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Drakensang
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Endlich wieder im SprawlDies ist das Thema Endlich wieder im Sprawl bei Lincoln Street als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen. |
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AW: Endlich wieder im Sprawl
...Nachdem wir einen Abgang die Böschung runter gemacht hatten und wir eine Durchsage hörten, wir würden in Sperrgebiet eindringen, fuhr Redbird seine Heckklappe runter. Eddy nahm Anlauf und sprang schon hinaus ins Ungewisse, als der geöffnete Spalt grade so seine massige Gestalt hindurchließ. Ich wäre ja am Liebsten erstmal im Van geblieben, aber da fiel mir ein, dass es ja keine Fenster gibt und ich deswegen auch niemanden verzaubern kann. Redbird, das musst du irgendwann mal ändern!
Eule verkroch sich in irgndeiner Ecke und fing an zu schluchzen, während mir auch ein Schreck in die Glieder fuhr. Plötzlich war alles voller Rauch und ich dachte unsere Karre hätte Feuer gefangen, aber Redbird versicherte mir, dass das OK sei, denn er hatte seinen Nebelwerfer gestartet. Nachdem sich der Nebel etwas verteilt hatte und draußen schon Schüsse vielen, Eddy fragt nicht lange, machte ich auch meine Knarre klar und verschwand nach draußen in den Rauch und die Dunkelheit. Ich konnte leider keinen der Angreifer erkennen, sondern sah nur das Aufblitzen ihres Mündungsfeuers, das ich dann als Ziel nahm und meinerseits das Feuer eröffnete. Ich kann zwar nicht sagen ob ich irgendwas getroffen habe, tatsächlich bezweifle ich es sehr stark, aber ich konnte einen Teil der Angreifer auf mich lenken, während Eddy seine MP sprechen ließ und einen Gegner nach dem anderen ummähte. Ich hoffte nur, dass sein Munition ausreichen würde, denn diese war schon häufiger der begrenzende Faktor seiner Blutarien gewesen. Als Trog hatte er auch weniger Probleme mit der Dunkelheit. Nachdem ich Waschbär bat meine Wahrnehmung in den Astralraum zu verlagern konnte ich dann auch wunderschöne Auren sehen, die sich aber zwischen dem ganzen gestrüpp gut zu verbergen wussten. Dennoch gelang es mir ein paar davon zu überzeugen, dass sie ihren Kumpels den Rücken sichern müssten und deswegen ihre Aufmerksamkeit der einsamen Dunkelheit widmeten. Kurze zeit Später waren dann auch alle Angreifer tot oder auf der Flucht und wir konnten den Schaden am Auto begutachten. Redbird war am boden zerstört, als er sah was mit man seinem "anderen Ich" angetan hatte. Er fachsimpelte mit Eddy noch darüber was alles im Arsch war und wie man was reparieren könnte, wenn man irgendwas improviesieren würde und wie weit man dann damit käme, kamen aber zu der erkenntnis, dass eine Reparatur unmöglich sei. Also warteten wir auf den Morgen und Eddy und ich folgten der Straße, in der Hoffnung einen Ort zu finden, wo man uns weiterhelfen konnte, während Redbird und Eule beim Wrack bliben. Unsere freude war groß, als wir dann endlich an einen Wegweiser kamen, der verkündete, dass der nächte Ort auch nurnoch 3 Meilen entfernt sei. Nachdem wir schon den halben Tag gelaufen waren, kam uns das nurnoch wie ein Katzensprung vor. Man, ich bin noch nie so weit gelaufen. Im Plex gibts genug möglichkeiten zu fahren aber hier am Arsch der welt wird so 'ne blöde Panne direkt zu 'nem Tagesausflug. Wir kamen also in dieses winzige Nest, an dessen Namen ich mich nichtmehr erinnere. Wahrscheinlich hatte