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Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA

Dies ist das Thema Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA bei Helden Perricums als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen.
Tja, was soll ich sagen. Es wird wohl Zeit, dass ich damit beginne, der Nachwelt von dem zu berichten, was ...


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#1  
Cool Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA (Alt 25.10.2007, 13:59 )
Benutzerbild von Tufir
Herzog
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Cool Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA

Tja, was soll ich sagen. Es wird wohl Zeit, dass ich damit beginne, der Nachwelt von dem zu berichten, was mir so widerfährt. Ist mir doch in den letzten Tagen mehr und mehr bewusst geworden, dass es täglich vorbei sein kann.

Die werte Leserschaft muss ich aber vorab um Verzeihung bitten. Ich werde große Teile meiner Vergangenheit aussparen. Dafür habe ich Gründe:
Nicht alles, was ich getan habe ist berichtenswert. Dafür gibt es vielfältige Ursachen, wie Verpflichtungen, Peinlichkeiten oder schlichtweg auch Banalität.

Mein Name ist Parinor von Welzelin, zweiter Sohn des gleichnamigen Grafen im Königreich Garetien. Mein Bruder ist nun der Erbe des Titels, nachdem unser Vater, unsere Mutter und unsere beiden Schwestern von feigen, horasischen Banditen ermordet wurden. Aber das ist eine andere Geschichte. Nunmehr gibt es von den Welzelins nur noch meinen Bruder und mich, sowie unsere thorwalstämmige Adoptivschwester Runa. Und eben jene ist es, der ihr diese Geschichte zu verdanken habt.

Vor Monaten hat mich mein Chef, Dexter Nemrod, an die Seite von Admiral - ja, für mich ist er immer noch der Admiral - Sanin gestellt, um ihn zu unterstützen, bei was immer er tut, solange er nicht gegen die Interessen des Mittelreiches handelt. Für diesen Fall habe ich eine andere Order. Aber auch dies gehört nicht hierher.

Wir sind in der Blutigen See unterwegs, um die Paktierer und Schwarzländer zu jagen, wo immer wir auf sie treffen. Letzthin mussten wir eine Insel anlaufen, um Reparaturen nach einem Sturm vorzunehmen. Als Teilnehmer eines Erkundungstrupps stießen wir auf ein Schiff, das ich sofort als jenes erkannte, auf dem meine Adoptivschwester Runa im Auftrag gefahren war. Mir zerriss es fast das Herz, bei dem Gedanken daran dass auch sie ihr Ende gefunden haben könnte. Doch Praios sei Dank, konnten wir sie lebend auf der Insel wieder finden. Doch dann begannen erst die Probleme.

Die Insel entpuppte sich als dämonenverseuchtes Eiland. Der Spinnendämon Mactans scheint hier eine Domäne errichtet zu haben. Ich riet dem Admiral, das Weite zu suchen, doch die Mehrheit der anderen Offiziere redete ihm zu, die Befreiung der im Einsatz verlorenen Männer zu versuchen. Allerdings griff der Admiral dafür nur auf Freiwillige zurück. Da sich Runa auch zu diesem Trupp meldete - sie ist wohl der Ansicht, jemanden etwas schuldig zu sein - musste auch ich mit. Ich kann doch meine kleine Lieblingsschwester nicht im Stich lassen. Wer weiß, wozu sie meine immensen magischen Fähigkeiten gebrauchen kann.

Da stehen wir nun in dieser spinnenüberlaufenen Höhle und rennen mehr um unser Leben, als uns lieb ist. Nun haben wir einen natürlichen Hafen gefunden. Dort liegt ein Schiff vor Anker. Auf diesem Schiff gibt es eine vielfach gesicherten Kiste, die einen magischen Gegenstand enthält. Dieser ist unzweifelhaft mit der Königin der Nachtblauen Tiefen verbunden. Ich konnte nur nicht ganz erkennen, ob bannend oder beschwörend. Der Hexer unter uns, will unbedingt die Kiste öffnen. Meine Neugier rät auch mir dazu. Aber mein mir von der KGIA anerzogenes Misstrauen lässt mich zweifeln. Was sollen wir tun?

