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Nightfall (Teil 3 von GuildWars)

Dies ist das Thema Nightfall (Teil 3 von GuildWars) bei Online Spiele als Teil vom Fantasy- & SF Spiele.
Huhu, ich spiele nun seit einiger Zeit GuildWars und habe mir auch den neuen Teil Nightfall zugelegt. Hier meine Eindrücke. ...


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#1  
Nightfall (Teil 3 von GuildWars) (Alt 21.11.2006, 22:53 )
Benutzerbild von Humni
Bürger
 
Registriert seit: 06.04.2006
Ort: Hückelhoven
Beiträge: 86
Nightfall (Teil 3 von GuildWars)

Huhu,

ich spiele nun seit einiger Zeit GuildWars und habe mir auch den neuen Teil Nightfall zugelegt. Hier meine Eindrücke.

Ich werde zunächst einen grünen Bereich schreiben, der allgemein über GuildWars geht. Dieser ist für Leute, die GW schon kennen, aber Nightfall noch nicht, uninteressant, die können ihn überspringen ;-)


GuildWars ist ein grafisches MMORPG bei dem es nicht darum geht, den Wunderhelden zu erschaffen. Sprich, die Rüstungsspriale ist im Vergleich zu World of Warcraft z.B. recht überschaubar, der Max-Level von 20 ist schnell erreicht.

Es gibt drei Teile (Prophecies, Factions und Nightfall), jeder davon ist ein eigenständiges Spiel und eigenständig spielbar, wobei man den Account durch Kauf eines der anderen Teile auch erweitern kann (so kann man dann z.B. einen Prophecies-Charakter auch durch die Factions-Kampagne steuern). Des weiteren erlaubt jeder Zukauf eines Teils (die je etwa 40 Euro kosten), zwei weitere Charaktere mit demselben Account zu führen (beim Erstellen hat ein Account 4 solcher Char-Slots). Ausserdem kann man seit Neuestem weitere Slots dazukaufen (etwa 10 Euro pro Slot).

Eine Besonderheit ist die eingeschränkte Art, seine Charaktere auf die Szenarien vorzubereiten: Im Laufe des Spiels erhält man zwar Tonnen an Skills, Zaubern, Verhexungen usw... - aber von all diesen Fertigkeiten kann man nur 8 mit in die Gebiete nehmen. Ausserdem beeinflussen die sogenannten Attribute die Güte der Fertigkeiten - wer einen Feuerball mitnimmt und das Attribut Feuermagie nicht ordentlich hoch hat, wird nicht viel Schaden anrichten.

Welche Attribute ein Char hat, hängt von seiner Charakterklasse ab (er kann zusätzlich Attribute und Fertigkeiten einer sekundären Klasse erwerben). Ausserdem kann er immer, wenn er sich nicht in einem potentiellen Kampfgebiet befindet, sämtliche Attribute und Skills komplett umwerfen und völlig anders geskillt erneut sein Glück versuchen. Eine der Hauptaufgaben bei GW ist es also, seine Skills so zu setzen, dass man effektiv kämpfen kann (um anderes geht es eigentlich nicht). Viele Webseiten sind also nur dabei, für bestimmte Gebiete z.B. Skillungen zu finden, um die Gebiete alleine leerzufarmen (Viecher zu hauen und dadurch Items und Geld zu kriegen).

Alle Kampfgebiete sind instanziert, das heisst, man rennt in Kampfgebieten nicht mit hunderten anderer Leute herum, sondern nur mit seinem Team (in das man übrigens nicht nur bis zu 7 Mitspieler (in Ausnahmefällen: 11) hineinstopfen kann, sondern auch Computergesteuerte NPCs (sogenannte Henchmen) mitschleppen kann, die einen unterstützen). Wichtig ist natürlich - wie sollte es anders sein - dass man eine Gilde hat, mit der man sich gut versteht (halt eine Gruppe von Gleichgesinnten). Meist läuft die Kommunikation über Teamspeak und ähnliches, das sollte ja bekannt sein ;-)

