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#1
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| So, hier könnt ihr über euere IT Erfahrungen und Praktiken in Sachen Wahrsagen diskutieren. Das ganze entstand aus dem Thread wer LARPT den hier eigentlich in dem wir mit einer Diskussion über Muster fürs Tarot endeten. Deshalb möchte ich diese hier gerne wieder aufgreifen. @Integra Den Weg des Narren lege ich auch öfters. Er hat bei mir bisher aber bisher immer nur maximal 2 Karten in die Zukunft geschaut. Arbeitet ihr eigentlich mit der Quintessenz? Ich finde das immer einen sehr schönen Abschluss für die Legung. Ich hatte sogar eine Legung an Neujahr (IT) Die dabei einer Priesterin die mit dem Henkelkreuz ihre Beziehung und Kariere untersuchen wollte. Auf der Position fürs Ergebniss lag die Hohe Priesterin und als Quintessenz bekam ich dann noch den Hierophant heraus,. Das ganze wahr sehr intressant und vorallem auch wegen der lockeren Stimmung sehr lustig.
__________________ Der Horizont ist nicht das Ende sondern der Anfang. | |||||
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#2
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| Uhm, was ist denn der Weg des Narren? Das kenne ich gar nicht... Bin eh nicht so versiert im tarot.. ich legs ja auch unabhänig vom LARPen. Cheers! Eni
__________________ Don't ignore hidden desires Pay attention, you're playing with fire -Enigma- | |||||
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#3
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| @Enigma Wenn ichs richtig Weiss funktioniert das ganze Wie folgt: Du suchst den Narren aus deinem Deck heraus und legst ihn beiseite. Danach werden 12 Karten gezogen und der Fragende mischt den Narren unter. Danach werden die Karten einfach in eine Reihe gelegt. Alles was vor der Karte des Narren liegt ist die Vergangenheit. Alles dahinter ist ein Ausblick auf die Zukunft. Der Narr zeigt einfach den akturellen Standpunkt der Person auf ihrem Weg. Das Muster ist von den Positionen her sehr einfach weil sich jede Karte nur auf die vorherige bezieht und alle Karten chronologisch zu betrachten sind. Dafür ist das Problem aber auch die Karte richtig zu deuten weil man eben nur die Karte hat und eben keine Position die die Bedeutung der Karte etwas einschränkt. Das zweite Problem ist das die Karten sehr variable Zeitliche Rahmen angeben. So kann eine Karte für eine Stunde stehen oder für ein Jahr. Das kann man nie sagen bis das Ereigniss eintritt.
__________________ Der Horizont ist nicht das Ende sondern der Anfang. | |||||
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#4
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| Ich hatte beim Narren schon ganz unterschiedliche Ergebnisse. Ein Charakter war tatsächlich schon fast am Ende seines Weges angekommen und es lagen nur noch zwei weitere Karten vor ihm (10Schwerter, Wagen - die arme Sau ). Dem gleichen Spieler habe ich für einen anderen Char einige Wochen später ebenfalls den Weg des Narren gelegt. Hier jedoch hatte ich schon an der dritten oder vierten Stelle den Narren liegen.Die Quintessenz bestimme ich immer mit und beziehe sie in die Zusammenschau der Karten mit ein - quasi als "Schlussplädoyer". Ein anderer Charakter von mir wirft Runen - jedoch nur für sich selbst. Die Runen sind selbstgemacht - und vor der Prozedur wird den Göttern geopfert . Ein langjähriger Reisegefährte dieses Charakters verfährt eben so, sodass wir z.T. schon kleine Rituale drauss gemacht haben. | |||||
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#5
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| Ich hatte auf der letzten Con das Vergnügen die Runen geworfen zu bekommen, allerdings war das ganze ehere schlecht gespielt. Der Spieler lass eigentlich nur von seinem Merkblatt ab und hat das ganze dann in simpelster Weise auf meine Frage bezogen. Als er dann OT meinte das diese Runen quasi durch göttliches Wirken aus normalen Steinen entsanden seien die er bei sich hatte da war die Darstellung für micht total daneben. Danach hatten wir dann ein OT Gespräch über vernünftiges IT deuten. Ich muss allerdings erwähnen das der Spieler mit mir verwandt ist .@Integra Die Position des Narren ist ja nicht unbedingt entscheidend dafür wann die Reise des Spielers zuende geht oder wann schlimmsten Falls der Tod eintritt. Es ist imho eher so das sich die Karten verweigern einen näheren Ausblick auf die Zukunft zu geben oder es für besser erachten wenn der Held seine Erfahrungen unvorbereitet macht. Ich habe mal ner Paktiererin (schon stark erkenntlich durch Schuppen use.) als letzte beiden Karten nach dem Narren den Hierophanten und das Gericht gelegt, das war auch lustig.
