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RPG-Foren  Die Macht des Rollenspiels
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Hammerschlag nach WdS

Dies ist das Thema Hammerschlag nach WdS bei Kampf & Strategie als Teil vom Das Schwarze Auge.
In Wege des Schwerts gibt es bei der Beschreibung des Hammerschlages einen neuen Nebensatz. Der stellt klar, dass dieses Manöver ...


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Antwort

#1  
Hammerschlag nach WdS (Alt 21.11.2007, 18:13 )
Benutzerbild von Voltan
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Hammerschlag nach WdS

In Wege des Schwerts gibt es bei der Beschreibung des Hammerschlages einen neuen Nebensatz. Der stellt klar, dass dieses Manöver nicht bei großen Gegnern (lt. Fernkampfkategorie, also z.B. Drachen/Riesen) anwendbar ist.
Früher war dies dagegen durchaus möglich (nicht wahr, Delazar ).

Eine genauere Erklärung, warum dies so ist, fehlt leider. Das lässt natürlich jetzt viel Spielraum für Spekulationen und eigene Erklärungen. Also macht mal
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#2  
AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 21.11.2007, 18:38 )
Benutzerbild von Delazar
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AW: Hammerschlag nach WdS

Zitat:
Zitat von Voltan Beitrag anzeigen
Früher war dies dagegen durchaus möglich (nicht wahr, Delazar ).
Also Delazar fühlt sich nicht angesprochen, da er dieses Manöver nicht kennt.

Zitat:
Zitat von Voltan Beitrag anzeigen
Eine genauere Erklärung, warum dies so ist, fehlt leider. Das lässt natürlich jetzt viel Spielraum für Spekulationen und eigene Erklärungen. Also macht mal
Meine Vermutung ist.
Das die Person die den Hammerschlag ausführt nicht die aushol kraft hat wie bei einen Normalen Gegner. Ich bin immer davon ausgegangen das der Hammerschlag über den Kopf ausgeholt wird und damit das Schwert mit der ganze Wucht und der Kraft auf den Gegner einträscht. Bei dem Großen gegner wird er aber vorher schon abgebremst. Das ist für mich die Erklärung!
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#3  
AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 02:13 )
Benutzerbild von Graf Albin
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AW: Hammerschlag nach WdS

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

Ich habe dazu zwei mögliche Erklärungen:

1) Der Hammerschlag soll eine "Alles-oder-Nichts-Aktion" sein, bei der man mit einem Schlag den Gegner niederschlägt. Es ist also ein Schlag, der den Kampf entscheiden soll. Darum ist man auch bereit, hierfür seine Parade aufzugeben (was ja für den Hammerschlag notwendig ist), weil man ja damit rechnet (oder darauf hofft), dass vom Gegner keine Reaktion mehr kommen kann. Bei mächtigen Gegner reicht dieser eine Schlag aber nicht aus, um dem Kampf zu entscheiden (da sie danach nicht tot wären), weshalb man das Risiko mit der dann fehlenden Parade nicht eingehen kann. Darum ist der Hammerschlag nicht möglich, weil man dem mächtigen Feind sonst eine zu große Angriffsfläche bieten würde und damit den eigenen Tod provozieren würde. (logischer Grund)

2) Große Gegner sollen auch gestanden Helden noch Angst machen und Probleme bereiten, weshalb man diese durch die neue Regelergänzung vor solch heftigen Treffern schützt, um ihre Gefährlichkeit zu erhöhen. (Balancegrund)

Gruß
Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall!
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#4  
AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 08:47 )
Benutzerbild von Gordovan
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AW: Hammerschlag nach WdS

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
1) Der Hammerschlag soll eine "Alles-oder-Nichts-Aktion" sein, bei der man mit einem Schlag den Gegner niederschlägt. Es ist also ein Schlag, der den Kampf entscheiden soll. Darum ist man auch bereit, hierfür seine Parade aufzugeben (was ja für den Hammerschlag notwendig ist), weil man ja damit rechnet (oder darauf hofft), dass vom Gegner keine Reaktion mehr kommen kann. Bei mächtigen Gegner reicht dieser eine Schlag aber nicht aus, um dem Kampf zu entscheiden (da sie danach nicht tot wären), weshalb man das Risiko mit der dann fehlenden Parade nicht eingehen kann. Darum ist der Hammerschlag nicht möglich, weil man dem mächtigen Feind sonst eine zu große Angriffsfläche bieten würde und damit den eigenen Tod provozieren würde. (logischer Grund)
Das sollte aber den Helden überlassen bleiben, ob solche Kamikaze-Aktionen stattfinden sollen oder nicht.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Delazar.
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther
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#5  
AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 09:59 )
Benutzerbild von Voltan
Herzog
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AW: Hammerschlag nach WdS

