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Drakensang
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Ein Neues AbenteuerDies ist das Thema Ein Neues Abenteuer bei Helden Perricums als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen. |
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AW: Ein Neues Abenteuer
Nun gut, die Nacht ist zu Ende. Zwar war es nicht so weich und bequem wie in Delazars Haus, aber trocken und jeder hatte sein eigenes Bett. Da hatten wir schon schlechtere Plätze zum Übernachten. Außerdem ist es ganz gut so, sonst werden wir am Ende noch so weich und verzärtelt wie die Horasier....
Gerade will ich allen einen "Guten Morgen" wünschen, als ich Tufirs strengen Blick sehe und mich sofort wieder an das Gebot des Schweigens erinnere. Mit fröhlicher Miene geht es dann zum Gottesdienst. Danach sind diese Schweigestunden endlich vorbei. Frühstück! Ähm, naja, es gibt mal wieder Hirsebrei und Wasser. Wenn das so weitergeht, muss ich hier raus und was ordentliches zu futtern besorgen. Esperjo pflegt den Garten, Tufir unterhält sich mit den Golgariten, Khasian und ich werden mal versuchen, den Knappen einige Tricks im Kampf beizubringen. Zuerst will der Golgarit, der hier für das Trainig verantworlich ist, uns auf die Probe stellen. Grinsend kommt er auf mich zu: "Na dann lasst mal sehen, was ihr an der Klinge könnt". Los geht es. Er hält mich ganz gut in Schach, kann ich doch nicht voll loslegen. Denn verletzen will ich hier niemanden, jedenfalls vorerst, also versuche ich, entweder den Hieb vorher abzuschwächen oder nur flach zuzuschlagen. Dann endlich sehe ich die Lücken in seiner Abwehr. Erst teste ich die Lücken mit ein paar kleineren Hieben um dann den Kampf endgültig zu beenden. Etwas beeindruckt glaubt der Golgarit dann doch, dass wir etwas Kampferfahrung haben und weitergeben können. Kurz vor dem Mittag erreicht ein gehetzter Mann die Festung. Er sieht aus, als wäre er vor etwas Bösem geflüchtet, fast panikartig nehme ich an. Sein Reittier hat Schaum vorm Maul und zittert. Scheinbar gibt es dort Neuigkeiten, also gehen Khasian und ich zu ihm. Gehetzt berichtet er von einem Hof nordöstlich von hier. Dort würden etwa 8 Leute wohnen. Aber ohne Kinder, die wurden schon vor einigen Monden nach Gallys gebracht, da man es dort für sicherer hält. Er erzählt noch irgendwas, dass er ein Verwandter der Familie wäre und so weiter. Jetzt wird es aber interessant. Als er dieses Mal dort ankam, standen die Türen und Fenster offen und waren zum Teil sogar zerschlagen. Es war gespenstisch ruhig und vor dem Haus war fast der gesamte Hausrat verstreut. Als er ins Haus ging, war alles ruhig. Dann sah er eine wankende Gestalt. Niemand antwortete, als er rief. Da sei ihm so himmelangst geworden, dass er fluchtartig das Haus verließ und mit seinem Pferd so schnell davonritt, als ob der Namenlose persönlich hinter ihm her wäre. Naja, normale Bevölkerung hier im Süden, denke ich. Ein Thorwaler wäre nicht so schnell geflüchtet. Da war ja selbst Delazar mutiger. Aber verstehen kann ich den Mann schon, ist es doch nicht so einfach, allerlei Wesenheiten gegenüber zu stehen. Roderick (der Heermeister) beauftragt ein paar Leute, dort mal nach dem Rechten zu sehen. Anführerin soll eine Larissa sein. Sieht gar nicht so übel aus, die Frau. Wenn sie auch noch ordentlich draufhauen kann, wäre sie bestimmt interessant. Ein Junge, der wohl Novize ist, soll auch mitkommen. Finde ich gut, lernt er doch so gleich, dass das Leben kein Zuckerschlecken ist. Während der Reise schaue ich mir die Larissa mal genauer an. Als wir angekommen sind, sieht der Hof genau wie beschrieben aus. Ich würde sagen, die Leute sind ausgezogen, kurz bevor hier eine Armee zum Plündern durchzieht. Scheinbar war hier aber ein kleines Gefecht. Egal, wir schauen uns erstmal um. Zuerst gehen wir zum Stall, vielleicht können wir dort unsere Pferde unterstellen. Dort angekommen, wird etlichen Leuten sichtlich schlecht, auch ich muss mich beherrschen. Es liegen mehrere zerfetzte und vor sich hinmodernde Pferdekadaver drin. Obwohl es keine schöne Aufgabe ist, werden die Kadaver nach draußen gebracht. Sie sollen verbrannt werden. Larissa entscheidet, dass wir die Nacht hier verbringen werden. Jetzt schauen wir uns das Haus an. Zuerst gehen wir in den Keller. Ein Golgarit öffnet die Tür und knalllt sie sofort wieder zu. Nach einmal tief durchatmen öffnet er sie wieder. Alle können reinschauen. Circa zwei Dutzend Untote sitzen und liegen dort. Als sie uns sehen, stehen