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AW: Bei Rôshtulah
Ihr wollt also wissen, wer ich wirklich bin?
Also gut, hier die Rückblende zu meinen früheren Leben: Mein Name ist, wie gesagt, Shinmashaq und ich bin, auch bereits gesagt, Kurgar. Ich erreiche die stolze Höhe von 2 Schritt und fast 1 Spann. Meine Heimat sind die Trollzacken, doch dorthin darf ich nie wieder zurückkehren. Dies hat seine Ursache in einem Ereignis vor 4 Jahren. Damals kam ein wichtiger Händler aus der Rabenstadt im tiefen Süden in unser Dorf und wollte ein paar unserer Krieger für einen Kriegszug anheuern. Die Kurgar sind fürchterliche Kämpfer, müsst ihr dazu wissen. Während der Verhandlungen mit unserem Stammesobersten musste meine Schwester den Gästen das Wasser reichen. Eigentlich ist meine Schwester ja ein hässliches Weibsstück (zumindest in den Augen der Kurgar), aber dem Rabenstädtler schien sie zu gefallen und so wollte er wohl sie wohl auch kaufen. Mein Vater, der Stammesoberste, willigte jedoch nicht ein (was dem anderen offensichtlich nicht gefiel) und meine Schwester und ich waren froh darum. Als der Abend endete, berührte der Al'Anfaner jedoch meine Schwester unsittlich an ihrer Wange. Mir platzte der Kragen und ich erschlug ihn. Meine Schwester ist zwar ein hässliches Ding, aber sie ist meine Schwester. Natürlich war diese Tat eine Verletzung des Gastrechts und so wurde ich verbannt. Auch die Familie des Rabenstädtlers sucht mich, wie ich hörte. Meine Gegenwart kann also auch für andere ganz schön gefährlich sein und so ziehe ich seit mehr als 4 Jahren durch die Gegend, erschlage Orks und anderes Grobzeug und verdiene mir dann und wann ein bisschen Silber oder auch mal ein Goldstück, wenn meine Furcht einflößende Gestalt als Wächter oder Krieger gefragt ist. Ich heiße Shinmashaq und ich bin Kurrrgarrr!! _____________________________________________ Möge euch Rôstulah einen grausamen Tod gönnen, um euer ewiges Martyrium zu erleichtern. |
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Wir brachen also eines Tages auf. Khasian. Aradorn, Esperjo, Liskolf und ich.
Unser Ziel war eine Stadt namens Rom-il-ys (oder so ähnlich). Eine Stadt, das ist ein größeres Zeltdorf und die Zelte sind auch nicht aus Tierfellen, sondern aus Steinen errichtet. Nur falls ihr dies nicht wisst. Ist eigentlich Blödsinn, da man sein Haus dann nicht mitnehmen kann, wenn man aus Futtermangel weiterziehen will. Aber ich habe mich daran gewöhnt. Außerhalb der Trollzacken sind die meisten Leute so verrückt. Außer den Nivesen vielleicht. Wir ritten dann los. Naja, die anderen ritten, ich ging zu Fuß. Ist wahrscheinlich besser für das Pferd, das mich hätte tragen sollen. Wo war ich eigentlich stehen geblieben? Ach ja. Rom-il-ys. Aradorn kannte dort einen Eselmann mit einem komischen Namen, der für eine Esel-was-weiß-ich Gruppe arbeitete. Ka-Geh-Iiih-Aaah heißt die, glaube ich. Der Mann sollte wohl Aradorn Arbeit geben und Aradorn sagte, dass wäre so viel Arbeit, dass für uns andere auch etwas abfallen würde. Wäre prima. Ich habe nämlich nur noch 3 Goldstücke. Da könnte ich durchaus wieder 7 weitere gebrauchen. Als wir dann dort ankamen, standen Soldaten am Stadttor. Die sagten, wir kämen hier nicht rein, ohne unsere Waffen abzugeben. Das wollten Liskolf und ich aber nicht mitmachen. Kurgarmash gebe ich NIEMALS aus der Hand. Als ich dem Gardisten vorschlug, er könne bei mir mal zum frisieren erscheinen, nutzte Liskolf die Gelegenheit, sich in die Stadt zu "schleichen", wie er es sicher nennen würde. Ich wollte eigentlich hinterher, aber Khasian hielt mich davon ab. Wir, Khasian, Esperjo, Aradorn und ich, gingen