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#1
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| Seit Gegrüßt, Ich will mal hier einen Thread eröffnen wo man seine (aktuellen) Gedanken hineinschreiben kann, seine Stimmung kundtun oder eine Idee reinschreiben kann. So ich fange hier mal an: Ich brauch Spieler, hab heute Nacht einiges gemacht was heftig war. Meine Gefühle sind im Eimer. Ich wette demnächst brauche ich viele auf die ich bauen kann und die mich ablenken können. Gut das ich Freunde habe und hoffendlich finde ich und sie Zeit. Ich hoffe das sie glücklich wird ... mehr nicht. In diesem Sinne, Xurka
__________________ Once you are touched with power, you are never again quite the same. ( Quote from : Dungeons & Dragons - Day of the Dungeonmaster ) | |||||
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#2
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| Off-Topic: Kein Witz! Kein Patzer! Kein Rätsel! Verschoben nach "Gassengeschwätz"! | |||||
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#3
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| Coole Idee! Ich habe mcih in letzter Zeit wieder ein wenig mehr belesen. Nicht nur im Zuge meines Philosophiestudiums aber angeregt von einem klienen Übersichtsbuch über die wichtigsten Anschauuungne einiger großer Philosophen und inspiriert von dem Satz aus Terry Pratchett's "Hogfather": "Humanity is the place where the rising ape meets the falling angel" Ich bin überzeugter Internalist: WIR Menschen formen die Welt in der wir leben durch unsere eigene Individualitöät. Das heißt nciht, dass es ohne Menschen keine Welt gäbe, aberdoch, dass ohne uns di eWelt mehr oder weniger trivial wäre, da wir und unser "phantasievoller Geist" es sind, die die leeren Sachverhalte auf die wir treffen mit Bedeutung füllen. Der Baum wird durch unser Verständnis erst zum Baum. Was ist der Baum für den Hund? ein großes dickes hartes ding, wo oben noch was dranhängt, wo man nicht hochkommt, und für dne Hund, so mutmaße ich, ist jeder Baum etwas neues, also eben gerade nciht Baum, als kategorialer Begriff, wir wir ihn als Menschen verstehen. Jetzt ist unsere Wahrnehmung ja individuell, das heißt nciht, dass für einen ein Baum aussieht wie ein rießiger Mutant und für dne anderen flaushcig und knuffig, wenn wir uns gegenseitig einen Baum beschreiben stimen wir uns im groben Rahmen auf jedne Fall zu. Warum? Meiner meinung nahc ist es eine Art "REalitätskonsens" wir haben uns, über Generationen einander angepasst, was Wahrnehmung angeht. Der Mensch ist Individuum ABER wirklich funktionieren kann er nur im Kollektiv. Verschiedene Interpretationen von Leibniz spielen ja auch auf eine ARt Kollektivgedächtnis an, dass aus all unseren ERinnerungen funktioniert, worauf wir aber keinen bewussten Zugriff haben. (Bestes Beispiel, dass das mit dem Kollektiv und der Anpassung aufeinander stimmt ist finde ich, dass sich bei Frauen, die eng miteinander sind und viel Zeit miteinander verbringen die Periode angleicht). SO, nun sind wir hier angeleangt warum das ganze eigentlich? Naja, weil ich mir Gedanken über die Zukunft mache. Denn was auf das einfache Beispiel "Baum" als REalitätskonsens bzw. individuelle PErspektive Zutrifft, lässt sich ohne weiteres auch auf größere Zusammenhänge anwenden. Siehe: Wahrnehmung der Realität. Beispiel Mittelalter: Karolingerzeit, Ständeordnung. Die Ständeordnung WAR damals unanfechtbare metaphysische Realität. kaum einer hat an ihr gezweifelt, weil alle sie so erlebt haben und davon überzeugt waren: Ja, so ist es! Entweder bin ich Bauer, ich bin Kleriker oder ich bin KKrieger. Und aus diesem sStand kann ich