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Im Orientexpress von London nach Paris

Dies ist das Thema Im Orientexpress von London nach Paris bei Die glorreichen Sieben als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen.
Nachdem wir alle glücklich den Boden wieder unter unsere Füße bekommen haben bitte ich Pearl um einig kurze Tage Urlaub. ...


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#1  
Im Orientexpress von London nach Paris (Alt 04.01.2008, 21:29 )
Benutzerbild von Turmalin
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Im Orientexpress von London nach Paris

Nachdem wir alle glücklich den Boden wieder unter unsere Füße bekommen haben bitte ich Pearl um einig kurze Tage Urlaub. Ich der nie mehr damit gerechnet hatte in die Nähe der Heimat meiner Vorfahren zu kommen beschloss die Gelegenheit zu nutzen und einen kurzen Abstecher zu meiner Großmutter zu unternehmen. Dia alte Dame wohnte in einem Seniorenstift in der Nähe von Glasgow. Nach etlichen Stunden auf der englische Eisenbahn erreichte ich Glasgow. Der Lady ging es verhältnismäßig gut und ich verbrachte zwei Tage mit Ihr. Sie bedrängte mich beständig Ihr von Pearl zu erzählen und fragte die ganze Zeit ob ich denn noch kein nettes Mädel als Frau gefunden hätte. Wenn Sie wüsste wie anders meine Arbeit als Reisebegleiter von Pearl geworden ist. Ihr kann ich natürlich nur von den tollen Hotels den Städten und dem große Herrenhaus erzählen nicht aber von den vielen Toten, Monstern und seltsamen Geschehnissen. Nachts plagen mich Alpträume. Komischerweise finde ich immer wieder Trost bei dem uralten Goldkreuz. Ich war nie ein besonders gläubiger Katholik aber so langsam habe ich das Gefühl das ein wenig göttlicher Beistand nicht schaden konnte. Zurück nach London treffe ich meine Freunde nicht an. Eine sehr verwirrende Nachricht über einen verschwundenen Professor, irgendwelche Modeleisenbahnen und einen gehäuteten Butler jagen mir Schauer über denn Rücken. Mit der Nachricht habe ich auch verschieden Tickets bekommen und so reise ich noch am selben tag nach Dover um die nächste Fähre nach Frankreich zu erwischen. Nach 36 Stunden komme ich in Paris an und finde Pearl, Sidonie, Nonet, Hellen und William im Hotel. Sie erzählen mir dass wir irgendwelche Simulakrum Fragmente jagen. Ich habe nicht die leiseste Ahnung was das sein soll. Aber auch sonst gibt es Ärger genug. Unsere Damen verbringen ihre Zeit in der Nationalbibliothek um irgendwelche Spuren zu finden während William ein Verhältnis mit einer der Hotelangestellten, Charlot begonnen hat. Jetzt wird es unheimlich. wir alle schlafen schlecht und in denn Träumen geschehen seltsame dinge. In der Bibliothek wurden verschiedene Dokumente aus der Zeit der Französischen Revolution gefunden. Unter anderem muss es im Umfeld der Revolution auch zu Hexenverbrennungen und sonstigen Tätlichkeiten gekommen sein. Eine der Hexen Cecille muss wohl eine Vorfahrin Charlottes sein. Sidonie erlebt im Traum Teile ihres Lebens. Es waren leider nicht die glücklichsten Minuten. Hilflos muss Sidonie zuschauen wir Cecille von einem wütenden Mob umgebracht wird. Wir stoßen bei den Nachforschungen immer wieder auf einen Comte Vernalic und versuchen sein Leben etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Er hatte wohl ein Verhältnis mit Cecille. Hat seine Frau verstoßen oder vielleicht sogar umgebracht und verschwindet dann in den Wirren der Revolution. Während wir weiterforschen hat William Erfolg bei Charlot und erlebt wohl eine wunderbare Nacht. Auf jeden Fall kehrt er erst in den frühen Morgenstunden in sein Bett zurück.
Am nächsten Tag will sie jedoch nichts von ihm wissen und William ist wie vor den Kopf gestoßen. In der folgenden Nacht müssen William und ich jedoch von unserem Fenster aus erleben wie Sie im Park gegenüber vom Hotel bedroht wird. Wir stürzen hinaus. Ein Unbekannter bedroht sie mit einem Revolver. Wir gehen dazwischen. Plötzlich brennen bei mir alle Sicherungen durch. William versucht den Attentäter aufzuhalten, stürzt und wird nun selbst mit der Waffe bedroht. Da reiße ich meine Remington Schrottflinte hoch und bringe das ganze mit beiden Läufen zu Ende. Unglücklicherweise löst sich noch ein Schuss aus der Pistole des Attentäters und Charlotte bricht tödlich getroffen zusammen. Im sterben gesteht sie William ihre wahre Liebe aber auch das ein Mann ihr nie genug war. Noch unter dem Einfluss der Geschehnisse zurück im Hotel trifft uns der nächste Schlag und droht uns in den Wahnsinn zu treiben. Das Bild über Williams Bett beginnt Blut zu schwitzen. Weiter geschieht jedoch nichts mehr in dieser Nacht. Auch auf der Spur des Comte tut sich etwas. wir finden heraus dass er nicht etwa hingerichtet wurde sondern nach Cecilles Tod in eine Irrenanstalt eingewiesen wurde. Wir beschließen dort nach weiteren Spuren zu forschen. Am nächsten Tag mieten wir uns ein Taxi für den