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DuN: Ein Talk-Talk am AbendDies ist das Thema DuN: Ein Talk-Talk am Abend bei Dera Drakonim als Teil vom Geschlossene Abenteuer. |
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Ihr habt euch alle wieder am Tisch eingefunden und lasst euch die feinen Sachen des Wirtes munden. Ihr erzählt von euren Erlebnissen am Tage und beschnuppert euch so gegenseitig.
Die hiesige Stadt ist nicht besonders groß, wie ihr schnell feststellen konntet, bzw. bereits wusstet. Kein Vergleich mit Khunchom, Fasar, Perricum, Thorwal oder gar Gareth. Dadurch dass diese Kleinstadt aber auf der direkten Handelsroute zw. der Hauptstadt und der Küstenstadt Khazzar liegt, ist sie aber sehr wohlhabend. Ihr konntet kaum Bettler entdecken und zerfallene, schmutzige Straßenzüge gibt es auch nur wenig. Eure Entdeckungen beinhalten keine Weltwunder und Speisen, Getränke sowie Waffen und Handwerkszeug sind nicht viel anders als in eurer Heimat. Die Gebäude wirken auf euch nicht fremdartig. Sind mit dem Stil im Mittelreich vergleichbar. Die Stadtwache schein personell nicht besonders groß zu sein. Ihr trefft sie nur auf dem Marktplatz und in der Nähe eines Hauses, dass wohl das Rathaus sein dürfte. Sie treten immer in 2er oder 3er Trupps auf. Die Frauen scheinen den Männern nahezu gleichgestellt zu sein. Auf dem Markt könnt ihr sogar beobachten, wie sich ein Mann unter den scharfen Befehlen einer Frau richtig duckmäuserisch benimmt. Die Menschen sind offen und wohl an Fremde gewöhnt. Das dürfte daran liegen, dass die Stadt auf einer Handelsroute und dies nur zwei Tagesreisen entfernt von einer größeren Stadt liegt. An religiösen Gebäuden konntet ihr zwei entdecken. Eines ist wohl einem Wassergott geweiht, das andere einem, der für landwirtschaftlichen Ertrag zuständig ist. Ein kleinerer Schrein dient wohl hauptsächlich durchreisenden Händlern als Gebetsstätte. Fremdartige Wesen konntet ihr, ausgenommen ein paar Zwerge, keine entdecken. Weder Elfen scheint es hier zu geben und schon gar nicht die echsenhaften Achaz. Aber man erzählt euch die schauerartigsten Dinge über Wesen aus den Grenzlanden. Orks scheinen dort noch das "Normalste" zu sein. In Khazzar soll allerdings bereits alles ganz anders sein, erzählt man euch in vielfältiger Weise. Wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was die Zungen behaupten, kommt sie in ihrer Größe durchaus an Perricum oder Thalusa heran. Dort solle es ALLES geben, sagte man euch und ihr seid alle im Zwiespalt gefangen, ob ihr auf eurer Reise nach Hazzard'ran eine Unterbrechung einlegen sollt, um diese Stadt zu entdecken, oder ob ihr lieber schnurstracks Yola'Yvada die Botschaft überbringen sollt. Naturgemäß ist dies dann auch eines der Hauptthemen eures Gespräches an diesem Abend, zumal noch niemand von euch, auch die "Alteingesessenen" Beryt, Eidel und Drachir nicht, tatsächlich in Khazzar gewesen ist. Geändert von Tufir (26.01.2008 um 16:36 Uhr). |
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Nachdem Drachir seinen Teller fertig geleert hat, lässt er den Anderen noch etwas Zeit, auch ihr Mal zu beenden.
