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Streuners HeimDies ist das Thema Streuners Heim bei Dera Drakonim als Teil vom Geschlossene Abenteuer. |
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Raban
Raban betrachtet interessiert den Wirt und den Thorwaler. Hier scheint sich eine dieser Tauschaktionen anzubahnen, von denen er noch so gar keine Ahnung hat. Zwar kann er aufgrund der Entfernung kein Wort verstehen, aber die Gestik ist ja eindeutig.
oOWas wäre wohl, wenn der Thorwaler dieses Getränk zwar braucht, aber Nichts zum Tauschen hat? Würde ihm der Mann hinter dem langen Ding tatsächlich das Getränk verweigern? Mal sehen, was hier so Sitte ist. Schließlich kann ich so herausfinden, wie ich mich selber richtig verhalte. Allerdings hat die schöne Maid das Essen bei mir nicht festgehalten. Was wohl der Grund für die unterschiedliche Verfahrensweise sein könnte? Ob das vielleicht von der Größe abhängt? Schließlich ist der Thorwaler ganz schön groß.Oo |
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AW: Streuners Heim
Ragnar blickt den Wirt überrascht an.
"Na, das ist mir ja ein feiner Umgang hier. Gut, hier hast du dein Geld." Er nestelt einen kleinen Lederbeutel aus seinem Gürtel und wirft ihn schwungvoll auf die Theke. Dann öffnet er den Beutel und schüttet den kompletten Inhalt vor sich aus. Der Wirt kann mehrere Kreuzer, einige Heller, ein paar Steine (und zwar echte Steine, keine Edelsteine) und sogar einen angenagten Hühnerknochen erkennen. Mühsam fingert er in diesem Haufen und fischt nach endlosen Minuten genug Kreuzer und Heller heraus, die den geforderten Gegenwert darstellen. Während er dies tut, nimmt er den alten, halb angenagten Hühnerknochen in die Hand, hält ihn sich kurz vor sein Auge und steckt ihn danach genussvoll kauend in den Mund. Die restlichen Münzen, deren Anzahl jetzt merklich nachgelassen hat, steckt er wieder in den Beutel und bindet diesen zurück an seinen Gürtel. |
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AW: Streuners Heim
Nachdem Ragnar den letzten Schluck aus seiner mitgebrachten Flasche geleert hat, reicht er sie, mit gelben Zähnen lächelnd, dem Wirt hinüber.
"Hier, du sollst ja nicht arm sterben. Die Flasche kannst du gerne weiter benutzen." Dann öffnet er die neue Flasche und nimmt einen kräftigen Schluck. "Mhh, ist eindeutig besser...Ja wirklich ganz ausgezeichnet." Ragnar dreht sich auf dem Hocker herum, so dass er den Schankraum überblicken kann und lehnt sich entspannt zurück. Dabei bemerkt er schmerzhaft, dass sein Stab noch immer am Rücken befestigt ist. "Mistding, verdammtes." flucht er laut und deutlich. Umständlich fingert er an seinem Rücken und kann nach einigen weiteren Flüchen endlich den Knoten lösen. Laut poltert der Stab auf den Boden. Ohne sich weiter darum zu kümmern, lehnt sich Ragnar nun deutlich zufriedener, zurück. |
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Ruppert Weidenauer
Sein Kopf dreht sich erst nur ein bisschen Richtung Bedienung. Er braucht einen Moment bevor er in einer etwas seltsamen Art zu sprechen beginnt:
" ein Gläschen Wein .. bevorzugt Roten ... und .. etwas Brot mit Käse vielleicht..." Seine Aussprache klingt ihr sicher etwas angestrengt mit kleinen Pausen, aber völlig akzentfrei. Dann dreht er ihr den Kopf etwas weiter zu. Eine ziemlich große Nase sowie 2 große Glubsch-Augen die scheinbar nicht genug Platz in ihren Augenhöhlen haben schauen sie mit einem fast entschuldigend wirkendem Lächeln an. Ein paar frisch verschorfte Kratzer kann sie nun auch erkennen. Er winkt sie etwas näher heran und sein Kopf kommt ihr etwas entgegen. Anscheinend will er ihr etwas sagen, was nicht jeder hören muß. "Ich habe ... gehört ... man kommt .. hier her .. wenn man ... etwas Geld ... verdienen will." Ein Fragezeichen steht ihm im Gesicht, doch bevor sie antworten kann deutet er zu seinem Stock und fährt fort: "Ob der wohl .. unter die ... abzugebenden Waffen .. fällt?" |
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Runa - Streuners Heim
Mit festen, raumgreifenden Schritten zieht Runa durch die Strassen der Stadt. Zielstrebig, zügig, aber nicht eilig. Ihr Blick streift kaum einmal die Gestalten in den Gassen, bleibt nirgendwo hängen. Vielleicht ist sie in Gedanken. Ein feines Lächeln kräuselt ihre Lippen. Es scheint sich dort wohl zu fühlen, denn es bleibt dort, bis sie vor den Stufen steht, die zu dem Gasthaus führen, das wohl Streuners Heim sein muss.
