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Ich sehe das so ...
Im Prinzip lebt jeder Mensch in seiner eigenen Welt. Manche dieser Welten unterscheiden sich dermaßen von der allgemeinen Masse, das es unweigerlich zu ... "Kurzschlüssen" führt. Diese veranlassen manche Menschen dazu Dinge zu tun, welche nach ihrem Standpunkt berechtigt sind, egal ob legal oder nicht. Das war schon immer so und wird in einem gewissen Maß auch immer so bleiben. Aber durch die immer besseren und zahlreicheren Möglichkeiten Informationen auszutauschen fällt es einfach viel mehr auf. Ein weiterer Gedanke ist der, dass gesellschaftliche Zwänge sehr dazu beitragen, Bedürfnisse zu unterdrücken. Und jetzt lass einmal einen Druck-Kochtopf mit Wasser einfach auf der Herdplatte mit voller Leistung stehen. Und dann ist ja noch der Reiz des Verbotenen, Nervenkitzel, Machtgefühl, blah, Text, ... Es gibt unzählige Gründe ... um das endgültig aus der Welt zu schaffen, müsste man psychologische und genetische Profile erstellen und vergleichen, und sollte es ein Muster geben, die Menschheit genetisch Aussortieren. Und sowas geht ja auch nicht. The more I think about humanity, the less I want to be human. cul8r, Screw |
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Leider muss man sagen, dass die Welt nicht so krank geworden ist, sondern es schon immer war. Schau auf die Hexenverfolgung, auf das 3. Reich oder nach Ruanda - in jeder Epoche und in jedem Land gab es derart widerliche Verbrechen und wir erinnern uns nur an die großen.
Meine Schlussfolgerung ist, dass wir das manchmal nur dünne Mäntelchen der Zivilisation schützen müssen - und auch (und da stimme ich Screw zu) die Freiehit, die es benötigt. Freiheit mag Verbrechen ermöglichen, aber wer zu viel Freiheit abgibt, lebt irgendwann auch nicht mehr... Jetzt ist es Aufgabe des Staates (der ja das Gewaltmonopol hat), dieses Verbrechen aufzuklären und zu strafen - und unsere Aufgabe, die Opfer zu schonen und nicht jedes Bild und jeden Artikel anzusurfen - denn die Recherchen einiger werden die Persönlichkeitsrechte der Opfer gleich nochmal verletzen. Ganz allgemein gefällt mir das Bild mit dem Topf nicht: Rechtfertigungen für das Geschehene gibt es nämlich mMn nicht - vielleicht wird irgendwann ein Psychologe Gründe finden - aber ich bezweifle, dass die irgendwas entschuldigen werden. Bevor man ein Verbrechen, gerade ein so durchdachtes, begeht, gibt es Möglichkeiten kehrt zu machen und andere Lösungen für Zwänge zu wählen. Das zu unterlassen ist gerade in so einem Beispiel Vorsatz!
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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Ein Kurzschluss war das nicht mehr... das waren 24 Jahre.... mein Gott!
Also eigenltich denke ich mir: Menschen tun sich selbst die größten Grausamkeiten an, warum sich darüber Gedanken machen? Da schütze ich doch lieber Tiere, die nichts für unsere Untaten können... (Ja, ich gehe hier nicht von einzelnen Personen aus, die evtl. etwas Gutes tun, da die Mehrheit einfach.... ich schließe mich nicht zu 100% aus) Aber in diesem Fall wäre ich wohl zur Lynchjustiz fähig. Ich weiß, dass solche und ähnliche Grausamkeiten immer wieder passieren, ohne dass wir etwas davon erfahren, aber wenn ich von sowas erfahre... da fehlen mir einfach die Worte... [Edit: Weiter oben habe ich es relativiert: Ich könnte es wohl nicht durchziehen. Eine Kurzschlussreaktion würde sicher geschehen, aber sobald eine Sekunde Zeit bleibt zum Nachdenken, sollte man dazu nicht mehr fähig sein. Wenn doch jemand: Ich hätte kein Mitleid]
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Eat more buffalo
Geändert von Jolinar (04.05.2008 um 10:02 Uhr). |
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Zitat:
Wenn wir es soweit kommen lassen würden und die Todesstrafe wieder einführen würden, dann bin ich der Meinung, dass wir genauso krank und grausam wären. Sicher verdient der Täter eine angemessen hohe Strafe, aber ich finde die Todesstrafe geht zu weit. Wozu würden wir denn dann in einem Land leben? Soll der Staat uns denn nicht schützen? Und zwar jeden von uns. Auch die Schuldigen. Die sollen ihn vielleicht für immer wegsperren, oder in eine psychiatrische Anstalt stecken. Aber ihn am Leben lassen.
