![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
#1
| |||||
| |||||
| Ich weiß jetzt natürlich nicht, wieviele von Euch Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky schon gelesen haben, aber ich habe gerade etwas in den Neuerscheinungslisten gestöbert und bin dabei auf folgendes gestoßen: Metro 2034 Zitat:
Sollten Klappentext und Titel nicht vollkommen in die falsche Richtung weisen, kann man zwei Dinge folgern: 1. Das Buch spielt nach den Ereignissen von Metro 2033 2. Es stellt Hunter in die Mitte der Handlung, nicht mehr Artjom Hunter ist sicherlich der durchsetzungsfähigere Protagonist, jemand, dessen Erfolge auf Planung und Können und nicht auf Dusel beruhen - aber das ändert nichts daran, dass es mir schwer fällt, mir eine wirklich interessante Fortführung der Handlung zu denken. Ich hatte am Ende von Metro 2033 eigentlich das Gefühl, dass diese Geschichte erzählt sei. Natürlich kann man noch nur angedeutete Teile des U-Bahnnetzes als Schauplatz wählen - aber ein Anschluss an den ersten Teil? Was denkt ihr?
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
|
|
#2
| |||||
| |||||
| Ich könnte mir eine Fortführung mit den Geheimnissen um die angeblich existierende Metro 2 und deren drei Linien vorstellen: Zitat:
.
__________________ Im düster sinkenden Schattenland Halten die Kobolde heute Parade Vernunft ist ein zerbroch'ner Halt Auf des Teufels Maskerade. | |||||
|
|
#3
| |||||
| |||||
| Metro 2033 steht als nächstes auf meiner Leseliste .... das eine Fortsetzung geben soll hat mich überrascht, ist aber nach dem Erfolg, auf den zweiten Blick zu erwarten gewesen. Ich bin gespannt auf das Buch des Russen, Lukianenko hat mich mit seiner Wächter-Reihe ziemlich beeindruckt. Bin gespannt was andere Russen zu bieten haben.
__________________ Fundus Ludi - Das Rollenspielarchiv Support-Koordination Nackter Stahl/Khem Quellenbuch-Autorin/Admin Nackter Stahl Forum | |||||
|
|
#4
| |||||
| |||||
| Der Nachfolger ist ja nunmehr schon seit einiger Zeit erschienen. Hat's denn jemand gelesen?
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
|
|
#5
| |||||
| |||||
| Nachdem eine Freundin, die von Metro 2033 nicht übermäßig begeistert aber zumindest angzogen war, 2034 gelesen hat und es als wesentlich besser, da fokussierter beschrieben hat, liegt 2034 nun bei mir zuhause. Leider unter einem recht hohen Bücherstapel... Aber damit wird dieser Thread irgendwann nochmal ausgegraben werden...
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
|
|
#6
| |||||
| |||||
| Zitat:
__________________ So groß schien dein Befehl mir nicht, der sterbliche, dass er die ungeschriebnen Gottgebote, die wandellosen, konnte übertreffen. | |||||
|
|
#7
| |||||
| |||||
| Mhhh....wenn ich mich nicht irre, kommt bald ein PC-Spiel nach den Büchern raus. Soll ein stimmiger Shooter sein. Für mich nichts, aber vielleicht für Leute, die keine Zeit/Lust für das Buch haben.
__________________ "Ei?....ui,ui......Ei!!!!" Pikel Felsenschulter Zwergendruide | |||||
|
|
#8
| |||||
| |||||
| Da ich es mir selbst nur geliehen habe, ist das eher schwer zu realisieren.
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
|
|
#9
| |||||
| |||||
| Hihihi - habe mal in meinem geliehenen Buch angefangen zu lesen: Bisher ist das ganze wirklich wesentlich linearer - er schweift zwar immer noch relativ oft ab, aber das scheint mir fast eine russische Sitte zu sein. Aber das Buch hat den Fokus fest bei Hunter und es erzeugt wieder eine ähnlich beklemmende Atmosphäre wie im ersten Teil. Und da Integra das ja bei 2033 so betonte, ist es mir auch extrem ins Auge gefallen: Das Frauenbild des Autor ist wirklich ... interessant: Zitat:
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
|
|
#10
| |||||
| |||||
| So - leichtes Futter, daher bin ich auch schon fertig: Spannend war es bis zum Ende, das muss ich anerkennen. Trotzdem bleibt ein etwas schaler Geschmack und das Gefühl, man habe dem Autor nach seinem ersten Roman gesagt, dass dieser zwar ein tolles Buch sei, aber mehrere Schwachstellen habe: Zu unfokussiert, zu viele Handlungsorte, zu viele kurz auftretende Personen und keine einzige Frau in zentraler Rolle. Das hat er sich zu Herzen genommen und diesmal anders gemacht, leider aber nicht besser: Beginnend mit einer reinen Männerrunde bringt er nach dem ersten Drittel mit Sascha eine Frau ins Spiel. Allerdings eine, für deren Verständnis man schon eine recht testosterongeschwängerte Atmosphäre braucht. Sein Fokus hat sich verengt - im Zentrum der Handlung steht Hunter, Erzähler ist die Figur des Homer. Der Autor bewegt sich mit dieser Erzählerwahl zwar immer hart an der Grenze zum Perspektivenbruch - überschreitet diese aber (auch wenn man zwischenzeitlich einen anderen Eindruck haben könnte) nicht. Allerdings weist auch die Person des Homer einige Brüche auf - z.B. sein Schwanken zwischen Mitgefühl und Egoismus, zwischen Schwäche und überraschendem Durchhaltevermögen,... Hunter hingegen bleibt, was er im Prinziup auch schon in 2033 war - eine rätselhafte Figur, eher Naturgewalt als Mensch. Auch bei der Zahl der Schauplätze hat sich Glukhovsky beschränkt auf einen vergleichweise kleinen Teil der Metro, nutzt aber die Chance interessanterweise nicht, diesen Teil dafür ausführlicher zu gestalten. Die Protagonisten hetzen durch Stationen und Gänge, die irgendwie austauschbar wirken. Möglicherweise ist das gewollt, einige der für die Handlung zentralen Stationen sind in der Tat recht uniform gestaltet und der Autor hat ja bereits im ersten Roman ein eindrückliches Bild der postapokalytischen Metro geliefert, trotzdem verpasst er hier eine Chance. Positiv anzumerken ist hingegen, dass die Handlung wieder wirklich spannend ist und Glukhovsky erneut eine sehr bedrückende, bedrohliche Atmosphäre schafft. Trotzdem verpasst er zu viele Chancen um wirklich zu überzeugen, weswegen ich eher enttäuscht war. Ich persönlich - die Eigentümerin des Buchs hingegen empfand diesen zweiten Teil als deutlich besser als den ersten - was die Frage aufwirft, ob er nicht einfach ein utnerschiedliches Zielpublikum bedient?
__________________ Es ist ein weitaus schicklicheres Unterfangen ein Abenteuer zu lesen, als selbst eines zu erleben. | |||||
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Metro 2033 | Integra | Rezensionen | 1 | 21.06.2009 03:30 |