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Bei Rôshtulah - Zwischenspiel IDies ist das Thema Bei Rôshtulah - Zwischenspiel I bei Helden Perricums als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen. |
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Jetzt dürfen wir mit Waffen durch die Stadt laufen. Khasian meint, wir hätten jetzt einen „Derfschein“, was immer das auch sein mag. Aber mir ist es so auf jeden Fall lieber. Nach einigen Minuten finden wir das Gasthaus wieder. Keine Ahnung, wie die anderen das machen. Ich finde mich in diesen Steinhaufen nie zurecht. Draußen im Freien, ja, kein Problem. Aber hier ist alles so eng und undurchsichtig mit so vielen Ecken. Aber egal, Hauptsache der Diener von diesen Turbanträger ist da. Das Haus zieht ganz schön verrammelt aus. Ich klopfe an und warte. Habe ich gelernt, dass man das bei diesen Steinzelten so tut. Als es Aradon zu lange wird und er sagt „Mach die Tür halt auf!“, höre ich Schritte. Wie ist meine Freude groß, als ich den Diener erkenne. Wir treten ein. Als ich ihn nach Kurgarmash frage, fängt er an zu stottern. Das treibt mir die Tränen in die Augen und Liskolf bekommt einen roten Kopf. Der Diener faselt etwas von Ferdo oder Fredo von der Bingenfinsternis oder so ähnlich, der jetzt mit den Äxten possieren würde. Das sitzt. Jetzt muss ich diesen Turbandiener doch tatsächlich an den Baum hängen. Und das bevor Liskolf ihn einen Kopf kürzer macht. Aber vorher muss er mir noch sagen, wo ich diesen Fredo finden kann. Auf diese Frage hin, sagt er, möchte er uns etwas zeigen. Er führt uns in ein Nebenzimmer, wo der freundlich Turbanträger liegt. Bei Rôshtulah, ist der übel zugerichtet. Das war auch der Fredo sagt der Turbandiener, der sogar der Turbansohn des Turbanträgers ist, wie er uns gesteht. Das rehabilitiert ihn nun. Ich verspreche ihm, dass ich dem Fredo zeigen werde, wo Rôshtulah wohnt und ihm bestimmt keinen grausamen Tod sterben lasse. Der soll im ewigen Martyrium ruhig leiden. Wir können noch in Erfahrung bringen, dass dieser Fredo fast nächtlich in einem Spielzelt, ... äähh Spielhaus, namens „Darpatperle“ zugegen ist. Dort will ich jetzt hin und zwar sofort. Khasian, Esperjo und Aradon wollen aber lieber einen Plan schmieden. Das geht jetzt nicht. Kurgamash ist schon zu lange alleine. Liskolf stellt sich auf meine Seite und somit folgen uns die anderen kopfschüttelnd. Ich weiß ja nicht, ob das gut ist, das andauernde Kopfgeschüttele. Na ja, Khasian ist das wahrscheinlich gewohnt, weil er bei seinen 2 Göttern auch immer von links nach rechts und umgekehrt kucken muss. :smile: Die Wachen am Stadttor zeigen uns, wo wir das Spielhaus finden können. Den Wachen drinnen zeigen wir unseren „Derfschein“. Das funktioniert tatsächlich. Doller Schein!! Im großen Saal wird es still, als uns der Portier zu einem kleinen Nebenzimmer führt, wo der gesuchte Fredo sitzt. Der hat sogar 2 Wachen dabei. Schade – nur zwei! Den langweiligen Dialog, der nun folgte, will ich hier nicht wiedergeben, da er ohnehin ziellos war. Ich muss jedenfalls an meiner Aussprache noch arbeiten, da mich der Typ absolut nicht verstehen wollte. Im anschließenden Geplänkel setzt Aradon eine der Wachen mit einem Pfeil außer Gefecht. Die andere erledige ich von Tisch aus, nicht ohne dem Hauptpimpf einen Fußtritt ins Gesicht zu verpassen. Mehr ist der eh nicht wert. Leider haut es mich dabei voll vom Tisch an die Wand. Der Tisch war bestimmt eingeölt. Eine Falle! Die wussten, dass ich komme und kannten meine Kampftaktik. Im Hintergrund starteten Liskolf und die anderen einen Kampf gegen die restlichen Leibwächter, die plötzlich hinter uns aufgetaucht waren. Liskolf nahm dabei einen schweren Samtvorhang zu Hilfe, wickelte die ganze Bande ein und drosch mit den Fäusten drauf los. Das war lustig, aber leider hatte ich keine Zeit zum Lachen. Vielleicht war ja dies der Grund, warum es mich vom Tisch haute. Der Fredopimpf war nun bereit, unsere Waffen herauszugeben und schickte seinen von mir lädierten Leibwächter los. Ha! Nicht mit mir. Ich begleitete ihn ins Obergeschoss. Dort übergab er mir meine und Liskolfs Waffe. Eine kurze Untersuchung zeigte mir, dass sie unbeschädigt waren. Ich warf dem Wächter Liskolfs Axt zu und sagte ihm, dass er oder sein Herr sterben müssten. Zuerst sah es so aus, als sei er ein Feigling. Doch dann machte er seinem Beruf alle Ehre und griff mich an. Rôshtulah möge ihn nicht allzu sehr leiden lassen. Auf jeden Fall ist mir Kurgarmash trotz der Trennung immer noch wohl gesonnen. Ich benötigte nur einen Schlag. Dann nahm ich Liskolfs Axt und ging wieder nach unten. Dort war mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt. Als mich der Pimpf jedoch zurückkehren sah, fing er an zu schreien und belästigte die anderen Gäste dieses Hauses. Das konnte ich nicht durchgehen lassen. Da fühlte ich mich verantwortlich. Ich hechtete über die Tische und schnappte mir den Kerl. Während ich ihn am Kragen nach draußen zog, entschuldigte ich mich bei den anderen Gästen. Draußen fing der Fredo wieder an zu schreien. An einer Kneipe machten wir halt und kauften 3 Flaschen Feuer. Eine für Liskolf, eine für mich und die dritte für den Pimpf. Die Hälfte der Flasche floss zwar nebendran, aber dann war endlich Ruhe. Wir beschlossen, ihn nackt auf dem Marktplatz zur Schau zu stellen. Aradon malte noch ein paar Runen auf seinen Rücken und einen Pfeil darunter, der auf seinen Hintern zeigt. Khasian sagte mir, die Runen hießen „Tritt mich hier!“ – Hehe, das gefällt mir!! Die nächsten Tage verbrachten wir friedlich und bei gutem Essen und Trinken als Gäste der KGIA (Das ist jetzt richtig – Khasian hat es mir beigebracht!!). Man sagte uns, dass der Pimpf und sein Finsterbingen-Clan (Clans kenne ich, die gibt es auch bei uns Trollzackern; ist immer eine heiße Fackel so ein Clanstreit) uns suchen. Soll er mal suchen, bis er schwarz wird. Ich habe KURGARMASH wieder zurück und uns geht es gut!! Wie dann das eigentliche Abenteuer seinen Anfang nahm, erzähle ich euch ein anderes Mal. --------------- Ich heiße Shinmashaq und ich bin Kurrrgarrr!! Möge Rôshtulah euch einen schmerzhaften Tod gönnen, damit euer ewiges Martyrium erleichtert werde. |
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