Ah, da kommt ja der Führer unseres Trupps. Tariq, der Novadi. Soll er doch entscheiden. Oder legt er es wieder mir in die Hände? Schließlich bin ich sein Berater in magischen Dingen bei dieser Mission. Zum Phex damit! Machen wir sie auf.

Ich sage euch dann später, was drin ist. Falls ich dann noch kann.

Praios und Hesinde zum Gruße
Prainor von Welzelin, Agent zbV der KGIA
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#2  
AW: Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA (Alt 30.10.2007, 16:03 )
Benutzerbild von Tufir
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AW: Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA

Da bin ich wieder!

Ich habe überlebt! Ebenso Runa und ein großer Rest unseres Trupps. Wir konnten sogar ein paar unserer entführten Kameraden retten. Ganze 9 von 31. Immerhin. Der Rest war verloren, obwohl wir erst nicht daran glaubten. Aber der Dämon hatte sie bereits verseucht und ohne die Hilfe eines magischen Konzils waren sie verloren, auch wenn ich dies zuerst nicht wahr haben wollte.

Zuletzt kämpften wir einen Kampf gegen einen Fünf-Gehörnten. Das war frustrierend. Ich sah uns bereits alle in die Niederhöllen fahren, als es uns dann doch gelang den Mactans in seine Sphäre zurück zu schicken.

Am Ende haben Esperjo und ich dann doch noch die bereits erwähnte Kiste geöffnet. Was wir fanden, kann ich hier nicht öffentlich wieder geben. Zu gefährlich wäre das Wissen um dieses Artefakt. Es muss in die Sicherheit der KGIA oder der zwölfgöttlichen Kirche gegeben werden. Bislang ist es mir aber nur gelungen, den Admiral davon zu überzeugen, dass niemand davon wissen darf und dass es in seiner Kabine am Besten aufgehoben ist. Zum Glück konnte ich Tariq, den Novadi, davon überzeugen, welche Gefahr dieses Artefakt birgt und so hat er sich auf meine Seite geschlagen und sorgt ebenfalls für eine ausreichende Bewachung des Gegenstandes durch die erste Lanze. Er hat sich nach meinem Dafürhalten im Spinnenbau als durchaus fähiger Anführer erwiesen und ich habe dem Admiral seine Beförderung zum Leutnant vorgeschlagen und ihn als Nachfolger des ehrenwerten Leutnants Vorlop einzusetzen, den wir leider verloren haben.

Nun liegen wir in der Sargasso-See vor Anker, in einer Stadt, die ich bislang nur vom Hörensagen kannte. Mein Gefahreninstinkt hat sich gemeldet. Ich muss wachsam sein. Leider geht der Admiral alleine von Bord. Die Lage bleibt unberechenbar und spannend.

Praios und Hesinde zum Gruße
Prainor von Welzelin, Agent zbV der KGIA
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#3  
AW: Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA (Alt 26.11.2007, 08:54 )
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AW: Parinor v. Welzelin - Ein Leben für die KGIA

Willkommen zurück, werte Leserschaft!

Wir sind in der "Stadt aus der Tiefe" südlich von Maraskan! Das wurde mir soeben klar. Die Sargasso-See war eine Fehleinschätzung von mir, die aus meiner geographischen Unkenntnis und meinem schlechten Orientierungssinn entsprang. Nun denn, sei's drum. Das habe ich hiermit klar gestellt.

Seine Exzellenz, der Admiral, lässt sich von mir nicht davon abbringen, alleine in diese düstere und gefährliche "Stadt" zu gehen, die im Prinzip nur aus miteinander verbundenen Schiffen besteht. Irgendwo in der Mitte soll es als Zentrum sogar eine Dämonenarche geben.

