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Streuners HeimDies ist das Thema Streuners Heim bei Dera Drakonim als Teil vom Geschlossene Abenteuer. |
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AW: Streuners Heim
Drei Stufen führen zur etwas höher gelegenen Tür. Das Türschild zeigt einen Mann, der sich gerade des Beutels einer anderen Person bemächtigt, ohne das dieser es bemerkt.
Der Gast, der das "Streuners Heim" endgültig betritt, sieht sich auf den ersten Blick einer großen, aber dennoch normalen aventurischen Gaststätte gegenüber. Die Eingangstür kann in kalten Zeiten mit einem zusätzlichen dicken Stoffvorhang geschützt werden, der bis zum Fußboden reicht. Zur Zeit ist er an einer Seite befestigt. Im kurzen Windfang sind links und rechts an der Wand zwei Pergamente angenagelt, die gleichen Inhalts sind. Sie regeln offenbar den Umgang der Gäste untereinander und mit dem Wirt. Es ist nicht viel, was das Auge, sofern man lesen kann, auf den ersten Blick erfasst, aber eindeutig:
Zur dieser frühen Abendstunde ist der Gastraum nur zur Hälfte gefüllt und viele Tische sind noch frei. Auch an der Theke hält sich zur Zeit niemand auf. An einem der großen Tische wird wohl ein Würfelspiel gespielt. An den restlichen finden lediglich Unterhaltungen statt. |
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AW: Streuners Heim
oOEigentlich wollte ich ja schon zum Sonnenhöchststand hier sein, aber man hat mich ständig von einer Ecke in die andere geschickt. Oder ich kam nicht weiter, weil der Weg plötzlich mit Stein zu war. Alles hier ist aus Stein. So viel Stein. Und diese unglaubliche Menge an Menschen. Und Alle laufen eilig hin und her, als hätte sie irgendetwas ungeheuer Wichtiges zu tun. Aber ich kann beim besten Willen nicht erkennen, was denn da so wichtig wäre. Sie planzen Nichts, sie ernten Nichts, und irgendein Fest kann ich auch nicht entdecken. Sehr merkwürdig, das Alles hier.
Naja, wie auch immer, das hier soll es sein. Diese Steinhöhle hier. Die mit dem schönen Bild, wo ein freundlicher Mensch einem Anderen irgendeinen Beutel bringt. Wer weiß, vielleicht ist dieser Ort der Travia geweiht, wenn hier bereits außen darauf hingewiesen wird, wie wichtig das Geben ist.Oo Und so steht ein junger Mann etwas ratlos vor der Kneipe. Noch mal fragen will er nicht, nicht, daß er nochmal ganz woanders hin geschickt wird. Also bleibt er stehen und beobachtet. Er sieht, wie Jemand die Kneipe betritt, und tut es ihm einfach nach. Drinnen, in dem kleinen Windfang, fallen ihm die zwei Pergamente auf. Er greift in seine Umhängetasche und zieht daraus ein Pergament hervor und hält dieses neben eines von denen an der Wand: oOAh ja, hier bin ich richtig. Das hier ist das gleiche Material wie das, was man mir gegeben hat. Das muß es sein. Das bedeutet dieses merkwürdige weiße Blatt also. Ich soll dahin gehen, wo noch zwei davon an der Wand hängen. Jetzt verstehe ich! Eigentlich ganz einfach. Man muß es eben nur wissen. Allerdings sehen die Kringel auf meinem Blatt etwas anders aus als die an der Wand, aber das wird wohl hoffentlich Nichts zu bedeuten haben.Oo Er steckt sein Pergament wieder in die Tasche und betritt die Kneipe. Hier bleibt er erstmal wieder ratlos stehen und schaut einfach, was denn hier so gemacht wird. Und so steht er da: Ein junger Mann mit nicht wirklich gebändigtem dunkelbraunem Haarschopf, wachen Augen und dem ersten Bartflaum. Die Figur ist eher durchschnittlich, auch die Größe fällt nicht auf. Seine Kleidung ist schon eher auffallend. Er trägt ein dunkelgrünes Hemd aus Bausch, ähnlich, wie die Elfen es tragen, aber mit Lederbesätzen an Ellenbogen und Ärmelenden. Dazu eine Hose aus einem groben und stabilen dunkelbraunen Stoff, und Lederstiefel, bei denen die dicke schwarze Sohle auffällt. An seiner Kleidung fällt auf, daß sie mit sehr groben aber akkuraten Nähten zusammengenäht sind. Ebenso fällt auf, daß trotz aller Einfachheit diese Kleidung einen sehr gepflegten Eindruck macht. In der linken Hand trägt er einen Stab aus Steineiche, der fast so groß ist, wie er selber. Er hält den Stab so, daß das eine Stabende auf dem Boden steht und er