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Sheydaa Banafshe'suni al'Mamum

Dies ist das Thema Sheydaa Banafshe'suni al'Mamum bei Die glorreichen Sieben als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen.
Die Zwölfe zum Grüße hochgeschätzte Freunde meines Hauses, erlaubt, mich vorzustellen. Mein Name ist Sheydaa Banafsheh’suni al Ma’mun. Wie Ihr ...


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#1  
Blinzeln Sheydaa Banafshe'suni al'Mamum (Alt 04.02.2008, 00:15 )
Benutzerbild von Efate
Neubürger
 
Registriert seit: 26.03.2006
Ort: Seligenstadt
Beiträge: 11
Blinzeln Sheydaa Banafshe'suni al'Mamum

Die Zwölfe zum Grüße hochgeschätzte Freunde meines Hauses, erlaubt, mich vorzustellen.

Mein Name ist Sheydaa Banafsheh’suni al Ma’mun. Wie Ihr sehen könnt, nenne ich langes schwarzes Haar und blaue Augen mein eigen. Meine Größe beträgt 171 Halbfinger und mein Gewicht 66 Stein. Meine Kleidung besteht aus einer engen schwarzen Tuchrüstung mit silbernen Stickereien, die dem Gebot der Ästhetik, die einem hohen Gut meiner Schule, auf der ich zur Schwertgesellin ausgebildet wurde, entspricht. Silbern ist auch der Amazonensäbel an meiner Seite, dessen Name „Simin“ den Feinden meines Hauses schon bald ein Inbegriff von Niederlage und Schrecken sein wird. An der anderen Seite meines Schwertgurtes blinkt dann noch ein großer, schwerer, silberner Kampffächer, der schon seit Generationen in meiner Familie von der Mutter an die Tochter weitergegeben wird.

Meine Mutter, die hochwohlgeborene, ob Ihrer Weisheit und Güte Land-auf Land-ab viel gepriesene, Beyrouna (mag Euch auch als Titel „Effendi“ bekannt sein) Banafsheh Niooshaa’suni al Ma’mun erwies mir die Ehre, mich am 17. Boron 1001 BF dem Licht der Götter darzubieten. Seit der Stunde meiner Geburt war ich eingehüllt in den Mantel Ihrer Liebe. Mir wurde der Genuss von Wärme und Geborgenheit zuteil, der einhergeht mit dem Glück, in eine der ältesten und ehrenvollsten Familien Araniens hineingeboren zu werden. Meine frühesten Erinnerungen sind gefühlt mit Gelächter, Licht und Freunde. Ob beim Spiel mit meinen Geschwistern unter dem alten mächtigen Labro-Baum im Hof unseres großen Landgutes oder in der dämmrigen Stille des Unterweisungsraumes mit seinen großen seidenen Kissen und plätschernden Brunnen im Stadthaus meiner Familie. Gerne erinnere ich mich an die Gespräche mit meiner Mutter und der Mutter meiner Mutter, die mir schon früh die Verpflichtung unseres Hauses und meiner hohen Geburt näher brachten und mir vermittelten, das es fast keine Situation gibt, die man nicht mit Höflichkeit und Anstand meistern kann.

Zu meiner Schande muss ich jedoch eingestehen, dass dieser gute Ratschlag meiner hochgeschätzten Mutter mir von Zeit zu Zeit Schwierigkeiten bereitet. Das liegt wohl an dem mir mitgegebenen Temperament von Seiten meines Vaters. Auch er entstammt einer alten angesehen Familie unseres Landes. Obwohl, wie jedermann weiß, den Männern geraten ist, nach Ihrer Einheirat in die Sippe der Wahl Ihrer Mütter, sich zurückhaltend und demütig dort einzufügen, glaube ich, das gerade das überschäumende Temperament meines Vaters die spezielle Gewogenheit meiner Mutter zu ihm erklärte. Von all Ihren Männern war er ihr der Liebste.