die ersten langsam auf. Ich nehme meine Axt und will reingehen. Larissa hält mich zurück: "Das ist unsere Aufgabe". Gut, warum nicht. Eine Gefahr geht von diesen lahmen Typen eh nicht aus. Die Golgariten holen Weihrauch und zünden den in einem Schwenkkessel an. Der junge Novize wird von einem Golgarithen, Anshag, nach vorn geschickt. Er soll den Kessel vor sich her schwingen, während die Golgariten hinter ihm die Liturgie sprechen. Der Junge ist sichtlich verängstigt, gehorcht aber ohne Widerspruch. Zwar ist das bestimmt hart für ihn, aber irgendwann muss auch er mit solchen Wesenheiten konfrontiert werden. Außerdem sind wir auch noch da, um einzugreifen, falls etwas schiefgeht. Die Gesänge der Golgariten wirkt, die Untoten, die mit dem Weihrauch in Berührugn kommen, fallen regungslos um. Mittlerweile ist auch der Stall gesäubert. Es findet sich noch genug Stroh, um den Stall für unsere Pferde herzurichten. Die bringen wir dann auch dort hin. Die toten Pferde werden außerhalb des Hofes angezündet. Larissa meint, dass es durchaus sein könnte, dass ich draußen noch einige Untote versteckt halten können. Die würden dann, wenn Praois verschwunden ist, auftauchen. Denn die Untoten im Keller und die Kampfspuren deuten darauf hin. Sie gibt den Befehl, vor dem Haus ein großes Feuer anzuzünden und das Haus selbst hell erleuchtet zu lassen, damit wir alles gleich sehen. Außerdem soll die Stalltür vernagelt werden, damit die Pferde nicht durchdrehen, oder gar ein Untoter da rein kommt. Einer, ich glaube, er heißt Jorge, erzählt von einem Traum den er hatte. Dort fliegen zwei Raben, die zwar gleich sind, doch auch rigendwie nicht gleich gemeinsam durch die Lande und hacken einem toten Drachen die Augen aus. Puh, darüber sollen sich doch die Geweihten den Kopf zerbrechen. Raben sind schließlich Boronsvögel. Tufir schaut auch interessiert und setzt zum Sprechen an. Den Moment nutze ich, und mach mich davon. Eigentlich könnte ich ja mal zu Larissa gehen und mich etwas mit ihr unterhalten. In einem unpassendne Moment kommt plötzlich Esperjo angerannt, mit einem Sack in der Hande. Er zeigt ihn den Golgariten. Plötzlich springt Larissa auf. Sofort gibt sie den Befehl alle Feuer (auch das große vor dem Haus) zu löschen. Ich frage, was das denn soll? Sie erzählt etwas von irgendeinem Kraut und dass hier vielleicht ein großer Boronanger in der Nähe sei. In diesem Fall wären da draußen wesentlich mehr Untote, als befürchtet. Sie flucht, dabei macht sie eine gute Figur, denke ich lüstern, dass der Landmeister sie nicht über ein Boronanger in der Nähe informiert hat. Alle gehorchen ihr und versuchen schnellstens die Feuer zu löschen. Plötzlich hören wir jemanden aufschreien, es ist der junge Novize. Er ist von einem knappen Dutzend Untoter umringt. Sie sehen irgendwie aus wie Moorleichen, die schon seit Jahrhunderten tot sind. Gleichzeit dringen von überall Untote in den Hof ein. Es sind schon ein paar, und einige der Golgariten scheinen ob der Zahl zu erschrecken. Wir machen kurzen Prozess und können den Novizen retten. Esperjo berichtet, er hätte gesehen, dass es hunderte von Untoten wären. Sofort verbarikadieren wir uns alle im Haus. Wir hören ein lautes Wiehern unserer Pferde. Sofort stürze ich zum Fenster, um zu schauen, was lost ist. Etliche Untote haben sich auf den Stall konzentriert. Und die Stalltür knirscht schon verdächtig. Argh, unsere Pferde. Die sind teuer! Und außerdem habe ich, zusammen mit Tufir, mühsam das Bezwingen der Biester gelernt. Wir dürfen die Pferde auf keinen Fall den Untoten überlassen. Ich berichte den anderen davon und schlage vor, runterzuklettern und vor der Stalltür die Untoten zurückschlagen. Larissa ist gegen diesen Plan, sie nennt es ein Alveranskommando. Pah, soviele sind es doch gar nicht, erwidere ich. Das schaffen wir schon. Aber sie ist der Meinung, wir würden einem solchen Kampf nicht lange standhalten können. Die hat doch keine Ahnung! Auch die anderen wollen nicht sofort mitkommen. Schließlich hat Larissa einen anderen Plan. Obwohl wir eigentlich sofort losschlagen sollten, denke ich mir noch, dass sie also nicht nur gut aussieht, sondern auch noch intelligent ist. Wahnsinn. Ihr Plan ist, die Kutsche direkt vor die Stalltür zu schieben und sich dort drauf zu stellen. Dann wäre die Stalltür dicht und wir könnten schon von oben zuschlagen. Klingt gut, wird gemacht. Khasian hat jedoch etwas Pech und wird dabei von mehreren "kalten Alriks" eingekreist und einem gelingt es sogar ihn zu Boden zu reissen. Wutentbrannt