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Bastrabuns Bann die V oder "Die Rache von Abu Terfas"
Wir sind nach wie vor in Borbra und beseitigen die schlimmsten Schäden. Wie auch immer man das Ergebnis betrachten will, aber ich glaube, wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Meine Gefährten stimmen mit mir vielleicht nicht überein, aber zumindest konnten wir wenigstens die komplette Verwüstung des Dorfes verhindern. Nachdem auch wir uns selbst aufs nötigste verarztet haben beschließen wir, die Spur der Chimärenarme aufzunehmen, und so das Versteck von Abu Terfas aufzuspüren. Nach einem Gespräch mit Tarsilin entscheiden wir uns für Maultiere statt unserer gewohnten Pferde. Außerdem erzählt er uns noch, das der Baum der Tsa auf einem verschlossenen Portal Asfalots stand und dieses Portal, nun da der Schutz des Baumes fehl,t extrem bedroht ist. Asfalot ist einer ein sogenannter Dämonensultan. Also hat das Drama um dieses Ungeziefer noch kein Ende. Da allerdings hauptsächlich Abu Terfas an dem Portal interessiert zu sein scheint beschließen wir, jetzt erstmal dieser Spur zu folgen. Eine Nacht Rast soll uns genug unsere Lebensgeister zurückbringen und am nächsten Morgen wollen wir aufbrechen. Bei Sonneuntergang bringt uns Tarsilin 6 Maultiere. Ulmeria nutzt die Ruhepause und bereitet in einem unheimlichen Ritual noch eine komische Paste zu. Wozu sie allerdings die Knochen eines der verstorbenen Kämpfer gebraucht hat, möchte lieber keiner so genau wissen. Die Nacht bleibt ruhig aber so richtig schlafen kann nach der Schlacht keiner. Unruhig walzen wir uns auf denn Strohsäcken umher bis Thara schließlich ihr Morgengebet spricht und alle erlöst aufbrechen. Es geht Richtung Gebirge. Schwer zu verfolgen ist die Spur nicht. Die Arme hat eine Schneise der Verwüstung in die Landschaft geschlagen. Denn Weg ihres Heereszuges wird man noch in Wochen sehen können. Noch am gleichen Tag erreichen wir denn Fuß des Gebirges und Ulmeria sucht uns einen Lagerplatz. Die Nacht verläuft ruhig, aber Efaté, Ulmeria, Kelvren und auch mich plagen am nächsten Tag gewaltige Kopfschmerzen. Ein kurzer Blick von Kelvren mit seinem almandinen Auge offenbart denn ganzen Ärger. Wir haben mitten auf einer Astrallinie übernachtet. Eigentlich kein Problem aber die hier ist ganz eindeutig dämonisch verseucht. Offenbar zeigt sich hier eine der Auswirkungen der Zerstörung des Lebensbaumes. Am Morgen bekommen wir Besuch. Eine Gruppe von "Händlern". Eine sehr seltsame Gruppe. Wir beschließen ihr Angebot, ein ganzes Sammelsurium von Krims Krams, anzunehmen und tauschen es gegen eine Wurfaxt ein. Anschließend ziehen wir weiter. Gegen die Mittagszeit treffen wir auf ein von der Chimärenarmee komplett zerstörtes Dorf. Bei dem Dorf handelt es sich um Aro Bree. Nachdem wir die Leichen notdürftig bestattet haben geht es tiefer ins Gebirge. Wir suchen uns wieder einen Lagerplatz. und kurz darauf stellt sich schon wieder Besuch ein. Es sind Ferkinas, Mitglieder eines wilden Kriegerstammes der hier im Khoramgebirge lebt. Von Ihnen erfahren wir, dass hier im Gebirge angeblich auch ein Höhlendrache namens Kora San in der Nähe von Abu Terfas Palast lebt. Nachts erreicht noch eine echte Händlerkarawane unser Lager. Sie will auch zu Abu Terfas