__________________ Der Horizont ist nicht das Ende sondern der Anfang. Geändert von Gorbag (06.01.2007 um 13:42 Uhr) | |||||
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#6
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| @Runen: Na sein Handwerkszeug sollte man schon einigermassen beherrschen .Ich finde die Runen auch schwieriger zu deuten als die Karten, dafür sind sie sehr viel intuitiver. @Gericht: *prust* jo. Manchmal scheint da wirklich Magie drin zu stecken... . | |||||
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#7
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| @Runen ja das stimmt mit dem schwierigen deuten... ich hab auch Runen benutze sie aber kaum im Vergleich zu den Karten. Die sind auch immer so düster und man muss dann schon wirklich an sowas glauben. Karten legen hat ja nicht unbedingt was mit Übersinnlichen zu tun. Runen da schon mehr. @Gorbag und danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast mir den Weg des Narren zu erklären. Klingt ganz interessant.
__________________ Don't ignore hidden desires Pay attention, you're playing with fire -Enigma- | |||||
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#8
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| Ich denke auch das bei den Karten einfach unheimlich viel Psyschologie mitspielt. Man erzählt den leuten einfach was die Karte bedeutet, interpretiert sie ein bisschen für den fragenden und die meisten erkennen dann irgendwo in der Karte eine Fassette in ihrem Leben die Sie vorher eigentlich nur nicht erkannt hatten die aber schon immer da war. @Enigma Bitte. Ich bin jederzeit gerne dazu bereit muster und Ähnliches durchzugehen. Ich hatte mit meinem Gaukler auch schon einen Tarot Vortrag in der Kaiserlichen Akademie zu Muntia an den tagen des offenen lernens. Das war ganz intressant. Ich habe über ein paar Kartenmuster für Einsteiger referenziert und danach eine öffentliche Legung mit freiwilligen Teilnehmern gemacht.
__________________ Der Horizont ist nicht das Ende sondern der Anfang. | |||||
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#9
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| Gorbag, das ist ja sehr interessant! Was würdest Du den als Anfänger Legesystem emfpehlen? Ich habe damals als erstes "den Weg" beigebracht gekriegt und mache das bis heute noch. Andere Legeweisen sind mir zwar auch bekannt und ich hab sie schon mal ausprobiert, aber "der Weg" funzt für mich halt am besten.
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#10
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| Das Kreuz, der nächste Schritt und das Partnerspiel sind 3 sehr einfache Muster (teilweise auch mit nicht wirklich komplizierten Aussagen). Wenn du den Weg beherschst dann ist das Entscheidungsspiel für dich auch einfach zu lernen. Erstmal zum Kreuz: Karten: 4 Anwendung: Beurteilung einer Situation, Vorschlag und Tendenzen Muster: _.3 1__2 _.4 Positionen: 1)Darum geht es, das ist die Sache 2)Das sollte man tun 3) das sollte man nicht tun 4)Dahin führt das Handeln/das bewirkt es Der Nächste Schritt: Anwendung: Ein kurzfristiger Vorschlag was man als nächstes tun soll/was zu tun ist Alles ist wie beim Kreuz außer der Bedeutung der Positionen 1)Die Ausgangssituation 2)Das ist jetzt unwichtig, das muss man nicht befürchten oder erwarten/erhoffen 3)Das ist jetzt wichtig 4)Dahin führt der nächste Schritt Wenn man die Karte 4 als Erfahrung gemacht hat sollte neu gelegt werden. Das Partnerspiel Dieses Muster ist auch sehr leicht weil es jede Position doppelt gibt. Für diese Muster braucht man allerdings beide Partner der Beziehung. Jeder von ihnen zieht drei Karten. Anwendung: Wie steht der jeweilige Partner zum anderen. Karten: 6 Muster: 1M 1F 2M 2F 3M 3F Die Säule des Mannes und der Frau kann natürlich auch getauscht werden. 1)So sieht der Partner den anderen 2)So sieht man sich selbst 3)So sieht man die Beziehung Das Entscheidungsspiel ist dann wieder etwas schwerer Anwendung: Soll ich xyz tun, was passiert wenn ich xyz tue, was erwartet mich wenn ich xyz tue Karten: 7 Muster: _____5 ___1 __3 7 __4 ____2 _____6 Die Karten werden nicht so gedeutet wie sie ausgelegt werden. Man beginnt bei der 7 und geht dann entweder die beiden Schenckel ab oder aber man nimmt sich die Übereinanderliegenden Karten immer vor. Die 7 ist die Ausgangssituation. Die anderen Karten geben einfach die chronlogischen Ereignisse an die auf dem Weg passieren werden. Man muss vor der Deutung noch festlegen welche Handlung welchen Strang repärsentiert. Edit:Beispiel wäre: Soll ich die Reise antreten. Dann sagt man das antreten der Reise wäre der obere Strang (also Karte 1 3 5) und das verweilen oder absagen der Reise wäre der Strang (4 2 6). Es gibt auch besondere Karten in diesem Muster. Liegen diese aus ergibt sich eine zusätzliche Bedeutung. Die Liebenden: Die Entscheidung wurde wohl schon zugunsten dieses Weges getroffen auf dem die Karte liegt Rad des Schicksals: Es muss zumindest der Anfang dieses Weges gegangen werden. Der Fragende hat keine komplett freie Wahl. Der Stern: Dies ist der Weg der Zukunft, der eine Zukunft hat Das Gericht: Siehe der Stern Die Welt: Der Weg führt einen an den Platz an den man gehört.
__________________ Der Horizont ist nicht das Ende sondern der Anfang. Geändert von Gorbag (06.01.2007 um 14:57 Uhr) | |||||
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