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AW: Gretchenfrage
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Natürlich gibt es immer wieder Einzelfälle, die zu Zweiflern werden! Gerade Helden soll so was ja auch immer wieder vorkommen! Die Magierphilosophie muss ja auch irgenwoher ihren Nährboden haben! Meine Ausführung war auf die große Mehrheit der Aventurier bezogen! Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: Gretchenfrage
Ja gerade Helden-Magier sind ja sehr gerne etwas freigeistiger, besonders wenn sie der Schwarzen Gilde angehören. Ich hatte auch schon mal einen Krieger, der aufgrund von dämonischen Machenschaften in einem Abenteuer sehr ins Grübeln kam und letztendlich seinen Glauben verloren hat. Im Abenteuerbuch zur Bornlandbuch kommt auch ein gefallener Bannstrahler vor.
Tair |
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AW: Gretchenfrage
Hmm Götter also...
Ich als Tariq sage euch: Es gibt nur einen wahren Gott! Ich als Zylerath sage euch: Ein Rollenspieler mit meiner Erfahrung glaubt nur an etwas, wenn es ihm irgendwelche Sonderfähigkeiten verspricht ![]() Götter sind für ein Fantasy-Mittelalter Rollenspiel, sei es nun DSA oder welches auch immer, für mich ein essentieller Bestandteil des täglichen Lebens. Vor allem deshalb, weil man im Rollenspiel den tatsächlichen Beweis dafür hat, dass Götter existieren müssen. Es gibt jede Menge Priester, die Zauber wirken können, ausserdem passieren ab und an einmal Wunder. Es ist also nicht nur ignorant einen Charakter zu spielen der nicht irgendwie glaubt, sondern auch verdammt dumm. Man könnte damit vielleicht die Götter ärgern und die könnten sich die Zeit nehmen einen das Leben zu vermiesen. Geändert von Zylerath (15.08.2006 um 19:34 Uhr). |
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AW: Gretchenfrage
Das ist aus der Sicht eines weitreisenden Abenteurers absolut richtig. Ein Char auf Reisen erlebt vieles. Und sogar manchesmal auch ein echtes göttliches Wunder.
Hier ist der Glaube an Gottheiten durchaus aus einer andere Perspektive zu sehen. Aber der Rest (also 99% der Bevölkerung) lebt eher in "normalen" Bahnen. Ein Bauer ist glücklich wenn er das Dorf besucht, dass 20 Meilen von seiner Kate entfernt ist. Für ihn ist das die größte Stadt der Welt, auch wenn sie gerade mal 1000 Einwohner zählt. Solche Menschen werden wohl in ihrem ganzen Leben kein göttliches Wunder sehen. Und selbst Geweihte werden sie nur selten zu Gesicht bekommen. |
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AW: Gretchenfrage
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
@ Voltan: Man muss zu deinem "Novadi-Einwand" aber anführen, dass sie deshalb konvertiert sind, weil sie gerade ein GROßES WUNDER miterlebt haben! So völlig grundlos sind sie ja nicht vom Zwölfgötterglauben abgefallen! Weiterhin muss man ja bedenken, dass im normalen Jahresablauf der einfachen Landbevölkerung (auch der einsamen Bauernhöfe) auch immer wieder religiöse "Darbietungen" der göttlichen Macht stattfinden, sei es nun die Einsegnung der Felder oder das Schließen eines Traviabundes (Eidsegen, inklusive aller Konsequenzen). Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: Gretchenfrage
Das mag bei mittelgroßen und großen Höfen und Dörfern der Fall sein. Aber die Bauern, die weit weg vom Schuss sind, werden nicht so häufig Zeuge solcher Wunder sein.
Und das große Wunder der Novadis haben einige wenige Tulamiden vor Jahrhunderten miterlebt. Trotzdem hat sich daraus eine Religion gebildet, die um ein vielfaches mehr Anhänger hat als zu Beginn. Und das OHNE weitere Wunder. |
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AW: Gretchenfrage
Preiset die Schönheit, Bruderschwestern!