Als Zweitgeborene des edlen Hauses al Ma‘mun folgte ich schon früh den Traditionen und besuchte von zarten Kindesbeinen an die aranische Schule der Balayanim, um mich dort in der Kunstfertigkeit des Schwertkampfes auszubilden. Das dort meine Tante, die unvergleichliche Schwertmeisterin Ishanna al’Kira, lehrte, gereichte mir nicht zu Schaden. Wie es sich gehört, stellte Sie speziell an Ihre Nichte die allerhöchsten Anforderungen und wenn die anderen Schülerinnen sich schon längst dem Genuss eines starken, schwarzen Tees auf einen der vielen Märkte des wundervollen Elburum hingaben, übte ich noch voller Fleiß in den großen weiträumigen Hallen der Schule. Wie Ihr wisst, geneigte Zuhörer, gilt sie als Kennerin alter aranischer Kampfkunst und nie jemand wird ihren wundervollen Tanz des Flammenreihers vergessen, der ihn je gesehen oder gar gespürt hat. Diese Perfektion strebte und strebe ich mit jedem Atemzug meines Lebens an.

Denn nur das Beste gereicht meiner Familie zu Ehre. Schon immer war es die Aufgabe der Zweitgeborenen über das Operhaupt der Sippe, also der Erstgeborenen zu wachen. Meiner Schwester Mahtaab und mir oblag somit die Aufgabe, den Ruhm und den Reichtum der Sippe zu hüten und zu mehren. Wie sehr beklage ich den Tag, an dem uns trotz aller Bemühungen das Schicksal unserer Sippe begann, zwischen den Händen zu verrinnen. Sicherlich, meine Ausbildung war noch nicht abgeschlossen und auch meine Schwester bereitete sich noch darauf vor die Geschicke unserer Sippe durch die Unbilden des Lebens zu leiten. Meine Mutter war immer noch eine starke, mächtige Frau, doch auch Ihr gelang es nicht, das Unglück aufzuhalten, das plötzlich
über mein geliebtes Heimatland und meine innig verehrte Heimatstadt hereinbrach.

Borbarads dunkle Gefolgsleute übernahmen die Macht. Wie ein Sturm brachen seine üblen Horden in unser aller Leben und Dimiona, die Schande ganz Araniens, schloss sich ihnen an. Kaum etwas konnten die großen Familien Araniens retten. Am härtesten traf es die Sippen, die sich nicht auf die dunkle Seite der Macht begaben, sondern Ihren Prinzipen von Ehre, Güte und Aufrichtigkeit treu blieben. Wenig ist mir geblieben von den Dingen meiner Kindheit. Dahin sind unsere Ländereien. Häuser und Herden ausgelöscht. Ausgelöscht auch die meisten Mitglieder meiner engeren Familie. Meine Schwester Mahtaab und meine standhafte Mutter waren eine der ersten, die dem Grauen anheim fielen. Schwer trage ich an den Erinnerungen an diese dunklen Tage. Hätte ich nicht das sonnige Gemüt meines Vaters und die Willenskraft meiner Mutter geerbt, wäre ich womöglich daran zerbrochen.

Nun bin ich das Operhaupt der Familie und muss versuchen einen Weg durch dieses Düsternis zu finden. Im Land meiner Vorfahren ist es mir in diesen Zeiten nicht möglich, auf das einzig mir verbliebene Familienmitglied, meine süßen kleinen Schwester Nas'taran aufzupassen. Mit fast leeren Händen und in letzter Sekunde gelang uns die Flucht. Ich preise die Zwölfe, dass es mir gelang einen sicheren Unterschlupf für Nas'taran zu finden. Dort wird sie, sobald sie die richtige Altersgrenze erreicht, ebenfalls eine ausgezeichnete Ausbildung genießen können. Eine beträchtliche Summe habe ich geliehen, um Ihr diese Möglichkeit zu sichern. Und der Tag wird kommen, da sie und ich die Ehre unserer Sippe wieder herstellen werden. Die Anhänger des toten Sphärenschänders werden weichen mit der Hilfe der Zwölfe. Wir werden zurückkehren. Die verbleibenden, jetzt versprengten, treuen Diener und Mitglieder unserer Sippe werden sich um uns scharen und gemeinsam werden wird auch die letzten Hörigen des Dämonenmeisters aus unserem Land vertreiben. Das ehrwürdige Bahner meiner Sippe wird wieder über dem hohen Tor unseres Stadthauses wehen.

Wir werden sie wiedersehen, das ist gewiss, die weißen Türme meiner geliebten Stadt Elburum.
__________________
Viele Grüße, Eure Éfaté
Hexen?? Hexen gibt's doch gar nicht!!
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