|
|
||||||
| Registrieren | Hilfe | Bürgerliste | Regeln | Suche | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
Tjoste nach DSA4Dies ist das Thema Tjoste nach DSA4 bei Kampf & Strategie als Teil vom Das Schwarze Auge. |
![]() |
|
||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Du hast also den "normalen" DSA4-Lanzengang genommen und ein Gegenhalten erlaubt. Sonst sehe ich noch keine große Änderung. Die zweite Reiten-Probe verstehe ich nicht als ein Blocken des Angriffes, sondern als Probe darauf, ob man sich beweglich genug auf dem Pferd ist, dass man im vollen Galopp noch Drehungen vollführen kann, um die Lanze des Gegners an der eigenen blanken Plattenrüstung abgleiten zu lassen. Dies "Abwehraktion" sollte also auch nur mit einer platten Metallrüstung möglich sein. Außerdem wird die Reitenprobe noch durch Linkhand+Schildkampf I+ Schildkampf II erleichtert, was dann wohl andeutet, dass die Lanze an eben diesem Schild abgleitet. Des weiteren kommen beim Lanzengang ja auch noch die Reiten-Manöver zum Tragen, was die Reiten-Proben auch wieder verändert. Dies soll nach mein er Meinung ausdrücken, dass ein ungeübter Tjoster keine wirkliche Chance gegen einen Geübten hat (was ja auch richtig ist). bei zwei geübten Lanzengängern wird es allerdings langwierig, aber das ist ja bei DSA immer der Fall, wenn sich zwei wirklich gute Kämpfer gegenüberstehen. Ich will deine Meinung nicht ignorieren und diese Diskussion vorzeitig beenden, aber ich denke, dass die Regeln so ok sind. Schließlich ist ein einzelner Kampf ja auch meistens schon noch einer bis zwei Tjostengängen beendet (was im Vergleich zu einem normalen Kampf ja relativ schnell geht), so dass sich auch das Würfeln in Grenzen hält. Gruß Graf Albin
__________________
Graf Albin for Adelsmarschall! |
|
||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Naja, ist halt deine Meinung. Ich persönlich finde es einfach zu viel würfele. Insbesondere diese drei Reitenproben stören mich massiv.
Bei den alten Lanzenregeln waren es auch nur zwei und die reichten völlig aus. Eine um an den Gegner heranzukommen und eine, um zu prüfen, ob man vom Pferd gerissen wird. Jetzt hat man eine weitere Reitenprobe dazwischen gelegt, die nur dazu da ist die nächste Reitenprobe zu erleichtern. Misslingt diese (zweite) Reitenprobe, hat dies vorerst keine Auswirkungen. Der Reiter bleibt auf dem Pferd. Erst die nächste und letzte Reitenprobe entscheidet dann, was geschieht. Ich finde dies immer noch unpraktisch, unschön und umständlich gelöst. Auch wenn mir grad keine Alternative dazu einfällt... |
|
||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Verständnisfrage (da ich gerade nicht selbst nachsehen kann): Gilt diese Regelung nur für die Tjoste oder auch für den normalen Lanzenangriff?
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
|
|
|||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Das macht das Ganze interessant, da es dann ja auch für den lanzenangriff gegen Schwertträger zu Pferde regelt und dann fast alle Proben wegfallen. Außerdem muss die Regel dann auch für Dschadras funktionieren, also auch bei schlecht gerüsteten, nicht mit Schilden reitenden Novadis.
