten Character wie einen Krieger oder so spielt, fragen, ob er in solchen Fällen mit Zitaten von Gangsterrappern oder sonstigen Komentaren zu "Pseudo-Weißheiten" kontern will. Wenn du einfach nur Genre Savvy bist und den Plot in 5 Minuten erkannt hast, dann ist dass eine Aufforderung an den Spielleiter sich ein paar neue twists auszudenken. SuEllen: Also niedriges Charisma ist kein Hinderungsgrund, den großen Anführer spielen zu wollen. Und wenn die Waffen groß genug und er alles in allem sicher genug wirkt kann es auch sein, dass die Leute ihm folgen, nicht, weil sie ihn sympatisch finden, sondern weil sie denken, dass es das beste für sie ist.Und niedrige Weißheit muss man nicht als ängstlich betrachten, der Typ "Zu dumm um Angst zu haben" kommt meiner Beobachtung nach bei Minimum-Wis-Personen häufiger vor (also jetzt nicht nur in Fiction, sondern generell). Also solange die Angst nicht übernatürlich ist denke ich das der Spieler da die Entscheidungsfreiheit haben sollte. | |||||
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#4
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| Ich halte da das Punktesystem auch etwas zu eingeschränkt, als das man sein ganzes Handeln nach den Attributen auslegen kann. Also im positiven hab ich da nie großartige Probleme mit gehabt, wenn ein Char intelligenter war, als sein Attributwert es vorgibt (als Beispiel mal). Allerdings wenn ein Spieler seinen Char als großen Kotzbrocken oder Einfallspinsel spielt, sollte dies dann schon irgendwo in den Werten wiederspiegeln.
__________________ "Grimmetaten erwachet. Auf zu Zorn, auf zu Verderben und blutig Morgen. Auf, Eorlingas!" -König Théoden von Rohan | |||||
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#5
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| Naja, es handelt sich bei dem char um einen true neutral mage, sie hat von ner Freundin ein philosophisch angehauchtes Buch, das wohl druidischen Ursprungs ist geschenkt bekommen und ist von den Dort enthaltenen Ideen recht angetan. Außerdem versucht sie die diskrepanz zwischen den Philosophischen ideen und der "Wirklichkeit" mit ihren magischne Talenten zu überbrücken. Deshalb bin ich auch in die Fatespinner Prestigeklasse eingestiegen, damit sie praktisch auch über die einzige Variable im Leben, das Schicksal, Kontrolle gewinnen kann. Das ist so der Plan. Das niedrige CH werd ich auf jeden einfließen lassen. Da mir das auch ganz gut reinläuft. Dabei lässt sich der ein oder andre weise Spruch halt nicht vermeiden ^^ Zitat: "So sollte man bestrebt sein, das eigene Glück oder Unglück zu meistern. Somit erreicht man absolute Kontrolle über Situationen indem man immer flexibel aber nie ohne eigenes Zutun auf sie zu reagieren bereit ist"
__________________ "D&D is a world where you are a great champion, and the creator is frequently disorganized, highly distractable, and alarmingly vague on the rules of the universe he’s trying to run." Shamus Geändert von KurtKatze (07.02.2010 um 16:50 Uhr) | |||||
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#6
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| Ich sehe zwar kein Problem darin, einen Charakter mit durchschnittlichen gesellschaftlichen Attributen auch cleverer, charismatischer oder weiser auftreten zu lassen (und 'ne 12 ist ja alles andere als unterdurchschnittlich), aber bei niedrigeren Werten gehört es eigentlich zum guten Ton, dass die Attribute auch Niederschlag im Rollenspiel finden. Dein Charakter wäre dann zwar nicht ausserordentlich weise, sucht aber die Antworten auf ein paar recht philosophische Fragen - das ist selbst für dummdappiche Krieger nicht verboten. Nur wird Deine Magierin vielleicht nicht so leicht Erleuchtung finden wie Buddha, sondern noch ein wenig länger suchen müssen... Ich sehe da keinen Widerspruch zu den Attributen.
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
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#7
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| @Maraxus: Hast recht, zu einem Anführer gehört mehr als eine meisterhafte Ausstrahlung, ein besseres Beispiel fiel mir nicht ein. Bei Furcht bin ich allerdings rigoros. Wenn der Kämpfer vor einem Drachen steht und den Willenswurf vergeigt, fürchtet er sich vor dem Drachen. Inwieweit er in Panik verfällt, kann man dann je nach Situation anpassen. @Kurt: Als Magier ist dein Char ja nicht der dümmste, also sind weise Sprüche imo absolut passend. Wie hoch sind denn deine anderen Attribute?
