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Unspielbare Helden?Dies ist das Thema Unspielbare Helden? bei Heldengenerierung & Werte als Teil vom Das Schwarze Auge. |
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AW: Unspielbare Helden?
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Wenn sich die Gruppe (Spieler und Spielleiter) darauf verständigen, ist sicher vieles möglich. Ich persönlich ziehe es dagegen vor, Orks, Goblins, Achaz, und bei genauerer Betrachtung aus den von Dir genannten Gründen auch Elfen, für Spielercharaktere auszuschließen. Kann einem eine Menge Ärger ersparen. Und vermeidet die lästige Debatte, ob der Charakter nun rollengerecht seiner Spezies entsprechend dargestellt wird... |
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AW: Unspielbare Helden?
Hab' da in einer meiner Spielergruppen (Shadowrun) einen rassistischen Norm, der außerdem eine negative Anziehungskraft auf Pflanzengeister hat. Letztens sollte die Gruppe durch den Wald über die Grenze ... allein die Erwähnung des Wortes "Wald" hat den Spieler dazu bewogen, sich von der Gruppe zu trennen, mit dem Flieger rüber zu jetten und sich drüben wieder zu treffen.
1. Hat er die ganze Action an der Grenze verpasst (selbst schuld) 2. Waren die anderen Spieler und ich entsprechend angepisst. In Zukunft werde ich das so regeln, wie beim A-Team. Die betreffende Person einfach schlafen legen. cul8r, Screw |
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AW: Unspielbare Helden?
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AW: Unspielbare Helden?
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Natürlich gibt es Charaktere die (eine Menge an) Konfliktpotential besitzen, aber es kommt dann doch auf den Spieler, die Gruppe und den SL an, ob dies zum Vorteil oder Nachteil gereicht. Das Konfliktpotential muss zudem immer im Gruppen- und Abenteuer-Kontext gesehen werden, sprich man kann es theoretisch als SL im Vorfeld (teilweise) ausschließen. [Abenteuer:] Wenn ich in einer Zwergenstadt spielen will sollte z.B. keiner der SC die Schwäche: Hass gegen Zwerge besitzen, an Klaustrophobie leiden, etc. [Gruppe:] und wenn ich einen Priester in der Gruppe habe sollte es dort keinen Hexer/Halbdämonen oder dergleichen geben. Schwächen wie Egoist, Einzelgänger, Raufsucht, etc. sind auch nicht wirklich förderlich für den Gruppenzusammenhalt ... Doch selbst mit solchen Konfliktpotential sind die SC nicht wirklich dazu verdammt Ärger zu machen, vielmehr kommt es darauf an, wie der Spieler, die Gruppe und der SL damit umgehen. Darum denke ich es gibt - an und für sich - keine Charaktere die IMMER für Probleme sorgen, sondern nur: SC mit Konfliktpotential und/oder Spieler mit Konfliktpotential wobei man hier eigentlich noch unterscheiden müßte zwischen "Absichtlichem" und "Unabsichtlichen" Konfliktpotential. Spieler mit unabsichtlichen Konfliktpotential sind meist nur unerfahren oder harmonieren nicht mit der Gruppe/dem SL, während jene die es darauf anlegen oftmals richtige "Problemspieler" sind, deren einzige Lebensaufgabe im RPG anscheinend darin zu bestehen scheint Ärger zu verursachen und sich daran zu ergötzen ... Charaktere mit unabsichtlichem Konfliktpotential sind z.B. auf die Gruppe und das Einstiegsabenteuer ausgerichtet, verursachen aber durch bestimmte Gruppen oder AB-Veränderungen Ärger [Der Zwergenhasser der sich auf einmal gezwungen sieht mit Zwergen zusammenzuarbeiten]. SC mit absichtlichen Konfliktpotential haben soviele Ecken und Kanten, dass sie (fast) immer und überall Probleme machen (Extreme Fanatiker, Egomanen, ...). Doch auch dies ist nicht unbedingt ein Problem, wenn Spieler, Gruppe und SL damit umzugehen wissen, kann es sogar sehr belebend und klasse sein. Kommen jedoch SC mit absichtlichzen Konflicktpotential und Problemspieler zusammen, :help_1 |
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AW: Unspielbare Helden?
