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nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Dies ist das Thema nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten bei Heldengenerierung & Werte als Teil vom Das Schwarze Auge.
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern! Auf Seite 245 von WdH wird die Möglichkeit genannt, bestimme Vor- und Nachteile nachträglich zum Kauf ...


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Antwort

#1  
nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 11.01.2008, 16:32 )
Benutzerbild von Graf Albin
Fürst
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nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

Auf Seite 245 von WdH wird die Möglichkeit genannt, bestimme Vor- und Nachteile nachträglich zum Kauf zu erlauben. Bei den gesellschaftlichen Vor- und Nachteilen (wie z.B. Schulden oder einem Adelsrang) finde ich das auch gut und logisch, wenn solch ein Vor-/Nachteil im Abenteuer logisch erworben wird (z.B. ein Ritterschlag als Belohnung). Nun werden aber dort (S. 245) auch bestimmte Vorteile genannt, bei denen ich einen nachträglichen Erwerb als unlogisch ansehe (z.B. Astralmacht), da diese Käufe schon über Sonderfertigkeiten oder Steigerungsregeln (z.B. den Zukauf von AsP)abgedenkt werden. Ich denke, dass man entweder nur ganz bestimmte Gruppen erlaufen sollte (wie z.B. nur gesellschaftliche Vor-/Nachteile) oder aber alle zum Kauf freigeben muss (alleine schon aus Fairnessgründen, weil sonst unterschiedlich ausgerichtete Charaktere durch die für sie interessanten Vor-/Nachteile ungleich behandelt werden). Außerdem macht es bei machen dieser Vor-/Nachteile dann keinen Sinn mehr, die Sonderfertigkeiten zu kaufen bzw. nach den normalen Steigerungsregeln zu steigern. Warum sollte ich nach der SKT AsP kaufen, wenn sie "nur" 50 AP über den Vorteil "Astralmacht" kosten. Klar ist am Anfang die SKT billiger, aber irgendwann übersteigen die Kosten darin die 50-AP-Grenze.

Was haltet ihr von dieser neuen Regel?

Gruß
Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall!
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#2  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 11.01.2008, 18:43 )
Benutzerbild von Gordovan
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AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
bei denen ich einen nachträglichen Erwerb als unlogisch ansehe (z.B. Astralmacht),
1. spielen wir ja kein Logitech und 2. Ist die gesamte Magie unlogisch

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
Warum sollte ich nach der SKT AsP kaufen, wenn sie "nur" 50 AP über den Vorteil "Astralmacht" kosten. Klar ist am Anfang die SKT billiger, aber irgendwann übersteigen die Kosten darin die 50-AP-Grenze.
Vielleicht, um noch mehr Astralpunkte zu haben?

Zitat:
Zitat von Graf Albin Beitrag anzeigen
Was haltet ihr von dieser neuen Regel?
Es wird, wiedereinmal, alles komplizierter. So bietet sich jetzt die Möglichkeit, am Anfang nur die Vorteile, die später nicht mehr erwerbbar sind, zu wählen. Und dann später mächtiger zu werden. Dann werden die Charaktere noch etwas unterschiedlicher, da es noch mehr Möglichkeiten gibt, die AP zu verbraten.
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther
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#3  
Lächeln AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 11.01.2008, 22:42 )
Benutzerbild von Tufir
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Lächeln AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

@Graf Albin: Ich denke, wenn du erst mal den "Willi" aus dem Kopf draußen hast, wirst du dir darüber nicht mehr so viele Gedanken machen. Auf so etwas kommt doch kein normaler Spieler!
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#4  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 11.01.2008, 23:48 )
Benutzerbild von Graf Albin
Fürst
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AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

Naja, ich finde einfach, dass die Möglichkeit zum nachträglichen Kauf von Vorteilen die Grenze zwischen Vorteilen auf der einen Seite und Sonderfertigkeiten auf der anderen verwässert.

Einerseits wird gesagt, dass man bei extremer Übung Vorteile nachträglich zum Kauf freigegeben werden, andererseits erfindet man die neue Sonderfertigkeit Akklimatisierung, weil man die Vorteile Kälte-/Hitzeresistenz nicht nachträglich erwerben darf. Wo ist hier eine konsequente Linie? Das sind dann also völlig unnötige Ausnahmen, die die Regeln grundlos aufblähen.

Gruß
Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall!
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#5  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 12.01.2008, 11:03 )
Benutzerbild von Tufir
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AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Warum schaffst du es für deine Gruppe dann nicht einfach ab? So mache ich das. Wer sagt denn, dass man immer mit den Original Regeln spielen muss?
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"Versprich mir, dass - welchen Weg im Leben du auch einschlägst - du immer zu dir selbst stehen wirst." - Yu Shu Lien aus "Tiger and Dragon"
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#6  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 12.01.2008, 12:36 )
Benutzerbild von Graf Albin
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AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!

@ Tufir: nun, zum Abschaffen gehören mehrer Stimmen, nicht nur meine (aber ich werde das sicher bei der nächsten Sitzung ansprechen).

