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Gerichtstag in Trakenborn oder auch das Ende eines „Dackels“

Dies ist das Thema Gerichtstag in Trakenborn oder auch das Ende eines „Dackels“ bei Die glorreichen Sieben als Teil vom Tagebuch der Spielgruppen.
Im Anschluss an einen anstrengenden Tag der Hexenjagd und Verhüllung wird die nacht nicht besser. Unsere Damen schaffen es noch ...


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#1  
Gerichtstag in Trakenborn oder auch das Ende eines „Dackels“ (Alt 01.05.2008, 16:21 )
Benutzerbild von Turmalin
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Gerichtstag in Trakenborn oder auch das Ende eines „Dackels“

Im Anschluss an einen anstrengenden Tag der Hexenjagd und Verhüllung wird die nacht nicht besser. Unsere Damen schaffen es noch auf die schnelle ein Treffen mit der Chefin des Hexenzirkels zu organisieren. Es ist die Schwester des Schankburschen. Sie verspricht zu helfen wenn es zum Schlimmsten kommt kann uns aber bis dahin nicht viel helfen. So ein Einbruch in das Verlies wäre ja schon ganz nett geworden.
Ein Unglück kommt selten alleine. Auch die Eltern von Madalea sind auf der Flucht erwischt worden und sollen nun ebenfalls vor Gericht gestellt werden. Der Zutritt zur Burg ist uns verwehrt. Wir beschließen für eine Nacht um Unterschlupf beim Preiosgeweihten zu bitten. Er läst uns, auch ohne viele Fragen, in der Küche übernachten. Am nächsten Morgen ist bereit Hektik im Dorf ausgebrochen. Zwei der Schergen unseres obersten Hexenjägers sind bereits dabei denn Gerichtsplatz vorzubereiten.
Swontje versucht erneut sein Glück in der Burg und wird tatsächlich in denn Kerker vorgelassen. Er trifft Madalea und verspricht ihr Sie nicht im Stich zu lassen. Es kommt zu einer seltsamen Begegnung mit einem Mitgefangenen, dem Echsenmenschen. Er scheint das Drachenauge von Swontje zu kennen. Aber es fehlt an einer gemeinsamen Sprache um wirklich zu kommunizieren. Die Wache die Swontje in den Kerker geführt hat macht einen recht vernünftigen Eindruck. Swontje beschließt die Gelegenheit zu nutzen und bespricht sich mit ihr in der Küche. Auch die Weibelin hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit des Vorgehens. Swontje schickt mit dem Mittagessen eine Botschaft an den Edeln von Trakenborn der sich noch immer im Schlafgemach verbarrikadiert hat.
Illmariel und ich beschlossen uns noch ein bisschen in der Umgebung des Dorfes umzuschauen. Dabei stießen wir auf denn Kohler. Ein einsilbiger Bursche, doch ich konnte zumindest noch etwas Holzkohlteer für unsere Bordapotheke kaufen. Als wir schon gehen wollen lohnt der Besuch dann plötzlich doch noch, Einsilbig wie er ist läst der Köhler dann doch noch ein paar Worte zum braunen Harro fallen. Der wurde hier in Trakenborn vor ein paar Jahren hingerichtet. Allerdings alleine ohne seine Bande. Und der gleiche Praios Geweihte soll in damals ins Dorf gebracht haben und dafür gesorgt haben das er gehängt wurde. Harro war angeblich die ganze Zeit über geknebelt. Angeblich soll der Fallensteller noch mehr wissen.
Wir stiefeln weiter in den Wald und finden den Fallensteller. Er hat wirklich noch mehr gesehen, stottert aber so arg, dass seine Geschichte kaum zu verstehen ist.
Nach einigen Mühen erfahren wir das der Harro erst kurz vor dem Dorf seinen Knebel bekam. Er soll im Wald permanent geflucht haben. Das wundert nicht, ich würde auch bei allen Zwölfen fluchen wenn ich wüsste dass mir der Strick sicher ist. Aber er hat seine Häscher alle namentlich gekannt. Auch denn „Geweihten“. Der hier auch noch nicht seine Amtstracht trug sondern ganz normale Bekleidung. Uns wird klar dass der braune Harro von seinen eigenen Spießgesellen an den Strick geliefert wurde. Mit dem Sprachtalent des Fallenstellers haben wir keine Chance auf ein Rededuell. Aber wir sind nun wenigstens sicher auf der richtigen Seite zu stehen. Wir kehren ins Dorf zurück und keine Minute zu früh. Der Büttel ruft zur Gerichtsverhandlung. Swontje wird offiziell zum Verteidiger erklärt. Selbst ich werde in denn Zeugenstand gerufen und zum Thema der Magiersigel befragt. Mir wird sehr mulmig und ich sehe mich schon auf einem Ehrenplatz bei den Scheiterhaufen, nämlich einen ganz für mich alleine. Meine Akademie hat nicht die beste Vergangenheit wenn es um die Inquisition ging.
Der falsche Geweihte hat jedoch tatsächlich zu wenig Ahnung und die Gefahr zieht vorüber. Die anklage wird verlesen und es ist klar das es nur ein Urteil geben kann.
Bevor es jedoch soweit kommt geht Swontje zum verbalen Angriff über und beschuldigt denn Geweihten des Hochstaplertums. Als das ganze ins Chaos abzugleiten droht greifen die Hexen ein. Ein Gewitter und Hagelsturm zieht über den Gerichtsplatz und die Menschen werden auseinandergetrieben. Swontje werte dies als direktes Zeichen Efferds. Der „Richter“ hat sich, zum Schutz vor dem Unwetter, unter einen Tisch verzogen. Das kann ich so nicht durchgehen lassen. Er reiße den Tisch fort und fordere Ihn auf sich dem Zorn der Götter zu stellen. Die Eltern von Madalea haben das durcheinander genutzt und sind erneut geflohen. Der Geweihte entscheidet sich das die einfachen Dinge Priorität haben und flüchtet in die Dorfschenke. Angeblich um sich umzuziehen. Swontje will Ihn verhaften und es kommt zu einem Kampf Efferdbard, Wolfsmesser und Langschwert gegen Messer und Säbel. Illmariel muss so einiges einstecken aber die zwei Getreuen des Geweihten müssen der Übermacht weichen. Bevor Swontje jedoch in der Kneipe verschwunden ist hat er Sheida als Sicherung auf die Rückseite geschickt. Eigentlich wollte ich Verstärkung in der Burg holen, entschließe mich dann aber Sheida zu folgen. Und richtig, kaum sind wir auf der Rückseite der Kneipe kommt unser Geweihter bereits durchs Fenster. Sheida hat jedoch keinerlei Respekt und hätte ihn mit drei Streichen fast umgebracht.

