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Johannes von Hohetal

Dies ist das Thema Johannes von Hohetal bei Charaktere als Teil vom Vampire the Masquerade im Pott.
Aussehen: Ein mittelgroßer, kräftiger Mann mit rotblonden, halblangen Haaren und irgendwie irritierenden grünblauen Augen. Wären nicht die Narben, die seinen ...


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#1  
Johannes von Hohetal (Alt 22.12.2007, 17:48 )
Benutzerbild von sonic_hedgehog
Herzog
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Johannes von Hohetal

Aussehen:


Ein mittelgroßer, kräftiger Mann mit rotblonden, halblangen Haaren und irgendwie irritierenden grünblauen Augen. Wären nicht die Narben, die seinen Oberkörper und auch sein Gesicht „schmücken“, könnte man ihn vielleicht sogar als gutaussehend bezeichnen, so aber eher nicht. Diese Narben scheinen schon zu Zeiten des Kusses bestanden zu haben und sind teils Verletzungen, teils Schmucknarben. Auffällig ist vor allem die große Narbe, die sein linkes (fehlendes) Auge überspannt.
Er kleidet sich meist in praktische Kleidung – inzwischen aus Outdoorläden.

Wer sich etwas umhört, kann folgendes mit Leichtigkeit herausfinden:
Seine Erzeugerin heißt Alexandra von Lundin, eine Malkavianerin aus der Domäne Aachen. Er selbst ist seit fast 100 Jahren in der Domäne bekannt, auch wenn er lange Zeit inaktiv war (und vermutet wird, dass er in Starre war). Seit seinem Wiedererscheinen in den 1970ern ist er als umtriebiger Afrikaforscher bekannt, der sich intensiv mit afrikanischen Stammesriten beschäftigt und sich auch immer wieder auf Reisen begibt. In der Domänenpolitik ist er bisher nicht aktiv geworden, seine Zuflucht befand sich lange Zeit auf dem Land, im Übergang zwischen Eifel und Ardennen oder er lebte mit seiner Erzeugerin in Aachen. Dort fiel er bisher nur dadurch auf, dass er weit gereiste Kains- und Sethskinder befragte, ob sie merkwürdigen Phänomenen begegnet seien und sich in Clansgeschichten nach Ausgründungen in Afrika erkundigte.


Zu Beginn diesen Jahres kam Johannes zu der Erkenntnis, dass Aachen und die Ardennen zwar schöne Orte seine, sein Unleben zu verbringen, dass jedoch die Forschungsmöglichkeiten allmählich erschöpft seien und er, ungeachtet der Liebe zu seiner Erzeugerin, auch allmählich eine eigene Domäne gründen müsse. Nahc längeren, teils hitzigen Diskussionen mit seiner Erzeugerin, empfahl sie ihm, sich nach einer Zuflucht im Ruhrgebiet unzusehen und empfahl ihm Oberhausen. Auf seinen Einwand, Oberhausen habe nicht einmal eine Universität, entgegnete sie, dass Oberhausen jedoch durch seine zentrale Lage ein idealer Ort sei, sich nach verschiedenen Seiten umzusehen und außerdem nahe genug bei Aachen, um einfach Besuche zu ermöglichen. Und so arangierte Johannes seine Abreise, packte seinen Golf, steckte die passenden Papiere und brach nach Oberhausen auf, wo er ein Hotelzimmer reserviert hatte.

Geändert von sonic_hedgehog (27.12.2007 um 14:59 Uhr). Grund: Ergänzung und leichte Änderungen
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#2  
Ausführlicher Hintergrund (Alt 22.12.2007, 17:53 )
Benutzerbild von sonic_hedgehog
Herzog
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Ausführlicher Hintergrund

Vorgeschichte:


Geboren wurde er 1882 als jüngster Sohn eines Niederadeligen, der durch Verpachtungen und Handelsbeziehungen das Geld der Familie sicherte und, seit er das Geschäft seinen Nachkommen übertragen konnte, viel Zeit mit der Erforschung Afrikas und der dortigen Kulturen zubrachte. Von diese Reisen brachten er auch immer wieder Kunstgegenstände mit, die dem Handel der Familie das gewisse Etwas gaben.