nicht raus weil ich in diesen Stand gehöre. Dieses Bild hat sihc nun natürlcih gewandelt aber der GLAUBE also für uns christen die Verbindung zu Gott hatte lange lange bestand und hallt auhc jetzt noch in vielen Köpfen bewusst oder unbewusst nach. (Bild des richtenden Gottes, wenn du "Gut" warst kommst in Himmel wenn du "Böße" warst kommst in di eHölle und Gott entscheidet darüber. Wenn die lLeute ehrlich zu sich sind erkennen sie, dass diese Idee immernoch stark in den Köpfen vileer vertreten ist. Jetzt aber, seit einiger Zeit shcon, ist naturreligion, heilpraktiken, Schamanismus etc. wieder Groß imkommen, die Leute sehnen sich nach einer einem neuen metaphysischen Konsnens. Der muss nciht mit der gesammtheit aller übereinstimmen, dafür sind wir Individuum genug geworden, aber man braucht doch eine Gruppe, eine Identifikation in der es zu einem Konsens kommen kann. Alles in allem finde ich bewegen wir uns in einer Zeit vor einer wirklich interessanten Zeit. Das Konzept der freien Lohnarbeit ist in meinen Augen gerade am scheitern und wird daher nichtmehr länger als 50 - 100 Jahre aufrechterhalten werden. was danach kommt ist allerdings fraglich mit einem Kollaps des alten Systems werden aber auch die letzten Reste der alten Werte über dne Haufen geworfen werden. Was kommt dann? Woran glauben die Menschen dann? Wohin wird sich die Menschheit dann bewegen? Und wie wird sich unsere Welt, die entscheidend von dem, was wir glauben gheprägt ist dann verändern? Ich weiß es nciht xD Aber ich mache eben gerne mal das ein oder andere Gedankenexperiment wie man hier ja sieht. (Anmerkung, alles in allem sind meine Gedanken zu diesem Thema vollständiger ABER wenn ich das alles aufschrieben wollte müsst ich mir viel mehr zeit nehmen. Das ging mir nur gerade durch den Kopf, deshalb hab ichs hier mal hingeschribeen um mich davon zu befreien )
__________________ "D&D is a world where you are a great champion, and the creator is frequently disorganized, highly distractable, and alarmingly vague on the rules of the universe he’s trying to run." Shamus | |||||
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#4
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| @xurka: das klingt ja fürchterlich und nach Krise. Hoffe, es ist nicht zu arg. Leider kann ich keine tröstenden Worte anbringen, weil ich nicht genau weiß, worum es geht... @ KurtKatze: zu "rising ape meets falling angel" fällt mirt eien Passage von Bill Bryson ein: "[...]es ist nicht klar, ob die Welt zuerst die Principa (von Newton) gewann oder den Dodo verlor, aber eines wissen wir. Beides ereignete sich mehr oder weniger zur gleichen Zeit. Nach meiner Überzeugung müsste man lange suchen, um zwei Vorfälle zu finden, an denen die göttlich-teuflische Doppelnatur des Menschen besser deutlich wird- einer Spezies, die einerseits die tiefsten Geheimnisse des Universums aufklären kann und andererseits ohne Sinn und Verstand ein Lebewesen ausrottet, das uns nie den geringsten Schaden zugefügt hat und nicht einmal entfernt begreifen konnte, warum wir es taten." Ist zwar nicht mein Gedanke, aber dafür ein guter.
__________________ Immer das Beste wollend, jedoch oft Verwirrung stiftend Geändert von Aelean (24.03.2010 um 21:48 Uhr) Grund: rechtschreibfehler | |||||
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#5
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| Wen diese Welt doch blos Mittelalter-fantasy wäre dann wär das alles nicht so wie es jetzt ist. ... *wein* ... Dnn müsste ich mich nicht plagen ... dann könnte ich einfach ein Schwert schwingen und Bullywugs schnätzeln, dabei vielleicht draufgehen aber EINFACH GLÜCKLICH SEIN !!!