Dann, nach einem kräftigen Schluck Wasser steht er auf und räuspert sich dezent, aber hörbar. "Freunde und neue Gefährten", beginnt er an die Runde, "ich erlaube mir, der Erste zu sein, der damit beginnt, sich vorzustellen." Nach einer kurzen Pause, fährt er fort: "Mein voller Name lautet Drachir Giwdul Miad und ich stamme aus dem Stadtstaat Charypso in Südaventurien. Wie Ihr alle bereits wisst, bin ich Arzt und habe als solcher einen Eid geleistet, jenen zu helfen, denen ich helfen kann und die meiner Hilfe bedürfen. Ich habe in meiner Laufbahn schon so manchen Körper wieder zusammengeflickt und auch die Narben, um dies zu beweisen", wieder legt er eine kurze Pause ein. "Dummerweise befinden sich alle Personen, welche diese Narben tragen noch in Aventurien." Er nimmt einen weiteren Schluck Wasser und starrt kurz in das Glas. "Wie Euch unzweifelhaft schon aufgefallen ist, trinke ich keinen Alkohol, zumindest nicht zum Vergnügen. Das liegt nicht etwa daran, dass ich keinen vertrage, aber ... ", er zögert kurz und seinen Augen nehmen einen traurigen Glanz an. "Nun, sagen wir, ich habe schon sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht. Wie dem auch sei, ich freue mich, Eure Bekanntschaft zu machen und blicke zuversichtlich unserer gemeinsamen Zeit entgegen. Seid Euch versichert, dass ich mich nach bestem Wissen und Gewissen um Eure Gesundheit bemühe, wann immer dies notwendig sein sollte. Ich danke für die Aufmerksamkeit." Damit setzt sich Drachir wieder und gießt sich frisches Wasser nach. |
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"Ich danke Euch .. für diese umfassende ... Vorstellung Eurer selbst."
erwidert Ruppert und schlägt seine Kapuze nach hinten. Er hat lange wellige schwarze Haare, die nicht wirklich zu seinem Gesicht passen. Seine Augen stehen weiter als normal auseinander und sie scheinen aus den Höhlen treten zu wollen. Mitten im Gesicht ist eine ziemlich große Nase. Sein Alter ist schwer zu schätzen. Er könnte durchaus 30 Götterläufe alt sein - aber das täuscht höchstwahrscheinlich. "Ich werde Euch ... nicht nachstehen. Mein Name ist .. Ruppert Weidenauer ... Adeptus minor .. der magischen Akademie ... Halle der Macht .. zu Lowangen." Bei der Nennung der Akademie zeigt er allen Anwesenden sichtbar die Innenseite der rechten Hand, die das Zeichen der Akademie trägt. Dann fährt er mit einer schrilleren etwas hysterisch klingenden Stimme fort. "Ich will Euch meine mir angeborerene Stimme nicht verheimlichen. Sollte ich Magie wirken müssen, käme ich ohnehin nicht daran vorbei. Normalerweise verstelle ich meine Stimme, da ich weiß wie unangenehm diese meine angeborene Stimme auf andere Menschen wirken kann. Da es für mich anstrengend ist mit verstellter Stimme zu sprechen, bin ich nicht oft ein Freund vieler Worte. Ich werde diese Gruppe vom Schicksal verbundener Aventurier durch Magie und Wissen unterstützen können." Er hält kurz inne und wirft Seyshaban einen fragenden Blick zu. Mit einem kurzen Lächeln in die Runde hat er dann scheinbar aber beschlossen, seinem ungewohnten Redefluss ein Ende zu setzen. "Soviel zu meiner Person ..." Damit gibt er das Wort an den nächsten ab. |
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Seyshaban erhebt sich.