Während seiner Erziehung (meist durch seine Mutter, Kindermädchen und später Hauslehrer) wurde auch Johannes durch das Reisefieber seines Vaters infiziert, so dass er ihn mit 16 Jahren auf eine Reise begleitete.
Sie durchreisten Zentralafrika und Johannes lernte verschiedene Stämme und deren Riten und Lebensgewohnheiten kennen. Gerade kulturelle Kämpfe und Mutproben hatten es ihm angetan. Während der weiteren Reise jedoch kam es zu einem Unglück: Bei der Besteigung eines Berges stürzten er und sein Vater ab. Während sein Vater einen schnellen Tod fand, wurde Johannes von Stammesmitgliedern geborgen und gesundgepflegt. Er verbrachte fast 2 Jahre bei dem Stamm, der ihn gerettet hatte, bevor er beschloss, sich zurück nach Europa zu begeben um seiner Familie die Nachricht vom Tod des Vaters zu überbringen. Man begleitete ihn in die Nähe einer von Europäern besiedelten Hafenstadt und er bestieg das nächste Schiff nach Hause.

Mit nach Hause brachte er die gestärkte Faszination für verschieden Stammesriten, mehrere Narben und viel Übung in körperlichen Disziplinen.
So kehrte er nach 9 Jahren, mit 25, zurück nach Deutschland, wo man ihn und seinen Vater schon für tot erklärt hatte.


Seine Rückkehr war einerseits eine Freude für die Familie, andererseits ein Schock, da alles, was schon verarbeitet schien, wieder aufgewühlt wurde. Es kam zu Vorwürfen, warum er den Vater nicht gerettet hätte. Erschwert wurde alles dadurch, dass Johannes sowohl dem Leben in Deutschland als auch seiner Familie entfremdet war.

Um den Frieden der Familie nicht zu gefährden und weil er alt genug war, wurde beschlossen, ihm eine angemessene Apanage und ein Anwesen im Bergischen Land zu übergeben und ihn so auch aus der Erbfolge auszugliedern. Das Familienvermögen gehörte selbstverständlich dem ältesten Sohn.


Johannes zog sich in sein Anwesen zurück und beschäftige sich dort intensiver mit der ihm vertraut gemachten Kultur – er verfasste einen Reisebericht und legte besonderes Augenmerk auf die Tatsache, dass ein Bestandteil vieler Riten, die er kennen gelernt hatte, das Ertragen von Schmerzen war. Um diesen Masochismus, den er selbst in sich verspürt hatte, zu ergründen, korrespondierte er mit Psychologen und anderen Volkskundlern.

Während all dieser Zeit war er aber auch damit beschäftigt, seine Grenzen zu erkunden, wie es ihm die Schamanen seines Gastgeberstammes gezeigt hatten. So sollte es ihm möglich sein, den Geistern des Stammes seiner Lebensretter seine Dankbarkeit und Verbundenheit zu zeigen, insbesondere dem Geist, der sein Leben gerettet hat und dafür Gast in seinem Körper ist. Dieser ist es auch, der ihn auch in späteren Gefahrensituationen immer beschützt hat, da er nur so die Welt der Sterblichen erkunden kann. Er erstieg Felsen, übte die ihm beigebrachten Bewegungen und versuchte auch, seine Schmerztoleranz zu steigern. Zu dieser Zeit vor allem in seinem sozialen Milieu unüblich war es auch, dass er sich Narben an den Armen zufügte, die überstandene Risiken symbolisierten und seine Ohrläppchen durchstach, um Ringe darin zu tragen.

Seine Briefwechsel sollten es auch sein, die sein Leben veränderten. Durch diese wurde ein Vampir des Clans der Malkavianer auf ihn aufmerksam. Nach einigen Briefen lud Johannes seinen Briefpartner zu sich ein. Am frühen Abend des 27.September 1910 kam der erwartete Gast an – eine überraschend faszinierende Frau – und die beiden diskutierten eine ganze Nacht. Gegen Morgen verabschiedete sich die Dame, weil sie ihr Gepäck in einem Hotel in der Nähe habe und noch etwas erledigen müsse. Außerdem sei es unschicklich… Am nächsten Abend kehrte sie gegen 22 Uhr zurück und bot Johannes, nachdem ihre Diskussion schon ein paar Stunden gedauert hatte, an, ihm die Möglichkeit zu geben, sich mit Schmerztoleranzen und anderen kulturellen Mythen und Riten intensiver und länger zu befassen. Sie könne ihm Gesprächspartner vermitteln, die Johannes anderweitig nie treffen könne. Aber es gäbe einen Preis.
Johannes willigte ein.