es keinen, weil man sich erst einen Ortsnamen aussuchen darf, wenn man 8 Häuser mit je 4 Einwohnern füllen kann. Und dieses Kaff hatte bestimmt keine 32 Insassen. Aber man konnte eine Tankstelle erkennen, was uns sehr glücklich stimmte. Natürlich gingen wir sofort dorthin und wunderten uns, dass keine Menschenseele auf der Straße zu sehen war. Langsam kam ich mir wie in einem Horrorsim vor, nur dass da immer Leute an den fenstern sind und diese sofort schließen, wenn man zu ihnen rüberguckt. Die Tankstelle war auch vollkommen verlassen, was uns nicht weiter störte, da es keine Kameras gab. Also plünderten wir den Kühlschrank und zugen uns ein paar Snacks rein. Leider gabs keine Fuzzygoos, aber mittlerweile war ich nichtmehr so wählerisch. Nachdem wir eine Weil gewartet hatten, fingen wir an einen Angestellten zu suchen, fanden aber niemanden. Dann klopften wir am Nachbarhaus, wo sich auch nichts tat. Nachdem wir auch die restlichen Häuser verlassen vorfanden wurde uns doch etwas mulmig und dieses Knurren aus dem Wald wollte unsere Stimmung auch nicht so recht erheitern...
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17. Fußabtreter des POWERGAMER n.e.V. Sony Playstation vs. Pony Slaystation |
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AW: Endlich wieder im Sprawl
...Urplötzlich schoss ein riesiger Wolf aus dem Unteholz auf uns zu. Vor lauter Schreck hätte ich beinahe das geklaute Bier fallen lassen. Eddy reagiert natürlich wieder eine Millisekunde schneller als ich und rief mir zu: "Komm mit, Kleiner!", als ich nurnoch seinen Rücken sehen konnte. Der reagiert immer so wahnsinnig schnell. Das ist schon richtig beängstigend. Der könnte seinen Gegner bestimmt dreimal erschießen, bevor der überhaupt rafft was Sache ist. Auf jenenfall hatte ich auch keinen besseren Einfall und folgte ihm ins nächste Haus, wo wir die Tür gut verrammelten und auch alle weiteren Eingänge versperrten.
Mittlerweile hatten sich noch mehr von den Biestern ums haus verteilt und uns wurde langsam klar, warum die Gegend zum Sperrgebiet erklärt wurde. Dann hörten wir ein Scheppern im Keller und beschlossen nachzusehen. Das stellte sich als nicht so besonder gute Idee heraus, denn die dreckigen Viehcher hatten ein kaputtes Kellerfenster gefunden und wir mussten uns mit mehreren von ihnen auf engstem Raum auseinandersetzen. Also schossen wir wie wild um uns und zogen uns wieder ins Erdgeschoss zurück, wo wir dann auch die Kellertreppe verriegelten. Allerdings verbrauchten wir dabei sehr viel Munition und ich wurde auch von einem der Wölfe ordentlich in den arm gebissen. Wie gesagt, ich hasse die Wildnis. Wenn wir im Plex wären, würden wir von Menschen angegriffen werden, mir denen ich viel besser umgehen kann. Die kämen dann plötzlich auf die Idee nachladen zu müssen, während Eddy mit ihnen kurzen Prozess machen könnte. Aber Tiere? Waschbär hat mir nur gezeigt, wie ich mit seines gleichen fertig werde. Mit den anderen habe ich nix am Hut. Dann wurde es etwas ruhiger und wir hatten Zeit zu verschnaufen, aber uns war klar, dass diese Bestien nur einen weiteren Eingang suchten um ihre Beute endgültig zu erledigen. Apropos Beute. Bei uns meldete sich auch der Hunger und ich zauberte uns schnell eine nicht besonders schmackhafet aber gesunde Mahlzeit. Wobei man das mit dem zaubern ruhig wörtlich nehmen kann. Nachdem es vollkommen finster draußen geworden war, schliefen wir