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Selbst ein Mann, der nichts besitzt, kann sein Leben opfern.
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@Neox
Da sind wir bei einer sehr heiklen Frage: Wer hat das Recht einen anderen Menschen das Leben zu nehmen? Dann sollten wir uns aber auch fragen, wer uns dann das Recht gibt Tiere zu töten und zu Essen? Sind doch genauso Lebewesen und ihre Intelligenz steht in keinem Bezug dazu ob sie Leben oder nicht! Das kann man weit treiben und ich bin nicht so arrogant mich in diesem Bezug von den Tieren abzuheben! Ich lebe nicht mehr oder weniger als sie. Meine Einstellung ist: Die Macht des Stärkeren. Hey, aber nicht falsch verstehen, ich will natürlich nicht sterben *lol*... die Stärke der Menschen ist der Zusammenhalt, sonst wären wir echte Luschies! Wenn jemand uns Schaden zufügt und es in Zukunft so weiter gehen würde, dann gehört er aus dem Weg geräumt. Das bedeutet nicht gleich den Kopf abschneiden! Sondern aus der Gesellschaft ausschließen. Wie das in der heutigen Zeit geschehen soll weiß ich nicht, aber darum geht es jetzt auch gar nicht, sondern um meine Einstellung zu dem Thema. Die Frage ist: Welches Recht hat dieser Mann von uns noch am Leben gehalten zu werden? Ich denke das hat er sich verspielt. Da bin ich eiskalt und da gibt es für mich für ihn auch keine Diskussionen. Das ist ein Thema, das er nicht gut reden kann! Durch nichts und da kann er auch keine Gnade erwarten... zumindest nicht von mir. In Sachen Lynchjustiz: Sicher macht es einen nicht zu einem Helden und ganz bestimmt hat das auch etwas mit Rache zu tun, aber ich gehe da auch von einer anderen Seite heran, wie ich weiter oben schon ausgeführt habe: Jemand fügt uns oder Mitglieder unserer Gesellschaft leid zu, dann muss er aus dem Weg geschafft werden, sodass er keinen Schaden mehr anrichtet und das nicht auf unsere Kosten. Der Rache - Aspekt davon beruht auf: Er ist offenbar ein gefühlsmäßiger Krüppel! Er soll spüren, verstehen und nachvollziehen was die Frau durchgemacht hat! Ich würde mich nicht zurück halten wollen, wenn ich ihm gegenüber stehe. (ich rede da nicht von einem geplanten Mord in der Nacht mit schwarzgekleideten, bewaffneten Leuten... um himmelswillen, das wäre wirklich albern )Ich bin kein Mensch, der anderen Leuten in ihrem Leid sehen wollen, somit könnte ich mit eigenen Händen nie jemanden etwas antun, aber es wäre um ihn nicht schade. Ich hätte kein Mitleid.
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Eat more buffalo
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Gut, über die Todesstrafe diskutiere ich nicht - es gibt zu viele gute Gründe, warum sie nicht mehr angewandt wird.
