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#1
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| ... bei RPG's böse, gut, chaotisch, rechtschaffen? Warum seid ihr Magier, Paladin, Druide oder Kleriker? Wärt ihr gerne mal so richtig böse, oder chaotisch, weil ihr es im RL nicht sein könnt? (Ich jedenfalls bekomme im RL nicht die Gelegenheit meine chaotische Gesinnung voll auszuleben.^^) Warum "dient" ihr einer gewissen Gottheit? Stellt euch mal vor, die gäbe es im RL auch mit all ihren Regeln xD
__________________ "Ei?....ui,ui......Ei!!!!" Pikel Felsenschulter Zwergendruide | |||||
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#2
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| Ich habe wohl dne Vorteil sachlich, pragmatishc zu sein und somit keine Vorliebe zu haben. Habe schon alles gespielt (in WoW) vom Gefallenen Paladin über den Ermittelnden Schurken über einen irren Erfinder und netten Priester. Schattenmagier, Inquisitor des Kreuzzuges... Die Liste geht weiter. Habe so ziemlich jede Gesinnung mal gespielt.
__________________ "Es ist wahr, dass ganze Reiche zerfallen, wenn der falsche den Weg aufzeigt... aber wenn keiner einen Weg zeigt, dann geschieht unausweichlich das gleiche." Großmagier Gemai am Südfall von Nede zu Sir Klaviaer | |||||
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#3
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| Ich denke mir meist einen Character aus. Irgendeinen, auf den ich Lust habe, einen, der mir interessant zu spielen erscheint. Und am besten kein Abklatsch eines anderen Characters. Dann mache ich mich an dessen Klasse und Gesinnung. Es hängt dann vom Leben der Figur ab, wieso ich welche Gesinnung wähle. Ein Beispiel: älterer Herr, Händler, leicht eigensinnig, trotzdem sehr charismatisch, egoman bis ins letzte (ergraute Haar), auf den eigenen Vorteil bedacht, kennt sich überall schnell aus, legt sich schonmal mit Autoritäten an, Weiberheld durch und durch: ganz klar, er ist chaotisch neutral. Dazu Hexenmeister in Kombination mit Dieb. Ich wähle also so, dass mein Chara mir rund und echt erscheint.
__________________ For the dramarama. And for our citizens! | |||||
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#4
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| Bei mir ist es ähnlich, wie bei meiner geschätzten Kollegin. Zuerst überlege ich mir WER, dann erst was und wie. Dadurch ergeben sich zwar oft eher einzelgängerische Charaktere, aber auch genug von allen anderen Bereichen. So mache ich alles einmal durch, manchmal auch Charaktere, die meinem realen Selbst sehr nahe kommen. cul8r, Screw
__________________ Das Leben ist die härteste Droge ... jeder ist drauf, keiner kriegt genug davon, niemand überlebt und Entzug hat auch noch keinem gut getan. | |||||
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#5
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| Also ich könnte im RPG (ob PC oder P&P) keinen chaotisch-bösen Charakter spielen, der eben mal aus Spaß eine wehrlose Frau tötet, oder ein Dorf niederbrennt. Rechtschaffend-böse habe ich mal gespielt, das kann man auch noch relativ "nett" spielen. Ebenso könnte ich aber auch keinen rechtschaffend-guten Paladin spielen, denn die sind nach einer Erfahrung auch böse. Wenn der Hohepriester sagt..."Töte diese Kinder, sie sind die Halb-Brut einer bösen Gottheit" oder "Führe einen Kzeuzzug gegen die Heiden", sind die nämlich immer die ersten, die "hurra!" schreien.