__________________ Cu, Su | |||||
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#8
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| wir spielen mit elite array weil der dm meinte, die Kampagne wird hart und er will uns mächtig haben, dementsprechend is auch ein wenig Optimierung ovn nöten gewesen. wir steigen auf 10 ein, die andern chars nach dem Ende meiner Kampagne, ich sleber mit den lvl 10 Resourcen neu. ich geb einfach mal die Attribute ohne racial oder item modifier raus Str: 10 Dex: 14 Con 18 WE 12 In 20 (+2 attributspunkte von 4 und 8) Ch 10 Also ja, ein echter Elite char... allerdings eben auf Kosten von Optimierungsansprüchen der Kampagne kann ich den hohen Wert of Konsti nicht entbehren. Der mage wird ein Conjurer (evo und ench gebannt, fokus liegt auf buff, debuff und fieldcontrole) mit abrupt Jaunt, so ziemlich ohne Blasterfähigkeiten 5 wiz/ 4 Incantatrix (geschwächte Version)/1 Fatespinner (wollt ich schon immer mal spielen) huiuiui ich seheh schon Kritik auf mich zu kommen, weil ich ja hätte eine 18 auf wis legen können, aber macht halt bis aufs RP wenig Sinn und ich bin zwar ein leidenschaftlicher Rollenspieler aber ich liebe auch Optimierung und taktische Kämpfe ^^ und wenn man beides kombinieren kann find ich das super ![]() In ner andern Gruppe hab ich mein Halbling sorcerer dessen Vorgeschichte auch bei uns im Tagebuchbereich steht, der macht mir auch sehr viel Spaß str 10, con 16, dex 16, int 14, wis 11, CH 18 da sind allerdings die halblingmodis mit drin und er is mittleren Alters also alle geistigen 1 hoch alle phys 1 runter und der lvl 4 Punkt is schon ausgegeben. Ihr seht, wir spielen meist mit recht hohen Attributen.
__________________ "D&D is a world where you are a great champion, and the creator is frequently disorganized, highly distractable, and alarmingly vague on the rules of the universe he’s trying to run." Shamus Geändert von KurtKatze (08.02.2010 um 02:10 Uhr) | |||||
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#9
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| Gegen Charoptimierung hab ich persönlich nichts einzuwenden. Dass ihr bei den Attributswerten mit 10 anfangt, heißt für mich aber, dass das für's RP eher der untere, schwache Bereich ist. Somit wäre die 12 nichts besonderes, sondern eher der Durchschnitt der normalen Bevölkerung. Wenn du dir aus dem Buch Weisheiten aneignest, solltest du im Laufe des Spiels 2-4 Punkte zusätzlich in Weisheit investieren. <= Meine Meinung. Wie schon gesagt, entscheidet letztendlich der SL. Kannst ihn ja mal fragen oder einfach ausspielen, wie du es passend findest. Wenn es zu viel des Guten ist, wird er schon was sagen.PS: Man, man, man, da haust du Begriffe raus, mit denen kann ich gar nichts anfangen: ench, evo, jaunt? Was bedeutet das? Kann's mir leider nicht herleiten.
__________________ Cu, Su | |||||
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#10
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| Ich finde schon, dass die Attribute auch die Persönlichkeit festlegen - gerade bei DnD, wo man wenig andere Werte hat, welche man dazu befragen könnte. Für mich sind die Attribute eine grobe Einordnung, ein Leitfaden. Mir passte es bei meiner Planescape Daimonin zwar auch nicht ins Konzept, dass sie nur Int 10 hatte, aber gut die anderen Attribute waren wichtiger. Ich hab sie dann eben etwas unüberlegter gespielt und ein paar logische Schlüsse mal sein lassen. Gerade wenn ich anderes wo Vorteile dadurch ziehe, dass ich irgendwo ein niedriges Attribut nehme und dafür auch ein sehr hohes habe, sollte man das niedrige Attribut nicht einfach "weg rollenspielen" können. Im konkreten Fall denke ich, dass es wohl auf die Qualität des Buches ankommt, ob man Weisheit steigert. Vielleicht steht auch absoluter Quatsch drin, oder die Magierin bildet sich nur ein, dass es weise Sprüche sind. Ihre hohe Int führt dazu, dass sich auch noch davon überzeugt ist. Ein Charakter der sich etwas was seine philosophischen Ideen einbildet, die eigentlich aber gar nicht so philosophisch sind, aber lieber mal keiner was dagegen sagt. Klingt doch nach nettem Rollenspiel. Vielleicht versteht sie mit Wis 12 auch gar nicht alle Aspekte des Buches und die Offenbarung stellt sich erst mit Wis 14 ein, wenn man das Buch nochmal liest.
__________________ Bis bald, dummdidumm | |||||
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