stürze ich los, um ihn zu befreien. Hilfe bekomme ich von Larissa. Khasian sieht schwer angeschlagen aus. Wir packen ihn auf die Kutsche, hier ist er ersteinmal in Sicherheit. Leicht können wir uns gegen die Untoten verteidigen. Nach einiger Zeit drehen die sich einfach so um und marschieren los. Natürlich bin ich dafür, sie zu verfolgen. Jedoch sind etliche Leute zu erschöpft und auch verletzt dafür. Der Vorschlag, bei Tageslicht den selbst für einen Thorwaler (heh!) sichtbaren Spuren zu folgen, klingt gut und wird angenommen. Am nächsten Tag finden wir einen alten Boronanger, der tatsächlich am Rande eines Sumpfes liegt. Der sieht uralt aus. Fast alle Gräber sind aufgewühlt und wir können erkennen, daß sich nur wenige Finger unter der lockeren Erdschicht, die Untoten eingegraben haben. Der Golgariten entscheiden, jemanden zur Festung zu schicken und Verstärkung zu holen. Hm, müssen wir also warten. Da könnte ich doch mal bei Larissa.....Wir könnnten ja mal einen kleinen Erkundungsauflug zu zweit machen...Auch sie findet das, wir verfolgen also diese Idee. Kaum sind wir außer Sichtweite, . Doch diesmal hat er Erfolg. Als beide sich etwas von den anderen entfernt haben, gibt sie ihre steife Zurückhaltung auf. Wahnsinn, sie sieht gut aus, kann Befehle erteilen, versteckt sich nicht bei einem Kampf und ist auch nicht zurückhaltend. Sie gefällt mir. Schließlich halten wir an. Es wird Zeit, zu prüfen, ob auch sie Rahjagefälligkeiten austauschen möchte. Ich mache den Anfang, und dann macht sie mit. Fast hätte ich den Eindruck, dass sich über mich herfällt. Es wird ein wildes Treiben. Leicht erschöpft machen wir und wieder auf den Rückweg. Der Landmeister ist schon da. Er und einige andere Golgariten haben damit begonnen, den Platz zu segnen. Die Untoten verlieren jegliches "Unleben". Ich schaue nochmal zu Khasian, wie es ihm geht. Aradon ist bei ihm, und hat nochmal seine Wunden untersucht. Dem kann man vertrauen, er kann das. Als Aradon dann sagt, "Das wird schon wieder, nur ruhig" können wir los, ohne uns Sorgen zu machen.
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"Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen." M. Luther |
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AW: Ein Neues Abenteuer
Auf dem Rückweg frage ich mich auch, warum Tufir die ganze Zeit, na gut, etwas öfter, mir irgendetwas über die 12 Götter erzählen will. Dass man alle gleich achten und ehren soll und so'n Mist. Swafnir erwähnt er gar nicht. Weiß gar nicht was das soll. Larissa, die ich nun ab und an begleite, schaut schon etwas komisch. Aber Tufir kann sie doch beruhigen und lässt sich etwas zurückfallen.
Kurz vor Mittag kommen wir dann wieder im Kloster an. Khasian wird auf direktem Weg ins Krankenlager gebracht. Larissa berichtet Roderick über den "Ausflug" und beschwert sich laut über den Landmeister. Er hätte den Boronsanger kennen müssen und uns davon berichten. Ich höre nicht länger hin und verschwinde. Sollen sich doch die drei damit beschäftigen. Mittags gibt es wieder Brei, aber mit etwas Kraut und fettem Fleisch. Auch Aradon schaut etwas lustlos auf sein Essen. Ich beschließe, ihn in meinen Plan einzuweihen. Obwohl wir erst seit kurzem hier sind, will ich endlich etwas Essbares und einen guten Liter Wein besorgen. Nur muss ich es irgendwie anstellen, unerkannt wegzubleiben. Wird sich schon eine Gelegenheit ergeben... Esperjo und Tufir wollen dem Totenwäscher mal etwas auf den Zahn fühlen. Währenddessen besuche ich das Waffentraining. Vielleicht macht ja auch Larissa mit? Wir erfahren während des restlichen Tages aber nur, dass Roderick erst seit ca. einem Jahr hier ist und auch einige seiner Leute mitgebracht hat. Und dass der Landmeister dieses Kloster hier gegründet hat, vor ungefähr drei Jahren. Mitten in der Nacht wache ich plötzlich auf. Ich höre Schritte von mehreren Leuten. Da es hier ansonsten sehr ruhig ist, stehe ich alarmiert auf. Gerade als ich den Gang betrete sehe ich, dass es Esperjo, Aradon und Tufir auch nicht geheuer vorkommt. Gemeinsam gehen wir den Geräuschen nach. Sie kommen aus dem Stockwerk über uns. Vor der Kammer eines Geweihten stehen Roderick, der Landmeister und Larissa. Sie schauen auf eine Leiche. Es ist derjenige, der auch für die Waffenausbildung zuständig war, Anshag. Alle schweigen, klar, ist auch auch noch "Ruhezeit". Aradon und ich schauen uns den Toten mal genauer an. Roderrick verlässt zusammen mit allen anderen die Kammer. Bei sich trägt er einen Beutel gefüllt mit Kräutern, die vorher von