dann in ein Bierzelt außerhalb der Stadt. Dort wurden wir freundlich von einem Turbanträger begrüßt. Er hatte zwar keinen auf, einen Turban meine ich, aber mir konnte der nichts vormachen, so wie er sprach. Als wir dann beim Essen waren (das Fleisch war leider gebraten), wurden wir von anderen Gästen gestört, die unseren Turbanträger-ohne-Turban von seinen Pflichten abhielten. Khasian wollte das klären, da wurden die echt handgreiflich. Das waren, Rôshtulah ist mein Zeuge, 2 Todsünden auf einmal. Zuerst störten sie uns beim Essen und dann vergriff sich jemand auch noch an Kurgars neuem Gefährten. Als Liskolf, der irgendwie wieder aufgetaucht war, und ich 4 Sekunden später auf der Kampffläche erschienen waren, war Khasian bereits durch das geschlossene Fenster gehüpft und 3 der ungebetenen Gäste waren tot. Eigentlich wollte ich dann weiter essen, aber der nun noch mehr unglückliche (Warum eigentlich?) Turbanträger meinte, wir sollten doch wieder Ordnung schaffen. Na gut, dachte ich und schmiss die Toten durch das kaputte Fenster raus. Da war doch alles wieder im Reinen. Das Blut kann man eh nicht wegwaschen. Das gibt mit der Zeit 'ne nette Farbe im Holz ab. Und ich schwöre es euch: Wäre das Fenster nicht bereits durch Khasians Sprung kaputt gewesen, hätte ich es vorher aufgemacht. Irgendwie hatten dann Khasian, Liskolf und ich zusammen mit einem Bediensteten das Zelt für uns. Aradorn und Esperjo waren wohl satt und bereits wieder unterwegs. Wir wollten nun in Ruhe weiter essen, als plötzlich Gardisten kamen. Die wollten uns verhaften. Ich mag diese Störungen beim Essen wirklich nicht. Aber es ging schon wieder los. Kurgamash hielt wieder Ernte und Khasian sprang schon wieder durchs Fenster. Gut, dass es schon kaputt war. Zwei oder drei Gardisten fielen Liskolfs und meiner Axt zum Opfer. Bevor ich es vergesse: Wirf die doch bitte jemand raus, bevor der Turbanträger zurückkommt. Sonst bleibt das wieder an mir hängen. Aber weiter im Text: Draussen waren noch mehr von den bunten Jungs. Gerade als ich nach draußen hechten wollte, sah ich, dass die Armbrustschützen dabei hatten. FEIGLINGE!!!! Der erste Bolzen traf mich in der Schulter und ich konnte gerade noch die Tür zuwerfen. Als ich mich umdrehte, stand Liskolf bereits hinter der Theke und hielt mir eine Flasche mit Feuerwasser entgegen. Ich riss mir also den Bolzen aus der Schulter und nahm seine Einladung an. Er überredete den Bediensteten seine Axt zu verstecken und gut darauf aufzupassen. Von diesem Vorbild beeindruckt, ließ ich den Typen schwören, dass er Kurgarmash lieben würde und gab das ERSTE MAL in meinem Leben meine geheiligte Waffe in fremde Hände. Sollte ich sie nicht wiederbekommen, werde ich diesen Typen an seinen Eingeweiden an das Zeltschild hängen. Auf jeden Fall dauerte es drei Flaschen voll Feuerwasser lang, bevor sich die ersten Gardisten herein trauten. In der Zwischenzeit hatten sich Liskolf und ich viel zu erzählen. Ich mag den Liskolf. Er ist ein Mann nach meinem Geschmack und er hat eine große Axt, auch wenn diese keinen Namen hat. Jedenfalls keinen, den er mir genannt hat. Jetzt sitzen wir beide in einer muffigen Zelle und harren der Dinge, die da kommen werden. Irgendwie muss ich dabei grinsen. Die werden mit uns noch Spaß haben. Oder wir mit denen? Naja, warten wir ab, was uns das Schicksal bringen wird. Mein Name ist Shinmashaq und ich bin Kurrrgarrr!! ______________________________________ Möge euch Rôshtulah einen grausamen Tod schenken, auf dass euer ewiges Martyrium erleichtert sein möge. Geändert von Tufir (26.11.2007 um 12:39 Uhr). |
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