Ja, ich sehe das auch so ähnlich wie Delazar. Beim Hammerschlag verliert man die Parade, weil einfach der Schwung des Angriffs keine weitere Aktion mehr zulässt. Kein Mensch verzichtet sonst freiwillig auf eine Parade, nur weil er GLAUBT, dass sein Gegner danach Matsch ist. Ganz abgesehen davon, dass dies ja bedeuten würde, dass man bei einem misslungenen Hammerschlag sehr wohl noch parieren könnte...

Ich glaube auch, dass der Hammerschlag eben ein extrem heftiger Wuchtschlag ist. Allerdings würde nur diese Tatsache allein nicht zu solch heftigen Auswirkungen führen. Immerhin besteht ja schon ein enormer Unterschied zwischen einem Wuchtschlag +8 und einem Hammerschlag. Würde dies also bedeuten, dass ein Wuchtschlag +8 nur "halbherzig" geführt wird?
Nein, ich denke, dass der Hammerschlag eine Kombination zwischen einem heftigen Wuchtschlag und einer gezielten Attacke ist. Also ein Wuchtschlag auf eine lebenswichtige Stelle des Gegners. Z.B. Kopf, Hals, Brust und Bauch.
Ein normaler Wuchtschlag hingegen zielt auf weniger lebenswichtige Stellen (die einfach besser erreichbar sind), wie z.B. Arme, Beine, Hüfte usw.
Solange man nicht mit Trefferzonen spielt, ist diese Ansicht mMn durchaus realistisch.

Ausserdem passt diese Erklärung auch sehr gut zu der neuen Regelung. Denn die lebenswichtigen Punkte eines großen Gegners sind zum einen natürlich für einen Menschen kaum zu erreichen. Zum anderen muss man ja auch die Proportionen zueinander stellen. Ein Zweihänder, der bei einem Hammerschlag einem normalen Gegner den Kopf spalten kann, richtet bei einem Riesen, oder Drachen leider nicht diesen Effekt aus. Denn für diese Gegner ist auch ein Zweihänder nichts anderes, als ein größerer Dolch (im Verhältnis gesehen). Und mit einem Dolch sind nunmal keine Hammerschläge möglich. Oder habt ihr schon mal gesehen, wie jemand mit einem Dolch einen Schädel spaltet?

Geändert von Voltan (22.11.2007 um 10:03 Uhr).
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#6  
Cool AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 10:39 )
Benutzerbild von Tufir
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Cool AW: Hammerschlag nach WdS

Zitat:
Zitat von Voltan Beitrag anzeigen
Oder habt ihr schon mal gesehen, wie jemand mit einem Dolch einen Schädel spaltet?
Ich habe schon mal gesehen, wie jemand mit einer Teetasse um die Ecke gebracht wird. Zählt das? (Anm.: Aus "Riddick - Chroniken eines Kriegers!")

Aber Spaß beiseite. Je länger ich über diese Einschränkung nachdenke, desto unsinniger erscheinen mir alle Erklärungen, die sich auf das "Können" beziehen. Mir ist auch klar, dass ein Hammerschlag als ein Über-den-Kopf-Manöver bei einem Drachen oder Riesen nicht funktioniert. aber bitte, die Frage sie mir gestattet, wie soll ein schlafender Riese mich daran hindern, dass ich rein technisch einen Hammerschlag gegen ihn ausführe, wenn ich diese Technik gelernt habe? Das will mir nicht in den Kopf.

Stellt euch mal vor, jemand sagt zu euch, "Du kannst mit dem Auto gegen diese kleine Backsteinmauer fahren. Das Auto nimmt zwar Schaden, aber du kommst durch. Dagegen KANNST du nicht gegen diese große Betonmauer fahren, weil die ist zu groß für dich!" Ich werde ihm beweisen, dass ich das KANN!! Ob ich das überlebe, ist eine andere Frage.

Nein, für mich ist diese Regel keine Frage des Könnens. Es ist ganz klar eine VERBOTSREGEL, wegen der Spielbalance. Wollte man den Hammerschlag gegen große Gegner gestatten, müsste man deren Werte anpassen, um ihre entsprechende Widerstandskaft auszudrücken. Das ist das Problem.

Und genau das bereitet mir auch Unbehagen. Shinmashaq kann einem Drachen hammermäßig auf den Fuß hauen. Und das sollte genauso funktionieren, wie bei einem Ork auf dem Kopf. Nur was der Drache damit anstellt, ist die eigentliche Frage.