dann abwechselnd. Jedesmal wenn ich wach war warf ich einen Blick in den Astralraum und konnte sehen wie die Auren der Wölfe, die so aussahen, als ob sie irgendwie beeinflusst würden, weiterhin unermüdlich um unser Versteck schlichen. Dann kam meine Wache und plötzlich stand die Küche in Flamen. Bis ich etwas zum Löschen bereit hatte, war der Brand schon so weit fortgeschritten, dass alle Löschversuche vergebens waren. Also weckte ich meinen Chummer und erkläret ihm die Lage. Seltsam war nur, dass er weder die Hitze spürte, noch den Rauch richen konnte und das ganze für einen Scherz meinerseits hielt, was ihn etwas aufbrachte. Wenn man einen Ork, der es gewohnt ist seine Angelegenheiten gewaltsam zu klären, mitten in der Nacht aus seinem Schlaf rüttelt und dafür keinen offensichtlichen Grund hat, dann kann man froh sein, wenn man ohne große Verletzungen davon kommt. Um so erstaunlicher wars, dass ich nur eine gelangt bekam und der Trog sich daraufhin umdrehte um weiterzuschlafen, obwohl er wegen der gesamten Situation schon sehr genervt war, bevor ich ihn geweckt hatte. Jedenfalls brachte mich sein Verhalten auf eine Idee. Im Astralraum entpuppte sich das Feuer als eine Illusion, die offensichtlich nur auf mich wirkte. Meine versuche sie zu bannen schlugen fehl und ich musste erleben, wie ich imaginär verbrannte, da meine astralen Sinne das Spiel durchschauten, aber mein reeller Geist dazu nicht in der Lage war. Ich versuchte mir bewusst zu machen, dass da kein Feuer war. Dennoch stellte sich die Berührung mit den Flammen als sehr schmerzhaft heraus. Und Wenn jemand von euch mal die Wahl hat zwischen Verbrennen und irgendeiner anderen Art zu sterben, dann nehmt die andere! Eddy erzählte mir später, dass er aufgrund meiner Schreie nicht mehr schlafen konnte und mich dann irgendwann bewusstlos auf dem Boden vorfand, nachdem ich mir eingebildet hatte verbrannt zu sein. Also zerrte er mich zu dem Sofa, auf dem er sich schon häuslich eingerichtet hatte und hielt die restliche Nacht Wache. Als ich wieder erwachte, wurde es draußen langsam hell. Ich suchte nach den Auren der Wölfe, fand sie aber nicht. Nachdem wir noch eine Weile ausschau hielten und keine Gefahr mahr ausmachen konnten, trauten wir uns wieder vor die Haustür. Mit gezogenen Waffen und erhöhtem Puls arbeiteten wir uns dann langsam von Deckung zu Deckung vorwärts, bis wir die Werkstatt an der Tanke erreichten. Gewaltsam öffneten wir das Tor und begannen sofort damit alle eingänge zu verrammeln. Glücklicherweise stand ein Pickup auf der Grube, den eddy innerhalb von 2 Stunden wieder flott machen konnte, während ich weiterhin ausschau nach Wölfen, oder sonstwas wielt. Im 2061er remake von "Tanz der Teufel" gabs ja schließlich auch killende Bäume, die auch noch ganz andere Dinge mit ihren Opfern anstellten. Ich hab den Sim zwar nie gesehen, da ich von SimSinn nicht viel halte. Aber mir wurde davon erzählt. Zu meiner Erleichterung blieb es draußen ruhig bis Eddy zum ersten mal erfolgreich die Zündung betätigte. Schnell warfen wir noch jede Menge Ersatzteile und Werkzeuge auf die Ladefläche, fuhren zur Zapfsäule vor, füllten den Tank und verließen so schnell es ging diesen verfluchten Ort. Nachdem wir ein paar Meile zwischen uns und dem Horrorkaff gelassen hatten, beruhigte sich langsam mein Herzschlag und auch Eddy war es anzumerken, dass die Anspannung von ihm abfiel. Wir wägten uns in sicherheit...
