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Magie bei LARP?Dies ist das Thema Magie bei LARP? bei OT: Regeln & Chars als Teil vom LARP. |
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AW: Magie bei LARP?
Magie existiert nicht und ist deshalb auf einem Larp nur sehr schwer darzustellen. Es gibt nur sehr wenigige gute Larp-Magier. Meistens wiegt der Aufwand eines magischen Spruchs bei weitem nicht den Effekt auf der damit erziehlt werden kann.
Auch bei Zaubern gilt: "DKWDDK-> Du Kannst Was Du Darstellen Kannst". Je einfacher man es seinen Mitspielern bei einem Zauber macht sich diesen Vorzustellen umso besser ist man als Magier. Es gibt viele Zauber die sich nicht für das Larp eignen. Ein Beispiel: Ein Magierlein will einen dunkelheitszauber zaubern. Im Pen&Paper Rollenspiel murmelt der Magier eine Formel und wenn ihn niemand stört ist danach ein Bereich von X auf Y Metern für eine Zeitspanne t düster. So steht das in den Regeln. Im Larp ist das was anderes. Zunächst einmal kann niemand den Himmel verdunkeln. Es sei denn er baut einen riesigen Kran auf an dem eine schwarze riesige Folie die Sonne verdunkelt. Selbst dann währe der Effekt eher lächerlich. Zusätzlich müsste er den Kram verstecken da dieser das Ambiente stört. Aus den gleichen Gründen gibt es keine Schwebezauber, Blitze, Meteorenschauer oder vergleichbares. Andere Zauber wie z.B. der Feuerball lassen sich auf unterschiedliche Weise und sehr einfach darstellen: Manche geben sich richtig Mühe machen es mit Pyrotechnik oder/und werfen selbstgemachte Feuerbälle aus Stoff durch die Gegend die flattern und aussehen wie züngelnde Flammen. Andere werfen die einen einfachen Stoffball zu, rufen "Feuerball". Im Larp hat ein guter Zauber zwei Komponenten: 1. Der Spruch: Jeder Zauber hat einen Spruch. Die Zeit die es kostet diesen Spruch aufzusagen sollte die mächtigkeit des Zaubers wiederspiegeln. Es ist oft eine ziemliche Diskussion festzulegen welcher Spruch welchen Zauber genügend rechtfertigt. Ein Spruch kann alles sein, lateinische Ferse, ein Lied, ein Tanz bzw. Musik, ein Gedicht, ein Gebet etc. Der beste Spruch ist natürlich einer aus dem man schon den Sinn des späteren Zaubers ableiten kann. So würde ein Magier das Element des Feuers beschwöhren um einen Feuerball zu wirken. 2. Die Komponente Jeder Zauber sollte eine Komponente besitzen die es dem Gegenüber ermöglicht den Sinn des Zaubers bereits zu erfassen bevor der Magier schliessliche "Feuerball!" oder "Windstoss!" brüllt. Diese Komponenten zu finden ist nicht immer leicht. Es gibt aber ein paar Komponenten die mittlerweile zum Standart gehören und die man wiedererkennt (wie z.B. der flammende Stoffball für den Zauber Feuerball). Zu guter letzt noch eine Warnung: Auf einem Larp ein Magier zu sein ist nicht leicht. Man erwartet eine gewisse Geisteshaltung und Würde von einem Magier. Bringt man diese nicht mit wird man nur schwer akzeptiert. Gleichzeitig muss man ein geborener Selbstdarsteller sein um sich vor eine Menge Leute zu stellen, irgendwas vor sich hinzubrabbeln und mit sinnlosen Gegenständen zu hantieren um schliesslich einen Zauber zu wirken. Viele Spieler halten Zauberer im Larp für spielstörend. Es gibt fast keinen Zauber den man nicht irgendwie doch darstellen kann. Notfalls emuliert man ihn durch ein Ritual (mehr dazu später) Dadurch ist es möglich das Spielgleichgewicht empfindlich zu kippen. Oft werden sehr mächtige Zauber mit einem gemurmelten Fers und ein paar einfachen Komponenten gewirkt und damit ein ganze Plotstrang pulverisiert. Man sollte, bevor man einen Magier spielt ein paar Cons besucht haben und unterschiedliche Leute zu ihrer Meinung über einen "guten Larp-Magier" befragen. |
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AW: Magie bei LARP?