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Beim Thema unbeliebte oder schwer zu spielende Helden kommen grundsätzlich die unbeliebten Praios-Geweihten ins Gerede. Es kommen dann viele Argumente a la: - Ich kann mich nicht so frei entfalten. - Ich muss aufpassen was ich sage. - Ich bin eingeschränkt in der Wahl der Möglichkeiten, etc. Irgendwie will jeder immer mehr der "dunklen Seite der Macht" angehören und sich da austoben. Ist ja ok. Aber die meisten vergessen oft, dass es eigentlich Usus ist, sich an Gesetze zu halten und den Göttern gefällig zu sein (und nicht nur Phex allein). Ich denke daher kommt in diesem Beispiel immer sehr viel Konfliktpotential mit an den Spieltisch. Zitat:
Wenn ich einen Achaz spielen will, dann gibt es genug Möglichkeiten das in Selem oder Brabak zu tun. Orks kann ich im Svelltal unterbringen, hab dann aber nie das gemeine Volk auf meiner Seite - und wer hat schon je von Ork- und Goblinhelden im Aventurischen Boten gehört, die die verlorenen Kinder des Bauerndorfes dem bösen Schwarzmagier entrissen haben... :attacke:flamenstrahl ![]() Ewige Diskussionen am Spieltisch unter den Helden nerven (mich zumindest) unglaublich. Am Anfang macht es ja noch Spaß sich ein wenig gegenseitig anzufetzen und es kommen schöne Gespräche zu stande. Aber wenn der Rastullahgläubige sich zum 17ten Mal mit der Amazone um das Verständnis der Frau im Kampf gekabbelt hat, dann wird es langweilig. Also sehe ich es eher so: Es gibt keine unspielbaren Helden, sondern nur unspielbare Heldengruppen. Für den Rest kann der Meister und die richtige Örtlichkeit sorgen.
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Si tacuisses, philosophus mansisses. |
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AW: Unspielbare Helden?
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![]() Zitat:
Jeder Charakter hat auf die eine oder andere Art seine Einschränkungen. Schwierig ist es immer mit Charakteren, die extreme Positionen vertreten. Seien es Geweihte von Praios oder Tsa, um zwei Beispiele hier zu nennen. Oder seien es Hexen, die immer festen Boden unter den Füßen haben müssen, um zaubern zu können. Bei den Hexen könnte ein Spieler ja genausogut sagen, dass das ja doof sei, weil es ihn in seinen Möglichkeiten einschränke und er doch lieber die magische Luftkavallerie spielen will. Dann sollte er vielleicht doch einen Brabaker Dämonologen spielen und sich auf die Beschwörung von Karakilim spezialisieren und dazu noch den Ignisphaero lernen oder zumindest, wie er Molotow-Cocktails aus leicht zerbrechlichen Tonkrügen bastelt.... Aber auch damit wird er nicht überall seine Freude haben, denn die Stadtgardisten würden ihn wahrscheinlich gerade im östlichen Mittelreich, das noch nicht zu den Schwarzen Landen gehört, ziemlich schnell mit ihren Armbrüsten vom Himmel holen... Polarisierende Extreme können interessant sein. Das daraus resultierende Konfliktpotential, sei es nun innerhalb der Gruppe oder mit der Spielwelt, mag auch eine Weile rollenspielerisch interessant sein. Doch Wiederholungen gefallen nicht immer und Du schon richtig sagst: Irgendwann werden die ewiggleichen Diskussionen tierisch langweilig. Genauso wie ich es meinen Mitspielern im Zweifelsfalle erspare, zum X-ten Mal einem NSC von der Rückkehr Borbarads zu erzählen und wie böse, böse doch diese Bedrohung ist und dass man doch etwas gegen ihn unternehmen müsste. OK, mittlerweile tobt der Tobrienkrieg und da erübrigt sich so manches, aber auch hier gilt: Wiederholungen gefallen nicht immer und bringen nichts Neues. Zitat:
Meisterinformation:
Wenn meine Spieler mal so aus tiefstem Herzen böse Charaktere spielen wollen, dann greifen wir zu In Nomine Satanis. DSA ist für uns trotz aller Entwicklungen im Metaplot immer noch irgendwie der Inbegriff des "Guten Helden". |
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AW: Unspielbare Helden?