Ich würde diese Einschränkung als Meister im Hinterkopf behalten, aber den Spielern diese Kamikaze nicht verbieten. Notfalls hat der Drache halt einen Matschfuß, was ihn aber nicht weiter stört, sondern ihn nur noch wütender macht. Oder sein RS ist an dieser Stelle gegen den Hammerschlag verdreifacht. Der Spieler/Char sollte lernen, dass es nicht immer nur das technische Können, das er zwar unzweifelhaft jederzeit einsetzen kann, zum Erfolg führt, sondern er manchmal auch Köpfchen braucht.

Irgendetwas in diese Richtung würde ich für logischer halten als ein "Der ist zu groß, das DARFST/KANNST du nicht!"

Gruß
Tufir
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... und dann zerrissen die Mächte der Finsternis den Himmel, und Lytara, so schön, so mächtig, war nicht mehr ....
- Carl A. DeWitt -
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#7  
AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 12:22 )
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AW: Hammerschlag nach WdS

Mhh. Einiges kann ich nachvollziehen und bin auch deiner Meinung. Aaaaber trotzdem bleiben einige Fragen offen.

Zitat:
Und genau das bereitet mir auch Unbehagen. Shinmashaq kann einem Drachen hammermäßig auf den Fuß hauen. Und das sollte genauso funktionieren, wie bei einem Ork auf dem Kopf. Nur was der Drache damit anstellt, ist die eigentliche Frage.
Das würde ja bedeuten, dass der Hammerschlag tatsächlich einfach nur ein extrem kräftig geführter Schlag ist. Sozusagen ein Wuchtschlag +30, der an jeder Körperstelle den gleichen Schaden verursacht.
Dazu finde ich aber die Unterschiede doch zu extrem. Ein Wuchtschlag ist ja schon ein "wuchtig" geführter Angriff (wie der Name schon sagt). Wie also kann ich mir einen Wuchtschlag +8 im Vergleich zu einem Hammerschlag vorstellen? Ist ein solcher Wuchtschlag am Ende also doch nur ein halbherzig, mit geringer Wucht angebrachter Angriff? Und wie schaut es dann mit den normalen Attacken aus? Sind die dann, bei dem "geringen" Schaden, nur noch angedeutet? Hier fehlt mir die Verhältnismässigkeit.
Der Hammerschlag muss schon etwas besonderes sein. Denn immerhin erhöht es den Schaden einer Waffe um das DREIFACHE! Das lässt sich meines Erachtens wohl kaum nur mit mehr Wucht erklären. Deshalb auch die Annahme, dass man beim Hammerschlag besonders empfindliche Stellen anvisiert und diese mit einem "Wuchtschlag" versucht zu treffen.
In der Beschreibung steht ja mWn auch, dass der Hammerschlag ein abgewandelter Wuchtschlag ist, bzw. auf den aufbaut.
Und der Fuss eines Drachen ist nunmal keine "empfindliche" Stelle, im Gegensatz zum Kopf eines Orks. Und dann spielt ja auch mMn die Größe der empfindlichen Stelle eine Rolle. Der Kopf eines Orks steht ja zu einem Zweihänder in einem ganz anderen Verhältnis, als der Kopf eines Riesen/Drachen.
Trotzdem gebe ich dir insoweit Recht, dass ich es nicht definitiv ausschliessen würde. Wenn sich dem Helden die Gelegenheit ergibt (z.B. weil der Riese gerade schläft), dann sollte ihm auch die Möglichkeit zu einem Hammerschlag eröffnet werden. Das könnte man ja damit argumentieren, dass der Held dann eben aufs Auge zielt. Oder noch besser: Er versucht mit einem heftigen Schlag, dem Riesen die Kehle mit einem Hieb aufzuschlitzen.
Sobald jedoch der Riese/Drache kampfbereit ist, dürfte solch eine Attacke ziemlich unmöglich sein...

Geändert von Voltan (22.11.2007 um 12:25 Uhr).
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#8  
Cool AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 12:46 )
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Cool AW: Hammerschlag nach WdS

Nun, der "Hammerschlag" und der "Wuchtschlag" sind für mich die Kraftvarianten vom "Gezielten Stich" und dem "Todesstoß" (oder wie immer der heißt). Bei letzteren ist die Technik maßgebend und das Wissen um die verletzlichen Stellen des Gegners bzw. deren Rüstung. Hier kann ich dann auch nachvollziehen, warum ich bei einem großen Gegner die Technik nicht anwenden kann, weil die verletzliche Stelle zum Beispiel in zu großer Höhe liegt.