Er wusste nicht, was ihn erwartete…


Der Schock der Verwandlung war größer als gedacht. Als er wieder zu sich kam und gesättigt war, war seine Erzeugerin da um ihn in die wichtigsten Geheimnisse seiner neuen Existenz einzuweihen. Neben all dem Schock war er auch fasziniert – unglaubliche Möglichkeiten taten sich auf. Die Beziehung zu seiner Mentorin entwickelte sich auch anders als geplant – wo vorher zwar durchaus Interesse und vor allem Wertschätzung eine Rolle spielten, sorgte das Blutsband, in das sie ihn brachte dafür, dass er sie verehrte.

Johannes inszenierte seine Abreise (vorgeblich nach Afrika), verkaufte das Haus, legte das Geld in Wertpapieren verschiedener Firmen und Edelmetallen an und verschwand. Seine Erzeugerin und er bezogen deren Anwesen in Aachen und unterhielten daneben ein Landhaus am Übergang zwischen Eifel und Ardennen. Sie stellte ihn den Prinzen vor und führte ihn in die Gesellschaft der Kainiten ein.


Doch sein neuer Zustand linderte nicht seine Reiselust, die gerade durch die Begegnung mit Vampiren auch fremder Länder gestärkt worden war. Ungeachtet aller Schwierigkeiten, die das Reisen als Vampir mit sich brachte, bereitete er seine Abreise vor – und wurde vom Ausbruch des 1. Weltkriegs überrascht. In die Wirren des Krieges gezogen und zwischen die Fronten geraten, wurde er schwer verwundet und erreichte mit letzter Kraft das Anwesen in der Eifel, wo er in Starre fiel.

Seine Erzeugerin, auf ihre Weise wahnsinnig, empfand diesen Zustand als Erfüllung einer ihrer Ahnungen und glaubte fest daran, dass die Erkenntnisse, die ihm die „Traumreise“ brächte, genau das wären, was für seine Entwicklung nötig war. Anstatt ihn zu heilen, versteckte sie seinen Körper in einem sicheren Keller des Hauses und bewohnte dieses und ihr Anwesen in Aachen wie vorher – in Gesellschaft ihrer Herde von Hausangestellten.


So versteckt verpasste Johannes das Ende des 1.WK, die Weltwirtschaftskrise, die den Wert seiner Anlagen verringerte, den 2.WK und das Wirtschaftwunder, das seine Anlagen in neue Höhen trieb. Erst in den 1970ern erweckte sie ihn aus der Starre, da sie seine Hilfe benötigte.

Johannes erwachte und war verwirrt. Die Veränderung der Welt war schwer zu ertragen. Aber allein die neuen Möglichkeiten der Kommunikation und des Reisens waren genug, um ihn nicht verzweifeln zu lassen, außerdem brauchte seine geliebte Erzeugerin seine Hilfe.

Danach kehrte er in die Gesellschaft zurück und lebte in einer der Zufluchten seiner Erzeugerin in Aachen, wo er viel Zeit an den Hochschulen verbrachte um ethnologische Forschungsergebnisse zu studieren. Außerdem erfüllte er sich endlich seinen großen Wunsch, der nun einfacher war als je zuvor. Er reiste nach Afrika. Flugzeuge und Kreuzfahrtschiffe (und die Tatsache, dass er keine Geldsorgen hat) machten dies einfach und bequem. Auch sein Ausflug ins Landesinnere (wie hatte sich alles verändert!) war kein größeres Problem, die Begegnung mit eigenartigen afrikanischen Kainskindern jedoch erfüllte ihn mit Spannung.

Zurück in Deutschland versuchte er erst über Bücher und Befragungen anderer Reisender (seinen es Kainskinder oder Sethskinder), später auch über das aufkommende Internet sein Wissen über all das, was er auf Reisen erlebt hatte zu vertiefen. Dabei störte ihn auch nie die Tatsache, dass andere ihn für wahnsinnig halten – er weiß, dass der Geist der in ihm wohnt vor allem durch gewagte Taten und Schmerzen sein Erleben der Welt teilt.