dem Knecht aufgelesen wurden. Ich vertraue darauf, dass Tufir schon herausfinden wird, was es damit auf sich hat. Aradon zeigt auf die Wunde, die höchstwahrscheinlich den Tod verursacht hat. Könnte von einem Rabenschnabel herrühren. Kampfspuren sind nicht zu entdecken. Der Mörder muss aber auch mit Blut besudelt sein, ebenso seine Waffe. Wenn wir gleich anfangen zu suchen, hat er vielleicht keine Möglichkeit mehr, alles zu säubern. Also beginnen Aradon und ich, die hier oben befindlichen Kammern zu durchsuchen. Zuerst kommen wir in das Zimmer der alten Krähe. Bloß gut muss die schweigen, und kann uns nicht vollkrähen... Aber anscheinend ist bei ihr nichts zu finden. Also weiter. Nächste Kammer. Dort ist auch nichts zu finden. Nächste Kammer. Während wir dort sind, kommt Roderrick auf uns zu, begleitet von weiteren Golgariten. Kurz versuche ich zu erläutern, was wir hier machen. Aber die hören gar nicht zu, zücken gar ihre Waffen und drängen uns hinaus. Wenn das Tufir erfährt, dürfen wir uns bestimmt wieder eine Litanei über die 12e und das Schweigen anhören. Uff. Aber merkwürdiger Weise schaut auch er ganz betreten, während wir in unsere Kammern zurück begleitet werden. Anscheinend waren auch die beiden, Tufir und Esperjo, nicht ganz vorbildlich, denn es werden zwei Golgariten vor der Tür postiert. Es wäre zwar kein Problem, die zu beseitigen, aber vorerst spielen wir alle mit.
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AW: Ein Neues Abenteuer
Am nächsten Morgen können wir uns dann endlich unterhalten, ohne gleich Schelte zu bekommen. Tufir erzählt, was draußen los war. Im Säckchen waren Rauschkräuter, diese sind verbrannt worden. Aradon schaut etwas mitleidig....
Während wir beratschlagen, wie wir weiter vorgehen, tritt Larissa zu uns. Einerseits ist es toll, dass sie da ist, andererseits darf sie nichts von unserem Auftrag wissen. Damit könnten wir die gesamte Mission gefährden. Obwohl ich es natürlich nicht zutraue, dass sie Missionen gegen die schwarzen Lande verraten könnte, müssen wir vorsichtig sein. Tufir spricht sie direkt an und geht mir ihr ein Stück beiseite. Was sie wohl besprechen? Als die beiden zurückkommen erklärt Tufir, dass er Larissa eingeweiht hat. Naja, hoffentlich hat er da nichts falsches getan. Sie faßt den Plan, einige Leute hier zu verhören. Als Schwingenträgerin dürfe sie das. Ich habe keine Ahnung, was eine Schwingenträgerin ist, aber das wird sie schon wissen. Bei dem Verhör will ich aber auf keinen Fall dabei sein. Warum auch? Erstens wird der Verräter dabei auch nicht die Wahrheit sagen und zweitens mag ich es gar nicht, andere Leute auszufragen. Man könnte ja ein Duell veranstalten und wer verliert..... Während also die anderen das Verhör durchführen, werde ich mal eigene Erkundungen vornehmen. Zuerst gehe ich zu dem Typen, der den toten Jorge gefunden hat. Obwohl ich ihm auch etwas von meinem kostbaren Lebenssaft, dem guten Selbstgebrannten gebe, ist aus ihm kaum etwas herauszubekommen. Auch der für Verletzungen hier zuständige Golgarit, bei dem gerade der Knecht Alrik war, der Anshag zuerst gefunden hat, kann mir nicht weiterhelfen. Schade. Na hoffentlich sind die anderen erfolgreicher. Um nicht ganz unnütz rumzustehen, setze ich das Waffentraining der Knappen fort. Nachdem Anshag ja nun nicht mehr dazu kommt, bin ich also allein hier. Nun denn, kurz vor dem Abendessen unterhalten wir uns abermals. Tufir berichtet, dass sie nicht viel herausgefunden haben. Die alte Krähe, also eigentlich ihre Gnaden Etilia, kennt den Klostervorsteher Roderick schon länger. Sie hatte auch einige Meinungsverschiedenheiten mit Anshag und seiner Auffassung, wie die Boronkirche vorgehen sollte. Der Landmeister, Marbolieb, hat seit der Ankunft Roderricks deutlich an Einfluss verloren. Das Rauschkraut bei Anshag hat der Novize Boronmar entdeckt. Er hat auch leicht gerötete Haut. Schlimmer hat es den Knecht Alrik getroffen, der die Rauschkräuter aufgefagt hat. Seine Hände sind über und über mit Pusteln übersäht. Das Verhör hat also nicht so viel gebracht. Leider. Zum Glück kann ich Larissa dazu überreden, sie außerhalb des Klosters mit einem Schlauch guten Wein zu treffen und zusammen Rahja zu opfern. Damit ist der Tag dann auch vorbei und mit weiteren schönen Gedanken gehe ich zu Bett. Vor dem Einschlafen gehe ich nocheinmal geistig die Liste aller Verdächtigen durch. Roderrick, weil er erst so kurz hier ist, Marbolieb, weil er etliches an Einfluss verloren hat, Larissa, und alle anderen, die schreiben können....
