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Streuners HeimDies ist das Thema Streuners Heim bei Dera Drakonim als Teil vom Geschlossene Abenteuer. |
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Runa - Streuners Heim
Man sieht Runa nun doch ihre Erleichterung an, als sie dem Thorwaler den Rücken gekehrt hat. Als sie Seyshabans Tisch erreicht hat, streckt sie ihm zur Begrüßung die Hand entgegen:
"Es freut mich auch, Dich wiederzusehen, Seyshaban. Die Tage hier waren in der Tat erholsam." Ganz kurz huscht ein Anflug von Sorge über Runas Gesicht, weicht aber sofort wieder einem fröhlichen Lächeln, als sie die Einladung des Tulamiden annimmt und sich an den Tisch setzt. "Gegen einen Becher Wein hätte ich nichts einzuwenden. War denn dein Vorhaben erfolgreich?" |
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AW: Streuners Heim
Sie nimmt das Glas in die Rechte und prostet dem Mann hinter der Theke zu. "Vielen Dank!" Dann dreht sie sich auf dem Stuhl herum und verlässt die Theke. Mit langsamen Schritten bewegt sich Siranya durch die Tischzwischenräume und setzt sich an einen freien. Kurz rümpft sie die Nase, als sie an dem rothaarigen Hühnen vorbei geht, und blickt der Frau mit dem Mann, welche an dem Tisch sitzen, kurz in die Augen. Sie hatte das Wappen gesehen und erkannt. Dann wendet sie jedoch den Blick ab und geht an dem Vermummten vorbei, an dem irgendwie nervös Wirkendem, und setzt sich an den freien Tisch hinten in der Ecke. Das Glas Wein drehte sie in ihrer Hand, ehe sie ihre Tasche öffnete um Schreibuntensilien heraus zu holen.
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Seyshaban - Streuners Heim
Seyshaban wendet seinen Kopf in Richtung der rothaarigen Bedienung:
"Schöne junge Dame, könntet Ihr mir die Gefälligkeit erweisen und noch einen Becher Wein für die edle Dame bringen. Am besten bringt doch gleich eine Karaffe aus diesem wunderbaren Fässchen!" Dann wendet er seine Aufmerksamkeit wieder Runa zu und sein Lächeln verschwindet für einen Moment: "Leider nicht. Ich konnte zwar die entsprechenden Informationen finden, jedoch hat der Sohn der Göttin der Weisheit in seinen Notizen Wissen vorausgesetzt, welches im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen ist. So bekam ich leider nur Hinweise, in welchen Werken weitere Hinweise zu finden sein könnten, ohne jedoch zu erfahren, ob und wo diese Werke Satinavs Hörnern widerstanden haben könnten. Ich werde also weiterforschen müssen. Aber gut, nur ein Narr hätte erwarten können, so schnell Erfolg zu haben. Ich Sohn der Wissbegier werde also weitersuchen." Bei diesen letzten Worten kehrt das Lächeln wieder zurück auf sein Gesicht. "Aber lassen wir diese Unerfreulichkeit für den Moment hinter uns - erzähle Du: Wirst Du in Perricum bleiben oder zieht es Dich in andere Gefilde?" Geändert von sonic_hedgehog (05.08.2007 um 20:30 Uhr). |
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AW: Streuners Heim
Als Seyshaban die Bedienung um Wein bittet, setzt Runa noch hinzu:
"Wenn es möglich ist, würde ich gerne den Wirt dieses Gasthauses in einer persönlichen Angelegenheit kurz sprechen." Dann wendet sie sich wieder Seyshaban zu: "Es tut mir leid, das zu hören. Ich hoffe, dass du auf deiner Suche bald Erfolg haben wirst. Ich selbst bleibe selten länger an einem Ort, möglicherweise gibt es hier noch einen lohnenden Auftrag zu erledigen... ansonsten werde ich mich wohl wieder auf die Suche nach angemessenen Herausforderungen machen." Runas vergnügt-fröhlicher Tonfall verliert merklich an Schwung, als in diesem Moment die Horasierin vorbei defiliert und ihr Blick verdunkelt sich. Nach einem tiefen Atemzug fängt sie sich wieder: "Wo wird es dich denn als nächstes hin verschlagen?" |
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Seyshaban - Streuners Heim
"Momentan habe ich kein bestimmtes Ziel. Ich werde wohl versuchen, in verschiedenen Städten Bibliotheken aufzusuchen, in der Hoffnung, das Gesuchte zu finden. Leider wird dieses Vorhaben meine momentanen Mittel übersteigen. Daher werde ich Sohn der Geschäftigkeit versuchen, meine Wege mit Möglichkeiten Geld zu verdienen zu verbinden. Wenn es also hier einen lohnenden Auftrag geben sollte, wäre es mir eine Ehre und erfüllte mein Herz mit Freude, eine weitere Reise in Deiner Gesellschaft zu verbringen."