Hier kehrt ihr Blick wieder in die Gegenwart zurück und das Lächeln weicht einem erwartungsvollen Ausdruck, als sie die Riemen ihres Rucksackes ein wenig nachzieht, die beiden Gürtel zurecht rückt und die Schultern unter ihrer Rüstung bewegt, um sie zu lockern. Ist sie nervös? Oder nur ein wenig eitel? Die Stufen werden schwungvoll genommen. Als sie die Tür öffnet, ist auch das Lächeln wieder da. Im Windfang bleibt sie stehen, überfliegt die beiden Pergamente und beginnt währenddessen schon das Schwertgehänge loszuschnallen. Lange geübte, unaufwändige Bewegungen, die keine Aufmerksamkeit mehr erfordern. Sie schlingt die Riemen um die Schwertscheide, legt sie sich auf den linken Arm und verfährt dann mit dem größeren Bastardschwert genauso. Dann endlich betritt sie den Schankraum, sieht sich kurz um, grüßt kurz, aber mit einem warmen Lächeln in Seyshabans Richtung und geht ohne Umweg zur Theke. |
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AW: Streuners Heim
Die Blondine nähert sich ohne Scheu dem Vermummten. Sie hat offensichtlich schon Schlimmeres erlebt. "Nein, mein Herr, den Stab könnt ihr behalten. Sonst hätten sich auch einer unserer Friedensrichter schon bei euch gezeigt. Das Trinken und Essen geht auch klar. Wenn ihr Geld verdienen wollt, nun, ich habe gehört, das heute etwas stattfinden soll. Aber genau bin ich nicht informiert. Wendet euch an Shulmanzaq. Das ist der Trollzacker dort an der Tür. Der vertritt den Chef. Der müsste es genau wissen." Sie deutet auf den Rausschmeisser, der sich mit dem Thorwaler an der Theke kurz unterhalten hatte. "Ich kann ihn auch zu euch schicken, wenn ihr wollt."
Eine Handvoll Männer grinst anzüglich, als die Frau die Gaststätte betritt. Doch alle beherrschen sich, als sie ihre Bewaffnung und das Adelswappen erkennen. Keine Frau für sie! Die Von Welzelins sind zwar aus Gareth, doch auch in Perricum ist deren Name nicht unbekannt. Die beiden Trollzacker nicken anerkennend, als sie mit ihren Waffen schnurstracks zur Theke schreitet. |
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Ruppert Weidenauer
Nach einem Blick zu diesem Shulmanzaq nickt er ihr kurz bejahend auf ihre letzte Frage zu.
"Danke .. das wäre .. sehr freundlich.." Er hatte zwar schon von Trollzackern gehört, aber noch nie welche gesehen. Umso gespannter war er auf diesen Shulmanzaq. Er riskiert noch einen Blick durch die Schankstube und besonders auf die mittlerweile zahlreicher gewordenen Einzelpersonen. |
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AW: Streuners Heim
Ragnar schaut die große Kriegerin mit hochgezogenen Augenbrauen an.
oO Mhh, eine Landsfrau. Sieht gar nicht mal so übel aus. Vielleicht wird es ja doch noch ein schöner Tag. oO Schnell spukt er in beide Hände und fährt sich dann damit mehrmals über die Haare. Seine fettige Pracht bleibt jedoch widerspenstig, so dass die Haare jetzt nur noch öliger glänzen aber nicht im geringsten "geordneter" aussehen. Dann setzt er, ohne den Blick von ihr abzuwenden, sein bestes Lächeln auf, dass er mit seinen gelben Zähnen zustande bringen kann. |
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