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AW: Ein Neues Abenteuer
Wir fanden dann recht schnell, dass es nur vier Hauptverdächtige geben kann: Larissa, Roderrick, Marbolieb der Landmeister, die alte Krähe und möglicherweise doch noch Boronma.
Nun mussten wir uns nur noch die Köpfe zerbrechen, wie wir sie entlarven können. Unser ehemaliger großer Pläneschmied, DeLazar weilte leider nicht unter uns. Aber Tufir füllte seinen Platz ebensogut aus. Der erzählt auch die ganze Zeit. Aradons Idee, alle in einem Raum zu sperren und zu verhören, notfalls mit Gewalt hat sicher seinen Reiz. Aber da das hier alles Geweihte sind, und wir keinen Wahrheitszauber haben, finde ich das doch nicht so gut. Also werden wir folgendes machen: Wir werden verkünden, dass wir eine Mission in die schwarzen Lande unternehmen und hoffen, dass der Verräter oder die Verräterin zuschlagen und wir sie auf frischer Tat ertappen. Dabei kommen wir hier raus, können unterwegs endlich ordentlichen Proviant besorgen (man, hab ich einen Hunger. Und Durst!). Tufir soll das seinen Glaubensgenossen glaubwürdig rüberbringen. Macht er auch. Dabei hat er noch den genialen Einfall, allen Verdächtigen etwas anderes zu erzählen, damit wir dann auch gleich merken, von wem die Informationen kommen. Ganz schön schlau, der Tufir. Zwei, drei Tage hatten wir noch bis zum Aufbruch. Also gibt es noch einmal drögen Hirsebrei mit Redeverbot. Am nächsten Morgen dann kommt plötzlich einer der Knappen zum ersten Gottesdienst gerannt und berichtete, dass er Boronma tot aufgefunden hätte. Sofort stürzt Roderrick los und wir hinterher, kaum können wir ihm folgen. Schließlich kommen wir im Zeughaus an. Dort lieg der Knabe. Roderrick stürzt sich sofort auf ihn und fängt an, rumzuheulen. Hm, wenn wir hier im Horasreich wären, würde ich sagen, die beiden wären ein Liebespaar gewesen. So ganz kann das aber nicht hinhauen. Vielleicht ein naher Verwandter? Wer weiß, aber wir werden das schon noch herausfinden. Alle anderen stehen etwas verlegen herum, bis dann Roderrick Boronmar wegträgt und etwas zu Tufir sagt. Ganz genau habe ich es nicht verstanden, irgendetwas mit: er solle seine Vollmachten nutzen und den Mord aufklären" oder so. Naja, Tufir wird schon wissen, was er alles ausgeplaudert hat. Larissa und Marbolieb schauen sich an, vielleicht stecken die Beiden ja unter einer Decke? Egal, zuerst schauten wir, ob es hier vielleicht noch etwas zu finden gab. War aber nichts. Auch der Zimmergenosse von Boronmar wusste nichts Besonderes zu berichten. Wir fanden dann noch ein paar von den, wie hießen die noch gleich? Die schweren Dinger mit den Bildern in gleicher Farbe, ah, jetzt ja, also Bücher fanden wir noch. Die nehmen Aradon und ich erstmal mit, vielleicht können die anderen ja etwas damit anfangen. Währenddessen wollen sich Tufir und Esperjo mit Roderrick unterhalten, bin ja mal gespannt, was da rauskommt. Wir gehen die beiden mal suchen, sollen die sich doch die komischen Zeichen in den blöden Büchern anschauen. Plötzlich hören wir Kampflärm aus der Leichenhalle. Wir beschleunigen unsere Schritte und ich greife nach der Axt. Als wir ankommen, ist jedoch bereits alles vorbei. Tufir liegt stark blutend am Boden, Roderrick ist von Marbolieb und Larissa festgenommen worden und die alte Krähe Etilia steht auch dabei. Was die wohl hier zu suchen hat? Vielleicht ist gar sie die Verräterin und Mörderin? Während Roderrick abgeführt und eingesperrt wurde, überlegten wir, was weiter zu tun sei. Esperjo begab sich zuerst zu Roderrick. Gar keine schlechte Idee, der kann anscheinend unheimliche Sachen, vielleicht bekommt er die Wahrheit heraus. Wir zeigen Tufir die Bücher, eins handelt über Al'Anfa. Weiter ließen wir alle Mägde, Knechte, das Gesinde wieder frei, die Tufir hatte einsperren lassen. Warum er das getan hat? Keinen Schimmer. In letzter Zeit ist er eh etwas komisch. Ich glaube, der braucht mal wieder ordentliches Futter und nen guten Schnaps, das er wieder normal wird. Bei einer vorherigen Durchsuchung aller Räume der Verdächtigen fanden wir ein Medaillon