Bewusstlos sinkt ihr der Übeltäter zu Füssen. Es gelang ihm nicht einen einzigen Schlag gegen Sheida zu landen und auch sein Kettenhemd bot keinen wirklichen Schutz. Swontje schaut aus dem Fenster und erklärt den Betrüger für verhaftet. In seinem aktuellen Zustand kommt von Ihm auch keine Gegenwehr. Swontje macht mit der Unterstützung des Perainegeweihten erst einmal Ordnung in den Köpfen der Dorfbewohner. Der Betrüger und seine Gesellen werden in der Kerker der Burg verfrachtet.
Mit der Befreiung Madaleas ist auch der Fluch vom Edlen gefallen und er entschuldigt sich zunächst für die Geschehnisse und wird von Swontje auch eindringlich aufgefordert sein Verhalten gegenüber weiblichen Schutzbefohlenen zu überdenken. Ein Blick auf die Weibelin zeigt schnell dass dafür auch noch andere Leute sorgen werden.
Es folgt ein recht ansehnliches Fest auf der Burg. Swontje gelingt es tatsächlich die Peraine Novizin abzuschleppen. So wie es aussieht haben sie wohl ein Einverständnis gefunden. Am nächsten Morgen treffen wir wieder auf der Schwester des Schankbuschen. Ich bedanke mich für Ihre Hilfe.
Sie biete uns an Ihr zu einem geheimen Tal hier im forst zu folgen. Neugierig wie wir sind lassen wir uns das nicht zweimal sagen. Mit ihrer Hilfe überwinden wir die starke Illusion die das Tal vor unbefugten Blicken verborgen hält. Doch damit ist das Rätsel das Tales und der Drachenaugen noch lange nicht gelöst. Eine Höhle in der Form eines aufgerissenen Echsenmaules liegt an einer Talflanke. Wir erkunden sie gemeinsam jedoch ohne die Hexe.
Ein seltsames Gefühl befällt uns beim betreten der Höhle.
Finden wir hier die Auflösung und den Zusammenhang zwischen all den seltsamen Ereignissen der letzten Wochen? Wir sollten nicht lange im Ungewissen bleiben.
Von einer Stimme werden wir in einen Saal gebeten. Dort finden wir einen Mann in einer Robe, einen komischen kleinen und die Überreste eines mumifizierten rieseigen Drachen vor. Wir sind mitten in einer Gerichtsverhandlung gelandet und müssen mit unseren Taten beweisen dass die Menschheit es verdient hat zu überleben.
Es gelingt uns zu zeigen dass für Menschen noch mehr wie Macht, Reichtum und die Gier nach Essen steht. Angeblich ging es um das Überleben der Menschheit streiten. Doch ich weis nicht ob dies wirklich denn Tatsachen entsprach. Endlich werden wir freigesprochen und aus dem Tal entlassen. Erst jetzt gibt sich der Robenträger als Archon Megalon, ein Druide, zu erkennen, der per Zufall in die Ruhestätte des Drachen eingedrungen ist. Er hält sich allerdings nicht lange mit Dankesreden auf sondern verschwindet in der Erde. Wir machen uns auf denn Rückweg ins Dorf. Unterwegs taucht noch einmal die kleine Nervensäge von Meckerdrachen auf. Widerstrebend übergibt er uns eine Schatzkarte. Mit dieser finden wir am nächsten Tag einen kleinen Goldschatz von 300 Dukaten, eine weitere verschlüsselte Karte und die vermisste Halskette. Noch zwei Wochen genießen wir die Gastfreundschaft des Dorfes bevor wir uns zurück nach Albenhus auf den Weg machen. Angeblich gibt es in Albenhus einen Zwerg der uns helfen kann die nächste Schatzkarte zu entschlüsseln. Ich bin auch nach wie vor auf der Suche nach weiteren Runen oder Zauberzeichen. Vielleicht habe ich ja bei unserem nächsten Abenteuer mehr Glück.
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