__________________ Once you are touched with power, you are never again quite the same. ( Quote from : Dungeons & Dragons - Day of the Dungeonmaster ) | |||||
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#6
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| @KurtKatze: Was hältst du denn von Goodmanns Weltversionen? Geht wohl in die gleiche richtung wie Putnam, den ich aber nicht gelesen habe. Die Weltversionen find ich super, weil sich die Welt da eben aus dem konstituiert, was der Einzelneaus der Menge der Merkmale, die die Welt hat, heraushebt und wie er diese Merkmale gewichtet. Dadurch entsteht seine Wirklichkeit. Wie die Realität aussieht, weiß er trotzdem nicht, weil er gar nicht alle Merkmale der Realität kennt und deswegen nur eine Weltwirklichkeit, die für ihn funktioniert, konstruieren kann. @Xurka: macht einen Kreaturen umhauen wirklich glücklich oder treffen die Fantasy-Helden zwischendurch vielleicht auch auf Mädels, die sie einfach glücklich sehen wollen, aber nicht schaffen, dass sie glücklich ist? Ein Held kann man überall und zu jeder Zeit sein, nur dass ein Held hier und jetzt andere Aufgaben zu meistern hat, als ein Held in Aventurien oder den vergessenen Reichen. Hier wie dort sind die Leute glücklich oder unglücklich...
__________________ Immer das Beste wollend, jedoch oft Verwirrung stiftend | |||||
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#7
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| Zitat:
Xurka, du scheinst gerade in einem gefühlstechnischem Sturm dahin zu gleiten. Pass auf, dass er dich nicht zerreißt. Alles was ich dir aber dazu sagen kann ist folgendes: Zitat:
Gruß Luzifer
__________________ "Zu sterben, mit einer unbenutzen Waffe in seinem Gürtel, das wäre bedauerlich." Miyamoto Musashi | |||||
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#8
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| Zitat:
Die Natur ist etwas wunderbares, das wir mit Füßen treten. Warum müssen wir den Baum zu "etwas" machen, das wir begreifen? Dem Baum ist egal, ob er nun Baum genannt wird oder von einem Hund als Reviermarke benutzt wird. Letzteres hilft ihm wahrscheinlich noch mehr, da der Dünger seinem Wachstum nützt. Ich glaube und hoffe, dass die Natur sich eines Tages wehren wird und uns Menschen auslöscht oder zumindest so weit zurück drängt, dass sie sich wieder erholen kann. Naturkatastrophen wie auf Haiti sind für uns Menschen mit unserem Mitgefühl tragisch, doch wenn man mal ehrlich ist, sind solche Massenvernichtungen nötig, um die Überbevölkerung auf der Welt in den Griff zu kriegen. Dafür war das Erdbeben allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein... Versteht mich nicht falsch, ich bin kein Menschenhasser, ich liebe nur die Natur und sehe mich selbst als Parasit in ihr.
__________________ Cu, Su | |||||
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#9
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| Zitat:
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
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#10
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| *seufz* ... wenns so is is es so ... dann hol ich mir das was ich so gerne von ihr hätte eben wo anders. Sie will es nicht, sie stört das ... na gut ... kann nur sie ändern ... Ich hab Freunde und Freundinnen die mich gern einfach so in den Arm nehmen wollen weil sie das wollen. Ich weis ja nicht wie meine Gefühle da mitspielen werden und ob sie sich verändern werden. Tja ewig kann selbst ich liebender Tropf nicht auf Nähe verzichten, oder immer nur einen Tropfen bekommen wo ich doch eine ganze große Flasche brauche. @all: Danke euch allen für eure Ratschläge und netten Worte. Das ist echt sehr lieb von euch allen, doch der Thread kann (wie ich es hier vormache) auch dazu dienen mal einfach seine oder ihre Gedanken rauszuposaunen damit man nicht dauernd damit leben muss, bzw sie einen fertigmachen.
__________________ Once you are touched with power, you are never again quite the same. ( Quote from : Dungeons & Dragons - Day of the Dungeonmaster ) | |||||
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