in Roderricks Zimmer sowie Briefe. Das Medaillon war von seiner ehemals Geliebten, die sich dann doch dem Verräter Lucardus zugewandt hatte. Also doch, Weiber, wenn man die nicht unter Kontrolle hält oder ab und an aufs Meer schickt, kann das gar nicht funktionieren. So ganz schlau werden wir allerdings nicht aus der ganzen Sache, also kommen wir zum ursprünglichen Plan zurück, ganz zur Freude Aradons. Aber wir werde nicht alle in einen Raum sperren, sondern jeden einzeln aufsuchen. Von Roderrick erfuhren Esperjo und Tufir schließlich, dass er es war, der Anshag ermorderte. Das Medaillon fand er in dem bei Anshag aufgefundenen Rauschkrautbeutel, da verlor er kurz den Verstand und erschlug ihn. Er vertuschte den Mord. Mit den anderen Morden habe er nichts zu tun. Da beide ihm glauben, und er ja nicht weg kann, können wir ja erstmal die anderen Leute "befragen". Auch Marbolieb schied vorerst aus, ebenso wie die alte Krä...Geweihte Etilia. Blieb also nur noch Larissa. Ich öffnete die Tür auf Thorwaler-Art und stieg dann über die Trümmer hinweg. Wir konfrontierten sie mit unserer Geschichte und forderten sie auf, ihr Schwert abzugeben. Da verlor sie ihre Beherrschung, griff an. Und zwar trat sie auch nach mir, mit dem Stiefel. Das ging so fix, erst machte ich mir auch keine Gedanken über so einen lächerlichen Tritt. Tat kaum weh, lediglich ein kleiner Stich war zu spüren. Als ich dann immer schwächer wurde, dämmerte es mir: Ein verborgener Dorn mit Gift, genauso muss Boronmar gestorben sein. Aber noch war ich nicht am Boden und schlug Larissa nieder. Mit den Worten, ohje, auch noch Gift, legte ich mich auf ihr schmales Bett und schlief ein. Swafnir sei Dank, war es jedoch kein tödliches Gift und ich erwachte fast gleich mit Larissa wieder. Hah, die Verräterin ist gefasst, aber warum nur schönste Larissa? Sie erzählt uns dann was und wer wirklich dahinter steckte. Larissa ist eine Agentin der "Hand Borons". Sie wurde schon vor einigen Jahren in den Orden geschleust um ihn zu unterwandern und möglichst hohen Schaden anzurichten. Al´Anfa sieht in dem Orden einen gefährlichen Gegner. Mittlerweile, durch die leichte Annäherung beider Kirchen, ist die Gefahr, die durch den Orden ausgeht geringer geworden. Aber solange solche Mitglieder wie Roderick im Orden sind, besteht durchaus die Gefahr, dass sich der Orden irgendwann wieder seinem eigentlichen Zweck, der Bekämpfung des al´anfanischen Glaubens widmet. Also erhielt sie die Aufgabe, Roderick zu "durchleuchten" und nach einer Möglichkeit zu suchen, ihn auf "legalem" Wege auszuschalten! Nach einiger Zeit konnte sie aufgrund seiner Briefe und der Informationen seiner Wegbegleiter herausfinden, dass er und Lucardus in die gleiche Person verliebt waren. Und dass diese Person gestorben war, was wohl der Auslöser für den Verrat Lucardus gewesen war. Außerdem fand sie heraus, dass Lucardus seiner Geliebten vor den Augen einiger Golgariten (und auch Rodericks) ihr Amulett vom Halse riss und dann damit fortritt. Eigentlich dachte man, dass es sich um ein Einzelstück handelte. Doch dem war nicht so. Einige Agenten der Hand Borons fanden heraus, dass es noch ein zweites Amulett gab, dass im Besitz der Schwester der Geliebten war. Die Schwester wurde schließlich durch ein Attentat getötet und das Amulett nach Boronia gebracht. Währenddessen wurde ein Informant aus Kuslik dazu "missbraucht" eine Spur zu legen. D.h. dass die Hand Borons WOLLTE, dass man den Informant findet und die Spur nach Boronia dadurch gelegt wurde. Man wollte eine Untersuchung in Boronia anstrengen. Der weitere Verlauf wäre dann folgender gewesen. Die Hand Borons hätte Larissa ein gefälschtes Schreiben Lucardus zukommen lassen, in dem er sich für die Informationen die ihm Roderick gegeben hat, bedankt. Zum Zeichen seiner Dankbarkeit hätte er ihm das Amulett seiner großen Liebe geschenkt. Außerdem wären noch weitere Pläne für die zukünftige Zusammenarbeit im Schreiben geschildert worden (z.B. Ermordung der Ordensgroßmeisterin und Übernahme des Ordens durch Roderick). Der junge Geweihte Jorge war