und hat eine bestellte Lieferung unterschiedlichster Gegenstände dabei. So langsam kommt man sich hier vor auf dem Markt in Thorwal wo jeder jeden trifft und nicht gerade mitten im Khoramgebierge. Die Händler kennen aber offensichtlich den Weg und haben auch Verträge mit den lokalen Stämmen den sogenannten Ban Scharidas. Die Nacht bleibt ruhig. Am anderen Morgen verhandeln wir mit den Händlern und beschließen für zwei Tage gemeinsam zu reisen auch wenn die Händler denn Weg zu Abu Terfas geheim halten wollen. Sie wollen offensichtlich ihre Handelsbeziehung nicht mit Konkurrenz belasten. Und eine echte Belastung wären wir in der Tat. Nach einem halben Tag gabelt sich die Spur der Chimären und der Weg. Die Chimären sind hier wohl ein Stück direkt über das Gebirge gekommen. Wir beschließen bei den Händlern zu bleiben. Gerade als wir weiterziehen wollen sind neben der Spur drei zwergengrosse Gestalten zu sehen. Sami läuft ihnen entgegen. Vier Zwergenbrüder, Vierlinge! ich kann mein Glück kaum fassen und freue mich schon jetzt auf ein paar echte Zwergengeschichten am Lagerfeuer auch wenn es wahrscheinlich wieder etliche Witze über denn komischen Zwerg hageln wird. Sie suchen nach dem Zugang zu einer alten Zwergenbinge die angeblich hier im Khoramgebirge liegen soll. Außerdem erzählen sie uns von einem alten Mann denn Sie hier oben im Gebirge getroffen haben. Ein Praiosgeweihter. Dieses Gebirge wird immer seltsamer. Angeblich wurde er von einem Magier geblendet und haust seither als Einsiedler in dieser Einöde. Nach einigen Verhandlungen gelingt es uns die Zwerge anzuheuern. Mit vier zusätzlichen Zwergenkämpfern hat sich die reine Schlagkraft unsere Truppe mehr als verdoppelt wenn man bedenkt das eigentlich nur Thara und Sami so richtig zuhauen können und wir anderen eigentlich eher so ein bisschen rumprobieren. Die Händler wollen nun zunächst ins Ferkina Dorf ihres Führes und sind aber nicht sicher ob wir dort als Fremde willkommen sein werden. Wir beschließen das Dorf zu umgehen, und bekommen nun doch eine Wegbeschreibung der Händler zu Abus Palast. Offensichtlich sind sie überzeugt, dass wir wohl keine echte Konkurrenz darstellen. Einmal rechts halten dann wieder links und dann noch über ein Steinfeld und schon soll der Palast des Magiers zu sehen sein. Wir brechen auf um noch ein weiteres Stück des Weges hinter uns zu bringen und nachts versuchen uns, die Zwerge umzubringen. Zum Glück wachen wir aber rechtzeitig genug auf um das schlimmste zu verhindern. Wir besiegen die Zwerge im Handgemenge. Dabei stirbt jedoch einer der drei Brüder. Mir zerreißt es fasst das Herz. Da teilen Sie sich zu viert eine Seele und einer stirbt wegen so einem Blödsinnn. Aber auch die Überlebenden zeigen jetzt noch kein Einsehen der Zorn übermannt mich und verbrenne die Leiche ihres Bruders im magischen Feuer. Wir jagen die Zwerge nur ausgerüstet mit ihren Dolchen und Rüstungen in die Wildnis. Sollen diese Trottel doch sehen, wie sie so durch die Welt kommen. Die ganze Reise scheint für mich unter einem Unglücksstern zu stehen. Zunächst die Sache dem Giftmord auf dem Weg nach Rashdul und nun der Verrat durch Mitglieder meines eigenen Volkes. Ich scheine meinen Gefährten kein Glück zu bringen, vielleicht hätte ich ja doch denn schnellen