Die Tulamiden waren schon immer gerne bereit, neuen Göttern zu folgen, jedenfalls scheinen die Aussagen in "Land der ersten Sonne" dies nahe zu legen! Gruß Graf Albin
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Graf Albin for Adelsmarschall! |
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AW: Gretchenfrage
Ich (als Spieler) denke, dass, wenn man schon an einen Pantheon mit zwölf Haupt- und ein paar Nebengöttern glaubt, es einem nicht schwer fallen kann, auch noch ein paar Götter mehr zu akzeptieren. Haben die Römer schliesslich auch alle Nase lang gemacht.
Umgekehrt ist das natürlich schwieriger. Monotheisten sind, wie wir alle wissen, diesbezüglich ganz schön borniert ![]() Meine DSA-Erfahrung ist zwar beschränkt, aber mein zwölfgöttergläubiger Char hat sich schon die für ihn passenden Götzen ausgesucht. Sollte sich jedoch herausstellen, dass andere mächtiger sind...nunja. Man sucht sich schliesslich nicht die Verliererseite aus, oder?
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Jedes Wort hat seinen Platz und jede Sache ihre Zeit.
Geändert von Integra (15.08.2006 um 22:21 Uhr). Grund: Grammatik |
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AW: Gretchenfrage
Zitat:
Zum einen ist dieses Wunder, das zur Bekehrung führte, war zum einen ein persönliches Erscheinen des Gottes und ist zum anderen erst ca. 260 Jahre her. Und diese Erscheinung führte dazu, dass die Gebote des neuen Gottes (im Gegensatz zu denen der 12) zum Leben in der Wüste passten und die Novadis zum wichtigsten schlechthin erhob. Sowas zieht! Natürlich besteht die -oft diskutierte-Möglichkeit- dass sie getäuscht worden sind... Das andere ist folgendes: Auch unter den normalen Bauern und Bürgern halte ich die Religion für essentiell! Auch wenn Wunder nicht an jeder Ecke geschehen, so kennt meiner Einschätzung nach jeder eine Geschichte aus nächster Umgebung/näherem Bekanntenkreis, wo die Götter sich gezeigt hätten - positiv oder negativ. So groß ist die Bevölkerungszahl nicht. Man sollte bedenken, dass man in Aventurien wirklich krank wird, wenn man an einen Tempel pinkelt (und dies sich nicht nur nicht gehört). Man sollte bedenken, das so Sachen wie Eidsegen oder Feldsegen wirklich Wirkung zeigen. Auch der Einfall Borbarads und der vermehrte Kampf gegen Dämonen beweist die Existenz der Götter eindrucksvoll. Natürlich gibt es trotzdem Zweifler und Maulgläubige. Zweifler, die an der Macht der Götter zweifeln (nicht an ihrer Existenz), da Andere mächtger scheinen (z.B. in den Dämonengebieten) und Maulgläubige, deren Überzeugungen nicht stark genug sind und die wohl auf die Gnade der Götter hoffen... Aber Menschen, die nicht an die Existenz von Göttern glauben, die passen nicht zu meinem Aventurienbild. Übrigens gibt es weitere Beispiele für Gläubige von Göttern, die keine direkte Einflussnahme mehr zeigen - Satuaria, Sumu, Mada, Rur & Gror... In allen Fällen liegt eine sehr tragfähige Philoshie zugrunde und die Tatsache, dass die Gläubigen entweder Randgruppen oder abgetrennt lebende Volksgemeinschaften sind - bei denen die hierarchisch organisierten Zwölfgötter keinen Einfluss zeigen wollten. Aber alle von denen erkennen die Existenz der Zwölfgötter an, sie relativieren nur deren Macht. Auch die Magierphilosophie funktioniert so: Danach entstehen Götter durch Gläubige, nicht umgekehrt (eine interessante Parallele zu AD&D übrigens...)
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Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.
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