sich an dem Stab stützen könnte. Nach einer Weile sind ihm verschiedene Menschen hier aufgefallen: oOHmmm, die Meisten führen Gespräche und sitzen dabei. Dort an dem großen Tisch muß irgendwas besonders Wichtiges sein. Nur, was haben diese kleinen weißen Steine damit zu tun? Fünf der Menschen gehen meistens hin und her und schleppen dabei Essen oder Getränke herum, und Einer bleibt hinter dem langen Holzding stehen, füllt Bier ab und putzt Gläser, und noch einer bleibt ebenfalls hinter dem langen Holzding und putzt nur Gläser. Eine Unmenge Gläser haben die hier. So viele Gläser habe ich noch nie gesehen! Tja, nur, wie finde ich jetzt den, bei dem ich mich melden soll? Bei der Unmenge an Menschen? Oo Geändert von Tufir (31.07.2007 um 10:39 Uhr). |
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AW: Streuners Heim
Nachdem der Neuankömmling eine Weile unschlüssig herum gestanden hat, kommt eine weibliche Bedienung auf ihn zu und lächelt ihn an. "Na Süßer? Willst Du dich nicht an einen tisch setzen und auch etwas trinken oder gar essen?" In einer Hand hält sie ein leeres Tablett mit der anderen zweit sie auf einen Tische, an dem noch niemand sitzt. "Der da wäre noch frei für dich ... und eventuelle Gesellschaft, falls Du heute Abend nicht alleine bleibst!" Die Bedienung hat ein hübsches Gesicht und auch ihre Figur kann sich sehen lassen. Sie trägt ein einfaches Kleid und hat eine Schürze darüber gebunden. An den Füßen trägt sie leichte Sandalen und ihr wallendes braunes Haar hat sie zu einem Knoten hochgesteckt.
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AW: Streuners Heim
oOMerkwürdige Wortwahl für eine so schöne Maid...Oo
"Vielen Dank, gerne. Ich bin neu in der Stadt und weiß nicht so recht, wie man sich hier richtig verhält. Sag, schöne Maid, wo kann ich hier Jemanden finden mit dem Namen 'Wirt'? Mir wurde aufgetragen, mich an diesen zu wenden. Welcher ist es, an den ich mein Wort richten soll?" Freundlich lächelt er die Kellnerin an. Sein Blick dabei weder schüchtern noch fordernd, sondern mit der natürlichen Offenheit Dessen, der Nichts und Niemanden fürchtet, und den deshalb auch Niemand fürchten muß. Auch wenn er reichlich naiv wirkt, seine Freundlichkeit und seine menschliche Wärme stecken an. Man fühlt sich wohl in seiner Nähe. Ein Mensch, von dem man vielleicht nicht weiß, wozu er fähig ist, von dem man aber zu wissen glaubt, daß er nicht fähig ist zu Betrug, Neid, Haß, Angst oder Wut. In seiner Nähe glaubt man zuweilen, die Luft rieche besser oder frischer, die Temperatur würde angenehmer und als würde der Lärm der Kneipe weiter weg sein, irgendwie im Hintergrund. Nun ja, vielleicht ist das Alles nur Einbildung... Bestimmt... |
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AW: Streuners Heim
Die Schankmaid zieht ein wenig die Augenbrauen nach oben ob der seltsamen Wortwahl und der nicht ganz verständlichen Frage. Dann deutet sie auf einen leeren Tisch und meint: "Setz dich schon mal da hin. Ich sehe zu, dass ich den Chef zu dir schicke. Aber das kann eine Weile dauern. Der hat zu tun. Und ein Bier bringe ich dir auch vorbei. Oder willst Du was anderes?" Fragend sieht sie ihn an.
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AW: Streuners Heim
"Oh, Bier lieber nicht. Davon schlafe ich ein. Wasser wäre mir recht. Ich danke Dir. Und Hunger hätte ich auch. Ich hatte heute noch Nichts. Ein Brot, etwas Butter, und Schinken und Käse wäre gut."
Eine klitzekleine Verbeugung, gerade so wahrnehmbar, und er begibt sich an den Tisch, den ihm die Kellnerin gewiesen hat. Dort angekommen, setzt er sich auf einen Stuhl, legt seine Tasche auf einen anderen Stuhl und seinen Stab auf den Tisch. Eingedenk der Ankündigung, daß es etwas dauern wird, fischt er einen kleinen Stab aus seiner Tasche und beginnt, diesen zu betrachten. Der Stab ist knapp unterarmlang und etwa daumendick und scheint kleine Schnitzereien zu haben. |
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Ruppert Weidenauer - Streuners Heim
Etwas mißtrauisch betrachtet er das Gebäude das ihm angeraten wurde zu besuchen. Sein Blick fällt auf das Schild an der Türe dieser Taverne.