Aber ich habe gerade bei Spiegel online etwas zum Thema Zivilisiertheit gelesen: Weil wir alle so zivilisiert sind, macht jetzt offenbar die Presse Jagd auf die Opfer. Und irgendwer wird die Photos kaufen, wenn sie Erfolg haben. Und jede Menge Leute werden sie anklicken. Dafür lege ich die Hand ins Feuer. Es widert mich an!
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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Zitat:
Und ja... das mit den Fotos ist doch klar, wie immer... ich verstehe noch immer nicht was diese Leute antreibt, nur die Neugier ist es bestimmt nicht.
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Eat more buffalo
Geändert von Jolinar (04.05.2008 um 10:04 Uhr). |
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Diese sog. "Leute" verdienen mit guten Bildern ihren Lebensunterhalt. Und wie mit allem ist es hier auch: Wer Abnehmer für seine Sachen findet, der wird sich hüten damit aufzuhören. Es ist ein Beruf wie jeder andere auch und mal ganz ehrlich:
Wer würde denn noch Zeitungen kaufen, wenn solche Skandale/Straftaten nicht in der Zeitung stehen würden? Letzendlich sind es genau die, die meinen sie wären etwas anderes, sie würden sich von der Gesellschaft abheben, die diesen Menschen ihren Lohn bezahlen. Vielleicht ist es nicht der beste Weg, dass diese Opfer von Amstetten nun der Presse ausgesetzt sind, allerdings werden diese Menschen Schutz erhalten von den Behörden, die haben dafür nämlich Pläne. Und - mal mit der Nase drauf gestoßen: Gäbe es die Presse nicht, wüssten wir rein garnichts und würden in einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt leben, weil Verbrechen und Straftaten, Skandale und Klatsch nicht existieren würden ohne eben solche Journalisten. Solche Bilder schocken, solche Bilder rütteln wach, solche Dinge helfen auch Justiz und Polizei sich immer auf noch schlimmere Dinge gefasst zu machen. Würde die Gesellschaft keinerlei KEnntnis von solchen Dingen erhalten, dann wären wir ganz schön arm dran. Hier geht es nicht darum, jene zu verurteilen die sich solche Dinge anschauen, - auch ihr habt diesen Artikel in der Zeitung gelesen und auch IHR würdet mit Sicherheit nicht die Seite überblättern in der Zeitung! Es gibt mit Sicherheit Jounalisten, Papparazzi, die Verachtung wert sind und doch, sind es eben jene, die uns ermöglichen an den Geschenissen dieser Sparte, nämlich der Sparte Verbrechen und Skandal, teil zu haben! Zu der Fragen, was zu tun wäre mit dem Amstetten-Typ: Was soll man da tun? Auch er hat vor Justizia Rechte. Auch VErbrecher werden im Grundgesetz bedacht. Also hat auch dieser Verbrecher Grundrechte, die ihm KEINER verwehren kann. Er ist auch ein Mensch. Und als solcher wird er behandelt werden. Es gibt nunmal keine Abspaltung vom Menschen namens "Verbrecher" und da gibt es keinen Paragraphen, der aussagt, "Verbrecher werden anders im Grundrecht behandelt als andere Menschen" jeder kann zum Verbrecher werden! Ein seelischer Knacks und ihr wärt auch zu soetwas fähig. Schließt euch da nicht aus, ihr könnt NIE wissen, was da für Hintergründe/Abgründe sich auftun, die ihn dazu bewogen haben das zu tun, was er tat! Wenn ich hier lese: "Ich wäre zu soetwas niemals fähig" dann kommt mir gerade ein müdes Lächeln über die Lippen. Die richtigen Umstände, der passende Auslöser und ihr wärt zu allem fähig. Wer sich bei soetwas ausschließt ist meiner Meinung nach etwas engstirnig und kurzsichtig!
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Der Verstand ist wie eine Oase in der Wüste, die die Karavane des Herzens niemals erreichen wird. |
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