Auch der Vizeadmiral scheint meiner Meinung zu sein und scheitert aber ebenso mit seinem Versuch, dem Admiral eine Begleitung mitzugeben. Dafür erhält er die Erlaubnis, die Ausrüstung des Schiffes zu vervollständigen. Ich wiederum erhalte von ihm den Auftrag mit zwei Kameraden den Bestand an Hylailer Feuer und magischem Brandöl aufzustocken. Ich entscheide mich dafür, den Maraskaner Khasian und den Albino Ruka mitzunehmen. Auf unserem Weg durch die "Stadt" sehen wir teilweise vollkommen unglaubliche Dinge. Aber schließlich gelingt es uns 20 Maß Hylailer Feuer und 5 Stein magisches Brandöl zu bekommen. Für die beiden Kameraden fallen auch noch ein paar Waffenuntensilien ab und für mich sind noch 3 Zaubertränke drin. Außerdem bekomme ich mit, dass der Alchemist seine gefährlichen Arbeiten von Kindern verrichten lässt, um sich selbst nicht den Gefahren seines Berufes auszusetzen. Das Mädchen, dass mir den Weg zeigt, hat bereits eine Hand verloren. Normalerweise würde ich dafür sorgen, dass dieser Mann seiner gerechten Strafe nicht entgeht, aber mir ist klar, dass ich hier inmitten des Feindeslandes nicht viel tun kann. Also entschließe ich mich mit einem schlechten Gewissen, ein wenig Geld des Schiffes zu veruntreuen, und dem Mann das Mädchen anzukaufen. Und zwar so, dass er nicht widersprechen kann. Maryarita wird meine Adoptivtochter werden. Ich hatte mich ohnehin entschlossen, in diesem Sinne dem Vorbild meines Vaters zu folgen und etwas Ähnliches zu tun, was er damals für Runa getan hat.

Ich greife etwas vor, wenn ich nun berichte, dass Maryarita sich auf dem Schiff wohl fühlt, obwohl sie dort auch - nach meinen Gespräch mit dem Admiral - die gleiche Arbeit zu verrichten hat, wie die anderen Schiffsjungen. Reto Beutler habe ich mir ebenfalls zur Brust nehmen müssen, damit der sie nicht so behandelt, wie er sonst mit seinen anderen Untergebenen umgeht. Ich hoffe, er glaubt meinen Bluff, ihn in eine Ratte zu verwandeln, wenn er sich bei ihr nicht zurücknimmt. Eine richtige Handhabe gegen ihn hätte ich nämlich nicht. Der Rest der Besatzung hält sich zurück, nachdem sie erfahren haben, dass Maryarita meine Adoptivtochter ist.

Aber zurück zum Thema. Nachdem der Admiral - Praios sie Dank - wohlbehalten an Bord zurück ist, verlassen wir die Stadt auf dem Fuße und umsegeln Maraskans Südspitze auf der Westseite. In den folgenden Tagen versuche ich, das schwarze Schwert, Yamesh Aquam, näher zu analysieren. Leider widersetzt es sich meinen Versuchen, es anzufassen, und unter diesen unerträglichen Schmerzen kann ich diese Arbeit nicht richtig durchführen. Bevor ich mich dazu entscheiden kann, meine Vorgehensweise zu ändern, treffen wir auf eine große Flotte des Feindes, in der unter anderem auch das schwarz-maraskanische Flaggschiff fährt. Die Offiziere und die Mannschaft bereiten sich innerlich bereits auf den Tod vor, aber der Admiral lässt direkt auf die Flotte zu halten.

Schließlich setzt des feindliche Flaggschiff die weiße Marboflagge und wir tun es ihr gleich. Der Admiral befehligt mich und die zufällig in der Nähe stehenden Khasian und Ruka zur Begleitung für seinen Besuch beim Gegner. Mit meiner Selbstbeherrschung wäre es fast vorbei gewesen, als wir in der Kapitänskajüte des Feindes dem Mann gegenüber stehen, der neben Galotta auf der Liste der 5 meist gesuchten Personen der KGIA steht: Dem Reichsverräter und Ex-Marschall des Mittelrreiches Helme Haffax persönlich. Hätte ich mich gestern so beherrschen können wie jetzt, dann wäre das verfluchte Schwert längst analysiert.