Der Hammerschlag und der Wuchtschlag unterscheiden sich untereinander für mich in folgender Weise: Beim Wuchtschlag lege ich einfach nur mehr Kraft in den Schlag und hoffe, dadurch mehr Schaden anzurichten. Das geht auf Kosten der Genauigkeit, deswegen der Zuschlag auf die AT. Der Hammerschlag ist ähnlich, jedoch versuche ich hier den Schaden punktmäßig zu konzentrieren und eventuell noch zusätzlich mehr Kraft in den Schlag zu legen (Die +8 zählen ja nicht zum Schaden zusätzlich dazu wie beim Wuchtschlag+8). Das wäre m. E. wie der Unterschied zw. einem normalen aber kraftvollem Faustschlag und einem gezielten karatemäßigen Handkantenschlag. So ungefähr jedenfalls.

Für mich sieht das also so aus:
  • Normaler Schlag: Waffenschaden erhöht durch hohe KK, weil kräftigere Helden auch mehr Schaden verursachen als Hänflinge
  • Wuchtschlag: Mehr Kraft im Schlag auf Kosten der Genauigkeit. (Vorschlag zur Hausregel: Ansage darf nicht höher sein als die eigene KK)
  • Hammerschlag: Punktkonzentration des Treffers (daher die +8, also kein Verlust der Genauigkeit, sondern das krasse Gegenteil, allerdings im Gegensatz zum Todesstoß ohne zu wissen, ob die anvisierte Stelle das bringt, was man erhofft = der Ausweg für den Meister bei großen Gegnern). Der Schaden darf durch weitere Ansage noch erhöht werden (Auch hier könnte dann die oben vorgeschlagene Hausregel greifen), was wiederum das Zielen erschwert. Siehe oben bei Wuchtschlag.)
Hilft das weiter im Verständnis meiner Gedanken?

Gruß
Ttufir
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#9  
AW: Hammerschlag nach WdS (Alt 22.11.2007, 14:09 )
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AW: Hammerschlag nach WdS

Ich bin mit deine Gedanken nicht so einverstanden.

Ich sehe den Hammerschlag völlig anders. Der Name sagt ja schon, wie man sich den Schlag vorstellen muss. Nämlich so, wie man gemeinhin einen Hammer zu nutzen pflegt, bzw. wie man bei einem Hammer den größten Schwung holt. Nämlich von oben nach unten. Man schlägt also seine Waffe mit aller Wucht und legt dabei sein eigenes Gewicht noch dazu. Dies zusammen mit dem Eigengewicht der Waffe, verursacht einen extrem kraftvollen Schlag, der aber eben viel Schwung von oben nach unten braucht. Deshalb läuft man ja auch Gefahr, beim misslingen einen Passierschlag zu erhalten. Man wuchtet sich also nach vorne, bringt sein eigenes Gewicht mit in den Schlag und lässt dann die Waffe irgendwo auf den oberen Bereich des Gegners (also Kopf, Schultern) hinabschmettern. Tut man dies zu langsam, oder ungezielt, ist es für den Gegner ein leichtes, kurz zur Seite zu gehen. In diesem Moment wird man durch seine eigene Wucht nach vorne gerissen und läuft sozusagen am Gegner vorbei. Der braucht dann einfach nur seine Waffe auf die ungeschützte Seite, oder gar Rücken des Helden fahren zu lassen (Passierschlag eben).
Einen Wuchtschlag dagegen kann man auch mit einem seitlichen Schlag erreichen. Ausserdem legt man sich eben bei einem Wuchtschlag nicht mit seinem gesamten Gewicht in den Schlag, bleibt also sozusagen auf der Stelle stehen. Deshalb auch der geringere Schaden. Aber deshalb gibt es dort auch keinen Passierschlag, den man befürchten müsste.

Um sich aber effektiv mit seinem gesamten Gewicht in den Schlag legen zu können, muss die Waffe auch einen gewissen Bogen erreichen können und sich beim Aufschlag in einer "Abwärtsbewegung" befinden. Dies ist aber bei einem wesentlich größeren Gegner nicht möglich. Der "Bogen" endet zu früh und der Schlag kommt nicht von oben, sondern direkt von vorne. Somit wäre der Schaden damit nicht erreichbar.
Ausserdem spielen auch hier die Verhältnisse zwischen Waffengröße und Gegnergröße durchaus eine Rolle.

Gruß
delazar
__________________
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