Seyshabans Blick gleitet ein weiteres Mal durch den Gastraum und nimmt zum ersten Mal die neuangekommene Frau wahr. "Ist diese Ansammlung von derart unterschiedlichen Menschen hier normal? Es scheint fast, als würden diese Kinder der Eigentümlichkeit auf etwas warten." |
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AW: Streuners Heim
Es vergeht kaum soviel Zeit, die man benötigt, um ein Glas Wein auszutrinken, als sich eine Person neben dem Tisch von Runa und Seyshaban durch ein Räuspern bemerkbar macht. Vor dem Tisch steht eine männliche Gestalt, ungefähr 178 Halbfinger groß und von der Kleidung her die bislang auffälligste Figur in diesem Raum. Grelle Farben in seiner Kleidung wechseln sich mit blassen ab. Über den Regenbogen verteilt ist jede Farbe zu finden, die einen Namen hat und noch einige mehr. Er trägt offen ein Wolfsmesser an seiner Seite und niemanden der Türsteher oder der Bedienung scheint dies zu stören. Obwohl die Zusammenstellung der Kleidung offensichtlich geschmacklos ist, offenbart der zweite Blick teure Stoffe und die feine Handwerksarbeit eines Meisters seines Faches. Dem Träger dieser Kleidung mangelt es scheinbar nicht an Geld. Sein Gesicht wird von einem sorgfältig gestutzten Vollbart eingerahmt, ist wettergebräunt und lässt auf einen Endvierziger schließen. Die Art seines Auftretens lässt keinen Zweifel daran, dass er mit allem, was er trägt umzugehen versteht.
Als der Mann bemerkt, dass er die Aufmerksamkeit von Seyshaban und Runa bekommen hat, spricht er leise aber gut verständlich Runa an: "Entschuldigt bitte die Störung, Edle von Welzelin. Aber ihr wolltet mich sprechen? Mein Name ist Akanji und ich bin der Besitzer dieses Etablissements." Eine leichte, lediglich angedeutete Verbeugung in Richtung Runa vervollständigt seine Worte. Die Sprache war akzentuiert und nur dem Kenner offenbart sich ein leichter Akzent eines Gassenjungen aus Fasar, der wohl über die Jahre stark verwaschen wurde. Seine Kenntnisse in Heraldik sind offenkundig und das Auftreten spricht für große Erfahrung in der Etikette. Den meisten Gästen ist wie auch Runa und Seyshaban entgangen, woher der Mann kam, aber jetzt, da er im Raum steht, ist die Geräuschkulisse wesentlich leiser geworden. Viele Augen richten sich auf den Mann und den Tisch. |
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AW: Streuners Heim
Nachdem sie die Tasche geöffnet hatte, holt sie ein kleines Buch heraus. Die Pergamentseiten sind schon leicht verblichen und wellig, was auf den hohen Gebrauchswert hinweist. Vorsichtig, fast behutsam öffnet Siranya den Deckel und blättert einige Seiten um. Kurz schwebt der Blick zu der Rothaarigen, sie grinst und widmet sich wieder ihrem Buch. Sie packt, sorgfältig in einen roten Stoff eingewickelt, einige Schreitutensilien aus. Als wären die Sachen vor ihr Heiligtümer taucht sie die Schreibfeder in das Tintenfläschen und führt sie dann in geschwungenen Bewegungen über das leere Pergament.
Immer wieder luken die giftgrünen Augen hinter den schwarzen Strähnen hervor und beobachten die anderen Gäste. Das Lächeln ist verschwunden, das Gesicht ist kühl und distanziert. Als der bunte Kerl auftaucht heben sich die zart geschwungenen Augenbraun der Horasierin. Sie lächelt kurz, welches ebenso schnell wieder verblasst. oO Achherje... Oo Dann widmet sie sich wieder ihrem Buch. |
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