__________________ "Ei?....ui,ui......Ei!!!!" Pikel Felsenschulter Zwergendruide | |||||
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#6
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| "Wirklich" böse Chars habe ich bis jetzt nur sehr selten gespielt. Und in diesen Fällen wurden diese Chars auch sehr schnell zu einem Grenzfall zwischen Gut und Böse. Bei mir zumindest ist die Gesinnung in großem Masse eine Sache meiner eigenen Werte und Einstellungen. Am Ende liegt eben doch in jedem Charackter ein wenig von einem selbst und mit bösen Charackteren würde ich mich nicht identifizieren wollen. -Gyorpa
__________________ "Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die Normalen gebracht haben." | |||||
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#7
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| Ich würde dazu sagen, dass jeder von uns im realen Leben sowaohl "gut", als auch "böse" agieren kann, das kommt immer auf die Situation an, und natürlich auch darauf, wie ein Außenstehender die Situation auffässt. So ist, um mal das uralte Beispiel anzubringen, des einen Terrorist, des anderen Gotteskrieger. Ich mache es daher iher so, wie Illister, bzw. Screw, nur dass ich mir erst ausdenke, WOHER und WARUM, erst dann kommt Wer, Was, und Wann. Bei mir steht eindeutig immer die Storyline, der "Hintergrund", im Vordergrund^^ Dann allerdings gehe ich danach, wie ich gerade Lust habe den Char zu spielen, ob gut oder eher nicht gut, und am Ende lasse ich noch immer ein wenig meiner Emotionen, bzw. meiner Gedanken, und Gefühle einfließen, die ich gerade habe/empfinde, etc. Und so ähnelt natürlich jeder der Charakter, die ich spiele, in einer bestimmten Weise seinem Besitzer. Off-Topic: @Gyorpa: Dein jetziger Avatar passt besser, als der letzte ![]()
__________________ Mortis Noctum! | |||||
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#8
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| Zitat:
Off-Topic: @Eisenhand: Bei Interesse schau mal in meinem Forencharblatt im Lächeln des Todes nach. Dort gibt es das ganze Bild, was nochmal eine ganze Ecke besser ist als der zurechtgeschnipselte Avatar. Den habe ich übrigens der Sucherei von Gleichgewicht zu verdanken! Gleichgewicht schrieb: Sorry, hatte den Beitrag seltsamer Weise editiert anstatt zu antworten xD Geändert von Gyorpa (01.08.2009 um 00:25 Uhr) | |||||
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#9
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| Bevor das wieder zu einer reinen Gut/Böse-Diskussion wird ... Ich finde an jeder Rasse, Klasse und Gesinnung etwas interessantes. Bei Chaotisch-Böse ist es ja auch nicht so, das man immer das fieseste macht was geht, sondern eher, dass den Character nur die eigenen Vorstellungen und Interessen jucken, auf den Rest wird ge... naja, ihr wisst, was ich meine. Aber es ist immer reizvoll, Magier, Elfen, Orks oder Zwerge und dergleichen zu spielen. Am interessantesten finde ich daran, zu beobachten, wie die Vorstellungen der Spieler, was genau ein Mitglied dieser Rasse und/oder Klasse ausmacht, sich unterscheiden. Ein gutes Beispiel ist hier auch die DuN-Kampagne, wo das Verständnis der Magie zwischen Lilume und Ruppert ja stark differiert. So gesehen gibt es schon mal einen guten Grund für mich, etwas zu spielen ... nämlich, dass ich es vielleicht noch nicht getan habe. cul8r, Screw
__________________ Das Leben ist die härteste Droge ... jeder ist drauf, keiner kriegt genug davon, niemand überlebt und Entzug hat auch noch keinem gut getan. | |||||
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#10
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| Zitat:
Folgendes Beispiel: Eine Geisel soll nicht getötet werden, weil sie nützliche Informationen hat, welche die böse Gruppe braucht. Der rechtschaffend-böse würde sie nicht töten (selbst wenn sie keine nützlichen Infos hat), solange er sich geschworen hat, keine wehrlosen Menschen zu töten. Er hält sich an seinen eigenen "Ehrenkodex". Der neutral böse würde die Geisel nicht töten, da sie ihm etwas bringt. Hat sie die Infos preisgegeben, wird er sie vermutlich töten, damit es keine Zeugen gibt. Der chaotisch böse, würde darauf schei**n und die Geisel killen. Auch, wenn er dadurch seine Mission gefährdet und eine nützlich Informationsquelle verloren gegangen ist. Ein chaotisch böser Charakter würde z.B. seine eigenen (auch bösen) Gruppenmitglieder killen, weil er eben mal die Idee dazu hatte.
__________________ "Ei?....ui,ui......Ei!!!!" Pikel Felsenschulter Zwergendruide | |||||
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