oO Da kommt ihr etwas zu spät ... Oo denkt er sich im Stillen. Nach einem Moment der inneren Überwindung geht er dann auf das Gebäude zu. Die Metallhülse am unteren Ende seines langen Stabes erzeugt dabei ein klackendes Geräusch auf den Steinen der Straße und den 3 Stufen hinauf zur Türe. Ein letztes kurzes Zögern, dann öffnet er sie und tritt hinein. oO ahhh ... das muß das Pergament sein, welches ich unbedingt lesen soll ... Oo Gedacht getan. So nimmt er sich die Zeit das Pergament zu studieren. Ohne eine weitere Regung wendet er sich wieder ab und tritt durch den Vorhang in den Schankraum. Er blickt sich kurz um und bemerkt sofort die beiden Hünen mit den riesigen Beilen. Einen kurzen Moment lang wundert er sich, bis es ihm dämmert, daß es sicherlich Personal dieses Etablissements ist. Dann geht er zielstrebig auf einen freien Tisch zu. Er zieht einen Stuhl etwas vom Tisch ab und ordnet umständlich wirkend seine dunkelgraue Robe. Auch nachdem er Platz genommen hat, belässt er die Kapuze auf dem Kopf. Mit dem Rücken zum Rest der Schankstube greift er in die Robe und hantiert einen längeren Moment in ihr herum. Als die Hand wieder zum Vorschein kommt wirft er einen kurzen Blick in diese und sie verschwindet wieder kurz in der Robe. So wartet er dann erstmal regungslos auf eine Bedienung. |
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Seyshaban ibn Nazir - Streuners Heim
Nach einem kleinen, nur zum Teil gewünschten Umweg durch das Hafenviertel erreicht der junge Mann in tulamidischer Kleidung endlich den Ort, für den er durch die halbe Stadt gegangen war - das "Streuners Heim".
Ein kurzer Blick auf das Schild vor dem Haus genügt dem Neuankömmling und schon betritt er die Stufen zur Eingangstür. oO Ich Sohn der Ungeduld, ich hatte schon gezweifelt, ob ich diese Taverne je ereichen würde. Aber Runa Niams Beschreibung war -Feqz sei Dank- genau genug. Oo Die Hand tastet noch einmal nach den Beutel und prüft, ob dieser sicher ist, anschließend wird sie zum Mund geführt. Der junge Mann murmelt leise ein paar Worte, berührt einen seiner Ringe mit den Lippen und öffnet dann mit einer kräftigen Bewegung die Eingangstür. Er betritt die Gaststube und lässt seinen Blick durch den Raum schweifen. Man sieht ein Lächeln im Gesicht des Mannes, als er die halbleere Gaststube und die beiden Rausschmeißer wahrnimmt. Am Ende des Rundblicks wird dieses Lächeln für einen Moment durch leichte Enttäuschung abgelöst, doch nur einen Augenblick lang. oO Noch nicht da, mal sehen wann sie kommt. Wenigstens gibt mir das Gelegenheit, mir einen Platz auszusuchen, an dem die Luft zu späterer Stunde nicht allzu dick werden dürfte. Diese Kinder der Trunkenheit pflegen später noch schlechter zu riechen Oo Er sieht sich nach einem freien Tisch in der Nähe der Tür um und nimmt dort so Platz, dass er die Eingangstür im Blick hat. Dann lässt er seinen Blick noch einmal durch den Gastraum schweifen und winkt kurz der nächsten Bedienung zu. "Werte Bedienung, könntet Ihr wohl einen Becher Wein und eine Karaffe Wasser für mich holen, während ich hier auf meine Verabredung warte? Und wenn Ihr Perle von Perricum mir dann noch sagen könntet, welche Köstlichkeit der Koch heute anbietet, so würde mein Herz jubeln." Seine Aussprache ist gut, jedoch hört jeder, der es noch nicht gesehen haben sollte, an der Melodie seiner Aussprache die fremde Herkunft des Mannes. Geändert von sonic_hedgehog (02.08.2007 um 13:50 Uhr). Grund: Rechtschreibung |
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AW: Streuners Heim
Während der Tulamide von allen Bedienungen scheinbar ignoriert wird, stellt sich die dralle Blondine neben dem Kapuzenträger auf. Sie schüttelt kurz ihre ungebändigten Haare, dann lächelt sie ihn an. "Was darf es denn sein, Fremder? Nur Durst oder auch Hunger?"
Etwa eine Minute, nachdem sich der Mann in der tulamidischen Kleidung an den Tisch gesetzt hat, bewegt sich einer der Trollzacker Hünen auf diesen zu. Er fixiert ihn mit seinen Augen und deutet dann auf die Partisane: "Das da, dorthin! Vorher gibt's nichts!" kommen die Worte aus seinem Mund. Sein Finger fährt von der Partisane zur Theke. Seine Stimme ist tief, dunkel und duldet keinen Widerspruch. |