wiederum ganz in der Hand Larissas. Denn sie hatte ihn im Laufe der Zeit durch ihre Droge, die sie auch von der Hand Borons erhielt, abhängig gemacht. Er war ihr willfähiger Diener und sie konnte mit ihm einige Dinge unauffällig erledigen. Er war also sicherlich kein Al´Anfanischer Spion. Aber durch seine Sucht war er ihr völlig verfallen. Aus diesem Grund sah Larissa seine Beziehung zum Golgariten Anshag nicht besonders gerne, konnte aber im Moment nichts dagegen tun. Der Plan war also folgender: Die Untersuchungskommision des Ordens sollte die erwähnten Dinge (Schreiben und Amulett) bei Roderick finden. Jorge sollte eine erste belastende Aussage tätigen und dann ermordet werden (auch hier sollten alle Hinweise auf Roderick weisen) um spätere und tiefergehende Befragungen (die er wahrscheinlich unter Druck nicht hätte aushalten könnten) zu vermeiden. Roderick wäre schwer belastet und kaum für den Orden haltbar, bzw. sofort Boron überantwortet worden. Damit wäre einer der mächtigsten Köpfe der Gegenrichtung Borondrias (der Ordensgroßmeisterin) beseitigt. Alles war klar und gut durchdacht. Doch dann kam es zu zwei folgeschweren Zwischenfällen. 1. Die beiden Agenten der Hand Borons, die das gefälschte Schreiben Lucardus mit sich führten, wurden auf dem Weg zum Orden von Räubern überrascht und ermordet. Die Räuber haben die Papiere wahrscheinlich am Lagerfeuer verbrannt, deshalb habt ihr auch keine Hinweise gefunden. 2. Nachdem ihr auf dem Bauernhof gegen die Untoten gekämpft hattet, entschloss sich Boronmar in einer "Kurzschlussreaktion" zu einem folgenschweren Plan. Er hatte nur wenige Tage zuvor beobachtet, wie Larissa eines Tages ausritt und einige Meilen südlich im Wald unter einem großen Findling etwas nachschaute. Als er dies gesehen hatte, ging er einen Tag später (am Morgen als ihr euch Mittags auf den Weg zum Bauernhof gemacht hattet) auch dorthin und fand unter dem Findling den "toten Briefkasten" Larissas. Hier wurden immer die Informationen zwischen den Agenten ausgetauscht. Boronmar fand dort einen Beutel mit einem merkwürdigen Pulver, dass er aber recht schnell als Rauschgift erkannte. Auch im Beutel befand sich das Amulett, dass Boronmar aber nicht sah, da er nicht genau im Beutel herumwühlte. Zuerst wollte er den Fund sofort bei Roderick anzeigen. Aber da Larissa immer gut zu ihm gewesen war, zögerte er noch und ging schließlich mit euch zum Bauernhof. Dort wurdet ihr ja Zeugen, wie sehr Anshag den armen Kerl drangsalierte und teilweise sogar schikanierte. Der Hass Boronmars steigerte sich immer weiter und als ihr wieder in der Festung zurück wart, ritt er sofort zum Findling, nahm den Beutel und versteckte ihn kurz vor der Messe in der Kammer Anshags. Dann erzählte er Roderick, dass er Anshag dabei beobachtet hätte, wir er Rauschkraut in einen Beutel gefüllt hätte. Roderick stellte Anshag zur Rede und als der verneinte, holte Roderick den Beutel aus dem Versteck, den ihn vorher Boronmar genannt hatte und entleerte den Beutel vor die Füsse des völlig überraschten Anshags. Doch abgesehen vom Rauschmittel, plumpste auch das Amulett zu Boden. In diesem Moment gingen bei Roderick alle Lichter aus. Er sah das Amulett seiner Geliebten, dass eigentlich nur in der Hand Lucardus hätte sein dürfen, zog seine Waffe und erschlug den wehrlosen Anshag. Doch dann wurde ihm bewußt welchen Fehler er gemacht hatte. Roderick hätte Anshag niemals erschlagen dürfen. Es hätte zu einer Verhandlung kommen müssen. Roderick machte sich eines der größten Vergehen des Ordens strafbar. Er tötete ein anderes Ordensmitglied. In seiner Panik, nahm er das Amulett an sich um jede Spur zu verwischen und verstrickte sich in seine eigenen Lügen. Larissa wurde von dem MOrd und dem gefundenen Rauschkraut ebenfalls überrascht. Sie wußte, dass am Morgen, wenn die Schweigezeit erst vorüber war, Jorge genau erfahren würde, was geschen ist. Da er das Rauschmittel immer von Larissa bekommen hatte, würde er nach dem Tod seines Geliebten, Roderick die Wahrheit sagen. Also musste sie schnell handeln. Sie ging noch am gleichen Abend in