Seine Waffe und sein Gepäck hatte er aus dem Schlafsaal wieder nach unten mitgenommen und in einer Ecke des Raumes abgestellt. Anschließend hatte er sich an den Tisch gesetzt, sich Rotwein eingeschenkt und etwas von dem frischen Brot und dem kalten Braten auf einen der Teller gegeben. Pfeife und Tabak hatte er schon mal bereit gelegt, jedoch noch nicht entzündet. "Mein Name ist Seyshaben ibn Nazir, Schüler der altehrwürdigen Al'Drakonim. Als Zeichen meiner Ordenzugehörigkeit darf ich die Tätowierung auf meiner Stirn tragen. Mein Orden hat mich damit beauftragt, in der bekannten und unbekannten Welt mehr über die ferne Vergangenheit meines Ordens herauszufinden, da unsere Beteiligung an dieser aufgrund bedauerlicher Verluste von Dokumenten - die Götter allein wissen, wie dies geschehen konnte - etwas im Nebel liegt. Jedoch musste ich feststellen, dass derartige Nachforschungen zum einen zeitraubend sind, zum andern auch mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Letzteres ist der Grund der mich dazu zwang, meine Kampfkraft - die mit dieser, meiner geschätzten Waffe nicht unerheblich ist - in die Dienste anderer zu stellen und die mich letzten Endes, etwas unerwartet, in diese Gefilde verschlug. Allerdings nehme ich nicht an, dass Feqz mich sinnlos diese Lande hat erreichen lassen und werde meine Suche fortsetzen - solange, bis sich eine Rückkehr in die Heimat ermöglichen lässt. Ich freue mich sehr, hier auf Menschen aus unserer Welt getroffen zu sein und bin gespannt, von Euren Erlebnissen zu erfahren und hoffe, dass wir unsere nun folgende Reise zu einem erfolgreichen Ende führen können!" |
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Ragnar, der sich die letzten Stunden stark zurückgehalten hatte, beobachtet jeden der sich vorstellt. Dann hebt er seinen Bierkrug und spricht mit lauter Stimme: "Mein Name ist Ragnar. Ragnar Torlifson. Ich bin Thorwaler..."
Plötzlich kommt er ins stocken und spricht dann um einiges leiser: "Ähh, ich denke das sollte reichen." |
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Wohl gesättigt, schiebt Eidel ihren Teller von sich und nimmt einen tiefen Zug aus ihrem Bierkrug, wobei sich auf ihrem Gesicht ein genüssliches Lächeln ausbreitete. Dann sah sie in die Runde und merkte, dass sich keiner weiter vorstellte. Also, stellte sie ihren Krug geräuschvoll auf die Tischplatte und begann das wenigezu ihrer Person, welches sie bereit war preiszugeben, den neuen Gefährten zu unterbreiten.
"Nun, zu mir gibt es wohl nicht viel zu sagen. Wie ihr wisst nennen sie mich Eidel und ich bin unverkennbar wohl eine Tumalidin." Als würde dies alles erklären, wandte sie ihre Aufmerksamkeit wieder ihrem Bierkrug zu. Geändert von Tufir (31.01.2008 um 10:54 Uhr). |
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Misstrauisch beäugt Ragnar Eidel.
oO Mhh, sie scheint nicht viel von sich preisgeben zu wollen. Äusserst verdächtig...vielleicht verbirgt sie etwas...ähh, naja...andererseits habe ich ja auch nicht gerade eine ausführliche Vorstellung gebracht...trotzdem, meine Geschichte kenne ich; ihre nicht! Und das macht sie verdächtig. Ich werde sie im Auge behalten...oO |
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Ruppert schmunzelt ein wenig bei Eidels kurzer Vorstellung. Dann fragt er geradewegs heraus:
"Und in welcher Weise .. könnt ihr die Gruppe ... bei dem bevorstehenden Auftrag .. unterstützen? ... Ich halte es .. für recht wichtig .. die Fähigkeiten .. der Gefährten .. einschätzen zu können. .. Immerhin werden wir ... vielleicht auf Probleme .. wie gefährliche Tiere .. oder auch Orks treffen. ... Da macht es Sinn ... zu wissen .. wer was kann. ... Und zwar vorher." Sein Ton ist sehr höflich, doch mag man auch heraushören können, daß er eine Beantwortung seiner Frage für sehr wichtig erachtet. |
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Wesentlich geräuschvoller als zuvor setzt Eidel ihren Krug auf die Tischplatte auf und taxiert Ruppert mit einem Blick, das ihr dieses Misstrauen gehörig gegen den Strich ging.
oO War ja klar, sie dürfen ihre Geheimnisse vor uns haben und wir sollen gleich mit allem rausrücken, damit sie uns gleich bei der nächst besten Gelegenheit in den Rücken fallen können. Oo Für den Augenblick schien es so, als wollte Eidel sofort aufspringen und den Raum verlassen, doch sie begnügte sich damit, sich selbst einfach lässig an eine Wand zu lehnen und durch die Runde zu blicken. "Ihr werdet wohl verstehen, wenn ihr nicht bereit seid EUCH vollständig vorzustellen, wie sollen dann wir das Vertrauen finden und EUCH alles anvertrauen?" |
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