Das sehe ich ähnlich. Gute Magier können eine sehr stimmungsvolle Sache sein, aber für jeden guten LARP-Magier laufen mindestens drei Pappnasen rum (nicht, dass das bei Kriegern anders wäre - aber da fällt es nicht so auf
).Zum Ausspielen der Magie auf LARPs gibt es eine Menge unterschiedliche Philosophien. Mir ist da die von Jens angesprochene DKWDDK (Du Kannst Was Du Darstellen Kannst) am liebsten: Wenn Dein Gegenüber nicht geschnallt hat, was Du für einen Zauber gesprochen hast, dann hat er automatisch gefumbelt. So einfach und so schwierig ist das. Eine gute Show ist unbedingt wichtig: Gesten, Sprüche, wahlweise Komponenten. Verschiedene Regelwerke erlauben den Einsatz von Zauberspeichern (Knickfoki) - den lehne ich jedoch ab: Kein Rollenspiel - kein Zauber. Sehr schön darstellen lassen sich, neben den schon erwähnten Feuerball und Windstoss, meiner Meinung nach, auch Beeinflussungs- und Heilzauber. Bei letzteren kann man auch schon mal ein kleines Ritual drauss machen.
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Liber scriptus proferetur,
In quo totum continetur, Unde mundus iudicetur. |
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Ok, scheint ja schon ein wenig aufwendig zu sein. Wenn man erst ne Munitionskiste verballern muss um einen richtigen Effekt zu gewährleisten, sollte man sich das wirklich mal überlegen!
Kommen magische Charaktäre denn häufig vor?
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Gruß Minister Vitus, anhänger der guten alten Zeit und des einzig wahren Kaiser , Sklavenmeister des Tufir , Schatten des Tufir Dunkler Fürst der eifelanischen Ländereien und Verpester der Menschheit |
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AW: Magie bei LARP?
Leider ja
- obwohl Magier eigentlich eine Ausnahmeerscheinung sein sollten, trifft man sie auf manchen Cons gleich im Rudel. Das mit der Munitionskiste ist so nicht ganz richtig. Du brauchst nicht für jeden Zauber pyrotechnische Effekte. Gutes Rollenspiel ist da wichtiger. Bei größeren Ritualen kann man dann aber schon mal auf sowas zurückgreifen. Die meisten LARP-Ausstatter haben sowas auch im Sortiment (z.B. Rauchkugeln u.s.w.).
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Mein Arbeitgeber könnte sicherlich auch einiges interessantes dazu besteuern, aber diese Sachen könnten man wohl nur als Kampfmagie verwenden!
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Gruß Minister Vitus, anhänger der guten alten Zeit und des einzig wahren Kaiser , Sklavenmeister des Tufir , Schatten des Tufir Dunkler Fürst der eifelanischen Ländereien und Verpester der Menschheit |
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AW: Magie bei LARP?
@Vitus
Es gibt viele Leute die Magie wirken können im LARP. Aber vielen davon sieht man es nicht an und die meisten gehen damit auch nicht unbedingt hausieren. Ich kenne einige Spieler von denen ich Ot weiss das Sie Zaubern können, aber It haben die noch nicht einmal in meiner Gegenwart gezaubert. Mein Gaukler kann auch ein paar Lehrlingszauber. Regeltechnisch macht mich das zu einem Magier aber im Spiel bin ich eine ganz kleine Leuchte die sich stark anstrengen muss um ein kleines funseliges Licht zu erzeugen. Ich denke mal das je nach Event ca. 1/4 bis 1/3 der Spieler Magier sind. Jedenfalls ist das mein Eindruck wenn ich mal grob überschlage was mir dieses Jahr auf Con so untergekommen ist (Das Akademiecon letzten Monat mal ausgenommen).
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Der Horizont ist nicht das Ende sondern der Anfang. |
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AW: Magie bei LARP?
Neben der Möglichkeit Magie durch einen Zauber zu wirken hat man als Larpmagier auch die Wahl stattdessen ein Ritual durchzuführen.