Jorges Kammer und tötete ihn mit einem schnell wirkenden Gift, dass sie ihm als besseres Rauschkraut anbot. Dann schrieb sie den "Abschiedsbrief" in aller Eile. Deshalb war es auch so leicht die Fälschung als solche zu erkennen. Sie wußte allerdings immer noch nicht, wer das Rauschkraut überhaupt vom geheimen Versteck genommen hatte. Bis ihr einige Tage später Boronmar verhört habt und dieser ganz deutlich Ausschläge an seinen Händen hatte. Da Larissa beim Verhör dabei war, wurde ihr nun klar, wer der "Übeltäter" ist. Sie schrieb Boronmar eine Nachricht, die ihn darum bat zur Abendstunde im Zeughaus zu sein. Dort stellten sie ihn zur Rede und tötete ihn schließlich. Damit war auch der letzte Zeuge beseitigt. Während der ganzen Ermittlungen versuchte sie natürlich weiterhin Roderick zu belasten um den Plan trotz der Pannen doch noch zum glücklichen Ende zu führen. Als ihr zu Beginn der Ermittlungen sie eingeweiht habt, habt ihr sie natürlich schön gewarnt. Denn eigentlich hatte man mit einer normalen "öffentlichen" Ermittlung gerechnet und nicht mit einigen Abenteuern, die verdeckt ermitteln. So aber war sie von Anfang an gewarnt und konnte euch eine Zeit lang auf der Nase herumführen. Uiui, das gibt ne Unordnung hier im Kloster. Aber bestimmt geht es erst richtig los, wenn eine offizielle Untersuchung stattfindet. Mir kommt da gerade so eine Idee. Ich schaue zu Aradon und flüstere ihm zu: Lass uns alles unter Eid dem Landmeister Marbolieb berichten, und dann erstmal verschwinden. Sonst wir wieder die Doofen!
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AW: Ein Neues Abenteuer
Also wir sind doch nicht weggegangen, sondern haben alles bis zum Schluss durchgestanden. War aber gar nicht so schlimm, wir wurden nichtmal beschuldigt. Und ordentliches Essen konnten wir auch holen Und bis die Geweihten ankommen sollten, die dann Roderrick und Larissa festnehmen und vernehmen sollten, konnten wir gut nutzen, um das eine oder andere an der Waffe zu lernen. Ich konnte mir beibringen lassen, wie man einen Gegner recht einfach niederwirft. Das ist ne echt gute Sache. Die Leute liegen dann am Boden und sind nicht gleich tot. Während der letzten Tage brachten dann ein paar Bauern noch einen schwer verwundeten großen Mann. Aradon verzog leicht die Nase, als er den sah. Muss wohl nicht so lecker gerochen haben. Naja, die salzige Meerluft stumpft da etwas ab, da wird man unempfindlich gegen sowas. Jedenfalls sah der Typ ziemlich mitgenommen aus, mal schauen, ob er es übersteht. Theriak wäre jetzt ne gute Sache...Haben wir aber nicht, also muss Aradon das allein hinbekommen. Ich bin ja mal echt gespannt, wo er herkommt. Die Bauern sagten, wer wäre direkt vom Gebirge gekommen, aus den schwarzen Landen also. Das wäre gut. Er hat dann bestimmt Neuigkeiten zu erzählen. Apropos Schwarze Lande: Unser Plan, unseren Gefährten Adran dort zu suchen und zu finden, nimmt immer mehr Gestalt an. Vielleicht können wir den Trollzacker, denn das ist der Halbtote laut den Geweihten hier, überzeugen mit uns mitzukommen. Groß ist er ja. Und ne ordentliche Axt hat er auch dabei Und wenn er wirklich aus den Schwarzen Landen kommt, machen ihm Dämonen, Swafnir steh uns bei, auch nicht gleich Angst. Aradon ist jedenfalls recht zuversichtlich, dass er durchkommt. Schaun wir mal. Aradon hat auch die gute Idee, nach Rommylis zu gehen und dort den KGIA-Chef um Hilfe zu bitten. Der müsste ja etliche Informationen über die Schwarzen Landen haben, Und besonders über Galotta, denn zu dem wollen wir letztendlich. Und vielleicht gibt es ja noch etwas Kohle, wär ja auch nicht schlecht. Obwohl ich anfangs mit den Typen lieber nichts zu tun haben will, finde ich die Idee dann doch gar nicht so schlecht. Vor allem kennt er uns schon und unsere Taten sprechen für uns! Nach wenigen Tagen wacht der Trollzacker dann auf, sieht aber immer noch ziemlich schwach aus. Er macht auch gleich irgendwelche Unannehmlichkeiten, und kann sich leicht von den Fesseln lösen. Dabei war ich mir doch sicher, die ordentlich fest gemacht zu haben?! Die anderen Leute sch |