Ausweg nehmen sollen um wieder bei meinem Bruder zu sein und nie zu Turmalin werden dürfen. Ohne wirklich ausgeruht zu haben und mit düsteren Gedanken im Kopf breche ich am nächsten Morgen mit meinen Gefährten auf. Aus der Ferne sehen wir einen Höhleneingang an einer Bergflanke. Efaté erkundet aus der Luft und sieht eine Schleifspur. Wir beschließen jedoch die Höhle zu ignorieren und uns auf Abu Terfas zu konzentrieren und bleiben auf unserem eingeschlagenen Pfad. Nachmittags erreichen wir ein kleines Tal. Dort attackiert eine fliegende Chimäre einen Steinaltar. Jalokin verjagt sie mit seinem Diskus. Wir haben die Einsiedelei des Praiosgeweihten erreicht. Er erzählt uns seine Geschichte. Er hat vor vielen Jahren versucht Abu Terfas für seine Untaten zur Rede zu stellen und wurde von diesem Geblendet. Seither ist er hier mehr oder weniger ein Gefangener Abu Terfas, da er blind nie denn Weg aus dem Gebirge finden würde. Abu Terfas lässt ihn auch nicht in Ruhe sondern plagt und ärgert ihn durch seine Chimären. Eigentlich liegen mir die eingebildeten Praiosgeweihten nicht besonders aber das ist wirklich eine harte Prüfung für jeden. Wir übernachten bei ihm und er ist überglücklich über unsere bescheidenen Gastgeschenke. Unter anderem ein bisschen Werkzeug und die Wolldecke die wir von den Ferkinas eingetauscht haben. Am nächsten Morgen steigen wir weiter auf ins Gebirge. Endlich ist der Palast Abu Terfas in einem Talkessel zu sehen. Er wird durch massive Wehranlagen geschützt. Wir warten auf die Dunkelheit und Jalokin erkundet in dieser Zeit das Gelände. Wir müssen leider feststellen, dass uns aufgrund eines Grabens gefüllt mit Skorpionschlangen nur ein einziger Weg bleibt. Mitten durchs geschlossene Haupttor. Nun kommt der Einsatz der Helden der 3. Stufe. ... Es widersteht uns eine ganze Weile bis wir feststellen, dass es sich um eine ganz einfache Mechanische Sicherung handelt. Efaté fliegt über die Mauer und installiert eine Kletterhilfe für Jalokin. Einmal im Hof dauert es nur ein paar Sekunden bis Jalokin das Vorhängeschloss an der Handkurbel zum Heben des Haupttor geknackt hat. Uns anderen Helden vor dem Tor wird jedoch nicht langweilig. Wir bekommen Besuch durch drei Blutschakale und einen Bärbullen, welche die Umgebung unsicher machen. Dies sind jedoch keine echten Gegner für Thara, Sami und das kleine bisschen Unterstützung, die ich mit meinem Kampfstab bieten kann. Dann hebt sich das Tor und die Gruppe steht gemeinsam im dunklen Burghof. Niemand scheint das Scharmützel am Tor bemerkt zu haben. Der Hof wird beherrscht durch zwei Gebäude offenbar ein Laboratorium und ein Wohngebäude. Lustigerweise werden wir beim Betreten des Wohnhauses von einem Diener willkommen geheißen und bekommen sogar Gästezimmer zugeteilt. Das hält uns aber nicht lange auf und wir beginnen unsere Umgebung zu erkunden. Im Wohnhaus ist außer der alten Dienerschaft nichts zu finden. Darum dringen wir in das Laboratorium ein. Der erste Raum beherbergt ein Alchemielabor, hauptsächlich ein Produktionsraum und weniger eine Forschungsstätte. Im nächsten bestehn wir einen ersten Kampf gegen einen Holzgolem. Nachdem dieser buchstäblich zu Sägespänen verarbeitet worden ist, können wir denn Raum bewundern. Uns fällt sofort ein Bild Pardonas