Rituale sind schwierig und langwierig und benötigen unter Umständen die Mithilfe mehrerer Magiebegabter. Mit Hilfe eines Rituals ist es aber z.B. möglich Zauber zu "emulieren". Auf diese Weise kann ein Magier einen Zauber wirken den er sonst nicht könnte. Je mehr Magier ihre Finger im Ritual haben umso mächtiger kann der magische Effekt des Rituals wirken. Wenn einfache Zauber schon viel vom Magierspieler abverlangen sind Rituale wirklich die "hohe Kunst" des zauberns. Normalerweise begint ein Ritual damit das sich ein paar Magier einig sind, dass ein Ritual gemacht werden muss, um irgend einen mächtigen Effekt zu erziehlen. Nicht selten treffen sich da Schamanen, Magier und Priester denn meist gibt es nicht genug Magiebegabte eines Schlages um damit ein anständiges Ritual zu machen. So muss man da Kompromisse eingehen und kann u.U. kein reines Magierritual machen. Als nächstes müssen sich die Leute einigen wie das Ritual durchzuführen ist. Wenn man das Ritual nur allein machen möchte ist dieser Punkt natürlich einfacher, wer aber schonmal versucht hat die Ideen übers zaubern von mehr als drei Leuten unter einen Hut zu bringen wird wissen wie kompliziert sowas werden kann. Zu einem ordentlichen Ritual gehört ein ordentlicher Ritualplatz. Dieser sollte zunächst gereinigt werden, es schaden auch nichts einen Schutzkreis zu ziehen (man weiss ja nie). Natürlich sollte man noch einige Komponenten bereithalten, ein wenig Feuer, einen guten Ritualtext und natürlich sollten die Beteiligten ausgeruht sein... Wie so ein Ritual dann im Endeffekt aussieht ist den Magiern überlassen. Hier gilt aber meist das Motto "viel hilft viel". Je mehr Arbeit man in die Vorbereitung steckt, je präziser die Durchführung eines Rituals ist und je mehr Leute daran beteiligt sind umso größer ist die Chance auf Erfolg. Im Gegensatz zu 0815-Zaubern werden Rituale nämlich immer von der SL abgenommen und die genaue Wirkung bestimmt. |
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AW: Magie bei LARP?
Also das Phänomen der VIELEN Magier ist auch mir im LARP bekannt. Mittlerweile zähle ich auch dazu, nachdem mein geschätzer Halbdrachen-Krieger nach gut 6 Jahren im Schlaf hinterrückt im versteinerten Zustand zertrümmert wurde *schnüff*. Aber das gehört hier net hin.
Bisher habe ich in meinem Magierdasein nur 1 Ritual gemacht, was sich mit nem Obelisken befasste und dem ich genug Schwung gegeben habe, durch massig Pyrokram. Aber das wird auf die Dauer zu teuer, da dann jedes Ritual mich locker 10-20 Euro kostet oder mehr. Ich für meinen Teil mag es nicht ständig Zeug durch die Gegen zu werfen, weil ich den Effekt auch irgendwie nicht so passend finde. Solange sich die "WErfer" mit normalen Softbällen begnügen, und keine großen Umbauen an Feuerbällen oder ähnlichem aufbieten, find ichs für andere schwer dann den Effekt richtig auszuspielen. Ich bleibe da bei den Berührungsdingen oder bei Geisteszaubern die eh keiner sieht. Und wie du bereits meintest... der Spruch macht viel und die Komponente, soern sie gebraucht wird, oder sonst gute Gestik und Mimik, geben den letzten Schliff... die richtige Würze quasi. Und was die Anzahl der Magier betrifft... ich denke etwa nur 2/3 geben sich zu erkennen, der REst nur im Geheimen oder wenns von Nöten ist. Ich bin auch nicht offensichtlich als Magier unterwegs, zudem ich net mal nen Stab trage sondern nen Anderhalbhänder. Im endeffekt ist Magie viel Vorstellungskraft, die mehr oder weniger gut genährt werden kann durch Anstrengungen des/der Zaubernden. Je besser es rüber gebracht wird, desdo einfacher haben es alle "Zuschauer" sich hinein zu versetzen.
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