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Des Verräters (kalte) HandDies ist das Thema Des Verräters (kalte) Hand bei Ancaria als Teil vom Ancaria. |
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„Seltsam ist allerdings schon. Da geb ich dir recht. Ich kenne den Mörder nicht mal vom sehen her.“, erwiderte sie resignierend. „Aber was wollen wir tun. Er ist der Prinz und wird wahrscheinlich so Gott will unser aller neuer König.“
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„Das sollte er wirklich, aber du kannst mir glauben. Ich bin überzeugt davon, dass alles so laufen wird, dass die Rebellen dran Schuld sein werden und Carlos als glorreicher Sieger wieder hervorgeht.“ Sie wandte sich um und sah A´Ung in die Augen.
Lange schwieg sie, bis sie leise traurig flüsterte. „Fenris und du, habt euch lange schon bevor ihr mich kanntet ein Urteil über mich gefällt! Also wisst ihr doch was es ist.“ Dann fügte sie mit kräftiger Stimme hinzu. „Ich denke ich seh mir mal mein Zimmer an, das ja ganz am anderen Ende des Hauses ist. Und wenn mich nicht alles trügt bräuchte ich wieder mal ein Bad.“ Damit rauschte sie aus dem Zimmer und verschwand für den Augenblick. „Was meinst du gehört noch alles zu diesem Anwesen?“, fragte Fenris A´Ung, der zum ersten Mal überhaupt etwas sagte, seit dem sie das Grundstück betreten haben. |
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"Bitte?" fragte A'Ung. Er hatte seinem Freund nicht richtig zugehört. "Was noch dazu gehört? Keine Ahnung! sieh dich doch um. Ich bin auch müde. Ich suche mir jetzt einen Lakai, der mir sagen kann, wo ich schlafen kann und gehe dann dorthin. Ach ja, ein Bad? Ja, ein Bad wäre auch nicht schlecht. A'Ung erhob sich und verließ den Raum. Durch die Tür gehend sagte er noch "Bis später, mein Freund!"
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Wie ihm sein Freund riet suchte Fenris Iowan auf und unterhielt sich die ganze Nacht mit ihm.
A´Ung hatte sich frisch gemacht und wollte eigentlich schlafen, doch seine Gedanken ließen ihn nicht ruhen. Seine Gedanken schweiften immer wieder zu Eiden und dem Gespräch zwischen ihr und Carlos. Genauso wie dem Mätressengespräch am Beginn ihrer Reise und ihren Worten am Abend. Aber all das war doch so eindeutig… Niedergeschlagen ging er hinaus auf einen Spaziergang im Garten und gelangte an den Pavillon. Kaum einen Moment später bog Eiden aus der anderen Ecke ebenfalls hervor und entdeckte ihn sofort. Lange sah sie ihn traurig an, bevor sie sich von ihm abwandte und sich zum gehen wenden wollte. |
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A'Ung hatte mit seinem wildnisgeschulten Ohr jemanden kommen hören. Da er davon ausging, dass er hier und jetzt keine Feinde zu erwarten hatte, wartete er ruhig ab. Er ahnte mehr, als dass er sie erkannte, dass es Eiden war. Fenris hätte er sofort erkannt und ein Bediensteter hatte zu dieser Zeit hier nichts zu suchen. Als sie stehen blieb, rührte er sich nicht und fühlte ihre Augen auf sich ruhen. Dann, als sie sich zum Gehen wandte, sprach er leise in die Dunkelheit. "Warum willst du wieder gehen, anstatt näher zu kommen? Hier und jetzt würde uns keiner beim Reden stören und ich höre gerne zu. Schließlich schuldest du mir noch mindestens zwei Antworten!"
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A'Ung drehte sich um und ging so weit auf Eiden zu, dass er ihr trotz der Dunkelheit in die Augen sehen konnte. "Wenn Du meinst, dass Du mich besser kennst, als ich mich selbst, dann ist das ja gut. Dann weißt du ja, was ich denke und ich brauche zukünftig gar nicht mehr zu reden. Ist dir das lieber, du zickiges Weib?" Anfangs klangen A'Ungs Worte nur spöttisch. Gegen Ende des letzten Satzes zischte er sie fast nur noch an.
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| RPG Legend - Hand of God | Derwyddon | PC & Konsole | 3 | 28.08.2007 10:49 |