Das Schöne an GuildWars ist übrigens, dass man nach etwa einer Woche nicht ganz rudimentären Spiels schon bei den "Großen" mitgehen kann, ohne ein Klotz am Bein zu sein, sondern man ist schon ein wertvolles Teammitglied. Man wird noch ein wenig besser im Laufe der Zeit, aber das ist ehrlich gesagt nicht mehr der Riesenbringer (eine Max-Rüstung ist recht schnell erlangt - die sogenannten Prestige-Rüstungen, die sehr sehr aufwändig sind, sind nicht besser, sondern sehen nur anders aus). Überhaupt wird viel Wert auf Aussehen gelegt - einer der teuersten Gegenstände (von seltenen Waffen abgesehen) ist schwarze Farbe, um die Rüstung einzufärben.

Des Weiteren hat GW einen sehr sehr grossen PvP-Anteil, sprich, Spieler die gegeneinander antreten. Von Zufallsarenen über 4er-Teams bis hin zum legendären Gildenkampf oder "Aufstieg der Helden" (wo ein Kontinent wie Europa oder Amerika die Gunst der Götter erlangen kann, was im Spiel wirklich Vorteile bringt, da man nur dann in gewisse Gebiete kommt) gibt es viele Szenarien, gerade der 2. Teil (Factions) hat das Spiel um einige witzige Details erweitert.

Der erste Teil krankt übrigens ein wenig an sehr sehr langen Laufstrecken, der zweite ein wenig daran, dass die Helden sehr, sehr schnell aufsteigen (in Factions kann ein Char nach ein paar Tagen Spielzeit max sein, ohne dass der Spieler wirklich weiss, wie er ihn spielen sollte).

Alle drei Teile bieten die Klassen Mesmer, Elementarmagier, Krieger, Mönch, Waldläufer und Nekromant an. Factions bietet zusätzlich noch Ritualisten und Assassinen.

Kurz zur Einordnung: Prophecies spielt im Kontintent Tyira, der recht europäisch wirkt, Factions in Cantha, was ostasiatisch wirkt, und Nightfall in Elona, was orientalisch-afrikanisch (tulamidisch, haha) angehaucht ist.


Nun zu Nightfall: Eines der neuen Konzepte (wenn nicht DAS Konzept) sind die "Helden", NPCs, die man mitnehmen und selbst wie den eigenen Spieler ausrüsten und skillen kann. Das ermöglicht ganz neue Wege, anstatt einen vorgefertigten Heiler nehmen zu müssen (der meist auch noch nicht wirklich taugt) hat man nun die Möglichkeit, den Heiler mit den Erfahrungen des eigenen Charakters zu skillen, was ihn ungleich effektiver macht. Des Weiteren sind diese NPCs auch im Kampf steuerbar (wer das kennt, weiss wovon ich rede: Die NPCs, die mitten in die Viehcer reinrennen, anstatt mal stehenzubleiben, oder wegzulaufen, oder....)

Ausserdem gibt es ein paar neue Aufwertungen (Inschriften) für Waffen, was das Spiel ein wenig flexibler, aber auch ein wenig (!) rüstungsspiraliger macht.

Man hat hier aus den Fehlern von Factions gelernt: Die Story ist mal wieder um Klassen besser als der müde Factions-Teil, ohne die ewigen Rumrennelemente aus Prophecies wiederzubekommen.

Die neuen Heldenklassen (Paragon und Derwisch) haben mich noch nicht völlig überzeugt, ich bin aber auch noch weit davon entfernt, sie voll auszunutzen. Der Paragon ist eine Art Anführer, Fernkämpfer mit Adrenalin wie ein Krieger, der auch eine sehr gute Rüstung hat (ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, warum), der Derwisch ein Sensenschwinger, der mitten im Gewusel steht und auf seine Gegner eindrischt. Naja, ich bin da nicht objektiv, mir machen Ritualisten, Krieger und Elelementarmagier mehr Spaß, aber vielleicht kommt das noch.

Soviel erstmal von mir. Bereut habe ich den Kauf ausserdem keine Sekunde, vor allem, da die Story mal wieder so taugt und nicht so unverständlich und teilweise auch bescheuert ist wie in Factions.


Humni
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