ganzen Tag und lassen uns von ihm ins Haus der Gesundheit in Charonton fahren. Es ist das Maison National de Santé. Hellens Ruf als bekannte Ärztin verschafft uns Zugang zum Institut ja sogar eine Audienz beim Direktor. Er scheint seht nervös. Es muss wohl verschieden Vorfälle in jüngster Zeit gegeben haben. Wir erfahren dass sein Vorgänger erst vor wenigen Tagen einen tödlichen Unfall bei einer Therapy hatte. Auch ein Pfleger wurde bei einem anderen Vorkommnis schwer verletzt. Unter einem Vorwand erhalten wir Einblick in die Unterlagen des Institutes und können so in feststellen das der Comte wirklich hier eingewiesen wurde aber weder finden wir Hinweise auf seinen Tod noch auf eine Entlassung. Sehr seltsam. Beim verlassen des Krankenhauses geling es uns noch einen Pfleger abzufangen. Nach einigen Gläsern Rotwein erfahren wir von ihm noch einige Details zum Unfall des Pflegers. Es muss im Keller passiert sein. Offenbar hatte der Pfleger eine ganz eigene Vorstellung von Fürsorge die er in den Nachtschichten auslebte. Was genau passiert ist weis keiner aber der Pfleger ist nun ebenfalls ein Gast des Instituts. Wir finden dass alles sehr interessant glauben aber nicht das dies mit den Fragmenten zu tun hat und beschliessen an einem anderen Ort weiterzusuchen.
In Der Bibliothek National haben wir auch Baupläne und Grundstückszeichnung des Gutes Fernalique gefunden und wir beschließen dort weiterzusuchen. Unser weinseliger Taxifahrer ist mehr als nur bereit uns wieder zu chauffieren. Aber bei Gott fahren kann der nicht wirklich und ich werde jedes Mal nervös auf dem Beifahrersitz. Wir finden heraus dass das gut nun einem Landarzt gehört. Eigentlich ist es ja Wochenende aber wir klingen trotzdem. ein freundlicher Herr in den besten Tagen öffnet und ist unserem anliegen auch sehr aufgeschlossen. erstaunt berichtet er das er nie irgendwelche Bruchstücke innerhalb des Gartens gefunden hat aber lädt uns auf jeden fall zum Kaffee ein. Bald erfahren wir auch den Grund seines Interesses. Er hat bereits vor einiger Zeit einen Brief aus Lausanne erhalten. In diesem Brief sucht ein gewisser Edgar Wellington aus Lausanne nach dem Sedefka Simulakrum sucht. Wir lernen die ganze Familie des freundlichen Arztes kennen. Leider ist jedoch seine Frau schwer krank und muss das Bett hüten. Beim Kaffee kommt es noch zu einem sehr seltsamen Unfall. Seine Tochter sitzt auf meinem Schoss und spielt. Dabei verschütten wir gemeinsam den lauwarmen Kaffee und etwas läuft über Ihre Hand. Sie zeigt sofort Anzeichen schwerer Verbrennungen obwohl der Kaffee doch nur noch lauwarm war. Es ist derselbe Arm wie der von der Gicht geplagten Frau. Ob dort ein Zusammenhang besteht. Trotz dieses Missgeschicks lädt er uns für den nächsten tag zum Mittagessen. Am Nachmittag wollen wir dann mit den Grundstücksplänen nach der Statue suchen. Im Dorf besorgen wir uns noch eine schöne Kiste Rotwein als Dank und übernachten im örtlichen Gasthof. Der Sonntag bricht ohne besondere Vorkommnisse an. Wären der Herr Doktor noch in seiner Küche werkelt suchen wir bereits im Park. Wir können aber zunächst nichts Besonderes entdecken. Nach dem Essen und nochmaliger Begutachtung der Karte beginnen wir zu graben und stoßen recht bald auf eine verschüttete Treppe. Nach dem diese frei gelegt wurde steigen wir mit Lampen in die Tiefe. Ein seltsames Gemäuer erwartet uns. Offenbar handelt es sich um ehemalige Verliese oder ähnliches. Am Ende des Ganges mit seltsam verdrehter Architektur finden wir ein von seltsamen Leuchten erfüllten Raum. In einer Ecke wuchern Rosen wie ich sie noch nie gesehen habe. Die Blüten haben alle Farben des Regenbogens aber seltsam düster und verworren. Von der Decke hängen wurzeln die alle in fünfgliedrigen auswüchsen enden und nach uns zu greifen scheinen. Wir versuchen uns nicht berühren zu lassen und treten vorsichtig ein. Ein Folterkeller mit den schlimmsten Marterwerkzeugen breitet sich vor unseren Augen aus. Aber wir erblicken auch schnell das Gesuchte. unter der Ranken halb verborgen liegt der abgebrochene Arm einer Statue aus einem unbekannten Material. Vorsichtig lösen wir sie aus dem Gewirr ohne den Ranken zu Nahe zu kommen. Wir fliehen diesen grausamen Ort nicht jedoch ohne vorher den Rosenbüschen mir reichlich Lampenöl Feuer zu machen. Unsere Historiker vor allem Pearl und Sidonie untersuchen den Arm und sind der Meinung dass es sich um ein Stück der Sedefka Statue handelt. Wir verabschieden uns von dem freundlichen Arzt und versprechen ihm von den weiteren Nachforschungen zu berichten. Mir wird sehr unheimlich. Beim Arm handelt es sich um die gleiche Seite wie schon bei Mutter und Tochter des Landarztes. Zufall oder handelt es sich um mehr. Ganz wohl ist mir bei der Sache jedenfalls nicht. Wir beschließen Frankreich rasch zu verlassen und besteigen den Orientexpress in Richtung Schweiz.
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