ins Auge. Eine unserer Erzfeindinnen wie sie leibt und lebt. Es ist offensichtlich das der Künstler die echte Person mindesten einmal gesehen haben muss so detailreich ist die Legatin des Namenlosen dargestellt. Thara und ich versuchen das Bild abzuhängen, welches uns prompt auf den Kopf fällt. Es ist offensichtlich das gleich große Möbelpacker deutlich geschickter agiert hätten. Kelvren hört Geräusche hinter der nächsten Tür und wir bereiten uns einen Kampf vor. Jalokin knackt jedoch zunächst in aller Ruhe den Safe der hinter dem Bild Pandoras verborgen war. Im Safe findet Jalokin nur zwei Bücher. Welch eine Enttäuschung. Und beide Bücher auch noch vom selben Autor, unserem geliebten Abu Terfas. Bei einem handelt es sich um das Hybridiarium beim anderen um das „Borbaradianische Geflüster“. Wir entnehmen denn Büchern nur ein paar Informationsbrocken. Offenbar hat Abu Terfas eine Kreatur Myranmar erschaffen und will sich mit Borbarad verbünden. Al Churam, der Ort seines Palastes scheint mit anderen Plätzen verbunden zu sein und steht offensichtlich auf einer Kraftlinie. Ein Zitat stimmt uns allerdings sehr nervös: "Der Weg ist dann frei in die Hallen". Nach dem nichts weiter passiert, beschließen wir dann doch durch die noch verschlossene Tür weiter vorzudringen. Kurz darauf stehen wir Abu Terfas und seiner hübschen Gespielin gegenüber. Der ist aber offensichtlich nicht an einem Kampf interessiert, sondern hat eine Kraftbarriere zwischen sich und seinen ungebetenen Besuchern errichtet. Während er uns noch verspottet und einen silbernen Handschuh vor die Füsse wirft schultert er einen Reiserucksack und verschwindet dann durch die Hintertür. Wir erhaschen gerade noch einen Blick auf zwei Flugchimären, die ihm wohl als Reittiere dienen. Mit den Worten "Myranmar jetzt“ verabschiedet er sich. Uns bleibt keine Zeit zum nachdenken, denn nach dieser Aufforderung bricht eine Chimäre, halb Drache halb Troll, durch die Wand in den Raum und greift uns an. Offenbar verfügt das Vieh über schwache Zauberkräfte zusätzlich zu seinem Feueratem und macht uns das Leben sichtlich zur Hölle. Der Kampf ist sehr hart und viel hat nicht gefehlt und es hätte einen von uns das Leben gekostet. Irgendwann bricht das Untier aber zusammen nur um sofort von Efaté angezapft zu werden, die soviel vom magischen Drachenblut wie möglich rettet. Der Karfunkelstein des Drachen wird geborgen, ein magischer Stirnreif, ein magischer Spiegel, und eine Borbaradstatuette. Wir zerstören die Statue und untersuchen nun ernsthaft die Bücher Abu Terfas. Offenbar gibt es ein Versprechen von Targunithot das Borbarad zurückkehren wird, ebenso die Beschreibung eines Rituals zum Öffnen der Tore: Es werden der Stein des Xyxys, ein Rosenquarz, eine Trollkröte, 3 Mondsteine und 8 Libellenlarven benötigt. Es wird klar, dass wir dringend nach Borbra zurückkehren müssen. Der schnellste Rückfahrschein, eine Djinnenbeschwörung, scheitert leider. Also brechen wir stöhnend auf und eilen in Gewaltmärschen zurück nach Borbra. Der Abstieg durch die Zeit in die Kammer der Schwarmkönigin wird folgen...
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Eins wo Zwei sein sollten
Geändert von Tufir (15.02.2007 um 09:57 Uhr).
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