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AW: Endlich wieder im Sprawl
...Doch dann sprang ein riesiger Bär auf die Straße und versperrte sie. Eddy bremste ab und wir rissen die Türen auf, um ihm zu demonstrieren, wie wir in Seattle auf der Straße mit soclchen Störenfrieden umgehen. Allerdings erwies sich der Bär als sehr robust und ließ sich durch unsere Kugeln nicht so richtig aufhalten, auch wenn eine Menge Blut floss. Nachdem die Fahrertür unserer Karre im hohen Bogen durch die Luft flog, schafften wir es den Bären zu fall zu bringen, doch wir erkannten, dass er sich schnell wieder erhohlte. Darum stieg Eddy aufs Gas, weil das Pelzmonster nun nichtmehr die Straße versperrte, aber irgendwie versagte der Motor. Der war anscheinend nicht um sonst ausgebaut gewesen oder er hatte was von der Bärattacke abbekommen.
Sobald der Bär wieder stand gaben wir ihm wieder von unserer bleihaltigen Medizin, die ihn erstmal wieder von uns fern hielt, aber wie lange noch? Vor allem weil mein Magazin sicher bald leer sein wüde und ich hatte kein weiteres dabei. Nach weitern vergeblichen Versuchen den Wagen zu starten, sprang mein orkischer Chummer aus seinem Sitz, was durch das fehlen der Tür etwas erleichtert wurde, und wagte einen Blick unter die Motorhaube, während ich damit beschäftigt war meine letzten paar Patronen zu verteilen. Glücklicherweise reichte der Inhalt meines Magazins gerade so lange, bis Eddy den Fehler behoben hatte und wieder hinterm Lenkrad saß. Jetzt konnten wir endlich fliehen, auch wenn uns das Biest noch ein Weilchen hinterher rannte. Irgendwann erreichten wir dann auch Redbird und Eule wieder. Mit den Ersatzteilen, die wir mitbrachten konnten wir, oder viel mehr Redbird und Eddy, den Van dann wieder so weit flott machen, dass wir die nächste Werkstatt erreichen konnten. Die restliche Reise verlief dann wie geplant und leider bestätigte sich meine Annahme, dass mein Gehör einfach noch nicht bereit ist für Opernmusik. Aber die verköstigung in der VIP-Lounge war erste klasse. Da gabs so viele leckere Dinge, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte und schicke Weiber gabs auch genug. Leider interessierten die sich nicht für mich. Die schienen nur auf geschniegelte Weicheier zu stehen und hatten nichts übrig für Kerle die schon mehrmals um ihr überleben kämpfen mussten. Wenn du da nichts davon erzählen konntest, wie viele Leute du schon mehrer millionen Nuyen abenommen hast, dann warst du da ein Niemand. Natürlich habe ich auch schon viele Menschen ausgenutzt, aber nicht auf die Art wie sie die Anwesenden bevorzugten. Ich betreibe das im kleinen Stil und beraube nicht ganze Regionen ihrer Lebensgrundlage. Redbird schwebte natürlich auf Wolke 7, weil alle seine Lieblinge auftraten. Eddy und Eule machten sich, genau wie ich, über das Buffet her. Allerdings war Eule echt unersättlich und hatte dann keine Zeit mehr sich zusammen mit mir und dem Ork über die ganzen Pinkel mit ihren Spitzentüchlein und manikürten Fingern lustig zu machen. Die Rückfahrt verlief dann auch ohne Zwischenfälle, aber nochmal mache ich diesen Trip nicht mit. Von der Natur war ich nun endgültig bedient und wollte sie eigentlich nie wieder betreten. Aber dann ließ ich mich doch zu der Geschichte am Green Hill überreden. Aber wenn ihr mehr darüber wissen wollt, müsst ihr euch einen anderen Dummen suchen. Ich habe dazu nichts zu sagen!
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