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AW: 3. Der Auftrag
"Ich finde, du solltest es demnächst mal mit Sechsen gleichzeitig probieren. Diese Fünf hattest Du doch locker im Griff. Zumindest solange es sich nicht um Profis handelt." sagte A'Ung zu Fenris. "Meinst du?" fragte dieser zurück. "Aber sicher, das schaffst Du auch. Was meint ihr dazu, Eiden?" wandte er sich an ihre Führerin.
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AW: 3. Der Auftrag
Verwirrt sah sie zu ihren beiden Gefährten, denn dem Gespräch hatte sie nur oberflächlich gelauscht.
"Mit Sechsen? Nein, die Technik ist zwar sehr ausgefallen und genial, aber sechs sind bei seinem derzeitigen können zu viel...", erwiderte sie den Faden aufnehmend. |
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AW: 3. Der Auftrag
So in ihre Gedanken versunken, hatte Eiden nicht bemerkt, wie nah sie ihrem Ziel schon waren.
"Genau...", antwortete Fenris schlicht weg mit knirschenden Zähnen. Gerade betraten sie das Gebiet, das man die Fährmannszone nannte und zum Umland von Seehofenberg gehörte. Denn Seehofenberg war keine normale Stadt wie jede andere auch, da sie mitten auf dem Wasser des Styx errichtet worden war. Dieser Strom war der Hauptfluss des Reiches und war so breit, dass eine ganze Stadt Platz fand zu der man nur mit Kähnen oder Fähren gelangen konnte. Nervös tänzelte Seymour, als sie am Ufer auf die Fähren zugingen. „Ruhig, mein Großer! Dort musst du nicht drauf!“, beruhigte sie ihren Hengst, während sie abstieg und ihm einen Bauern übergab. Sie war schon mehr als einmal in Seehofenberg zu Gast gewesen und kannte diesen gut, denn er war ein Seehofenberger und achtete auf die Pferde der Besucher, während sie in der Stadt weilten. Ihre beiden Gefährten staunten nicht schlecht als sie zu Eiden ans Ufer traten und ihre Pferde ebenfalls den Bauern übergeben hatten. Das was sie sehen konnten, hatten sie zu vor noch nie gesehen! Eine Stadt die auf Baumstammstelzen im Fluss stand, auf denen Holzbohlen den Grund und Boden der Stadt bildeten… |
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AW: 3. Der Auftrag
Bei A´Ungs Unwissen musste Eiden unwillkürlich lachen, wobei ihr das Lachen noch mehr Kopfschmerzen bereitete, als sie ohnehin schon hatte und deshalb das Gesicht leicht verzog.
"Unwissender...", sagte sie freundlich. "Wenn wir drüben sind wirst du sehen, dass kurz hinter Seehofenberg der Styx in einen See mündet, der wiederum durch fünf weitere kleinere künstlich angelegte Flüsse abfließen kann. So wird eine Überschwemmung umgangen, allerdings wäre es theoretisch immer noch möglich...", wandte sie dennoch ein. Sie reichte dem Fährmann, der so eben am Ufer anlegte, einige Kupferstücke und betrat dann das kleine Floss, bevor sie weitersprach. "Wer es genau ist, weiß ich selbst nicht. Den einzigsten Anhaltspunkt den wir haben, ist das wappen des Königs. Sobald uns einer damit entgegenkommt, wissen wir, dass er unser Mann ist." |
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| Kommentare zu "Der geheime Auftrag" | Periphalos | Kommentare zu den Erzählungen | 0 | 10.04.2007 21:33 |