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Aber bei freier Entfaltungsmöglichkeit kommen bei geneigten Rollenspielern doch immer unerfüllte Triebe zum Vorschein. Hat das schon mal jemand tiefenpsychologisch analysiert?!?! :frage_2 Wollte auch nur sagen: Gesetzte werden liebend gerne gebrochen, um einen guten Zweck zu erfüllen. Da haben die wenigsten Spieler bisher wirklich schlechte Gewissen gehabt. Macht ja aber auch Spaß ![]() Zitat:
![]() Natürlich sind alle in gewisser Weise Eingeschränkt. Mir geht es aber mehr um die Art und Weise. Geweihte allgemein haben mehr Kodices zu beachten, als ein normaler Bürger. Wenn sich dieser Bürger dann noch lockerer im Verhältnis zu Staat und Göttern sieht - was bindet ihn dann noch? Die Angst erwischt zu werden, vielleicht. Oder anderes Beispiel. Der komplett gleiche Magier mit gleichen Werten etc. würde einmal der weißen und einmal der grauen oder sogar schwarzen Gilde angehören. Er wäre im ersten Fall ziemlich in der Entwicklung mit klaren Verboten umhüllt. Die anderen beiden wären da um einiges lockerer. Wobei jetzt keiner unspielbar wäre. Was ich ausdrücken möchte ist, dass man es sich häufig schwieriger macht, wenn man den helleren Weg nimmt. (Wurde ja zur Genüge in Film und Fernsehen auch schon demonstriert)
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Si tacuisses, philosophus mansisses. |
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AW: Unspielbare Helden?
Meiner Meinung nach gibt es keine unspielbaren Helden. Es gibt höchstens Helden die schwer mit einem bestimmten Kontext in Einklang zu bringen sind. Ein erfahrener Spielleiter findet normalerweise immer Möglichkeit um auch Extreme einzubauen, oder?
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AW: Unspielbare Helden?
Zitat:
Damit sind wir natürlich wieder bei dem Punkt, dass es keine per se unspielbaren Charaktere gibt, nur nicht passende. Das aber kann man nur abschätzen, wenn man vorher weiß, welcher Art die zu spielende Kampagne ist. Wenn man eine Gruppe basteln möchte, mit der man über die nächsten Jahre alle Abenteuer erleben möchte, die dem SL so über den Weg laufen, dann wird das schwierig. Interessanterweise kann ich mir einen horasischen Stutzer (der perfekt für o.g. Kampagne wäre) auch sehr gut auf Wildnisreise durch den Raschtulswall (dem Terrain für den Ferkina schlchthin) vorstellen, meckernd, ständig um sein Aussehen bemüht, aber innerlich schon in freudiger Erwartung, welch dummes Gesicht Esquirio XY ob seiner Erlebnisse machen wird (bereinigt um den Dreck,...) Der horasische Stutzer ist also universeller einsetzbar als der Ferkina. An der Stelle komme ich auch auf DSA, das System für klassische Helden zurück: Auch wenn sich die Heldenerschaffung zur Charaktererschaffung gemausert hat und die Charaktere deutliche Grautöne bekommen haben - der klassische Held ist in eine aventurische Gruppe wesentlich leichter zu integrieren als dunkler gefärbte Charaktere. Projiziert auf die Frage nach unspielbaren Helden: Je weiter sich ein Charakter vom Archetypus des Helden entfernt, desto weniger universell ist er mMn in DSA einsetzbar. Ich weiß nicht, ob man das bedauern muss, da es andere Systeme mit schmutzigeren Welten gibt, aber ich empfinde da durchaus einen Zwiespalt zwischen Wunsch und Realität mancher DSA-Autoren. Oder bin ich ein zu schlechter Rollenspieler um einen egoistischen Söldner, der ohne moralische Bedenken für Geld alles macht, realistisch in eine klassische DSA-Kampagne einzubinden?
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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