Weitergehende Informationen zur Erzeugerin (& Mentorin):

Johannes Erzeugerin, eine Ahnin des Clans der Kinder Malkavs, wurde um 1720 im der heutigen Türkei erschaffen und gehört der 8. Generation an. Um 1800 wanderte sie in die Domäne Aachen ein und bekleidete dort, auch wenn dies für eine Malkavianerin ungewöhnlich ist, ab ca. 1860 die Position der Geißel. Als solche fiel es in ihre Zuständigkeit, ohne Erlaubnis gezeugte Vampire oder solche, die es versäumt haben, ihre Anwesenheit in der Domäne dem Prinzen kund zu tun, aufzuspüren und vor den Rat der Erstgeborenen oder den Prinzen zubringen. Diese Aufgabe erfüllte Sie, da sie nach ihrer Zeugung mehrere Jahrzehnte ein Klüngel mit kämpferischen Kainskinder gegründet hatte, zur vollen Zufriedenheit des damaligen Prinzen und wurde so 1910 mit der Elaubnis belohnt, ein Kind zu zeugen.

Dass ihr Kind kurz nach der Zeugung in Starre fiel, war unerwartet und störte eigentlich ihre Pläne, jedoch erlag sie den Einflüsterungen ihres Wahnsinns und unterließ es, Johannes zu wecken.

Dies tat sie, wie schon beschrieben, 1970, als es nach dem überraschenden Ableben des bisherigen Prinzen in der Domäne zu einem Machtkampf kam, in dem Alexandra nicht um die Erringung der Herrschaft kämpfte sondern einzig um den Erhalt wenigstens einiger ihrer Privilegien. Mit Johannes Hilfe gelang es beiden, die ärgsten Bedrohungen solange auf Abstand zu halten, bis die Machtfrage geklärt war und wieder Ruhe in der Domäne herrschte. Alexandra hatte ihre Position als Geißel verloren und war Teil der Harpyen geworden.

Als Johannes nach Jahrzehnten des Zusammenlebens mit seiner Erzeugerin den Wunsch äußerte, wenigstens eine Zeitlang ein eigenes kleines Reich aufzubauen, empfahl ihm Alexandra, sich im Ruhrgebiet, genauer in Oberhausen niederzulassen. Zum einen kenne sie im Ruhrgebiet ein paar Vampire, die zwar keine herausragenden Positionen besetzt hielten aber bei der Vorstellung beim Prinzen seine Abstammung bestätigen könnten und ihm so die Ansiedlung erleichtern würden. Außerdem verfolgt sie noch weitere Pläne damit, ihr Kind in die Mitte des Ruhrgebiets ziehen zu lassen - Pläne von denen Johannes nichts ahnt.

Geändert von sonic_hedgehog (27.12.2007 um 14:44 Uhr). Grund: Ergänzung und leichte Änderungen
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P&P-Werte (Alt 22.12.2007, 18:07 )
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Name: Johannes von Hohetal
Erzeugerin: Alexandra von Lundin
Wesen: Masochist
Verhalten: Sensationsjunkie
Generation: 9.
Kuss: 1910
Alter: 28
Clansschwäche: Geisteskrank (Masochismus)

Attribute:
Körperkraft: 3; Geschick: 4; Widerstandskraft: 3
Charisma: 2; Manipulation: 3; Erscheinungsbild: 1
Wahrnehmung: 2; Intelligenz: 3; Geistesschärfe: 3

Fähigkeiten:
Talente:
Aufmerksamkeit: 2; Ausweichen: 2; Handgemenge: 2; Sportlichkeit: 3
Fertigkeiten:
Etikette: 1; Fahren: 2; Heimlichkeit: 2; Nahkampf: 3; Schusswaffen: 2; Überleben: 2; Vortrag: 1
Kenntnisse:
Computer: 1; Finanzen: 2; Linguistik: 2; Okkultismus: 1

Hintergrund:
Generation: 4; Ressourcen: 3; Mentor: 2

Disziplinen:
Auspex: 2; Verdunklung: 1; Seelenstärke: 1

Tugenden:
Gewissen: 3; Selbstbeherrschung: 3; Mut: 4

Menschlichkeit: 6

Willensstärke: 6

Vorzüge:
Katzengleiches Gleichgewicht (1); Offene Straße (2)

Schwächen:
Einäugig (2); Blutsgebunden (2); Selbstüberschätzung (1)

Maximaler Blutvorrat:
14 (2Pkt./Runde einsetzbar)
__________________
Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben.

Geändert von sonic_hedgehog (22.12.2007 um 18:11 Uhr).
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