Ich mache es kurz. Haffax erzählt nichts Unbekanntes, als er uns vom Zwist der Heptarchen untereinander berichtet, doch ist es neu für uns, zu erfahren, dass der Heptarch Xeraan seinen Splitter aus der Dämonenkrone des 7-fach verfluchten Borbarad für ein Ritual der Borbarad-Kirche (wie kann man so etwas Abscheuliches nur Kirche nennen) aus der Hand geben wird und die Gelegenheit somit günstig sein soll, diesen auf der ehemaligen Gefängnisinsel der KGIA, Rulat, zu erbeuten. Angeblich soll die schwarze Elfe Azaril Scharlachkraut ebenfalls diesen Plan fördern. Uns ist nicht wohl dabei, den einen Gegner zu schwächen, um den anderen Feind dadurch zu stärken, doch wir willigen ein und erfahren von Haffax den genauen Ort und das Datum für das Ritual.

Der Admiral erntet während der Verhandlungen mit Haffax meine absolute Hochachtung wegen seiner Haltung ihm gegenüber und ich beschließe, den Admiral von der Verräterliste zu streichen und teile dies später auch Tariq und seinen Kameraden von der KGIA mit. Ich bin überzeugt davon, dass jemand, der sich so herablassend mit dem Gegner unterhält, niemals ein Verräter an den eigenen Leuten sein kann. Als ich dem Admiral meiner Hochachtung und meines Respektes ob dieser Haltung versichere, ehrt er mich, indem er mir sagt, dass er mein Verhalten auf des Gegners Schiff sehr mutig fand, als ich den Widerling davon abhielt, seine Hand auf die Schulter seiner Exzellenz zu legen.

Der Admiral und ich entscheiden uns dann gemeinsam, im Golf von Perricum nach Hilfe und Unterstützung Ausschau zu halten, bevor wir nach Rulat weitersegeln. Wir haben dazu 13 Tage Zeit, bevor das Ritual stattfindet.

Am Tag nach der Begegnung mit Haffax gelingt es mir dann endlich, das Schwert genauer zu analysieren. Ich stelle fest, dass diese Waffe uns eine große Hilfe sein könnte, sollte es uns gelingen, einen Träger für sie zu finden. Die Sache ist nämlich die, dass das Schwert eigentlich nur Paktierer als Träger akzeptiert, es sei denn einem anderen gelingt es, die Schmerzen auszuhalten, die es ihm zufügt, wenn er es berührt. Nach einer Diskussion mit dem Admiral entschließen wir beide uns, auf freiwilliger Basis jemanden dafür zu finden. Als Kriterium legen wir fest, dass es eine Vertrauensperson sein muss, die obendrein NICHT 12-Göttergläubig ist. Unter diesem Umständen fällt unsere erste Wahl auf dem Maraskaner Khasian. Nachdem er von mir über alle bekannten und potentiellen Gefahren aufgeklärt wurde, entschließt sich Khasian, den Versuch zu wagen.

Ich mache es kurz. Nach zahllosen Qualen gelingt es ihm am zweiten Tag beim 7. Versuch, das Schwert trotz der ihm bereiteten Schmerzen festzuhalten und es nicht los zulassen. Yamesh Aquam hat einen neuen Träger und wir hoffentlich eine neue Macht im Kampf gegen die Heptarchen. Ich selbst bereite mich innerlich darauf vor, Khasians Seele beim ersten Anzeichen von Korumpiertheit zu retten. Koste es, was es wolle. Das sind wir alle ihm schuldig!

Bis zum nächsten Mal!

Praios und Hesinde zum Gruße
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