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Nachteile: 1. Im echten Kampf hat der Gegner nicht immer einen Schild, man müsste dann vielleicht auf Ausweichen ausweichen, vermutlich auf meisterliches Ausweichen, da es ja nicht um Wegspringen sondern um eine Körperdrehung geht. Andererseits: Ohne Schild ist man bei einem Lanzenangriff sowieso arm dran... Die TP-Reduktion wäre im Fall des Ausweichens eben dadurch zu erklären, dass der Stoß nicht durchbohrt, sondern eher streift (oder so) 2. Die Aufschläge durch die Lanzenattacke+ sind viel heftiger und die SF nochmal wertvoller... Trotzdem würde ich dazu tendieren, das so zu lösen, da auch ein schlechter Reiterin der Lage sein sollte, seinen Schild schräg gegen den Aufprall zu halten - ob er dann noch sitzen bleibt prüft ja die letzte Probe. Wer da vom Pferd fällt, kann dies entweder wegen des Stoßes oder wegen seiner schlechten Balance tun... Zitat:
Zitat:
Dann blieben eine Reitenprobe um anzufangen, eine Stoßprobe, eine Parade, der Schaden und das Sitzenbleiben auszuwürfeln. Im Vergleich dazu im normalen Kampf AT, PA, TP, also nur die beiden Reitenproben weniger, die aber durch die Situation bedingt sind. So könnte ich mir das also vorstellen.
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
|
|
||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Auch wenn ich kein DSA spiele finde ich doch, dass die Regel stimmig ist.
Den Ausführungen im ersten Beitrag von sonic ist, mit einer Ausnahme, nichts hinzuzufügen. Die Ausnahme bezieht sich auf die Plattenrüstung, welche sonic voraussetzt, um (neben dem Schild) den Stoss der gegnerischen Lanze abgleiten zu lassen. Ich möchte dazu anmerken, dass die verwendeten Schilde beim Tjost genug "Deckung" bieten, um die Lanze des Gegners erfolgreich abzuwehren und dass, wenn dies nicht funktioniert, ein Abgleiten an einer Plattenrüstung kaum bis gar nicht möglich ist. Die Rüstung sollte also nur Einfluss auf die Höhe des angerichteten Schadens nehmen, jedoch nicht auf die mögliche Abwehr. Meiner Meinung nach ist allerdings die letzte Probe auf reiten immer nur dann erforderlich, wenn tatsächlich ein Treffer von einem oder beiden Kontrahenten erzielt wurde. Das finde ich auch logisch, denn warum sollte man versuchen müssen, sich auf dem Pferd zu halten, wenn man gar keinen Grund dafür hat? ![]() Herzlichen Gruss, Abacab
__________________
"Überragende Intelligenz ist kein Garant für soziale Kompetenz." R. Rücker It cannot stop and there's no way out ... The wolf possesses the man ... It's howlin' loud ... When the wolf prowls |
|
||||
|
My five Cents:
Das ist mal wieder eine DSA-typische Regeldiskussion um die Fliege unter dem Elefantenfuß! Vollkommen unerheblich und unnötig!! Ich war betroffen von dieser Regel beim letzten Spiel. Ich habe es anfangs als kompliziert empfunden, aber fand es unterm Strich gut so, wie es war, auch wenn mein Char am Ende nicht gewonnen hat. Ob es nun eine Probe mehr oder weniger ist, ist doch letztendlich wurscht! Lang lebe die Tjoste!! ![]() Gruß Tufir
__________________
"Versprich mir, dass - welchen Weg im Leben du auch einschlägst - du immer zu dir selbst stehen wirst." - Yu Shu Lien aus "Tiger and Dragon" |
|
||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Verstehe ich also sonics Vorschlag so, dass die zweite Reitenprobe wegfällt und durch eine Schildparade, bzw. meisterliches Ausweichen ersetzt wird?
Nun, das wäre schon eine Verbesserung zu den offiziellen Regeln. Aber was geschieht, WENN man erfolgreich pariert, bzw. ausgewichen ist? Wie werden die TP davon beeinflusst? Denn TP sollte es auch dann noch geben. Immerhin kann man bei einem erfolgreich geführten Lanzenangriff nicht komplett ausweichen, bzw. so parieren, dass der Stoss komplett eleminiert wird? |
|
||||
|
AW: Tjoste nach DSA4
Wie bisher: Halbiert vor Abzug des Rüstungsschutzes.
Im Falle des Schildes, da der Schild dem Stoß die Wucht nahm und ihn ableitete, im Falle des Meisterlichen Ausweichens, da die Körperdrehung selbiges bewirkte. Im Falle von Turnierwaffen könnte man alternativ auch eine Umwandlung in Ausdauerschaden diskutieren (evtl. nach Halbierung), falls das nicht schon so gehandhabt wird.
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
|