Gruß
Graf Albin
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#7  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 14.01.2008, 11:15 )
Benutzerbild von Tair
Streuner
 
Registriert seit: 05.08.2006
Ort: Eifel (freies und unabhängiges Königreich Eifelanien)
Beiträge: 120
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Was mich besonder reizen würde, wäre der Vorteil "Unbeschwertes Zaubern", vor allem für einen Scharlatan, der später noch die schelmische Rep erlernen würde (was ihn ja sogar billiger erlaubt ist, nur Verschiebung um 2 Spalte). Leider ist dieser Voreil nicht zum späteren Erlernen freigegeben (nicht mal mit dem Vorteil Koboldenfreund), was ich sehr schade finde.

Tair
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#8  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 14.01.2008, 11:59 )
Benutzerbild von Graf Albin
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AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

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@ Tair: Nun, hier trifft "interesante Story" auf "Spielbalance". Wenn man "unbeschwertes Zaubern" nachträglich lernen könnte, wie heftig wären dann Beherrschung-Magier, die die MR umgehen?!

Gruß
Graf Albin
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#9  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 14.01.2008, 13:18 )
Benutzerbild von sonic_hedgehog
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AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten

Ich habe da am Wochenende einen Blick drauf gewerfen:
Es wird in dem entsprechenden kasten ja zwischen 2 verschiedenen Arten des nachträglichen Erwerbs unterschieden:
1. Erwerb aus dem Spiel heraus, also so Dinge wie Adelig (nach Erhebung wegen besonderer Leistungen), Einäugig (durch Verlust im Kampf),... Diese geben weder AP noch kosten sie welche - und sind mMn nach nur ein Hinweis, wo solche Sachen auf dem Bogen einzutragen sein könnten und welche regeltechnischen Folgen sie haben. Den Teil kann man also getrost ignorieren.
2. Diejenigen Vorteile, die tatsächlich durch AP zu erwerben sind. In dieser Liste konnte ich nun aber keine Vorteile entdecken, die in meinen Augen die Balance des Spiels stören. Mit "Guter Ruf" fidet sich dort zwar einer, den ich sofort wieder aus der Liste streichen würde, da er sich eindeutig aus dem Spiel ergibt, die anderen sind aber durchaus in Ordnung. Zwar stören sie zugegebenermaßen die Trennung SF/Vorteil, allerdings ist es mir in diesem fall tatsächlich lieber, wenn die trennung gestört wird als wenn man nun auch noch weitere SF eingeührt hätte, die sich mit Vorteilen decken. Daher würde ich auf diese Liste einfach die Regeln für den Erweb von SF übertragen. Die von Dir erwähnte Astralmacht fällt also nciht vom Himmel, nur weil der Charakter gerade AP über hat, sondern braucht, wie jede SF auch, einen Lehrmeister oder entsprechende Erfahrungen. Und die Chance, einen Lehrmeister zu finden, würde ich den Meister festlegen lassen. So bräuchte es also für "Astralmacht" also entweder einen Lehrmeister, der irgendeine Technik entwickelt und angewandt hat, sein Gefäß für Astralenergie so aufzumotzen, dass es dem Erwerb des Vorteil nahe kommt oder einen Aufenthalt in einer Umgebung, die sich positiv auf das Astralgefäß des Charakters auswirkt. Und da fällt mir nur wenig ein (Meisterinfos zur G7-Kampagne - Nebenliniezum richtigen Moment im Tal der Elemente zu sein, wäre vielleicht eine Möglichkeit).

Mein Fazit ist also, dass die Zerstörung der Trennung zwischen SF und Vorteilen bedauerlich ist, aber die Spielbalance nicht stört.
Viel mehr stört diese mMn, dass soweit ich das sehe, das Wegkaufen von Nachteilen billiger geworden sein scheint. Mein Hexer könnte nach aktuellen Regeln für 500AP seine Erdgebundenheit wegkaufen, die immerhin Teil der Repräsentation ist und der Hemmschuh schlechthin für Hexen ist. Das bedeutet, für 500AP kann ich endlich mühelos vom Besen aus zaubern. Das empfinde ich als derart unangemessen, dass ich beschlossen habe, es nicht auszunützen...
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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#10  
AW: nachträgliche Vor- und Nachteile vs. Sonderfertigkeiten (Alt 14.01.2008, 15:35 )
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@ Sonic: Die Erdgebundenheit ist nicht nur ein Nachteil, sondern auch ein Bestandteil der Repräsentation, darum nutzt es dir nichts, wenn du den Nachteil wegkaufst. Das bringt dir nur etwas, wenn du Zauber in einer anderen ReP wirkst, die die Einschränkung nicht in der Repräsentation hat.
Auch ein Druide, der seine Probleme mit Eisen hat, wird zwar den Nachteil wegkaufen können, aber in der druiden ReP immernoch die selben Probleme haben, solange er Druidenzauber wirkt. Das wurde in WdZ extra nochmal angesprochen!
Das man Vor-/Nachteile im Spiel erwerben kann, stört mich nicht!

Gruß
Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall!
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